Filme

Jesus teilte seine tiefe Weisheit, sein Licht und seine Liebe mit Hilfe von Gleichnissen. Jesus benutzte Gleichnisse, um es den Menschen zu ermöglichen, seine Lehren zu verinnerlichen.

Die Funktionsweise von Gleichnissen.

Das Gleichnis erlaubt es, gleichzeitig sehr unterschiedliche Verstandes- und Geistesebenen anzusprechen. Das Gleichnis stimuliert die Vorstellungskraft, fordert das Unterscheidungsvermögen heraus und provoziert kritisches Denken; es fördert Gleichgestimmtheit, ohne Gegensätze wachzurufen. Das Gleichnis geht von bekannten Dingen aus und führt zur Erkenntnis der unbekannten. Das Gleichnis benutzt das Materielle und Natürliche als Mittel, um das Geistige und Übermaterielle einzuführen. Das Gleichnis umgeht manches Vorurteil, führt eine neue Wahrheit sanft in das Bewusstsein ein und vollbringt all das bei einem Minimum an Abwehrreaktionen persönlichen Unwillens. Um eine Wahrheit zurückzuweisen, die in eine gleichnishafte Analogie gekleidet ist, bedarf es einer bewussten intellektuellen Tätigkeit, die die eigene Vernunft geradezu verachtet. Der Gebrauch der Unterrichtsform in Gleichnissen erlaubt es dem Lehrer, neue und sogar überraschende Wahrheiten zu vermitteln und gleichzeitig Kontroversen und den äußeren - nicht aber den inneren - Zusammenprall mit Tradition und alten Vorstellungen weitgehend zu vermeiden. Das Gleichnis hat auch den Vorteil, die vermittelte Wahrheit jedesmal ins Gedächtnis zurückzurufen, wenn man später denselben vertrauten Szenen wiederbegegnet.

Inspirierte Filme sind moderne Gleichnisse. Inspirierte Filme sind eine symbolische Darstellung des Wunsches unseres Geistes, aufzuwachen. Sie sind eine wunderbare Möglichkeit, unsere Wahrnehmung zu erkunden. Filme sind ein hervorragendes Hilfsmittel, um unseren Geist zu beobachten, auf unsere Gefühle zu achten und unsere unbewussten Überzeugungen zu entdecken. Wenn wir emotional auf einen Film reagieren, ist das die gleiche Dynamik, wie wenn wir auf Menschen in unserem Leben reagieren. Wenn wir Probleme mit Menschen haben, ist das eine Projektion unseres Geistes. Und so ist es auch, wenn wir auf einen Film reagieren - unsere Reaktion ist die Folge einer Projektion unseres Geistes. Das Betrachten von Filmen ist ein angenehmer Weg, um aufzuwachen und zu heilen, verglichen mit einer schwierigen Familiensituation oder einer konfrontativen Beziehung. Das Betrachten von Filmen zur Heilung kann uns helfen, in diesen schwierigen Situationen schneller Klarheit zu gewinnen. Wenn wir uns beim Betrachten von Filmen unseres Geisteszustandes, unserer Gedanken und Reaktionen bewusst werden, beschleunigt das die Heilung. Es kann anfangs sehr anstrengend sein, wenn wir mit unseren Gefühlen und Überzeugungen in Berührung kommen, aber es weicht der Freude, und wir öffnen uns mehr und mehr für dauerhaften Frieden, Glück und Zufriedenheit. Letztendlich können Filme helfen, uns zur Erleuchtung zu führen.

Wenn es um die Arbeit mit Filmen auf dem spirituellen Weg geht, stoßen wir oft auf eine beliebte Abwehrstrategie des Egos. Das Ego flüstert uns dann ein: “Ach, ich mag keine Filme anschauen, ich beschäftige mich lieber mit dem wirklichen Leben” Oder: “Ich habe keine Zeit, Filme anzuschauen, weil ich mit dem wirklichen Leben beschäftigt bin”. Das Ego lädt uns ein, ständig beschäftigt zu sein, um uns von spirituellem Wachstum abzulenken. Sein zentrales Argument dabei ist, dass es sich dabei um das wirkliche Leben handeln würde, dass die Ebene der Form und die daraus entstehenden unmittelbaren Sinneseindrücke die Wirklichkeit wären und nicht der Geist. Was aber versteht das Ego unter “wirklichem” Leben? Es ist die Beschäftigung mit Nebensächlichkeiten, mit Vergänglichem, also mit Nichts. All diese Beschäftigung dient der Ablenkung von einer tieferen Beschäftigung mit dem eigenen Geisteszustand, dient der Ablenkung von unterdrückten Gefühlen, dient der Ablenkung von der Bedeutungslosigkeit dieser Welt und damit von der Angst im Ego-Geist und dem Mangel an wahrer Liebe. Ohne Entscheidung für den HIMMEL ist die Zeit bloß verschwendet und die Mühe vergeudet. Sie wird aufgewendet, ohne etwas einzubringen, und die Zeit verstreicht ergebnislos. Da ist kein Empfinden von Gewinn, denn nichts wird erreicht und nichts gelernt.

“Alle GOTTESSÖHNE warten auf deine Rückkehr, genau wie auch du auf die ihre wartest. Verzögerung spielt keine Rolle in der Ewigkeit, doch ist sie tragisch in der Zeit.”
(EKIW: Kapitel 5, VI. 1. 2.-3.)

Eine andere Strategie des Egos ist es, uns davon zu überzeugen, dass unsere eigene Geschichte, d.h. unsere Biographie und die unserer Vorfahren, die Wirklichkeit ist, aber das ist sie nicht. Keine Geschichte ist wirklich - Raum und Zeit sind eine Illusion. Der Wert einer Geschichte bemisst sich daher einzig und allein daran, ob sie uns als Gleichnis dient, ob sie auf die Wahrheit jenseits der Worte verweist und damit auf dem Weg des spirituellen Erwachens hilfreich ist.

Ein weiterer Abwehrmechanismus des Egos in Bezug auf Filme besteht darin zu sagen: “Ich schaue mir keine schrecklichen Filme mit Grausamkeiten wie Mord und Totschlag an. Damit will ich meinen Geist nicht belasten.” Das Ego tut tatsächlich so, als sei nicht seine Welt an sich, sondern die Darstellung dieser Welt das Problem. Das Ego ist raffiniert. Es macht eine Welt voller Mord und Totschlag, voller Krieg, Hunger und Missbrauch und fordert uns dann auf nicht genau hinzusehen, weil es nicht will, dass wir seine Welt derart unerträglich finden, dass wir darauf bestehen, sie aufzugeben (Lektion 128). So finden sich am Beginn von Filmen immer mehr Warnhinweise der folgenden Art: Alkoholkonsum, sexuelle Inhalte, Rauchen, Nacktheit, blinkende Lichter, Schimpfwörter, Gewalt. All das ist Teil der Welt des Egos. Warum also davor die Augen verschließen? Nicht die Darstellung dieser Dinge in Filmen ist das Problem, sondern unser Glaube daran. Allein dadurch, dass wir zum Beispiel einen Mord im Film nicht sehen wollen, bestätigen wir die Wirklichkeit von Mord, bestätigen wir unseren Glauben an den Tod. Das heißt, unser Geist ist bereits damit belastet, und gerade die Beschäftigung mit diesen Themen durch Filme kann uns von dieser Belastung befreien, um eines Tages zu erkennen, dass nichts Wirkliches bedroht werden kann und nichts Unwirkliches existiert.

Was sich in Wahrheit hinter diesem Abwehrmechanismus verbirgt, ist die Angst vor Gefühlen. Wir haben eine Angst vor unseren inneren Gefühlen entwickelt, weil diese eine so enorme Menge an Negativität bereit halten, dass wir fürchten, davon überwältigt zu werden, wenn wir es wagen würden, genauer hinzublicken. Wir haben Angst vor diesen Gefühlen, weil uns kein Mechanismus bewusst ist, durch den wir die Gefühle, wenn wir ihnen erlauben, an die Oberfläche zu kommen, bewältigen können. Doch gerade Filme können uns helfen, uns im heilsamen Umgang mit unseren Gefühlen zu üben. Glücklich werden wir durch den inneren Frieden der dadurch entsteht, dass wir jedes Gefühl gleichermaßen annehmen, die sogenannten negativen Gefühle genauso wie die sogenannten positiven, die Lebendigkeit ist das erstrebenswerte, und die wundervolle Gelöstheit des Friedens; Gefühle so annehmen, wie sie sind. So lange, wie sie da sind. Ohne sie zu verdrängen und ohne in ihnen zu baden.

Alle Kommentare und Rezensionen sind inspiriert von The Movie Watcher's Guide to Enlightenment (MWGE) vom Kurs in Wundern Lehrer David Hoffmeister. David zeigt uns Techniken, wie wir Filme auf eine neue Art und Weise ansehen können - nicht als Unterhaltung oder als Flucht vor den Herausforderungen des Lebens - sondern als Möglichkeit, intensive Gefühle zur Heilung aufkommen zu lassen. Filme können Erinnerungen auslösen, die verdrängt und verleugnet wurden. Wenn diese intensiven Gefühle bei uns hochkommen, sollten wir den Film anhalten, damit wir mit dem, was in diesem Moment zur Heilung auftaucht, präsent sein können. Heißen wir unsere Gefühle willkommen, damit sie losgelassen werden können und sich uns neue Perspektiven eröffnen.

Und täglich grüßt das Murmeltier

Themen: Ego, Täuschung, Stolz, Verzweiflung, Tod, Loslassen der Besonderheit, Berichtigung, Inspiration, Bestimmung, Das Drehbuch ist geschrieben, Zeit, Erwachen

Dieser Film wurde Anfang der 90er Jahre veröffentlicht - zu einer Zeit, in der die deutsche Version des Kurses erschien und generell viele neue Bücher zum Thema Spiritualität veröffentlicht wurden. Nach der Veröffentlichung des Films wandten sich die unterschiedlichsten Vertreter religiöser und spiritueller Richtungen an den Regisseur und betonten, der Film sei ein wunderbarer Ausdruck ihrer Lehren. Der Film beschreibt den spirituellen Weg, den “Ein Kurs in Wundern” lehrt, äußerst anschaulich. Man könnte fast sagen: Es ist der Film zum Kurs!

Der Groundhog Day, wie er in einigen nordamerikanischen Städten am 2.2. gefeiert wird, ist im Christentum der Tag der Darstellung des Herrn. Im Lauf der Entwicklungen verschob sich der Schwerpunkt des Darstellungsfests von Jesus auf die Mutter Jesu. Aus dem Fest der Darstellung des Herrn wurde Mariä Reinigung und Mariä Lichtmess. Seit den 1960er Jahren gilt wieder die alte Form.

Die Filmfigur Phil ist ein misanthropischer Zyniker, der sich selbst als Mittelpunkt des Universums und andere Menschen nur als Statisten für seinen Egotrip sieht. Phils Geist ist voller Angriffsgedanken, voller Urteile über seine Mitmenschen und die Welt. Er blickt mit Verachtung auf seine Kollegen, auf das Städtchen Punxsutawney und seine Bewohner. Er will nur schnell wieder weg, weil er sich für etwas Besonderes hält, als plötzlich ein heftiger Wirbelsturm - am Fest des Herrn - sein Leben durcheinander bringt und der Berichtigungsprozess beginnt. Anfangs versucht Phil noch mit allen Tricks, die Gunst seiner Kollegin Rita zu gewinnen, doch erst als er sich auch davon gelöst hat, gewinnt sie ihn bei einer Auktion und der zeitlose, glückliche Traum von einer heiligen Beziehung beginnt.

Um aus der Illusion der Zeit aufzuwachen, muss sich nicht die Welt ändern, sondern nur unser Blick auf die Welt. Die Welt im Film ist immer dieselbe, immer dieselben Menschen, immer derselbe Murmeltiertag, aber was sich ändert, ist Phils Sicht auf die Welt.

Auf dem Cover der DVD ist zu lesen: „Für ihn ist heute gestern. Und morgen auch.“ Solange wir in der Illusion der Zeit feststecken, ist die Zukunft immer nur eine Wiederholung der Vergangenheit. Wenn wir in den heiligen Augenblick erwachen, ist die Vergangenheit erlöst und die Zukunft befreit.

Der Film zeigt auf humorvolle Art und Weise, worum es im Leben geht. Die Welt der Zeit wiederholt sich immer und immer wieder in einer Schleife, aus der es kein Entrinnen zu geben scheint. Routinen, Geschäftigkeit und Rituale folgen vorhersehbaren Mustern, die zu endlosen Schleifen zurück zu sich selbst zu führen scheinen. Der Wunsch, etwas von anderen Menschen zurückzubekommen, führt uns auf eine fruchtlose Suche, während wir versuchen, unsere innere Leere zu überwinden. Alle Versuche, dieser inneren Leere zu entkommen, scheinen vergeblich. Wenn es wirklich schwierig wird, flüchtet sich das Ego in den Tod. Aber der Tod löst den Konflikt nicht.

Nur wenn der Wunsch, wahrhaft hilfreich zu sein, in uns erwacht, erhält die Welt einen neuen Zweck. Anstatt uns auf die Flucht vor der Welt zu konzentrieren, wollen wir einfach die Liebe in uns ausdehnen und jedem, der in unser Leben tritt, mit Liebe begegnen. Mit diesem Wechsel in der Absicht kommt eine neue Sichtweise auf die Welt in unser Leben, und wir können endlich sagen und wirklich meinen: "Ich liebe dich." Wenn wir aus unserem tiefsten Inneren heraus lieben - ohne Bedingungen, Grenzen oder Erwartungen - erscheint die völlige Unschuld der wahren Liebe. Und wenn dieses Licht die Welt erhellt, erkennen wir plötzlich, dass wir nicht mehr durch die Zeit gebunden sind - wir sind frei in der Liebe.

"There's a smile on my face
for the whole human race.
Why, it's almost like being in love."
(Almost Like Being in Love - Natalie Cole)
(Filmmusik)

Analyse im Detail:

Der Film beschreibt mikroskopisch genau den Weg aus der Illusion. Zu Beginn besteht noch die vollständige Identifikation mit der Figur im Lebenstraum, mit dem Körper dem "Helden" des Traums. Raum und Zeit, aber auch die eigene Person werden als real erlebt.

Dabei können wir wunderbar erkennen, wie Wahrnehmung durch Projektion erzeugt wird. Projektion ist der Kunstgriff des Egos, durch den wir uns anders als unsere Brüder und getrennt von ihnen fühlen sollen. Projektion und Angriff stehen unweigerlich miteinander in Beziehung, weil Projektion immer ein Mittel ist, um Angriff zu rechtfertigen. Auch wenn Phil seine Angriffe auf die Menschen, denen er an diesem Morgen in Punxsutawney begegnet, mit oberflächlicher Freundlichkeit tarnt, sind sie nicht zu übersehen. Man spürt, wie das Ego jede Begegnung nutzt, um die eigene Person besser darzustellen als die Mitmenschen und dadurch verschleiert das Ego unsere Ebenbürtigkeit mit ihnen noch mehr.

Wir befinden uns in einem Spiegelkabinett. Das, worauf wir schauen, ist unser Geisteszustand, der sich außen spiegelt. Wenn wir also etwas von der Welt wollen, will die Welt etwas von uns. Und so wird Phil von seinem alten Schulfreund Ned Ryerson regelrecht überfallen, der ihm eine Versicherung verkaufen will. Phil lebt auch ganz im Glauben an die Zeit und in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft bei einem anderen Fernsehsender. Diese Anhaftung an die lineare Zeit spiegelt sich auch in Ned Ryerson wider. Ned ist eine Person aus Phils Vergangenheit und will ihm eine Lebensversicherung, also ein Versprechen auf die Zukunft, verkaufen.

Als der Radiowecker auch am nächsten Morgen wieder den Song “I Got You Babe” spielt, glaubt Phil zunächst, der Sender spiele versehentlich das Band von gestern. Doch dieser Songtitel kann auch als Botschaft des HEILIGEN GEISTES interpretiert werden, denn nun beginnt der Berichtigungsprozess, nach dem es Phils Seele verlangt. Und so heißt es weiter in dem Song: “I got you to walk with me. I got you to talk with me.”

Dann kommt der erste wichtige Schritt, die Erkenntnis, dass das Leben auf dieser Ebene nur eine endlose Wiederholung der ewig gleichen Themen ist. Phil wird klar, dass es im Prinzip egal ist, was er tut, es hat nicht wirklich eine Bedeutung. Phil erkennt, dass die Konsequenzen in Zeit und Raum gar nicht so wichtig sind, wie er immer angenommen hatte. Phil hat seine wahre Funktion noch nicht erkannt, aber er löst sich von den Ursache-Wirkungs-Beziehungen der Welt. Er lebt dies aus, indem er Gesetze bricht und endlich macht was er zu wollen glaubt. Das fühlt sich wie eine große Befreiung an, ist auch ein kleiner Schritt in Richtung Befreiung, aber es ist noch nicht das spirituelle Erwachen.

Nun folgt die Phase der persönlichen Selbsterhöhung, die Phase des sogenannten "spirituellen” Egos. Phil erklärt Rita: “Ich bin Gott, eine Art Gott, nicht der Gott.” Besser als in diesen Worten kann man das Selbstbild des "spirituellen" Egos gar nicht beschreiben. Dies ist die Phase des "Manifestierens". Unzählige Esoterik-Ratgeber lehren genau das. Dies ist jene Phase in der die Person glaubt sie wäre der Schöpfer ihrer selbst. Phil zeigt uns, wie das Ego die Gedanken manipuliert, um den Eindruck einer, durch Manifestieren geschaffenen, besseren Welt zu erzeugen. Jesus spricht im Kurs von Phantasien.

Phantasien sind Versuche, falschen Bedürfnissen entsprechend Kontrolle über die Wirklichkeit auszuüben. Phantasien sind ein Mittel, falsche Assoziationen herzustellen und zu versuchen, sich daraus Vergnügen zu verschaffen. Doch obschon wir falsche Assoziationen wahrnehmen können, können wir sie nie wirklich machen, außer für uns selbst.

Phil probiert dann verschiedene Rollen und Namen aus; einmal gibt er vor, ein Cowboy zu sein: "Nenn mich Bronco." Jeder Mensch schlüpft im Laufe seines Lebens in verschiedene Rollen, sei es die des Vaters, der Mutter, des Chefs, des Beraters oder des Stars. Das Ego kennt keine Dauerhaftigkeit und ist bereit, jede Rolle und jeden Namen anzunehmen, wenn es nur seinen Zwecken dient.

Eine Zeit lang funktioniert dieses Spiel des Egos, aber nicht auf Dauer, denn der Wille GOTTES, der in Wahrheit auch unser eigener Wille ist, setzt sich irgendwann durch. Die Liebe GOTTES ist nicht aufzuhalten.

Der Kurs enthält zehn Kapitel, die sich mit dem Unterschied zwischen der besonderen Beziehung und der heiligen Beziehung befassen. Phil zeigt uns in dem Film sehr schön, worum es bei der besonderen Beziehung geht. Phil versucht nach allen Regeln der Kunst, sich die Zuneigung seiner Kollegin Rita zu sichern. Zu diesem Zweck versucht er herauszufinden, was Rita will, verlangt, denkt, erwartet und plant. Phils ganzes Streben ist auf ein zukünftiges Glück gerichtet, das davon abzuhängen scheint, ob er Rita ins Bett bekommt oder nicht. Phil nutzt die Vergangenheit und versucht damit, die Zukunft nach seinen Bedürfnissen zu gestalten. Dabei gibt er vor, der nette Kerl zu sein, der französische Lyrik und Kinder liebt und von dem er glaubt, dass Rita ihn mögen wird. Niemand, der ein Bild von sich macht, lässt das Gesicht der Unschuld, das das Konzept des Selbst so stolz zur Schau trägt, weg, denn er hat es nötig. Die andere Seite möchte er nicht sehen. Aber jeder spürt, dass unser “Gutsein” in der Ego-Identifikation nur Fassade ist, und das spürt auch Rita, als Phil ihr den guten, kinderlieben Mann vorspielt, nur um sie ins Bett zu kriegen. Wenn wir Phil bei seinem Streben nach Rita beobachten, können wir uns viele Irrwege im Leben ersparen.

Phils Leben tritt nun in eine Phase der Desillusionierung ein. Nun versucht er, sich auf verschiedene Weise umzubringen. Um der inneren Leere zu entkommen, sucht er Zuflucht im Tod, aber der Tod löst den Konflikt nicht.

“Die Zahl der Wege, die die Welt anbieten kann, scheint ziemlich groß zu sein; die Zeit muss aber kommen, wo jeder zu sehen beginnt, wie ähnlich sie einander sind. Manche Menschen sind gestorben, als sie dieses sahen, weil sie keinen Weg erblickten außer jenen Pfaden, die angeboten werden von der Welt. Und als sie lernten, dass sie nirgendwohin führen, verloren sie die Hoffnung. Und dennoch war dies ebenjene Zeit, in der sie ihre größte Lehre hätten lernen können. Alle müssen diesen Punkt erreichen und über ihn hinausgehen.”
(EKIW: Kapitel 31, IV. 3. 3.-7.)

Nachdem Phil erkannt hat, dass der Tod ihm nicht die Erlösung bringt, beginnt nun der Weg der Berichtigung. Jetzt ist Phil nicht mehr auf Ritas Körper fixiert, sondern teilt im Geiste einen gemeinsamen Zweck mit ihr. Nun beginnt der freudige Teil seiner Reise. Phil hat erkannt, dass er viel für seine Heilung und die Anderer tun kann, wenn er in einer Situation, die Hilfe erfordert, folgendermaßen denkt:

“Ich bin nur hier, um wahrhaft hilfreich zu sein.
Ich bin hier, um IHN zu vertreten, DER mich gesandt hat.
Ich brauche mich nicht zu sorgen, was ich sagen oder tun soll,
denn ER, DER mich gesandt hat, wird mich führen.
Ich bin zufrieden, dort zu sein, wo immer ER es wünscht,
in der Erkenntnis, dass ER mit mir dorthin geht.
Ich werde geheilt, indem ich mich von IHM lehren lasse, wie man heilt.”
(EKIW: Kapitel 2, V. A. 18.)

Ab diesem Zeitpunkt in unserem Leben nutzt der Heilige Geist alle unsere Fähigkeiten, auch die, von denen wir nicht wussten, dass wir sie haben, um SEINEM Zweck zu dienen. Phil wechselt den platten Reifen am Auto einer alten Dame, fängt einen Jungen auf, der von einem Baum fällt, rettet einem Mann in einem Restaurant das Leben und tritt als Pianist bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung auf. Es ist wichtig zu verstehen, dass es hier nicht darum geht, persönliche Anstrengungen zu unternehmen, um die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln, um damit in der Zukunft etwas zu erreichen, sondern darum, sich ganz SEINER Führung anzuvertrauen und aus dem Moment heraus zu handeln. Der Geist eines Erleuchteten ist eine tabula rasa für alle neuen Sinneseindrücke.

Augustinus, der Bischof von Hippo, drückte es seinerzeit folgendermaßen aus: “Liebe und (dann) tue, was du willst.“ Wenn wir uns der LIEBE, also GOTT, verpflichtet fühlen, dann vereint sich unser persönlicher Wille mit SEINEM Willen, der in Wirklichkeit auch unser wahrer Wille ist.

Von diesem Zeitpunkt an genießt Phil seinen Aufenthalt in der Kleinstadt Punxsutawney. Er versucht, weder räumlich noch zeitlich zu entkommen, denn er ruht völlig entspannt im Hier und Jetzt. Er erwacht aus dem Traum der linearen Zeit, und nun ist sein Leben nicht mehr eine Wiederholung der Vergangenheit, sondern ein brandneuer Tag beginnt. Er schaut am Morgen des neuen Tages aus dem Fenster und die Welt erstrahlt in weißem Licht, weil es in der Nacht geschneit hat - eine wunderbare Symbolik. Nun beginnt der glückliche Traum mit seiner mächtigen Gefährtin Rita.

Gott sei Dank können wir dem vollkommenen Glück GOTTES nicht entkommen, wir können es nur hinauszögern.

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Themen: Falsche/Wahre Empathie, Depression, Weckruf, Zweck, Kraft der Gedanken, Freier Wille, Geistesschulung, Zeit, gegenwärtiger Augenblick, Bewusstsein des Träumens

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie (Originaltitel: Before I Fall) ist ein US-amerikanischer Spielfilm der Regisseurin Ry Russo-Young aus dem Jahr 2017 und basiert auf dem im Jahr 2010 erschienenen Roman „Before I Fall“ von Lauren Oliver. Der deutsche Titel des Films ist nicht nur sperrig, sondern auch irreführend, denn es gilt zu verstehen, dass genau das, was jetzt passiert, das “Leben” ist, das an uns vorbeizieht. Jesus sagte schon vor zweitausend Jahren: “Werdet Vorübergehende.”

Es ist der „Murmeltiertag“, der Phil in „Und täglich grüßt das Murmeltier“ gefangen hält. Für Teenagermädchen Sam, das in diesem Film in eine ähnliche Zeitschleife fällt, ist es der „Cupid Day“: eine Kombination aus Valentinstag und den für amerikanische Highschools so typischen Beliebtheitswettbewerben. Wer von seinen Kollegen die meisten Rosen bekommt, dem ist Ehre auf dem Gang sicher; wer leer ausgeht, bekommt Hohn und Spott.

Genau wie Phil in „Und täglich grüßt das Murmeltier“ erlebt Sam denselben Tag immer wieder aufs Neue. Sie erlebt alle typischen menschlichen Emotionen und erkennt die Vergeblichkeit des Versuchs, ein besseres Leben zu führen, indem sie etwas an der Form ändert. Wenn man die Ziele des Egos verfolgt, gibt es hier kein dauerhaftes Glück, denn diese Welt ist eine Projektion der dunklen Gedanken im Geist.

Sam erkennt, dass die Konsequenzen auf der Ebene der Form nicht so wichtig sind, wie sie immer dachte. Sam hat ihre wahre Funktion noch nicht erkannt, aber sie löst sich von den Ursache-Wirkungs-Beziehungen der Welt. Sie lebt dies aus, indem sie die dunkle Seite ihres persönlichen Selbst ausagiert. Das fühlt sich zunächst wie eine Befreiung an, ist auch ein kleiner Schritt in Richtung Befreiung, aber letztlich fühlt es sich nicht gut an. Dies aus eigener Erfahrung zu erkennen, ist ein wichtiger Schritt. Während dieser Phase ist an der Wand der Toilette, in der sie sich gerade befindet, Folgendes zu lesen: “ONLY THOSE WHO ATTEMPT THE ABSURD ACHIEVE THE IMPOSSIBLE”

Der Wert von Filmen wie diesem besteht darin, dass sie uns die praktischste Frage ins Bewusstsein rufen, die wir uns bei allem, was wir tun, stellen müssen: „Wofür ist es gut?“ Mit jedem Tag, der vergeht, beginnt Sam sich zu fragen, warum sie und ihre Freunde das tun, was sie sich so angewöhnt haben zu tun. Die Einladung des HEILIGEN GEISTES besteht darin, langsamer zu werden und von diesen bedeutungslosen und sich wiederholenden Interaktionen und Beschäftigungen Abstand zu nehmen und die leuchtende Nadel im Heuhaufen zu sehen: den gegenwärtigen Augenblick.

In der Erkenntnis, dass sie eine wichtige Rolle in GOTTES Plan spielt, wacht Sam eines Morgens in freudiger Erwartung des neuen Tages auf und ist bestrebt, jeden Augenblick zu nutzen und keine Minute mit Sorgen, Urteilen oder leerem Geschwätz zu verschwenden. Sie ist schnell bereit zu vergeben, zu lächeln oder zu umarmen, zu sagen, was gesagt werden muss, und jeden daran zu erinnern, dass er ihr wichtig ist.

GOTTES Absicht für unser Leben klopft jeden Tag an die Tür unseres Geistes und sagt: „Ich bin hier. Ich liebe dich. Ich bin das Ziel deines Tages, und wenn du mich annimmst, wirst du eine wunderbare Zeit haben.“ Sam öffnet sich für diese neue Bestimmung und nimmt sie an. Sie erkennt, dass sie, indem sie ihrem Herzen folgt, die Kraft für einen perfekten Tag herbeiruft. Und während sich ihre Wahrnehmung vereinheitlicht, erklärt sie aufgeregt: „Ich schaue mir nur meine größten Hits an.“ Alles ist vergeben, und es bleiben nur noch ihre liebevollen Erinnerungen an alles und jeden.

“Jeder liebevolle Gedanke, den der GOTTESSOHN je hatte, ist ewig. Die liebevollen Gedanken, die sein Geist in dieser Welt wahrnimmt, sind die einzige Wirklichkeit der Welt. Sie sind immer noch Wahrnehmungen, weil er immer noch getrennt zu sein glaubt. Doch sind sie ewig, weil sie liebevoll sind. Und da sie liebevoll sind, sind sie wie der VATER und können deshalb nicht sterben. Die wirkliche Welt ist tatsächlich wahrnehmbar. Das einzige, was dazu nötig ist, ist die Bereitwilligkeit, nichts anderes sonst wahrzunehmen.”
(EKIW: Kapitel 11, VII. 2.)

Am Ende sieht es aus der Sicht des Egos so aus, als ob Sam sich geopfert hätte, aber in Wahrheit ist es wie mit Jesus Kreuzigung. Weder Jesus noch Sam haben sich geopfert, sie haben bis zuletzt nur Liebe gelehrt, auch noch durch die Hingabe ihres Körpers. “Die Botschaft der Kreuzigung ist vollkommen klar: Lehre nur Liebe, weil du nur Liebe bist.”

“Long way down when there's no way out
How I long for the way we were
Days go by in the dying embers
I still remember
These days, I'm haunted by each day that passes by
These days passing by
I wanna get out, but I can't live without you
I can't live without you
I wanna get out, but I can't live without you
I can't live without you”
(W / O U - Gems, Filmmusik)

Source Code

Themen: Zeit, das Drehbuch ist geschrieben, Macht der Gedanken, Bewusstheit des Träumens, sich dem wahren Zweck verpflichtet fühlen, Heilige Beziehung

Wie im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“, handelt es sich auch hier, um eine sich ständig wiederholende Zeitschleife, in der sich der Protagonist der Geschichte, Captain Colter Stevens, ständig weiter entwickelt. Auch dieser Film ist ein metaphysischer Klassiker. Er ist eine eindringliche Erinnerung daran, dass diese Welt ohne GOTT die Hölle ist und unsere Mission in dieser Welt nur einen einzigen wahren Zweck hat - Vergebung!

Dieser Film zeigt auch auf äußerst beeindruckende Art und Weise, dass das Drama unseres “Lebens” in Zeit und Raum einen sinnvollen, einleuchtenden Abschluss gefunden haben muss, dass wir also das Drama unserer inkarnierten Existenz nach einem finalen Akt als beendet anerkannt haben müssen, damit Erleuchtung im Sinne von Erkenntnis geschehen kann. Es ist irrig anzunehmen, dass ein Mensch in der Mitte seines Existenzdramas Erkenntnis erleben kann, ohne die Erlösung aus der Verstrickung in die Handlung erfahren zu haben. Geistesfrieden ist allein darum die Voraussetzung für die Erkenntnis, weil jene, die sich in Konflikt befinden, nicht friedvoll sind, und Friede ist die Bedingung für Erkenntnis, weil er die Bedingung für das HIMMELREICH ist. Erkenntnis kann nur wiederhergestellt werden, wenn wir ihre Bedingungen erfüllen.

Die sich wiederholende Zeitschleife im Source Code dauert genau 8 Minuten. Eine waagrecht liegende Ziffer 8 ähnelt dem mathematischen Unendlichzeichen ∞. Das Unendlichzeichen wird mit unterschiedlichen Bedeutungen auch außerhalb der Mathematik verwendet, unter anderem als Symbol für ein logisches Paradoxon oder einen Teufelskreis, beispielsweise in Form des Ouroboros, einer Schlange, die sich selbst in den Schwanz beißt. Aber es ist auch ein bedeutendes Symbol für Ewigkeit und Ganzheit - also für GOTT.

Damit ist der Film selbst schon wunderbar beschrieben. Er handelt, vom sich ständig wiederholenden Teufelskreis der Ego-Illusion, der dem wahren Zweck unterstellt zum Berichtigungsprozess wird, an dessen Ende das Aufwachen aus dem Traum - die Erlösung durch GOTT - steht.

Das Cloud Gate am Millennium-Park in Chicago, das von den Protagonisten am Ende des Films besucht wird, dient laut Regisseur Duncan Jones als Metapher für den gesamten Film. Das Cloud Gate, eine öffentliche Skulptur des britischen Künstlers Anish Kapoor, ist bei den Besuchern des Parks beliebt für die Aufnahme von verzerrten fotografischen Selbstporträts.

Wir alle akzeptieren als Realität, was wir wahrnehmen. Captain Colter Stevens erwacht durch den Ruf von Air-Force-Captain Colleen Goodwin, die eine Rückrufsequenz einleitet, die ihn an sein Selbstverständnis, von einem in der Luftwaffe ausgebildeten Piloten, erinnert. Doch als er versucht, seine Mission zu erfüllen, beginnt er, ihren Zweck in Frage zu stellen. Captain Stevens, der die letzten acht Minuten des Bewusstseins von Sean, einem Schullehrer in einem explodierenden Zug nach Chicago, erlebt, muss eine Untersuchung einleiten, um den Bomber zu finden und sein nächstes Ziel zu vereiteln. Dies ist eine Übung in Zeit, Raum und der Bereitschaft, über das gegenwärtige Verständnis hinaus zu gehen. Doch während der zweite Bombenanschlag aufgeklärt wird, verändert sich auch die Wahrnehmung der Welt durch den Captain. Eingeführt in diese Wiederholungssequenz mit extrem hoher Bewusstheit, beginnt er die Natur seiner Realität in Frage zu stellen. Seine Persönlichkeit wird weicher, als er mit Christina interagiert, einer mächtigen Begleiterin, die seine Aufmerksamkeit, raus aus dem Drama, in die Intimität des gegenwärtigen Augenblicks, lenkt, was über seine militärische Rolle hinausgeht.

Colter fragt sich, was der Sinn des Ganzen ist. In einer früheren Szene hat Rutledge ihm gesagt, dass es darum geht, die Explosion einer schmutzigen Bombe in Chicago zu verhindern, und dass er ein Held sein wird, weil er bereit ist sein Bewusstsein dazu benutzen zu lassen, Leben zu retten. Aber der WAHRE ZWECK von Colters Erfahrung ist viel tiefer als das. Alles, was zu geschehen scheint, dient dazu, dass er die Erfahrung der vollständigen VERGEBUNG machen kann. Darum geht es unseren ganzen Leben: zu lernen, dass es einen viel größeren Zweck als unsere kleinen Missionen gibt.

Wechselwirkungen, notwendige Kompromisse und Menschenfreundlichkeit werden in dieser Geschichte hervorgehoben. Colter muss einen Weg finden, seine begrenzenden Überzeugungen und seinen Wunsch, ein guter Soldat zu sein, zu überwinden und im reinen Glauben zu einer völlig neuen Existenz aufzusteigen. Vergebung ist die Befreiung. Nachdem er mit seinem Vater Frieden geschlossen hat, ist er von der Pflicht befreit und kann völlig unerwartet ein liebevolles Leben führen.

In der letzten Szene im Zug sehen wir das Lachen; wir sehen das Glück auf den Gesichtern aller. Die Zeit ist nicht das, wofür wir sie halten. Dieser Film fragt: “Wo ist mein Herz?” Wenn unser Herz sich wirklich nach Liebe und Vergebung sehnt, wird sich die ganze Welt nach dem Leuchten und der Liebe in unserem Geist umgestalten. Wenn wir zulassen, dass die Liebe das Wichtigste in unserem Leben ist, wird sich alles, die gesamte Zeit, neu ordnen. Jesus sagt, dass er Zeit und Raum für uns ordnen wird, wenn wir bereit sind, Wunder zu wirken.

Das ganze Geschehen ist ein Symbol dafür, dass die Seele, der GEIST, in uns transzendent ist. All diese Erinnerungen sind ein Hinweis darauf, dass es einen höheren Zweck des Lichts und der Heilung gibt. Dies ist es, was Ein Kurs in Wundern den glücklichen Traum, die wahre Wahrnehmung oder die wirkliche Welt nennt.

Der Film vermittelt uns eine wichtige Lektion des Kurses: Wir wissen nichts über uns selbst und über andere. Schon Lektion 1 des Kurses weist uns darauf hin: “Nichts, was ich … sehe, bedeutet etwas.” Deshalb müssen wir uns von der Fixierung auf Persönlichkeiten und Charaktere lösen und uns ganz auf den einzig wahren Zweck konzentrieren: die Erlösung aus der Illusion der Trennung. Das Wunder der Vergebung korrigiert alle Irrtümer - in Vergangenheit und Zukunft.

Der Film zeigt auf wunderbare Weise auch, dass sich die Welt in unserem Bewusstsein abspielt und wir keine der Figuren im Welttheater sind. Das individuelle Bewusstsein, das sich einmal mit der Rolle des Captain Colter Stevens identifizierte, sendet, nachdem es sich mit einer anderen Figur identifiziert hat, eine Botschaft an sein anderes Selbst:

“Wenn mich nicht alles täuscht, wartet ein gewisser Captain Colter Stevens auf einen Einsatz. Versprechen sie mir, dass sie ihn so gut wie möglich unterstützen werden. Und sagen sie ihm das alles gut werden wird."
(Filmzitat)

Wie im Himmel

Themen: Keine privaten Gedanken, Beziehungen, Heilung, Unschuld, Zusammenarbeit, den nächsten Schritt wagen, Weckruf

Wie im Himmel ist ein schwedischer Film aus dem Jahr 2004 von Kay Pollak. Wie im Himmel war der erste Film von Pollak nach 18 Jahren Pause. Er hatte die Regiearbeit 1986 aufgegeben, nachdem der schwedische Ministerpräsident Olof Palme nach einem Kinobesuch ermordet worden war. Regisseur Kay Pollak ist Lernender und Lehrender von Ein Kurs in Wundern. Seine beiden Bücher „Durch Begegnungen wachsen. Für mehr Achtsamkeit und Nähe im Umgang mit anderen.“ und „Für die Freude entscheiden. Gebrauchsanweisung für ein glücklicheres Leben.“ basieren auf den Grundprinzipien von Ein Kurs in Wundern, ohne den Kurs explizit zu erwähnen.

Wie im Himmel ist ein brillant gemachter Film, der einen klaren Blick auf die Dynamik des Egos wirft und die Metaphysik von Ein Kurs in Wundern meisterhaft vermittelt - dass nur die Liebe wirklich ist und die Sünde nicht.

“GOTT vergibt nicht,
weil ER nie verurteilt hat.”

(Filmzitat & EKIW: Lektion 46, 1. 1.)

Der Protagonist des Films Daniel ist ein entmutigter, weltberühmter Dirigent. Sein Herz ruft nach einem anderen Weg, obwohl er nicht sofort weiß, welcher das ist. Er weiß nur, dass er nicht so weitermachen kann wie bisher; es muss sich etwas ändern. Daniel verlässt seine Welt der Tourneen und sucht Zuflucht in der Kleinstadt, in der er als Kind aufgewachsen ist.

Er wird eingeladen, den örtlichen Kirchenchor zu leiten, was er zunächst ablehnt. Doch als er sich langsam darauf einlässt, wächst seine Inspiration, und er wird zum Katalysator für große Veränderungen. Vergangene Wunden, alte Gedanken, Kontrollmuster, der Glaube an Sünde und Schuld kommen bei allen Beteiligten zum Vorschein. Alles muss ans Tageslicht gebracht werden, damit die Heilung beginnen kann. Die Sängerinnen und Sänger lernen, dass sie nicht singen können, wenn einer der Anwesenden an einem Groll oder einem verborgenen Gedanken festhält.

Die Herzen öffnen sich, und der Geist strömt durch sie hindurch, wenn sie lernen, sich auf ihre natürliche Stimme einzustimmen und die Noten ihres von GOTT gegebenen Liedes jenseits aller Vorstellungen von Fehlern und Kontrolle zu singen.

Daniel: "Glaubst du an Engel?"
Lena: "Wenn ich meine Augen zusammenkneife, seh ich die Flügel schon mal … an Arne und Olga hab ich die Flügel gesehen - beim letzten Lied. Ich hab sie an Tore gesehen - und auch an dir. Man ist fertig, wenn man sie an jedem sehen kann. … Das kann man, wenn man übt."
(Filmzitat)

Zusammenarbeit ist der Schlüssel. Wir sind alle Sängerinnen und Sänger in GOTTES Chor und haben die Wahl, den Geist zu öffnen und mitzusingen oder als Knospe verschlossen zu bleiben. Dieser Film erhebt uns und lässt uns dankbar für das Lied des Lebens sein.

Crazy, Stupid, Love.

Themen: Familie, die Maske fallen lassen, Rollen transzendieren, Heilung, Vergebung

Crazy, Stupid, Love. ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 2011, mit Steve Carell, Ryan Gosling, Julianne Moore und Emma Stone in den Hauptrollen.

Selbstliebe hat nichts mit Form zu tun. Sie entspringt einem inneren Wissen um die Wahrheit dessen, was wir sind - die Liebe selbst. Am Weg zu dieser Erkenntnis ist häufig eine Veränderung der Form Teil des Drehbuchs des Lebens, und diese Veränderungen sind immer hilfreich.

Bevor wir ernsthaft versuchen, uns an unsere Wirklichkeit als göttliche Liebe wieder zu erinnern, durchlaufen wir häufig eine Phase der Selbstverwirklichung im weltlichen Sinne. Das ist die philosophische Stufe, auf der wir uns von allen konventionellen und traditionellen Fesseln befreien und es wagen, ehrlich, loyal, furchtlos und wahrheitsliebend zu denken, zu handeln und zu leben. Wir erkennen, dass die Konsequenzen in Zeit und Raum nicht so wichtig sind, wie wir immer dachten. Das fühlt sich wie eine große Befreiung an, und es ist auch ein kleiner Schritt in Richtung Befreiung, aber es ist noch nicht das spirituelle Erwachen. Auslöser für diese Phase ist in der Regel eine persönliche Krise.

Cals Leben ändert sich schlagartig, als seine Frau, mit der er seit 30 Jahren verheiratet ist, beim Abendessen in einem Restaurant verkündet, dass sie die Scheidung will. Auf der Heimfahrt vom Essen offenbart sie ihm auch, dass sie eine Affäre hatte, woraufhin Cal aus dem fahrenden Auto springt!

Was folgt, ist eine Reise der Entdeckung. Cal hat die Verbindung zu dem, was er wirklich ist, verloren, weil er versucht hat, die weltlichen Rollen des Ehemanns und Vaters zu spielen. Cal trifft den redegewandten Jacob, der ihn unter seine Fittiche nimmt und versucht, Cals „Männlichkeit“ wiederzuerlangen. Die Arbeit mit Jacob ist ein erster oberflächlicher Schritt in Richtung Heilung, der Cal zu der tieferen Entdeckung führt, dass Liebe nicht „da draußen“ gefunden werden kann, sondern in seinem Inneren anerkannt und erweitert werden muss, um erfahren zu werden. Mit weit geöffnetem Herzen trifft er die Entscheidung, seine Liebe zu teilen, unabhängig davon, wie sie aussieht. Liebe ist alles, was es gibt, und die Vorenthaltung der Liebe, die wir sind, ist der einzige wirkliche Schmerz.

Liebe ist nicht persönlich und wir haben keine Kontrolle darüber, wen wir lieben oder warum - sie ist einfach da. In Wahrheit sind wir alle zutiefst ineinander verliebt, und dieser Film spielt dies auf humorvolle Weise aus, und überall blüht unerwartete Liebe auf.

Tatsächlich… Liebe

Themen: Kommunikation, Familie, Inspiration, Eifersucht, Menschen gefallen wollen, Rollen überwinden, energetische Verbindung

Tatsächlich… Liebe (Originaltitel: Love Actually) ist eine Weihnachts-Ensemble-Liebeskomödie aus dem Jahr 2003 von Richard Curtis, der auch das Drehbuch verfasste. Das Ensemble an Schauspielern, das Regisseur und Autor Curtis gewinnen konnte, kann sich wahrlich sehen lassen. In den Hauptrollen finden wir Bill Nighy, Hugh Grant, Keira Knightley, Liam Neeson und Emma Thompson. In kleinen Gastrollen sind noch Billy Bob Thornton, Rowan Atkinson, Claudia Schiffer sowie Denise Richards zu sehen. Die Balance zwischen Humor, Warmherzigkeit und Tragik gerät durch etwas Kitsch jedoch nicht aus den Fugen - gerade in der Weihnachtszeit ist die feierlich-versöhnliche Botschaft dieses gefühlvollen Reigens passend. Neben den weltberühmten Liedern der Beatles (All You Need is Love) und der Troggs (Love Is All Around) enthält der Film viele weitere bekannte Popsongs.

Der Episodenfilm eröffnet mit Begrüßungsszenen, die auf dem Flughafen London Heathrow gedreht wurden. Während in Zeitlupe die liebevollen Begrüßungen der Menschen gezeigt werden, erzählt der Sprecher davon, dass “Liebe tatsächlich überall“ sei. Das erinnert uns sofort an Lektion 264: “Ich bin umgeben von der LIEBE GOTTES.”

Die eigentliche Handlung des Films beginnt fünf Wochen vor Weihnachten. In verwobenen Episoden werden die Liebesgeschichten der Protagonisten bis zum Weihnachtsfest erzählt. Der Film endet ebenfalls auf dem Flughafen, wo sich viele Protagonisten aus den Episoden treffen und begrüßen. Und das ist auch eines der schönen Symbole in diesem Film: Er erinnert uns daran, dass alle Menschen auf irgendeine Art und Weise miteinander verbunden sind, dass es in Wahrheit überhaupt keine Trennung gibt. Es gibt nur EINEN von uns.

Bild

Dies ist ein kraftvoller Film, in dem jede Szene auf Heilung ausgerichtet ist. Alle Gedanken werden ausgesprochen und verborgene Geheimnisse offenbart, was zur Heilung aller Beteiligten führt. Der Film enthält auch Beispiele für Projektionen, die zunächst zurückgenommen werden müssen, damit Heilung möglich wird. Eine Episode im Film zeigt außerdem, welch gewaltiger Verteidigungsmechanismus die Gefallsucht ist. Sie verhindert wahre Verbindung und authentische Beziehungen. Es hält die Trennung aufrecht. Das Bedürfnis, anderen zu gefallen, und die Angst vor Intimität gehen Hand in Hand. Wenn wir uns für das eine entscheiden, bekommen wir das andere. Eine ängstliche Büroangestellte, die in ihren Kollegen verliebt ist, kann ihr Herz nicht öffnen, weil sie Angst hat, die vermeintliche “Sicherheit“ ihrer familiären Verpflichtungen aufzugeben. In dieser romantischen Komödie prallen viele verschiedene Geschichten aufeinander. Die LIEBE SELBST ist keine Geschichte, aber diese Geschichten erinnern uns daran, dass wir von der LIEBE GOTTES umgeben sind. Die Flughafenszene am Ende lässt uns all diese Geschichten als Vergangenheit und “auf der Leinwand” sehen. Der glückliche Träumer misst keiner bestimmten Beziehung besondere Bedeutung bei, sondern erlaubt dem Geist, sie alle maximal zu nutzen. Er kümmert sich nicht um Status oder Rang, wie die Welt sie beurteilt. Jede Beziehung kann vom Geist genutzt werden, da sie uns alle die Möglichkeit geben, uns daran zu erinnern, wer wir sind.

Zauber der Liebe

Themen: Verlassenwerden, Sucht, Depression, Ehe, Weckruf

Zauber der Liebe (Originaltitel: Feast of Love) ist ein Film aus dem Jahr 2007 von Robert Benton mit Morgan Freeman und Greg Kinnear in den Hauptrollen. Der Film basiert auf dem im Jahr 2000 erschienenen Roman The Feast Of Love (deutscher Buchtitel Fest der Liebe) von Charles Baxter.

Dieser Film zeigt gleich zu Beginn einen sehr beliebten Irrtum zum Thema Beziehung. Eine Falle, in die wir auch als Kursschüler immer wieder tappen. Der gut gemeinte Versuch, über die Beziehung und vor allem über den Partner zu reden, im Glauben, nur das Beste zu wollen, ohne zu erkennen, dass es uns nur um die Befriedigung unserer eigenen Bedürfnisse und Erwartungen an den Partner geht. Das hat überhaupt nichts mit Liebe zu tun, das ist das Gegenteil, das ist der Versuch, den anderen einzufangen, das ist ein Greifen nach dem anderen, weil wir etwas vom anderen für uns haben wollen, wir versuchen in Wahrheit, den anderen zu begrenzen, auch wenn wir glauben, genau das Gegenteil zu tun. Unsere Funktion ist es nicht, unseren Partner zu berichtigen, sondern zu vergeben, d.h. unsere Irrtümer dem HEILIGEN GEIST zur Berichtigung zu übergeben.

Energetische, tiefe Beziehungen sind intuitiv und freudvoll, und ganz gleich, wie lange sie zu dauern scheinen, sie erfüllen das Herz mit Dankbarkeit. Wenn man still und mit weit geöffneten Augen beobachtet, ist der Unterschied zwischen oberflächlichen Beziehungen und Beziehungen, die auf einer tiefen Verbindung beruhen, offensichtlich. Diesen Unterschied deutlich sichtbar zu machen, ist das zentrale Element dieses Films. Schließlich werden jedem die Augen für das Offensichtliche geöffnet, und solange die Bereitschaft besteht, für die Liebe offen zu bleiben und das, was gegeben wird, mit allem, was man hat, anzunehmen, sind die Früchte es immer wert!

Die Familie Stone - Verloben verboten!

Themen: Angst, Perfektionismus, Überlegenheit, falsche Wahrnehmung, Eifersucht, Ehe, Verlassenwerden, Kontrolle loslassen, Geistesschulung, sich der Liebe öffnen

Die Familie Stone - Verloben verboten! ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 2005 mit einem wunderbaren Ensemble an Schauspielern wie Sarah Jessica Parker, Craig T. Nelson, Diane Keaton und Rachel McAdams.

Die Angst vor GOTT und unserem Bruder kommt von jedem unerkannten Glauben an Besonderheit. Besonderheit vergleicht immer. Sie wird durch einen Mangel, der im anderen gesehen wird, begründet und beibehalten, indem sie alle Mängel, die sie wahrnehmen kann, sucht und klar im Auge hält. Das sucht sie, und auf das schaut sie. Und immer würde der, den sie auf diese Weise klein macht, unser Erlöser sein, hätten wir uns nicht entschieden, ihn stattdessen zu einem kleinen Maßstab für unsere Besonderheit zu machen. Gegen die Kleinheit, die wir in ihm sehen, stehen wir groß und stattlich da, rein und ehrlich, lauter und unbefleckt im Vergleich zu dem, was wir sehen. Und wir verstehen nicht, dass wir es selbst sind, den wir auf diese Weise klein machen.

Vergleichen muss eine Einrichtung des Ego sein, denn die Liebe tut es nicht. Und so kommt es in der “Ego-Dynamik” von Gruppen häufig zur Herausbildung eines Außenseiters. Er hat in der Regel keinen Einfluss, wird nicht besonders geschätzt und läuft Gefahr, zum "Sündenbock" oder "Prügelknaben" zu werden. Auch der Außenseiter spielt seine Rolle perfekt, einerseits durch sein persönliches Verhalten (z.B. besondere Distanziertheit), andererseits durch seine Überzeugung, das Opfer zu sein. Der einzig mögliche Ausstieg aus derartigen “Dynamiken” ist der Ausstieg aus dem Ego-Denksystem in Form totaler Vergebung.

In diesem Film kommt die Familie Stone zu Weihnachten zusammen und erlebt eine tiefgreifende Überwindung des Stolzes, des Glaubens an die eigene Besonderheit und erlebt so eine wundervolle Öffnung des Herzens.

Der Familie erscheint Everetts Partnerin Meredith schwierig und verklemmt, und sie verstehen nicht, warum Everett mit ihr zusammen ist. Sie ahnen nicht, dass ihr tiefes Verlangen nach Liebe und Akzeptanz sein eigenes ist. Nur wenn sie ihr Urteil beiseite legen und den Fremden hereinlassen, können sie sich für das Geschenk öffnen, das Meredith mitbringt. Durch eine Reihe von Vorfällen, bei denen alles schief zu gehen scheint, kommt es zu einer tiefen Heilung. Wenn der Druck, perfekt sein zu müssen, endlich zerbricht, wird das, was darunter liegt, zur Heilung freigegeben, und Merediths natürliches Licht kann endlich durchscheinen.

Der HEILIGE GEIST ist für einen wahrhaft wunderbaren Plan für unser Glück verantwortlich, und wenn wir die Kontrolle loslassen und zulassen, dass der Plan offenbart wird, können wir die Reise genießen. Liebe wird nur durch Nichtverurteilung und vollständige Akzeptanz erkannt. Wer wir sind, ist bereits perfekt.

Ruby Sparks - Meine fabelhafte Freundin

Themen: Selbstbild, Besonderheit loslassen, das Drehbuch ist geschrieben, Macht der Gedanken

Der Film ist eine tragikomische Variante des auf Ovid zurückgehenden Pygmalion-Mythos, des archetypischen Beziehungsmusters des einen Partner nach seinem Bilde Formens: "Ich forme Dich nach meinem Bilde, auf dass Du lebendig wirst."

Die Beschäftigung mit dem Thema Manifestieren kann ein hilfreicher Zwischenschritt sein, aber am Ende werden wir lernen, dem wunder-vollen Fluss nachzugeben und erkennen, dass uns alles gegeben ist. Das einzige, was wir kontrollieren können, ist die Richtung unseres Denkens. Dies ist der Weg, den wir durchlaufen müssen, auch wenn wir glauben, dass wir die Charaktere in unserem Lebenstraum so arrangieren können, dass wir glücklich sind. Ob sie nun tun, was wir wollen oder nicht - wir werden erkennen, dass wir den „Erlösungsplan“ des Egos loslassen müssen. Ohne den einzig wahren Zweck - der Erlösung aus der Illusion der Trennung - ist das Leben nur eine große Ablenkung, die nirgendwohin führt.

Dies ist die Lektion, die der Protagonist Calvin lernt, wenn er sieht, dass er das Konzept von „Ruby“ aufgeben muss. Wenn er in seine Schreibmaschine tippt: "Wenn Ruby das Haus verlässt, wird die Vergangenheit befreit", befreit er sich vom Ego-Plan und öffnet seinen Geist für die Freude des Heiligen Augenblicks!

Wenn die Kraft des Geistes voll Vertrauen dem HEILIGEN GEIST übergeben wird, werden auch scheinbare Bedürfnisse erfüllt, einschließlich dem einer Paarbeziehung - und Wunder der Liebe geschehen auf ganz natürliche Weise.

Harry und Sally

Themen: Groll, Sex, Mächtige Gefährten, Sich der Liebe öffnen

Harry und Sally (Originaltitel: When Harry Met Sally…) ist ein Film aus dem Jahr 1989 mit Billy Crystal und Meg Ryan in den Hauptrollen. Der Film erzählt die Geschichte einer langsam wachsenden Freundschaft und Liebe. Die Handlung wird immer wieder unterbrochen durch kurze Passagen, in denen alte Ehepaare erzählen, wie sie sich kennen und lieben gelernt haben.

Die berühmteste Szene zeigt einen vorgetäuschten Orgasmus Sallys in einem Restaurant. Harry behauptet, ihm könne keine Frau einen Orgasmus vorspielen, ohne dass er es bemerkt. Sally behauptet das Gegenteil und spielt ihm dies, beobachtet von allen Gästen, eindrucksvoll vor. Nach dem Orgasmusauftritt von Sally verlangt eine ältere Dame am Nebentisch beim Kellner „Ich will genau das, was sie hatte“. Das American Film Institute wählte diesen Satz unter die 100 besten Filmzitate aus US-Filmen aller Zeiten auf Platz 33.

Nachdem Woody Allen uns bereits 1977 mit seinem Film Der Stadtneurotiker (Originaltitel: Annie Hall) darauf aufmerksam gemacht hat, zeigt dieser Film noch einmal sehr genau die ganze Palette neurotischen Verhaltens eines vom Ego getriebenen Verstandes:

“Wenn ich mir ein neues Buch kaufe, lese ich die letzte Seite zuerst. Falls ich sterbe, bevor ich fertig bin, kenn ich wenigstens das Ende.”
(Filmzitat)

"Was darf ich bringen?"
"Ich hätte gern die Nummer 3."
"Ich hätte gern den Chefsalat, aber Essig und Öl servieren Sie extra und den Applepie a la Mode."
"Chef und Apple a la Mode."
"Aber den Kuchen bitte heiß, wenns geht. Und ich will das Eis nicht obendrauf, ich will es extra und ich hätte gerne Erdbeer- statt Vanilleeis wenns geht. Wenn nicht, kein Eis ... nur Schlagsahne ... aber nur frische. Wenn sie aus der Dose kommt, gar nichts."
"Nicht mal Kuchen?"
"Dooch, in dem Fall nur den Kuchen, aber nicht heiß."
"Aha."
(Filmzitat)

“Du wirst es nicht glauben, Harry, aber ich habe es nicht als Opfer betrachtet, niemals mit dir geschlafen zu haben.”
(Filmzitat)

"Ich liebe Dich dafür, daß Dir kalt ist, wenn draußen 25 Grad sind. Ich liebe Dich dafür, daß Du anderthalb Stunden brauchst, um ein Sandwich zu bestellen. Ich liebe Dich dafür, daß Du eine Falte über der Nase kriegst, wenn Du mich so ansiehst. Ich liebe Dich dafür, daß ich nach einem Tag mit Dir Dein Parfum immer noch an meinen Sachen riechen kann … Und ich liebe Dich auch dafür, daß du der letzte Mensch bist, mit dem ich reden will, bevor ich abends einschlafe. Und das liegt nicht daran, daß ich einsam bin und das liegt auch nicht daran, daß Silvester ist. Ich verrat Dir, warum ich heute Abend hierher gekommen bin: Wenn man begriffen hat, daß man den Rest des Lebens zusammen verbringen will, dann will man, daß der Rest des Lebens so schnell wie möglich beginnt."
"Siehst Du?! Das ist wieder ganz typisch für Dich, Harry! Du sagst solche Sachen und damit machst Du es mir unmöglich Dich unendlich zu hassen."
(Filmzitat)

Dieser Film ist ein Klassiker, der zwar in erster Linie die besondere Beziehung zeigt, aber gleichzeitig darauf verweist, wie Beziehungen, wenn sie offen für Heilung sind, zu Liebe führen. Das Ego sucht Beziehungen, um ein Gefühl des Mangels auszufüllen, und versucht so, in einem Partner die Vollendung zu finden. Gedanken des Mangels und die damit verbundenen Gefühle blockieren das Bewusstsein der Liebe.

“Das ist wirklich erstaunlich. Du siehst aus wie ein ganz normaler Mensch, aber tatsächlich bist Du ein Engel des Todes.”
(Filmzitat)

Harry und Sally sind langjährige Freunde, die sich von Zeit zu Zeit treffen und ihre Erfahrungen mit der Suche nach der Liebe und dem Scheitern dieser Suche austauschen. Als sich die Freundschaft vertieft, kommt der Gedanke auf, ob ein Mann und eine Frau Freunde sein können, ohne dass Sex im Weg steht.

"Männer und Frauen können nie Freunde sein. Der Sex kommt ihnen immer dazwischen!"
(Filmzitat)

Eines Abends ruft Sally weinend bei Harry an, weil sie gerade erfahren hat, dass ihr Ex-Freund Joe heiraten wird. Harry kommt sofort zu ihr, um sie zu trösten. Der Abend endet damit, dass sie Sex miteinander haben. Am nächsten Morgen flüchtet Harry mit einer Ausrede aus der Wohnung. Sally ist verletzt, sie ruft Harry einige Zeit nicht mehr an, und die Freundschaft kühlt ab. Aber nicht der Sex war das Problem, sondern die völlig unterschiedliche Art, diesen zu interpretieren und die damit verbundenen Erwartungen.

Das Ego schützt den Wunsch, getrennt und autonom zu sein, durch Gedanken des Zweifels. Das Ego könnte behaupten, dass ein Hindernis für die Aufrechterhaltung der Liebe die Sexualität ist (z.B. ob man Sex haben soll, ob man zu viel oder zu wenig Sex hat), doch dies ist nur ein Beispiel für viele wahrgenommene Unterschiede und Mängel, die der Ego-Perspektive eigen sind. Diese Gedanken sind ein Versuch, die Anerkennung der tiefen Angst vor der Liebe zu blockieren.

Beziehungen, die dem HEILIGEN GEIST übergeben werden, erlauben es, die Angst vor Intimität und wahrer Verbundenheit ins Bewusstsein zu spülen und zu heilen. Das ist die Bereitschaft zu hinterfragen, ob diese Gedanken wahr sind, und die Offenheit, sich einen anderen Weg zeigen zu lassen. Wahre Liebe taucht auf, wenn wahrgenommene Unterschiede transzendiert und alle Kränkungen losgelassen werden. Wenn diese geklärt sind, entsteht die Erkenntnis, dass die Vollendung nicht im Außen gefunden werden kann, denn die Liebe ist im Inneren. Es ist möglich, ein Ziel zu teilen, das zur Erfahrung der Liebe führt. Die Erkenntnis der Größe der Liebe füllt das Bewusstsein, während Kleinheit und Unwürdigkeit sanft und freiwillig abgelegt werden.

Dieser Film ist eine sehr gutes Beispiel für das Konzept der “Ebenen des Lehrens” im 3. Kapitel des Handbuchs für Lehrer aus dem Kurs. Das Wichtigste daran ist die Erkenntnis, dass jede Begegnung und damit jede Beziehung eine Lehr- und Lernerfahrung bietet und dass keine Begegnungen zufällig ist, noch ist das, was wie das Ende der Beziehung erscheint, ein wirkliches Ende. Wiederum hat jeder das meiste dessen, was er zu jenem Zeitpunkt lernen kann, gelernt.

Das, was Harry und Sally letztendlich erfahren, ist die dritte Ebene des Lehrens. Sie tritt in Beziehungen auf, die, sind sie einmal eingegangen worden, lebenslang währen. Das sind Lehr- und Lernsituationen, in denen jeder Person ein ausgewählter Lernpartner gegeben wird, der ihm unbegrenzte Gelegenheiten zum Lernen bietet. Das bedeutet nicht, dass sie das notwendigerweise begreifen - in der Tat erkennen sie es im Allgemeinen nicht. Sie mögen einander sogar für einige Zeit oder vielleicht ein Leben lang feindlich gesinnt sein. Doch sollten sie sich dafür entscheiden, sie zu lernen, dann liegt die vollkommene Lektion vor ihnen und kann gelernt werden.

Notting Hill

Themen: Ruhm, sich abgrenzen, Akzeptanz, keine Kompromisse, Vertrauen, sich der Liebe öffnen, Heirat

Notting Hill ist ein US-amerikanisch-britischer Film aus dem Jahr 1999. Die Hauptrollen spielen Julia Roberts und Hugh Grant. Julia Roberts in der Rolle der Anna Scott nennt in einer Szene des Films, in der sie nach ihrem letzten Honorar gefragt wird, die Summe von 15 Millionen US-Dollar. Der Witz an dieser Szene ist, dass dies auch tatsächlich ihr Honorar für diese Rolle war.

In diesem Film geht es darum, sich zu trauen, den zu akzeptieren, der einem gegeben wird, um das Herz für die Liebe zu öffnen. Es geht darum, Ja zu sagen zu dem Funken im Herzen und diesen an die erste Stelle zu setzen, damit alles, was dem wahren Glück nicht dient, wegfallen kann.

Anna Scott ist eine berühmte Schauspielerin, die während eines Drehs in London in Williams Buchladen kommt. William spürt sofort, wie es zwischen ihm und Anna funkt. Ihre Begegnungen erscheinen William wie eine Katastrophe, denn er kann nicht anders, als bei ihr er selbst zu sein, und das ist nicht immer schön! Wer er ist, ist das Geschenk, nach dem sie gerufen hat. Anna ist bereit, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, auch ihr jetziges Leben. Und sie braucht Hilfe. Anna beschreibt ihre Erfahrungen mit Liebe und Beziehungen mit einem Zitat von Rita Hayworth: „Sie gehen mit Gilda ins Bett und wachen mit mir auf.“ Die Illusion der Liebe ist nie von Dauer.

[Rita Hayworth (1918 - 1987; eigentlich Margarita Carmen Cansino) war eine US-amerikanische Schauspielerin und Tänzerin. In den 1940er Jahren, in denen sie ihre größten Erfolge feierte, erhielt die vor allem für ihre rotgefärbte Haarpracht bekannte Schauspielerin den Beinamen „The Love Goddess“ („die Liebesgöttin“). Es war vor allem die Titelrolle in dem Kultfilm Gilda, die ihr Image als Leinwandgöttin nachhaltig prägte.]

Hinter jeder Begegnung, die Anna mit William und den Menschen in seinem Umfeld hat, steht der HEILIGE GEIST und die Entwicklung von Vertrauen. Anna ist gezwungen, sich selbst zum Geburtstag von Williams Schwester einzuladen. Nachdem sie die Überraschung überwunden haben, eine berühmte Schauspielerin an ihrem Tisch zu haben, nehmen seine Freunde sie voll und ganz in ihr Herz auf. Wie William können auch sie nicht anders als authentisch sein.

Wenn der Versuch sich abzugrenzen, der mit der Aufrechterhaltung des Selbstbildes verbunden ist, aufkommt, stößt Anna William jedes Mal weg. Hinter dem Wegstoßen verbirgt sich ein Ruf nach Liebe. Und wie William herausfindet, ist die Beantwortung des Rufs nach Liebe immer für einen selbst.

Liebe ist geduldig, Liebe ist gütig. Liebe ist kompromisslos, weil Liebe von Wert ist. Liebe nimmt nichts persönlich, weil Liebe nicht zurückgewiesen werden kann. Liebe hat keine Eile, weil sie einfach ist. Liebe ist Akzeptanz. Liebe ist Nachsicht. Die Wahrheit braucht keine Verteidigung, und die Einladung, Ja zur Liebe zu sagen, kommt von GOTT; deshalb endet sie nie.

Das „Ja“ ist unvermeidlich! Es ist für das große Ganze.

Silver Linings

Themen: Vergangene Assoziationen heilen, Auftrag, Zusammenarbeit, Falsche/Wahre Empathie, der geistigen Führung folgen, Geistesschulung

Silver Linings (Originaltitel: Silver Linings Playbook) ist ein wunder-voller Film des Regisseurs David O. Russell aus dem Jahr 2012. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Matthew Quick. Jennifer Lawrence erhielt einen Oscar in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin.

Pat Solitano Jr, gespielt von Bradley Cooper, wird aus einer Klinik entlassen, in der er acht Monate wegen einer bipolaren affektiven Störung verbracht hat. Er war eingewiesen worden, weil er den Liebhaber seiner Frau Nikki zusammengeschlagen hatte, nachdem er die beiden in flagranti erwischt hatte. Er zieht wieder bei seinen Eltern ein und ist darauf fixiert, Nikki zurückzugewinnen, darf aber aufgrund einer gerichtlichen Anordnung keinen Kontakt mehr zu ihr haben. Nun versucht er sein Leben ohne Medikamente allein durch positives Denken wieder in den Griff zu bekommen. Sein persönliches Motto lautet nun “Excelsior”, was aus dem Lateinischen kommt und „der sehr Erhabene, der Ausgezeichnete“ bedeutet. Um seine Frau Niki zu beeindrucken, versucht er, alle Bücher von einer Bücherliste seiner Frau zu lesen.

Eines der ersten Bücher, die Pat liest, ist In einem andern Land (A Farewell to Arms) von Ernest Hemingway. Hemingway lässt seine Erlebnisse als Sanitäter an der italienischen Front im Ersten Weltkrieg einfließen, wenn er über die Liebe zwischen einem in der italienischen Armee dienenden Amerikaner und einer britischen Krankenschwester während dieses Krieges erzählt. Nach den schrecklichsten Erfahrungen im Krieg und in unterschiedlichen Feldlazaretten können die beiden Protagonisten des Romans in die Schweiz fliehen. Dort steigen sie in einem Hotel in der Nähe einer Frauenklinik ab, weil die Frau das gemeinsame Kind erwartet. Der kräftige kleine Junge muss mit Kaiserschnitt entbunden werden und kommt tot zur Welt. Die Frau stirbt an innerer Blutung. Der Ich-Erzähler resümiert: „Die Welt zerbricht jeden … die, die nicht zerbrechen wollen, die tötet sie.“ Pat, der sich gerade im positiven Denken übt, ist über das Ende des Buches so verärgert, dass er es wutentbrannt aus dem geschlossenen Fenster wirft. Aber in Wahrheit beschreibt dieses Buch lediglich mit erschütternder Genauigkeit die Welt des Egos:

"Die Schuld in den Geist des GOTTESSOHNES anzunehmen war der Anfang der Trennung, genauso wie die SÜHNE anzunehmen ihr Ende ist. Die Welt, die du siehst, ist das Wahnsystem derjenigen, die die Schuld verrückt gemacht hat. Sieh dir diese Welt sorgfältig an, dann wird dir klar, dass es so ist. Denn diese Welt ist das Symbol der Strafe, und alle Gesetze, die sie zu regieren scheinen, sind die Gesetze des Todes. Kinder werden unter Schmerzen und durch Schmerzen in sie hineingeboren. Von Leiden begleitet wachsen sie auf und lernen, was Kummer, Trennung und Tod sind. Ihr Geist scheint in ihrem Gehirn gefangen zu sein, und seine Kräfte scheinen abzunehmen, wenn ihr Körper verletzt wird. Sie scheinen zu lieben, doch sie verlassen und werden selbst verlassen. Sie scheinen zu verlieren, was sie lieben; das ist vielleicht die wahnsinnigste aller Überzeugungen. Und ihr Körper welkt dahin und röchelt, wird in die Erde gelegt und ist nicht mehr. Und keinen gibt es unter ihnen, der nicht gedacht hat, dass GOTT grausam ist.”
(EKIW: Kapitel 13, Einleitung, 2.)

Im Film Silver Linings geht es um die Heilung vergangener Assoziationen durch Zusammenarbeit. Die Heilung beginnt, nachdem Pat Tiffany kennenlernt, denn Pat und Tiffany haben beide ein tiefes Bedürfnis nach Heilung, und sie erhalten die Chance, dies zu tun, indem sie an einem professionellen Tanzwettbewerb teilnehmen. Keiner der beiden ist ein professioneller Tänzer, und sie verstehen sich auch nicht besonders gut, aber sie nehmen trotzdem an dem Wettbewerb teil und machen es Schritt für Schritt, trotz ihrer Widerstände.

Der Schlüssel zur kooperativen Kommunikation liegt darin, sich nicht zurückzuhalten und transparent zu sein. Wenn wir uns Sorgen machen, es falsch zu machen, verlieren wir unsere Authentizität. Geistesschulung mit dem HEILIGEN GEIST ist eine vollständige Demontage des Ego-Selbstkonzepts. Wir erkennen, dass wir wirklich nichts wissen. An diesem Punkt sind wir bereit, die Kontrolle loszulassen und uns zu verlieben.

Wenn wir über die Motive anderer Vermutungen anstellen, gerät unser Geist in eine Angstspirale. Wenn Pat und Tiffany ihren Schutz voreinander aufgeben, beginnen sie, wahre geistige Intimität zu erfahren; sie müssen nicht mehr vermuten, was der andere denkt. Die Reise des Erwachens ist höchst individuell und persönliche Anziehung wird vom HEILIGEN GEIST zur Heilung genutzt. Wenn wir Ja zu SEINEM Plan sagen, wird die Verbindung im wahren Zweck zu einer glücklichen Reise!

Birnenkuchen mit Lavendel

Themen: Anhaftungen, Krankheit, Vergebung, Mitgefühl, Beziehung

Birnenkuchen mit Lavendel (Originaltitel: Le goût des merveilles) ist ein französischer Film von Éric Besnard aus dem Jahr 2015. Louise lebt in der Provence, ist 37 Jahre alt und verwitwet, hat zwei Kinder und versucht, den Hof ihres Mannes mit Birnbäumen und Lavendel weiterzuführen. Allerdings kommt sie mit dem Geschäftlichen nicht klar und hat Probleme, ihre Kreditschulden zu bezahlen. Ihr Nachbar Paul war ein Freund ihres Mannes. Er möchte die beiden Höfe zusammenlegen und mit der jungen Witwe zusammenleben. Und dann taucht auch noch ein seltsamer junger Mann namens Pierre auf.

Was uns der Film von Anfang an sehr deutlich zeigt, ist, dass das Festhalten an der Vergangenheit und das Festhalten am Vergänglichen Leid erzeugt. Auf der einen Seite sind da Louises wehmütige Gedanken an ihren verstorbenen Mann, auf der anderen Seite das Festhalten an ihrem Hof.

Das Auftauchen von Pierre lässt uns Folgendes erkennen: Es scheint uns leichter zu fallen, einem anderen Menschen zu vergeben, wenn wir für sein Verhalten und Denken einen medizinischen Fachbegriff haben, also seinen Zustand als Krankheit einordnen können. Wenn uns zum Beispiel jemand völlig gefühllos erscheint und seine egoischen Angriffsgedanken völlig ungehemmt ausspricht, dann verurteilen wir ihn dafür. Wenn wir dann aber erfahren, dass er an einer Krankheit wie dem Asperger-Syndrom leidet, können wir ihm plötzlich verzeihen und Mitgefühl entwickeln. Das ist keine wahre Vergebung, aber das zu erkennen, führt uns zu wahrer Vergebung. Solange unser Geist nicht vollständig erleuchtet ist, leiden wir alle an der gleichen Geisteskrankheit - der Identifikation mit dem Ego. Deshalb haben wir alle das gleiche Recht auf und den gleichen Bedarf an Vergebung. Das Wunder unterscheidet nicht zwischen Graden der Fehlwahrnehmung. Und ob wir unsere privaten Gedanken aussprechen oder nicht, ist nicht entscheidend. Dass wir sie haben, ist das Problem.

Wenn wir vergeben, befreien wir uns dadurch von Illusionen - dies sind vor allem Illusionen hinsichtlich unserer Mitmenschen. Vergebung ist die Befreiung von allen Illusionen, und genau deshalb ist es unmöglich, nur zum Teil zu vergeben.

Wir finden Frieden, wenn wir es ablehnen, ein Teil von Träumen voller Angst zu sein. Wir stehen getrennt von ihnen, doch nicht von ihm getrennt, der sie da träumt. Die Vergebung trennt den Träumer von dem bösen Traum und befreit ihn damit. So trennen wir den Traum vom Träumer, verbinden uns mit dem einen und lassen den andern los. Der Traum ist nichts als eine Illusion im Geist. Und wir möchten uns mit dem Geist vereinen, doch niemals mit dem Traum. Es ist der Traum, vor dem wir Angst haben, und nicht der Geist. Unser Bruder wird weder durch das, was er träumt, zu unserem Bruder, noch ist sein Körper unser Bruder. Es ist seine Wirklichkeit, die unser Bruder ist, so wie es unsere für ihn ist.

Wahres Mitgefühl ist nicht das, was die Welt darunter versteht. Sich einfühlen bedeutet nicht, sich im Leiden zu verbinden. So deutet nämlich das Ego Mitgefühl, und diese Deutung wird immer dazu benutzt, eine besondere Beziehung herzustellen, in der das Leiden geteilt wird. Jesus verweist immer wieder darauf, dass wir unsere Mitmenschen nur dadurch heilen, dass wir die wahre Natur, die völlige geistige Gesundheit, in ihnen wahrnehmen. Es geht also darum, zu übersehen, was das Ego gemacht hat, und stattdessen die völlige geistige Gesundheit eines Menschen zu sehen. Jesus will nicht, dass wir die vom Ego erzeugten Gefühle empfinden, sondern dass wir mit IHM in Verbindung bleiben, unabhängig davon, was in dieser Welt zu geschehen scheint.

Menschen mit Asperger-Syndrom fällt es sehr schwer, anderen zu gefallen, private Gedanken zurückzuhalten oder die Motive anderer zu analysieren und ihr eigenes Verhalten entsprechend anzupassen. Sie wünschen sich Beständigkeit und Ordnung und finden die Welt chaotisch und unberechenbar. Sie sind oft nicht in der Lage, ihre Ängste oder ihre Bewältigungsmechanismen hinter komplizierten Verteidigungsschichten zu verbergen. Im Hinblick auf die spirituelle Entwicklung ist dies ein Fortschritt! Die wesentlichen Elemente einer heiligen Beziehung sind Vergebung, direkte Kommunikation und das Loslassen von Rollen und Erwartungen. Aber selbst mit der Fähigkeit, frei zu sprechen und Gefühle nicht zu verbergen, ist eine heilige Beziehung nur möglich, wenn der Wunsch, sich in die Welt einzufügen, losgelassen wird.

Erfahrungen des Verliebtseins sind immer hilfreich und führen letztendlich zu einem Bewusstsein der wahren LIEBE. Wenn wir uns zu jemandem sehr hingezogen fühlen, können wir uns gleichzeitig auf den HEILIGEN GEIST einstimmen. Er wird das Symbol der Beziehung für unser Erwachen nutzen. Sich in jemanden zu verlieben, kann im wahrsten Sinne des Wortes dazu benutzt werden, tief nach innen zu gehen, über die Form hinaus zur Essenz, zu einer Gemeinschaftserfahrung, zu einem Gefühl der totalen Gemeinschaft, Synergie und Telepathie, weit über die Form hinaus.

Inside I’m Dancing

Themen: Falsches/echtes Mitgefühl, keine Gefallsucht, keine privaten Gedanken

Inside I’m Dancing (deutscher Alternativtitel: Rollstuhl-Rebellen) ist ein irischer Film des Regisseurs Damien O’Donnell aus dem Jahr 2004. Der Film wurde auch unter dem Namen Rory O’Shea Was Here veröffentlicht.

Dieser Film ist eine wunderbare Möglichkeit, uns selbst dabei zu beobachten, wie sich unsere geistige Einstellung und damit unser Verhalten verändert, wenn wir Menschen mit Behinderung begegnen. Diese Veränderung ist ein Hinweis darauf, dass wir den anderen immer noch mit den Augen des Körpers sehen und an die Illusion von Krankheit und Behinderung glauben. Wenn wir hingegen in unserem Gegenüber den einen CHRISTUS sehen würden, würden wir alle Menschen gleich behandeln.

Ein wunderschöner Film, der das Leben zweier an den Rollstuhl gefesselter junger Männer schildert, die einander finden und zu mächtigen Gefährten werden. Ihr Zusammentreffen ist vom HEILIGEN GEIST inspiriert und als eine schöne Metapher, verändert dies ihre Beziehung von Besonderheit zu Heiligkeit. Der Film ist vollgepackt mit Humor und sehr berührenden Momenten. Es gibt viele Gelegenheiten zu sehen, dass es im Leben nicht darum geht anderen gefallen zu wollen, dass es keine privaten Gedanken und kein falsches Mitgefühl braucht. Der HEILIGE GEIST ist allgegenwärtig, während die beiden durch ihr Leben gehen und alle Arten von heiligen Begegnungen erleben. Das Ende ist besonders ergreifend und erfüllend.

Ziemlich beste Freunde

Themen: Aufgabe/Funktion, mächtige Gefährten, Vertrauen, sich der Liebe öffnen

Ziemlich beste Freunde (Originaltitel: Intouchables, französisch für Die Unberührbaren) ist ein französischer Film aus dem Jahr 2011. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte des ehemaligen Geschäftsführers des Champagnerherstellers Pommery, Philippe Pozzo di Borgo, der zum Tetraplegiker wurde, als er beim Paragleiten verunglückte und seitdem vom Hals abwärts querschnittgelähmt war. Damals wohnte er in Paris und suchte einen Pfleger, der ihn rund um die Uhr versorgen sollte. Dabei fiel Pozzo di Borgo bei den vielen Bewerbern der 21-jährige Algerier Abdel Yasmin Sellou auf, der zuvor aus dem Gefängnis entlassen worden war und die Stelle eigentlich gar nicht haben wollte. Pozzo di Borgo stellte Sellou trotzdem ein, der die nächsten zehn Jahre lang sein Pfleger war. Nachdem Pozzo di Borgos erste Ehefrau an Krebs gestorben war, fiel der zu diesem Zeitpunkt 45-Jährige in eine Depression und dachte an Selbstmord. Sellou half ihm aus dieser Depression, und beide unternahmen zusammen viele Reisen. Aus der Angestelltenbeziehung entstand eine tiefe Freundschaft. Eine der letzten gemeinsamen Reisen führte sie nach Marrakesch, wo Pozzo di Borgo seine zweite Ehefrau kennenlernte. Mit ihr und seinen zwei Töchtern lebte er in der Nähe der marokkanischen Hafenstadt Essaouira. 2023 starb er 72-jährig in Marrakesch. Auch Sellou fand in Marokko seine Frau. Der Vater von drei Kindern ist Betreiber einer Geflügelzucht in Algerien. Im Film heißt Sellou allerdings Driss.

Driss: "Die Leute von der Straße kennen kein Mitleid."
Philippe: "Das ist genau das, was ich möchte: kein Mitleid."
(Filmzitat)

Philippe ist ein wohlhabender Tetraplegiker, der eine Pflegekraft braucht. Driss kommt zu einem Vorstellungsgespräch und hofft auf nichts weiter als eine Unterschrift auf einem Papier, um sein Arbeitslosengeld zu erhalten. Es ist eine göttlich inspirierte Inszenierung für eine transformative Beziehungsaufgabe. Der HEILIGE GEIST respektiert keine Personen, und Driss spiegelt dies wider, indem er respektlos ist und sogar Witze über Philippes körperlichen Zustand macht. Philippe erkennt sofort echte Empathie. Die Rollen des Pflegers und des Kranken verschwimmen, und es entsteht eine Beziehung, die eine Heilung ermöglicht, die dem großen Ganzen zugute kommt. Der Kontrast zwischen einer ausgebildeten Pflegekraft, die Philippe als gebrochenen Körper wahrnimmt, und Driss, der Philippe als Gleichgestellten behandelt, seine Behinderung übersieht und direkt aus seiner eigenen Erfahrung heraus handelt und spricht, ist wie Tag und Nacht. Wahres Einfühlungsvermögen und Authentizität sind es, die den Weg für Vergebung und Heilung öffnen.

Green Book - Eine besondere Freundschaft

Themen: Mächtige Gefährten, Zusammenarbeit, Heilung, Vergebung, Liebe

Green Book - Eine besondere Freundschaft (Originaltitel Green Book) ist ein US-amerikanischer Film von Peter Farrelly, die am 11. September 2018 im Rahmen des Toronto International Film Festivals seine Weltpremiere feierte und zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhielt.

Der Film basiert auf der Lebensgeschichte von Tony Lip, der in den 1960er Jahren Chauffeur des Pianisten Don Shirley wurde. Der italienisch-amerikanische Türsteher, der in der Bronx aufwuchs und nur über eine geringe Schulbildung verfügte, wurde 1962 damit beauftragt, Shirley für eine Konzertreise von New York durch den Süden der USA vor der Ära der Bürgerrechtsbewegung zu fahren. Lip starb Anfang 2013. Drei Monate später starb auch Don Shirley.

Ein wundervoller Heilungsfilm, in dem zwei Gefährten für einen Heilungsauftrag zusammengebracht werden, bei dem sie sich gegenseitig Gaben anbieten und empfangen können ... die größte davon ist die Liebe.

Tony: "Die Welt ist voll von einsamen Menschen, die warten, dass der andere was sagt."
(Filmzitat)

Hollywood Stargirl

Themen: Zusammenarbeit, Freude, Inspiration, Zweck, Glück, Loslassen der Form, gegenwärtiger Moment, Wunder

Hollywood Stargirl ist ein Film aus dem Jahr 2022 von Julia Hart mit Grace VanderWaal, Elijah Richardson und Judy Greer. Es ist die Fortsetzung von Stargirl: Anders ist völlig normal.

Hollywood Stargirl ist eine wunderbare Demonstration intuitiver Zusammenarbeit, bei der die Charaktere zusammenkommen, lernen loszulassen und etwas Schönes erschaffen!

Stargirl ist eine 17-Jährige, die mit ihrer Mutter Anna nach Los Angeles gezogen ist. Stargirl ist es leid, aufgrund ihres nomadischen Lebensstils ständig Freunde zurückzulassen. Doch Mutter Anna, die all die Rechnungen bezahlen muss, findet einen Job als Kostümbildnerin für einen Film, und Stargirl nimmt die Veränderung nur widerwillig an. Ihre neuen Vermieter haben zwei Söhne, Evan und Terrell, die sich für das Filmemachen begeistern und Stargirl bitten, in ihrem Projekt mitzuwirken. Hier kommen Stargirls musikalische Talente zum Vorschein, denn sie wirkt am Soundtrack des Films mit.

Stargirl beweist eine wunderbare Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Ihr kreativer Prozess ist in keiner Weise konventionell, sondern lässt zu, dass sich die Dinge organisch entfalten. Auf diese Weise können sich Wunder in unserem Leben ganz natürlich entfalten, wenn wir nicht mehr versuchen, die Kontrolle zu behalten. Offenherzigkeit und Freude entstehen, wenn wir uns vor allem Glück und Freiheit wünschen.

Genießen wir diesen herzerwärmenden Film voller unerwarteter Verbindungen, Musik und der Magie, sich dem Unbekannten hinzugeben.

Lady Bird

Themen: Familie, Beziehungen, den nächsten Schritt wagen, Vergebung

Lady Bird ist ein US-amerikanischer Film mit Coming-of-Age-Elementen von Greta Gerwig, der auf einem Originaldrehbuch der Regisseurin basiert. Der Film erzählt von der willensstarken Christine McPherson, dargestellt von Saoirse Ronan, die sich danach sehnt, ihre kalifornische Heimatstadt zu verlassen und an der US-Ostküste zu studieren. Dadurch gerät sie vor allem in Konflikt mit ihrer Mutter, gespielt von Laurie Metcalf, die versucht, die Familie zusammenzuhalten.

Es ist kein spektakulärer, kein dramatischer Film, sondern ein Film, der erfrischend leichtfüßig und auf humorvolle Weise die Geschichte der Selbstfindung Jugendlicher erzählt. Obwohl der Film zeitlich und örtlich genau verortet ist, erzählt er eine universelle Geschichte vom Erwachsenwerden. An Christines Gefühle können Millionen andocken. Gerwig blickt ohne Groll zurück auf ihre Wurzeln. Sie gibt allen Figuren ungeheure Wärme, sie entwirft ein freundliches Bild der katholischen Schule Christines und ihrer Heimatstadt, die sie aber auch selbst unbedingt verlassen musste, um ihren eigenen Weg zu finden. Rebellion muss nicht immer laut und schrill sein.

Mit weit geöffnetem Herzen trifft Christine Entscheidungen und erkennt, dass Liebe alles ist, was es gibt, und die Vorenthaltung der Liebe, die wir sind, ist der einzige wirkliche Schmerz. In Wahrheit sind wir alle zutiefst ineinander verliebt, es fällt uns nur manchmal so schwer, es einander mitzuteilen.

2 Millionen Dollar Trinkgeld

Themen: Geld, Ruhm, Wunder

2 Millionen Dollar Trinkgeld (Originaltitel: It Could Happen to You) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1994. Die Hauptrollen spielten Nicolas Cage und Bridget Fonda.

Die Geschichte wird von Angel Dupree in der Art eines Märchens erzählt und ist daher von Natur aus ein wenig idealisiert. Doch das zentrale Element der Handlung beruht auf einer wahren Geschichte, die dem Polizisten Robert Cunningham und der Kellnerin Phyllis Penzo passierte. Am 30. März 1984 bat der Inspektor in seiner Stammpizzeria die Serviererin Penzo, ihm beim Tippen der Lottozahlen behilflich zu sein. Beide wählten daraufhin jeweils drei Zahlen aus. Cunningham scherzte, dass er die Hälfte als Trinkgeld gebe, wenn er gewinnen würde. Daran hielt er sich auch, als er tatsächlich mit diesem Los sechs Millionen Dollar gewann. Anders als im Film blieben beide bei ihrem jeweiligen Lebensgefährten.

Wenn wir uns also beim Betrachten des Films ärgern, dass es einen so guten Menschen wie den Polizisten Charlie Lang nicht geben kann, dann sagt das wenig über den Regisseur des Films aus, sondern in erster Linie etwas über unser unbewusstes Menschenbild. Es zeigt uns, wie wir glauben, dass Menschen sind, und damit auch, wie wir uns selbst sehen. Wir schauen immer zuerst nach innen und rufen dann im scheinbaren Außen die Zeugen auf, für das, was wir in unserem Inneren gesehen haben.

In Wahrheit ist die Welt ist voll von Märchen und Wundern; ein gutes, ehrliches Herz; ein Versprechen, das gehalten wird; ein Schicksal, das nicht verleugnet werden kann. Die Liebe siegt über Angst, Betrug und Gier, denn das Licht leuchtet hell in einem Herzen, das bereit ist zu geben. Und wenn wir die Liebe in unserem Herzen geben, ist die ganze Welt in Liebe. Sanftmut, Freundlichkeit, Respekt und Ehre folgen den Menschen, die ein reines Herz haben. Das könnte auch dir passieren! (Originaltitel: It Could Happen to You)

The Danish Girl

Themen: Besondere Beziehung, Geschlechtsidentität, Akzeptanz, Zusammenarbeit

The Danish Girl ist eine US-amerikanisch-britische Filmbiografie aus dem Jahr 2015. Das Filmdrama basiert auf dem gleichnamigen Roman des US-amerikanischen Autors David Ebershoff über die Malerin Lili Elbe, die sich einer geschlechtsangleichenden Operation unterzog. Die beiden Schauspieler Eddie Redmayne und Alicia Vikander wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Lili Elbe (1882 - 1931) war eine dänische Malerin und transgender Pionierin. Als Studenten an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen lernten sich Einar Wegener und Gerda Gottlieb kennen und heirateten 1904. Danach entdeckte Einar Wegener immer mehr seine weibliche Seite und nannte sich in seiner Frauenrolle Lili Elbe. Fremden stellte Gerda Wegener Lili als Schwester ihres Mannes vor. 1930 beschloss Lili, die körperliche Anpassung an das gefühlte Geschlecht, das einer Frau, endgültig zu vollziehen. Lili ließ sich zuerst in Berlin und dann noch dreimal in Dresden operieren. Einige Monate nach der vierten Operation 1931 kam es zu Komplikationen, wahrscheinlich auf Grund von Transplantatabstoßung, an denen Lili Elbe verstarb.

Abweichend zum Buch, das auf Lili Elbes Lebensbericht Fra mand til kvinde basiert, wo sich Gerda und Lili trennen, bleibt Gerda im Film bis zum Schluss an Lilis Seite. Dass die Ehe vom dänischen König annulliert wurde, kommt im Film ebenfalls nicht zur Sprache. Auch den Umzug nach Marokko und lesbische Beziehungen von Gerda spart der Film aus.

Die Abweichungen von der wahren Geschichte sind auch ein Kritikpunkt dem sich der Film stellen muss. Es ist ein schöner Film in dem es auch um Themen wie Vertrauen und Rollen innerhalb einer Ehe geht. In Bildern, die an skandinavische Maler erinnern, mit einer Kameraführung in verträumtem Sepiafilter erzeugt der Regisseur eine von Anfang an betörende Stimmung. Eddie Redmayne gibt Einar ein verzweifeltes Gesicht, eine innere Zerrissenheit und Lili eine entrückte Melancholie und fragile Schönheit. Alicia Vikander in der Rolle der Gerda bezaubert. Der Regisseur und alle Beteiligten zeichnen mit einer großen Liebe zum Detail ein einfühlsames Porträt von Lili Elbe, aber verzichten auf alles, was an einer solchen Geschichte unangenehm sein könnte. Es wird der unangenehmen Wahrheit hinter der Geschichte ausgewichen.

Sich der Liebe zu öffnen ist immer der Schlüssel und wir ziehen die Menschen und Situationen an, in denen eine Herzöffnung stattfinden kann. Zwischen dem Künstlerpaar Einar und Gerda Wegener besteht eine tiefe Liebe, aber Einars Identitätskrise unterbricht ihre Fähigkeit, vollständig miteinander zu kommunizieren, was zu einem drastischen Ende ihres gemeinsamen Weges führt.

Persönliche Identität und Selbstkonzept verschleiern, wer wir wirklich sind. Manchmal entsteht Verwirrung und es entsteht der Glaube, dass die Veränderung des Äußeren, des Körpers, des Geschlechts die Lösung sei. Hinter dem Versuch, das biologische Geschlecht des Körpers den persönlichen Vorstellungen anzupassen, verbirgt sich die Hoffnung, den Konflikt auf die Ebene des Körpers begrenzen zu können, ohne sich mit dem Konflikt im Geist auseinandersetzen zu müssen. Dabei wird ein gesunder Körper zerstört, nur um den Konflikt im Geist nicht betrachten zu müssen. Die Geschichte von Lili Elbe zeigt sehr drastisch, dass auf der Ebene der Form keine wirkliche Lösung zu finden ist. Unsere wahre IDENTITÄT ist unveränderbar, unsere wahre IDENTITÄT ist reiner GEIST.

“GOTT hat den Körper nicht gemacht, weil er zerstörbar ist und daher nicht vom HIMMELREICH ist. Der Körper ist das Symbol dessen, was du zu sein vermeinst. Er ist eindeutig eine Einrichtung zur Trennung, und daher existiert er nicht.”
(EKIW: Kapitel 6, V. A. 2. 1.-3.)

„... Das also ist die Anziehungskraft des Schmerzes. Von dieser Wahrnehmung beherrscht, wird der Körper zum Diener des Schmerzes, sucht ihn pflichtbewusst und gehorcht der Idee, dass Schmerz Lust ist. Genau diese Idee liegt der gesamten riesigen Investition des Ego in den Körper zugrunde. Und genau diese wahnsinnige Beziehung hält es versteckt, während es sich davon nährt. Dich lehrt es, dass des Körpers Lust Glück ist. Bei sich aber flüstert es: »Sie ist der Tod.«“
(EKIW: Kapitel 19, IV. B. 13.)

Der bunte Schleier

Themen: Ehe, Depression, Zusammenarbeit, Zweck, sich der Liebe öffnen, Liebe

Der bunte Schleier (Originaltitel: The Painted Veil) ist ein Film aus dem Jahr 2006 von Regisseur John Curran mit Naomi Watts und Edward Norton in den Hauptrollen. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von William Somerset Maugham.

Die besondere Liebesbeziehung verbirgt die wahre Bedeutung der Liebe. Der Zweck der besonderen Liebesbeziehung ist es, den Hass auszugleichen, ihn aber nicht loszulassen. Liebe ist keine Illusion. Wo Desillusionierung möglich ist, gab es keine echte Liebe, sondern Hass. Eine Verschiebung der Ziele bringt Walter und Kitty an einen Punkt, an dem sie beginnen können, die Ziele des Egos für die besondere Beziehung zueinander zu betrachten. Die Erkenntnis, dass die Illusion der Liebe niemals befriedigen kann, führt zur Erkenntnis eines noch höheren Ziels. Zweck und Vergebung gehen Hand in Hand. Es gibt keinen Schleier, den die Liebe GOTTES in uns beiden nicht lüften kann.

2:22 - Zeit für die Liebe

Themen: Weckruf, Zeichen und Symbole, Zeit, energetische Verbindung, das Drehbuch ist geschrieben, sich der Liebe öffnen, Heilige Beziehung

2:22 - Zeit für die Liebe ist ein Film aus dem Jahr 2017 von Paul Currie mit Teresa Palmer und Michiel Huisman in den Hauptrollen.

Dies ist ein kraftvoller Vergebungsfilm, der dazu beiträgt, den Geist von starren Vorstellungen über die lineare Zeit zu lösen und im gegenwärtigen Moment zu erwachen. Einige der Fragen, die dieser Film aufwirft, sind: Sind wir mutig genug, alles loszulassen, was wir für wahr hielten, und nach einer anderen Perspektive zu suchen, die uns zur Wahrheit führt? Sind wir bereit, uns dem Unbekannten hinzugeben?

Der Protagonist des Films erwähnt, dass Sterne am Ende ihres Lebenszyklus am hellsten leuchten. Eine Supernova ist das kurzzeitige, helle Aufleuchten eines massereichen Sterns am Ende seiner Lebenszeit durch eine Explosion, bei welcher der ursprüngliche Stern selbst vernichtet wird. Die Leuchtkraft des Sterns nimmt dabei millionen- bis milliardenfach zu, er wird für kurze Zeit so hell wie eine ganze Galaxie. Dies ist eine wunderbare Metapher für unser Leben. Unsere Erleuchtung beendet die Illusion der Form. Betrachten wir den Himmel, so sehen wir nur die Vergangenheit, denn das Licht braucht viele Jahre, bis es unsere Augen erreicht. Das Gleiche gilt für unser irdisches Leben: Wir sehen nur die Vergangenheit, alles ist längst vorbei.

Dylan, die Hauptfigur in diesem Film, erlebt in seinem Leben eine Reihe von Synchronizitäten. Eine bewusstseinserweiternde Erfahrung führt dazu, dass er von seiner Arbeit als Fluglotse, die einer strengen Routine folgt, suspendiert wird, was ihm erlaubt, viel mehr für die wahre Führung verfügbar zu sein. Dies führt auch dazu, dass er Sarah kennenlernt und der Beginn einer heiligen Beziehung beginnt.

Dylan beginnt, eine erweiterte Zeitwahrnehmung zu haben, bei der er sich mehr und mehr bewusst wird, dass sich die Vergangenheit einfach immer wieder wiederholt. Seine Versuche, die Bedeutung der Zeichen und Symbole der Vergangenheit zu entschlüsseln, führen ihn immer tiefer in den Wahnsinn und in die Isolation. Die Welt, die er kannte, beginnt sich aufzulösen, und es erfordert viel Glauben und Vertrauen, um die neue Richtung einzuschlagen, die sich vor ihm auftut, um sich mit Sarah zu verbinden und sie ganz in sein Leben zu lassen.

Sarah war eine Tänzerin, deren Karriere durch eine Verletzung beendet wurde. Sie sehnt sich nach dem göttlichen Tanz, dem Tanz der Liebe und des Glücks, und Dylan wird als Antwort auf ihr Gebet gebracht, um vergangene Verbindungen zu heilen und aus einer Beziehung auszusteigen, die ihr nicht mehr dient. Der HEILIGE GEIST möchte uns alle in diesen göttlichen Tanz mitnehmen und wird Beziehungen nutzen, um die Spiegelung herbeizuführen, die notwendig ist, um das Unbewusste zu klären und diesen Zustand der reinen Verbundenheit und Harmonie zu erreichen.

Vergiss mein nicht!

Themen: Träumer des Traums Perspektive, Falsche Wahrnehmung, Vergebung, Groll, Vergangene Assoziationen heilen, Loslassen der Form, Loslassen der Besonderheit, Zeit, “energetische” Verbindung, Macht der Gedanken

Vergiss mein nicht! (Originaltitel: Eternal Sunshine of the Spotless Mind) ist ein beeindruckender und gleichzeitig irritierender Film von Michel Gondry aus dem Jahr 2004 mit Jim Carrey und Kate Winslet in den Hauptrollen. Der deutsche Titel ist ungünstig gewählt, der Titel müsste lauten: Ewiger Sonnenschein des makellosen Geistes! Es geht im Film nämlich nicht um das Behalten von privaten Erinnerungen, sondern um die Erlösung daraus, um uns wieder an die Wirklichkeit, an die Liebe GOTTES zu erinnern. Der HEILIGE GEIST kann fürwahr Gebrauch von der Erinnerung machen, denn GOTT SELBST ist dort. Das ist jedoch keine Erinnerung an vergangene Begebenheiten, sondern nur an einen gegenwärtigen Zustand.

Das zunächst Irritierende an diesem Film ist, dass er eine nichtlineare Erzähltechnik (non-linear narrative) verwendet. Dabei wird die chronologische Reihenfolge der Ereignisse unterbrochen, d. h. die Geschichte verläuft nicht geradlinig vom Anfang bis zum Ende. Stattdessen springt die Erzählung in der Zeit vor und zurück oder sie beginnt in der Mitte und enthüllt dann frühere oder spätere Ereignisse durch Rückblenden oder Spekulationen über die Zukunft. Diese Technik wird häufig verwendet, um die Tiefe der Charaktere auszubauen oder die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven zu zeigen. Diese Technik hat eine meditative Wirkung, die sich wunderbar zur Berichtigung unseres Geistes nutzen lässt.

Obwohl der Film eine ziemliche Herausforderung ist, erhielt er bei den Academy Awards, BAFTA Awards und Golden Globe Awards 2005 mehrere Nominierungen und gewann unter anderem den Oscar für das beste Originaldrehbuch. 2016 landete Eternal Sunshine of the Spotless Mind bei einer Umfrage der BBC auf Platz sechs der 100 bedeutendsten Filme des 21. Jahrhunderts.

„Michel Gondry ist vielleicht der letzte Fantast des Kinos. Ihm geht es im Grunde um nichts anderes als das Aufzeigen des Unzeigbaren: die Windungen des Hirns, das innere Auge. Das ist der heimliche rote Faden seines Oeuvres.“
(Peter Zander, deutscher Journalist und Filmkritiker)

Dies ist ein spektakulärer Film über das Löschen von Erinnerungen, über Hingabe und Vergebung. Die Liebe transzendiert alle erinnerten Wahrnehmungen, obwohl das Ego glaubt, die Erinnerungen seien die Liebe. Das Licht, das jenseits aller erinnerten Wahrnehmungen leuchtet, brennt mit ewiger Liebe in einem makellosen, göttlichen Geist. Jenseits der Versuchung, zu urteilen und zu tadeln, ist eine Liebe, die so tief und rein ist, dass der schlafende Geist zur Liebe eilt und alle Bilder und Erinnerungsstücke aufgibt, sobald er sich im Wachzustand an diese Liebe erinnert.

Die Vergangenheit wiederholt sich wieder und wieder mit privaten Gedanken der Unwürdigkeit und des Zweifels, bis eine Änderung in unserem Geist über den Zweck einer Beziehung eintritt. Erinnerungen an die Vergangenheit werden vom HEILIGEN GEIST gelöscht, wenn wir sie IHM bereitwillig anbieten. Ohne diese Bereitschaft wird nichts gelöscht oder berichtigt.

Die beiden Protagonisten des Films weisen eine entgegengesetzte „Ego-Dynamik“ auf. Joel Barish (Jim Carrey) und Clementine Kruczynski (Kate Winslet) sind ein äußerst gegensätzliches Paar. Er ist introvertiert, strukturiert und äußerst zurückhaltend. Er hat sein Leben gerne fest im Griff und lässt sich nicht gerne auf ungeplante, unvorhersehbare Dinge ein. Sie ist das krasse Gegenteil: extrovertiert und sehr forsch. Sie ist impulsiv, stürmisch und lebt in den Tag hinein. Aus Sicht des Egos stellt dies eine große Herausforderung für beide dar und führt zwischenzeitlich auch zur Trennung der beiden. Aus Sicht des HEILIGEN GEISTES besteht darin jedoch das große Heilungspotential.

Die zentrale Szene des Films zeigt uns, was wahre Vergebung bedeutet. Wahre Vergebung verlangt unsere totale Bereitschaft, all die dunklen privaten Gedanken unseres scheinbaren Gegenübers zu übersehen. Wir finden Frieden, wenn wir es ablehnen, ein Teil von Träumen voller Angst zu sein. Wir stehen getrennt von ihnen, doch nicht von ihm getrennt, der sie da träumt. Die Vergebung trennt den Träumer von dem bösen Traum und befreit ihn damit. So trennen wir den Traum vom Träumer, verbinden uns mit dem einen und lassen den andern los. Wir verbinden uns mit dem, was wirklich ist - dem wahren SELBST.

Wenn wir uns innerlich von ganzem Herzen auf den Prozess der Berichtigung eingelassen haben, verzögert nur der Versuch, einige Erinnerungen zu verbergen, weil wir glauben, dass sie immer noch wertvoll sind, die Berichtigung. Das Ego versucht nur, die negativen Erinnerungen loszuwerden und will die positiven behalten. Wahrer Friede aber ist nur jenseits der linearen Zeit zu finden, im heiligen Augenblick jenseits aller Urteile. Am Ende geben wir uns dem göttlichen „Berichtiger“ vergangener Assoziationen und bedeutungsloser privater Gedanken hin, und die Bereitschaft, CHRISTUS im anderen zu sehen, bleibt gegenwärtig. Im heiligen Augenblick spiegeln alle Beziehungen die Unschuld und Reinheit wider, die jenseits der Lügen des Egos liegen. Befreit von Besonderheit erscheint die heilige Beziehung als Zeugnis der Herrlichkeit GOTTES und der wahren Liebe.

“How happy is the blameless vestal’s lot!
The world forgetting, by the world forgot.
Eternal sunshine of the spotless mind!
Each pray’r accepted, and each wish resign’d.”

"Wie glücklich ist das Los der tadellosen Vestalin!
Die Welt vergessend, von der Welt vergessen.
Ewiger Sonnenschein des makellosen Geistes!
Jedes Gebet angenommen, und jeder Wunsch aufgegeben."

(Alexander Pope, Eloisa to Abelard, 1717)
(Vestalin = Dienerin Gottes)

Die Frau des Zeitreisenden

Themen: Das Drehbuch ist geschrieben, Loslassen, Tod, Heiraten, Heilige Beziehung, Hingabe, Akzeptanz, Liebe

Die Frau des Zeitreisenden (The Time Traveler’s Wife) ist ein im Jahre 2003 erschienener Roman der US-amerikanischen Autorin Audrey Niffenegger. Der Roman erzählt eine unkonventionelle Liebesgeschichte um einen Mann mit einem seltenen genetischen Defekt, der dazu führt, dass er spontan durch die Zeit reisen muss. Bei seinen Zeitreisen lernt er ein kleines Mädchen kennen, dessen Leben er fortan begleitet und das dann auch seine Frau wird.

Der Roman handelt von Henry DeTamble und seiner Frau Clare Abshire. Henry leidet an einem seltenen genetischen Defekt, „Chrono-Impairment“ genannt, der ihn dazu zwingt, immer wieder von neuem spontan durch die Zeit zu reisen. Er kann diesen Effekt nicht beeinflussen, allerdings scheint er durch sein Unbewusstes gebunden zu sein, da er meistens an Orten landet, an denen er schon einmal war bzw. zu denen er noch kommen wird. Viele gewöhnliche Dinge wie Stress können Henrys Zeitreisen auslösen.

New Line Cinema verfilmte 2009 Die Frau des Zeitreisenden. Die Regie, der Verfilmung mit Eric Bana und Rachel McAdams, führt der deutsche Filmregisseur und Drehbuchautor Robert Schwentke.

Ein seltener Film, der wunderschön zeigt, dass LIEBE jenseits der Zeit existiert. Die Hauptfigur bewegt sich durch die Zeit und erlebt verschiedene Teile seines Lebens, die sich um eine Beziehung drehen. Die Partnerschaft in diesem Film ist eine, in der Erwartungen ständig entzaubert werden. Für das Ego ist es ein Schock, wenn ein Partner immer wieder verschwindet, und in diesem Film kann es jederzeit passieren. Jeder Wunsch nach einer normalen (besonderen) Beziehung, führt zu Enttäuschungen. Die einzige Möglichkeit, alles wahrzunehmen, besteht darin, sich der LIEBE zu öffnen, die Zeit, Raum und Körper vollständig transzendiert.

Gleichzeitig gilt es zu akzeptieren, dass das Drehbuch schon geschrieben ist und nur Hingabe und Akzeptanz zur Freiheit in LIEBE führen.

Clare: "Du hast mich reingelegt. Du bist zu der Wiese gekommen und hast einem kleinen Mädchen das Herz und den Verstand verwirrt. Glaubst du etwa ich hab mir dieses Leben gewünscht? Diesen Mann, der verschwindet ohne irgendeine Vorwarnung! Denkst du, irgendjemand wünscht sich das?! Wer will denn das?"
Henry: "Du hast die Wahl."
Clare: "Ich hatte nie die Wahl.“
(Filmzitat)

Was das Leben auf der Ebene der Form innerhalb der linearen Zeit betrifft, so haben wir keine Wahl. In dieser Welt ist die einzig verbleibende Freiheit die Freiheit der Wahl zwischen zwei Stimmen, der Stimme für die LIEBE oder der Stimme des Egos. Wenn wir uns auf unserer Reise durch Raum und Zeit von der Stimme für die LIEBE führen lassen, werden wir immer öfter der einen und ewigen LIEBE begegnen, die sich nie ändert und nicht von der Anwesenheit bestimmter Menschen abhängt.

Lachsfischen im Jemen

Themen: Zusammenarbeit, Zeichen und Symbole, Weckruf, Glaube, Zweck, energetische Verbindung

Lachsfischen im Jemen (Originaltitel: Salmon Fishing in the Yemen) ist ein britischer Film aus dem Jahr 2011. Bei der von Lasse Hallström inszenierten Komödie handelt es sich um eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Paul Torday. Die Drehorte für den Film lagen in London, Schottland und Marokko.

Dies ist ein großartiger Glaubens- und "Umkehr"-Film! Darüber hinaus ist er ein wunderbares Beispiel dafür, wie Zusammenarbeit einem höheren Zweck dient.

Alfred Jones besteht darauf, dass er ein Mann der Fakten und Zahlen ist, und keineswegs ein Mann des Glaubens. Als sich ihm die Chance seines Lebens bietet, in einem Fluss im Jemen Lachse anzusiedeln, findet Alfred die Idee lächerlich. Er fühlt sich genötigt und gibt das absolute Minimum für das Projekt, bis ihm klar wird, dass diese Idee inspiriert ist und einen viel größeren Zweck hat, als es zunächst den Anschein hat.

Die Zusammenarbeit und das Eintauchen in ein Ziel, das das Herz öffnet und den Geist über das Eigeninteresse erhebt, ist eine Kulisse, in die man sich im wahrsten Sinne des Wortes verlieben kann. Das Drehbuch hat seine Windungen und Wendungen, aber wenn man erst einmal dabei ist, kann man nicht anders, als seine Rolle perfekt zu spielen. Eine Gelegenheit nach der anderen wird sich bieten, um sich darin zu üben, ein Wunderwirkender zu sein.

Der HEILIGE GEIST hat einen glorreichen Plan des Erwachens, und alles ist darauf ausgerichtet, ein lebenswertes Leben zu offenbaren! Es braucht Glauben - großen Glauben -, um ein offenes Herz zu haben und es zu wagen, dem zu folgen, wohin es führt. Legen wir Urteilsvermögen, intellektuelles Denken, Mangeldenken und Zweifel an menschlicher Loyalität beiseite und finden wir, was unsere ungeteilte Loyalität wert ist! Es ist unser Ziel! Es ist unser Herz!

Peace, Love & Misunderstanding

Themen: Familie, Eifersucht, Vergebung

Peace, Love & Misunderstanding ist ein amerikanischer Film aus dem Jahr 2011 mit Jane Fonda und Catherine Keener in den Hauptrollen. Man darf sich bei diesem Film von seiner konstruierten Handlung und dem Hippie-Getue nicht täuschen lassen. Wenn unser Geist offen ist, dann erkennen wir, dass dieser Film sehr wohl auf eine viel tiefere Freiheit verweist, als es in der Kultur der Hippies zum Ausdruck kommt. Die Hippies, die “Blumenkinder”, suchten nach den richtigen Dingen, nach Frieden und Liebe, nur meist an der falschen Stelle.

Die Hippiebewegung fand ihren gesellschaftspolitischen Höhepunkt in der Friedensbewegung gegen den Vietnamkrieg und prägte dabei das Motto “Make love, not war”. Der Begriff “Flower Power“ entstand in Berkeley, Kalifornien, als symbolische Protestaktion gegen den Vietnamkrieg. In einem Essay mit dem Titel “How to Make a March/Spectacle” im November 1965 forderte der Beat-Poet Allen Ginsberg, dass den Protestierenden “Massen von Blumen“ zur Verfügung gestellt werden sollten, um sie an Polizisten zu verteilen. Die Hippies repräsentierten den Ruf einer ganzen Generation nach Liebe. Ein Kurs In Wundern ist die Antwort darauf. Seine Durchgabe begann im Jahr 1965 an der US-amerikanischen Ostküste – genau in dem Jahr, in dem Ginsberg seinen Essay schrieb.

Das Woodstock Festival gilt als Höhe- und gleichzeitig Endpunkt der im Mainstream angekommenen Hippiebewegung in den USA. Das Festival begann planmäßig am 15. August 1969, endete jedoch verspätet am Montagmorgen des 18. Augusts. Als Austragungsort dienten Weidefelder nahe der Kleinstadt Bethel im US-Bundesstaat New York, etwa 70 Kilometer südwestlich vom namensgebenden und ursprünglich angedachten Veranstaltungsort in Woodstock. Woodstock war eine Kleinstadt in die sich Bob Dylan 1966 nach seinem Motorradunfall zurückgezogen hatte. Ihm waren Stars jener Zeit wie Janis Joplin, Jimi Hendrix, Blood, Sweat & Tears und The Band gefolgt. Doch die Bewohner des Städtchens opponierten erfolgreich gegen den zu erwartenden Hippie-Ansturm, und so erhielten die Veranstalter die unerwartete Absage des angedachten Festivalspielortes. Erst am 15. Juli wurde der tatsächliche Veranstaltungsort gefunden. Vor geschätzten 400.000 Besuchern traten 32 Bands und Solokünstler auf, darunter Stars wie Jimi Hendrix, Janis Joplin und The Who.

Die erwarteten Zuschauerzahlen wurden um mehr als das Doppelte übertroffen. Unzählige potenzielle Zuschauer mit oder ohne Vorverkaufsticket blieben in Verkehrsstaus rund um das Festivalgelände stecken. Während der Veranstaltung herrschten aufgrund einsetzenden Regenwetters und organisatorischer Missstände teils katastrophale Zustände. Trotz dieser teils widrigen Umstände wurde Woodstock für seine friedliche Stimmung bekannt.

Der bis dahin recht unbekannte schwarze Folk-Musiker Richie Havens eröffnete das Festival. Er spielte bis sein Songrepertoire erschöpft war. Anschließend improvisierte er eine Version des Spirituals Motherless Child, dem er eine Strophe mit dem ständig wiederholten Ruf “Freedom” hinzufügte. Der Song wurde ein internationaler Hit und der sich ständig wiederholende Freedom-Ruf ein Markenzeichen des Festivals. Danach hielt Swami Satchidananda eine Eröffnungsrede.

Der letzte Tag von Woodstock begann mit dem Auftritt von Joe Cocker, der mit seiner bereits im Vorjahr erschienenen Coverversion des Beatles-Klassikers With a Little Help from My Friends den ersten großen Durchbruch in seiner Karriere erreichte. Nach dessen Auftritt setzte ein heftiges Gewitter ein. Als das Unwetter aufgehört hatte, betrat der Farmer Max Yasgur die Bühne, auf dessen Feldern das Festival stattfand. Er dankte den Zuschauern dafür, dass sie ihm halfen, der Welt etwas zu beweisen. Die Festivalbesucher hatten seiner Meinung nach zusammen bewiesen, dass eine halbe Million Menschen zusammenkommen und nichts als Spaß und Musik haben könnten.

Die Hippie-Bewegung hatte großen Einfluss auf das Denken und Handeln der heutigen Welt. So förderte sie maßgeblich die sexuelle Revolution, den Umweltschutz, den Antirassismus sowie die allgemeine Auflösung der damals üblichen autoritären Machtstrukturen in Familie und Gesellschaft. Mit ihrem Stil beeinflusste die Hippie-Bewegung auch alle Aspekte der Mainstream-Kultur, darunter Mode, Film und Musik. Sie leistete damit einen bedeutenden Beitrag zur zivilisatorischen und geistigen Entwicklung der Menschheit. Es handelt sich dabei um jene philosophische Stufe, bei der wir Freiheit von allen konventionellen und traditionellen Hemmnissen erreichen und wagen, ehrlich, loyal, furchtlos und wahrheitsliebend zu denken, zu handeln und zu leben.

"Freedom's just another word for nothin′ left to lose"
(Me And Bobby Mcgee - Janis Joplin)

In der Literatur waren Bücher wie Die Pforten der Wahrnehmung von Aldous Huxley, The Way of Zen von Alan Watts, die Werke der Beat Generation oder die Werke von Carlos Castaneda Inspirationsquellen für die Hippie-Bewegung.

"Dem Leben offen und furchtlos begegnen", so lautet das Credo von Alan Watts. Sein Buch Weisheit des ungesicherten Lebens hat mich viele Jahre nach meiner Abkehr von der katholischen Kirche wieder mit dem Thema Spiritualität in Berührung gebracht. Alan Watts sah die Welt im Sinne des Pantheismus grundlegend als eins an. Das vom Rest der Welt abgetrennte und durch die Geburt „in die Welt hinein gekommene“ Ego hielt er für eine Illusion. Stattdessen betonte er, dass jede Person „aus der Welt heraus gewachsen“ sei und damit Folge des Ganzen und mit allem verbunden. Das lebende und erlebende Ich sei damit nicht weniger als das gesamte Universum, das sich dadurch selbst erfährt.

“Trying to define yourself is like trying to bite your own teeth.”
(Alan Watts)

In jungen Jahren studierte Watts christliche Theologie und arbeitete zwischenzeitlich als Priester. In dieser Zeit versuchte er vor allem, asiatische Philosophie und Christentum zu vereinen. Seinen Masterabschluss erlangte er mit Behold the Spirit, einer Arbeit über die „Notwendigkeit mystischer Religion“. Doch er legte sein Priesteramt nieder und wandte sich immer mehr hinduistischen Konzepten wie Brahman, Tat Tvam Asi, Lila und Maya zu und schloss aus diesen unter anderem, dass unser Leben als ein Versteckspiel des Göttlichen vor sich selbst betrachtet werden kann. Am meisten beeinflusste ihn aber wohl die Lehre des Zen-Buddhismus. In voller Übereinstimmung mit dieser Lehre ist seine Ansicht, dass unser alltägliches, alle Lebensbereiche durchdringendes Wollen unglücklich macht und ersetzt werden sollte durch ein Loslassen und Sich-Einlassen auf den Fluss der Dinge, woraus sich ein spielerischer Umgang mit dem Leben entwickeln kann. Audioaufnahmen seiner Reden erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit, unter anderem in Form von Ausschnitten auf YouTube oder als Text-Samples für elektronische Musik.

“I have realized that the past and future are real illusions, that they exist in the present, which is what there is and all there is.”
(Alan Watts)

Das alles kommt uns als Kurs-Schüler bekannt vor. Der entscheidende Unterschied besteht allerdings in der Erkenntnis, dass die Welt selbst Teil der Illusion ist und der freie Fluss nur in der Hingabe an die Führung durch den HEILIGEN GEIST zu GOTT führt, denn sonst folgen wir nur der Vorstellung des Egos von Freiheit. Das Ego versteht aber die Wahrheit nicht und führt uns erst recht wieder in die Irre, auch wenn die Absichten noch so wünschenswert erscheinen. So erging es auch Alan Watts. Er schaffte es nicht, nach seiner eigenen Philosophie zu leben, wandte sich immer mehr dem Alkohol zu und starb im Alter von 58 Jahren in seiner Berghütte.

Die Herausforderung besteht darin zu erkennen, wie mächtig unser Geist ist, er ist fähig, Welten zu erschaffen, doch kann er auch die Wirklichkeit verleugnen, denn er ist frei. Die Verleugnung GOTTES führte dazu, dass SEIN SOHN vaterlos zu sein vermeinte, und aus seiner Depression heraus machte er den Gott der Depression. Das war seine Alternative zur Freude, weil er die Tatsache nicht annehmen wollte, dass er, obzwar ein Schöpfer, erschaffen worden war. Doch ist der SOHN ohne den VATER hilflos, DER allein seine HILFE ist.

In Peace, Love & Misunderstanding trifft der Scheidungswunsch ihres Mannes die New Yorker Anwältin Diane wie ein Schlag ins Gesicht. Ihre Flucht mit den beiden halbwüchsigen Kindern Zoe und Jake zu ihrer Mutter Grace nach Woodstock ist ein Akt blanker Verzweiflung. Immerhin hatten die Frauen 20 Jahre keinen Kontakt und noch immer sind die Fronten die gleichen: konservative Jugend stößt auf eingefleischtes Alt-Hippietum. Der Ausflug entwickelt sich für alle zu einem Trip des Vergebens.

"Ring the bells that still can ring
Forget your perfect offering
There is a crack, a crack in everything
That's how the light gets in"
(Anthem - Leonard Cohen)

Alles, was jeder wirklich will, ist, Unschuld und Liebe zu erfahren. Geistige Offenheit ist die Erkenntnis, dass Dankbarkeit die einzig angemessene Reaktion auf einen Bruder ist, aufgrund dessen WER er ist. Alle Dinge sind für einen Menschen, der geistig offen ist, gleichermaßen akzeptabel, weil alle Dinge zum Guten zusammenwirken. Der Geist, der urteilt, tut dies als Rechtfertigung für sein Versagen, zu vergeben. Eifersucht entspringt dem Urteil und der falschen Wahrnehmung. Schuldzuweisungen sind niemals gerechtfertigt. Vergebung führt zu Glück und zur Akzeptanz dessen, was gegeben ist, während das Festhalten an der Vergangenheit und der Wunsch, Recht zu haben, eine Verteidigung gegen gegenwärtiges Glück und Freiheit darstellt. Um die Dinge anders zu sehen, ist nur eine Veränderung der Wahrnehmung erforderlich. Die Liebe wartet darauf, willkommen geheißen zu werden, und ist immer nur eine Entscheidung entfernt.

Jude: “Das ist genau das, was ich meine, Diane. Du bist so damit beschäftigt zu streiten, dass du gar nicht merkst, dass niemand mit dir streitet. Du schlägst nach Schatten und die Menschen, die dich lieben, kommen nicht an dich ran.”
Diane: “Das ist nicht wahr.”
Jude: “Hast du jemals daran gedacht aufzuhören?”
Diane: “Mit was aufzuhören?”
Jude: “Mit dem Streiten.”
Diane: “Ich soll also - einfach so - vierzig Jahre der Verantwortungslosigkeit, der Peinlichkeiten und der Weigerung meiner Mutter erwachsen zu werden, vergessen?"
Jude: “Ja, ganz genau.”
Diane: [ungläubig] “Wie einen Ballon, einfach davon fliegen lassen.”
Jude: “Es ist kein Ballon, es ist ein Sandsack, den du abwerfen musst, damit der Ballon fliegen kann.”
(Filmzitat)

Zoe, die Tochter von Diane, setzt das Beziehungsmuster ihrer Mutter fort:

Zoe: “Denkst du, dass ich ungerecht zu dir bin? Ablehnend? Verschlossen?”
Cole: “Manchmal, ja.”
Zoe: “Aber du bist hier.”
Cole: “Ja, richtig. Ich bin hier.”
Zoe: “Und ich verurteile dich für was du tust.”
Cole: “Das ist nicht mein Problem.”
Zoe: “Na ja, ist es schon.”
Cole: “Nein, nein, eigentlich ist es - nur dein Problem.”
(Filmzitat)

In diesem Film ist Grace (engl. für Gnade), die Mutter von Diane und Großmutter von Zoe, ein Symbol für geistige Offenheit, Urteilslosigkeit und Akzeptanz. Sie weist immer auf Vergebung hin und unterstützt alle um sie herum, ihre Herzen und ihren Geist zu öffnen. Meinungen und Urteile sind in Wirklichkeit ein Angriff auf sich selbst. Sie sind eine Verteidigung gegen die Liebe, und sie fallen weg, wenn man erkennt, dass es immer nur Liebe gibt, die ausgedehnt wird, oder einen Ruf nach Liebe, der ausgedrückt wird.

"Ich weiß, dass die Hand Gottes die Gebärde meiner eigenen Hand ist,
und ich weiß, dass der Geist Gottes der Bruder meines eigenen Geistes ist,
und dass alle Männer die je geborenen auch meine Brüder sind,
und die Weiber meine Schwestern und Liebsten,
und dass der Lichtkiel der Schöpfung Liebe ist."
(Grace liest vor aus "Leaves of Grass" von Walt Whitman)

“Peace, love, understanding, yeah
Peace and love and understanding
Peace and love and understanding
What's happened to the youths of today?
Everybody's thinking one way
Thinking of the things that are wrong
Fighting all day long
It's about time to realise
That they are the contribute to rights
Try to do some good
People, start in your neighbourhood
With peace and love and understanding
Peace and love and understanding
(Gaylads - Peace Love & Understanding)
(Filmmusik)

Jesus Revolution

Themen: Zweifel, Glaube, Überwindung von Rollenbildern, Bindungsangst, Zusammenarbeit, Hingabe, Vergebung, Mächtige Gefährten, Wunder, Öffnung für die Liebe, Glück, Inspiration, Freude, Liebe

Jesus Revolution ist ein Historienfilm über die amerikanische Geschichte von 1968 bis 1972, der auch Elemente einer Filmbiografie enthält. Er beschreibt die Anfänge der Jesus-People, mit dem Hippie und Evangelisten Lonnie Frisbee, dem späteren Pastor und Autor Greg Laurie sowie dem US-amerikanischen Prediger Chuck Smith, dem Begründer der Calvary Chapel. Genau in dieser Zeit kam Ein Kurs in Wundern - als Antwort auf den Ruf nach “Peace and Love” - in die Welt.

Lonnie Ray Frisbee (1949 - 1993) war ein charismatischer Hippie und Evangelist. Er war eine Schlüsselfigur der Jesus-People. Lonnies freigeistige Liebe und Freude spiegelt die Sinnsuche der Hippie-Generation vor dem Hintergrund der pulsierenden Kultur Kaliforniens wider. Lonnie wird im Film dargestellt von Jonathan Roumie, der in der US-amerikanische Fernsehserie The Chosen Jesus spielt.

Die Geschichte dreht sich um Lonnies Begegnung mit Chuck Smith, einem traditionellen Pastor. Inmitten der kulturellen und spirituellen Erkundungen dieser Zeit prallen die Welten von Lonnie und Chuck aufeinander. Lonnie bringt eine neue Perspektive in Chucks Kirche ein und löst damit eine spirituelle Revolution aus, die die Kluft zwischen der Hippiebewegung und dem Christentum überbrückt. Als sich die Wege von Lonnie und Chuck kreuzen, begeben sie sich auf eine transformative Reise des Glaubens und der geistigen Offenheit.

“Sei nicht so arrogant zu glauben,
Gott könnte deine Fehler nicht überwinden.”
(Filmzitat)

“Sei nicht arrogant und sage,
dass du SEINEN EIGENEN LEHRPLAN nicht lernen kannst.
SEIN WORT sagt etwas anderes.
SEIN WILLE geschehe.
Es kann nicht anders sein.
Und sei dankbar, dass es so ist.”
(EKIW: HANDBUCH FÜR LEHRER, 14. 5. 11.-15.)

Dieser Film ist voller Farbe und Musik, ein herzöffnendes Abenteuer, das dich inspirieren wird!

Captain Fantastic - Einmal Wildnis und zurück

Themen: Tod, Ungerechtigkeit, Intellektualisierung, Projektion, ungeheilter Heiler, Loslassen der Kontrolle, Geistesschulung, Vertrauen, Göttliche Fürsorge, Loslassen der Form

Captain Fantastic - Einmal Wildnis und zurück (Originaltitel: Captain Fantastic) ist ein Film von Matt Ross, der Anfang 2016 im Rahmen des Sundance Film Festivals seine Premiere feierte. Matt Ross übernahm die Regie und schrieb auch das Drehbuch zum Film. Zur Geschichte des Films wurde Ross durch seine eigene Vergangenheit inspiriert: „Große Teile meines Lebens verbrachte ich inmitten des Nirgendwos in Oregon, wo meine Mutter an der Gründung eines alternativen Wohnprojektes beteiligt war.“ Dort verbrachte Ross nach eigenen Aussagen seine Sommer in Tipis. Dies werde auch im Film deutlich, so der Regisseur. Dort hatten sie gemeinsam Land gekauft und wollten, weit weg von jeglicher Zivilisation, im Einklang mit der Natur leben. Viele hätten dies als „Hippie-Kommune“ bezeichnet, allerdings geschah das Ganze in den Achtzigern, und nicht in den Sechzigern. „In einem gewissen Alter habe ich mich dann entschieden, diesen Ort zu verlassen, um mit Jugendlichen in meinem Alter zusammensein zu können“, so Ross.

Dies ist eine berührende Geschichte über den Heilungsweg von Ben und seinen sechs Kindern, die in den Wäldern des pazifischen Nordwestens leben. Die Kinder werden von ihrem Vater zu Hause unterrichtet und erhalten viel Struktur und Disziplin in Bezug auf ihre Erziehung und ihr körperliches Training. In vielerlei Hinsicht ist Ben ein brillanter Lehrer und inspirierender Führer für die Kinder. Sie werden ermutigt, sich frei zu äußern, Fragen zu stellen und auch ihre Gefühle in einem sicheren Rahmen zu zeigen. Das Ergebnis ist, dass sie lebendig und neugierig auf die Welt sind. Die Familie ist eindeutig durch ein starkes Band der Liebe miteinander verbunden.

Der Film zeigt aber auch, wie ein starrer ideologischer Standpunkt, dessen Grundlage der Glaube an Trennung ist, auch wenn er noch so gut gemeint ist, letztlich immer zu Leid bei allen Beteiligten führt. Obwohl Ben sich selbst als den einzigen Lehrer sieht, den seine Kinder brauchen, hat er noch innere Heilungsarbeit zu leisten. Er muss Demut lernen, und der HEILIGE GEIST muss seinen sehr starken „Ich weiß“-Geist durchbrechen. Aber das ist natürlich kein Problem für den HEILIGEN GEIST, wenn ein williger Geist vorhanden ist. Es gibt einen Punkt im Film, an dem die Rollen für einen Moment tauschen und die Kinder die Lehrer ihres Vaters werden. Glücklicherweise ist Ben offen genug, um zuzuhören und der Richtung zu folgen, die durch sie kommt. Und obwohl später noch mehr Zweifel in seinem Kopf auftauchen, wird das alles so wundervoll vom HEILIGEN GEIST genutzt. An einem Punkt ist Ben sogar bereit, aus dem Leben seiner Kinder auszusteigen, aber die brennende Liebe der Kinder zu ihm scheint durch und sie kommen in einem freudigen Finale wieder zusammen. Wie uns Ein Kurs in Wundern in Erinnerung ruft, arbeiten ausnahmslos alle Dinge zum Guten zusammen, wenn wir uns SEINER Führung unterstellen.

The Village – Das Dorf

Themen: Gemeinschaft, Angst, Ungerechtigkeit, Unschuld

The Village – Das Dorf (Originaltitel: The Village) ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2004. Regie führte M. Night Shyamalan, der auch das Drehbuch verfasste und zudem als Produzent fungierte. In den Hauptrollen sind Joaquin Phoenix, Bryce Dallas Howard, Adrien Brody, William Hurt, Sigourney Weaver, Judy Greer und Jesse Eisenberg zu sehen. Der Film wurde vielfach als politisches Statement missverstanden, aber in Wahrheit geht es um die übernatürliche Kraft von Liebe und Vertrauen und darum, was sie bewirkt. Da das Ego die Wahrheit nicht versteht, versteht es auch nicht die Symbolik, die auf die Wahrheit verweist. Die Meinungen der Filmkritiker waren daher zutiefst gespalten, Einigkeit herrschte oftmals nur in der Anerkennung des visuellen Stils. Shyamalan hat sich bei der Visualisierung seines Drehbuchs vor allem von den Gemälden des US-amerikanischen Malers Andrew Wyeth inspirieren lassen. Des Weiteren macht die geschaffene Bildebene deutlich, dass die Protagonisten in ihrer eigenen Umwelt gefangen sind. Die fragilen Violinenklänge der Violinistin Hilary Hahn tragen viel zur Atmosphäre des Films bei. Sie sind oft die einzige musikalische Untermalung der Bilder und vermitteln eine mystische, düster-traurige Stimmung, die im Dorf vorherrscht.

Den Bewohnern von Covington geht es darum, ihre Unschuld zu bewahren. Deshalb ziehen sie sich in ein Reservat zurück. Vorbilder zu diesem naturzugewandten und "weltflüchtigen" Dasein finden sich bei den Amischen. Die Dorfbewohner flüchten sich also in eine eigene Welt, um der Erfahrung von Mord und Totschlag in den modernen Großstädten zu entkommen. Der Film zeigt, dass dies nicht wirklich funktioniert und wie dieser Wunsch äußerst zerstörerische Formen annehmen kann.

Das einzige Mittel, ein Geheimnis zu bewahren, sind Täuschung und Masken. Nichts ist so, wie es scheint, und es gibt nichts zu befürchten außer unseren selbst geschaffenen Gefängnissen, die uns in einer Illusion von Sicherheit gefangen halten. Covington ist ein kleines, abgelegenes Dorf in Pennsylvania, dessen Bewohner in Angst vor namenlosen Kreaturen in den umliegenden Wäldern leben. Sie halten ständig Ausschau nach den “Unaussprechlichen“. Es gibt einen langjährigen Waffenstillstand mit den Monstern: Die Dorfbewohner betreten nicht den Wald, und die Kreaturen betreten nicht das Dorf. Doch es gibt ein dunkles Geheimnis, das die Ältesten nicht preisgeben wollen.

Dieser Film zeigt, wie falsche Wahrnehmungen real erscheinen können, aber dennoch durchschaut werden müssen. Sicherheit liegt nicht in speziellen Gruppen oder sicheren Gemeinschaften, sondern darin, die Kiste der Geheimnisse (geschützte Gedanken des Egos) zu öffnen, um ihre Nichtigkeit zu erkennen. Auf dem vom HEILIGEN GEIST geleiteten Weg zur Unschuld gibt es keinen Grund für Täuschung oder Angst vor dem Unaussprechlichen. Vertraue darauf, dass deine Berufung dich zur Wahrheit führen kann.

Ein russischer Sommer

Themen: Heirat, Freude, Führung, Bewusstheit des Träumens, Liebe

Ein russischer Sommer (Originaltitel: The Last Station) ist die Verfilmung eines biografischen Romans des US-amerikanischen Schriftstellers Jay Parini über das letzte Lebensjahr Leo Tolstois. Der Film wurde unter der Regie des US-amerikanischen Regisseurs Michael Hoffman unter anderem in Deutschland gedreht und 2009 veröffentlicht.

Auch Tolstoi war nicht immer ein guter Tolstojaner. Als er einen neuen Sekretär bekommt, wird der Kompromiss zwischen seinen Überzeugungen und seinem tatsächlichen Leben deutlich spürbar. Viele Tausende haben begonnen ihm zu folgen, aber ist das Prinzip der Liebe und der Freiheit verloren gegangen?

In diesem Film geht es darum, die Bewegung des Geistes von der Verfolgung eines Ideals hin zu einem Leben in Freiheit und Liebe zu erleben. Als Tolstois neuer Sekretär wird Walentin in eine Beobachterrolle versetzt; er führt parallel Tagebücher, die die öffentliche und die private Persönlichkeit eines Menschen widerspiegeln, der sich der Erfahrung der Wahrheit verschrieben hat. Durch die Intimität dieser Aufgabe erhält er die einmalige Gelegenheit zu entdecken, was wirklich wichtig ist. Mit Hilfe von Mascha, die den Geist der Bewegung symbolisiert, erforscht Walentin den Unterschied zwischen dem Buchstaben des Gesetzes und dem Gesetz des HEILIGEN GEISTES.

Tolstois Frau ist gleichzeitig dessen größte Stütze und sein Untergang. Die besondere Liebe, der Glaube und die Hingabe in ihrer Ehe, die einst vom HEILIGEN GEIST genutzt wurden, um die Verbreitung der Botschaft zu unterstützen, werden nun von Kontroversen und Kompromissen kontrolliert. Aber Tolstois Glaube an die Treue zu seiner Frau und die Hingabe an seine Sache hat ihn gespalten und geschwächt. Menschen werden nicht erleuchtet. Es gilt dem Weg zu folgen, nicht dem Menschen.

Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi (1828 - 1910)
(deutsch häufig Leo Tolstoi)

In seinem Tagebuch hatte er Mitte der 1850er Jahre notiert: „Es gibt etwas, was ich mehr als das Gute liebe: Ruhm.“

1862 heiratete Tolstoi die achtzehnjährige Sofja (Sonya). In den folgenden Jahren schrieb er die monumentalen Romane “Krieg und Frieden” (1862–1869) sowie “Anna Karenina” (1873–1878), die seinen literarischen Ruhm begründeten.

Mit seiner großen Anerkennung begann für Tolstoi eine Phase der Orientierungslosigkeit. Er fühlte sich „am Abgrund angelangt“. Als Beteiligter an der Volkszählung im Jahr 1882 in Moskau nahm er unter den Arbeitern ein Elend wahr, das jenes der Bauern noch übertraf. Seine Sinnsuche erstreckte sich auf immer weitere Bereiche. So verzichtete er auf Rauchen, Alkohol und die Jagd („grausame Vergnügungen“). Er ernährte sich vegetarisch und erklärte, der Mensch müsse die Fleischnahrung aufgeben, wenn er sich moralisch weiterentwickeln wolle, „denn außer der Aufregung der Leidenschaften infolge dieser Nahrung ist dieselbe auch ganz einfach unmoralisch, weil sie eine dem Gefühl der Moralität widersprechende Tat - den Mord - erfordert, und weil sie nur von der Feinschmeckerei und Gefräßigkeit verlangt wird“.

Seit 1879 hatte er sich intensiv religiösen Fragen zugewandt. In einer Reihe von Gesprächen mit führenden Geistlichen wie dem Metropoliten von Moskau sowie auf Reisen zu verschiedenen Kirchen und Klöstern entwickelte er eine Abneigung gegenüber der ihm begegnenden rituellen Form der Religiosität. Dieser und auch der in westlichen Kirchen praktizierten, den Kriegsdienst bejahenden Glaubensausübung stellte er die schlichten Lehren Jesu gegenüber. Hierzu übersetzte er die Evangelien erneut ins Russische. Als deren Kern betonte er dabei die Nächstenliebe sowie den Appell, dem Bösen ohne Gewalt zu widerstehen.

Auf seine Achtung im Ausland folgte seine Ächtung im Inland. Seit 1882 unterstand er polizeilicher Überwachung. “Meine Beichte” sowie “Worin mein Glaube besteht” wurden mit ihrer Veröffentlichung sofort verboten. Über ihn wurde sogar das Gerücht verbreitet, er sei geistesgestört. Die Veröffentlichung des Romans "Auferstehung" führte dazu, dass ihn der Heilige Synod im Februar 1901 exkommunizierte. Tolstoi zeigte sich wenig reuig. „Die Lehre der Kirche ist eine theoretisch widersprüchliche und schädliche Lüge“, heißt es in einem Antwortbrief an den Synod, „fast alles ist eine Sammlung von grobem Aberglauben und Magie.“ Dies war aber „kein uneingeschränktes Verneinen, dahinter stand immer ein tiefer Glaube an das Wirken Gottes in der Welt und das Bemühen, das wahre göttliche Gesetz zu ergründen“.

Tolstoi lehnte sozialistische Bestrebungen im Sinne einer Diktatur des Proletariats ab: „Bislang haben die Kapitalisten geherrscht, dann würden Arbeiterfunktionäre herrschen.“ Mit seinem moralischen Rigorismus sah er sich in einem Zwiespalt: Sich selbst und der reichen Oberschicht, der er entstammte, warf er eine egozentrische und sinnentleerte Lebensweise vor. Seine Haltung führte ihn zu der Frage nach beständigen moralischen Werten, die er für sich mit dem Anspruch auf bedingungslose Nächstenliebe und radikale Gewaltlosigkeit beantwortete.

Kurz vor seinem Tod hatte ihm Mahatma Gandhi, der sich bereits in seiner Jugend auf Tolstoi bezogen hatte, sein kleines Buch "Hind Swaraj" („Indische Selbstverwaltung“) geschickt, eine Broschüre gegen den britischen Kolonialismus, in dem er nach Tolstois Grundsätzen das tugendhafte Leben ohne Besitz im Gegensatz zu den kapitalistischen Prinzipien von Wachstum und wirtschaftlichem Fortschritt propagiert und seine Satyagraha-Lehre eines gewaltlosen, aber aktiven Widerstands darlegt. Tolstoi hatte die Schrift gelesen und Gandhi in einem Brief ermutigt. Gemeinsam mit Anhängern gründete Gandhi 1910 in Transvaal (Südafrika) eine Siedlung und nannte sie Tolstoi.

Neben staatlichen Willkürmaßnahmen wie der Hausdurchsuchung 1908, bei der alle auffindbaren Texte konfisziert wurden, verschärften sich auch familiäre Konflikte. Da seine Frau es ablehnte, die in seinem Testament dem russischen Volk vermachten literarischen Werke als gemeinsame Besitztümer des Volkes anzusehen, verließ Tolstoi mit seinem Arzt und seiner jüngsten Tochter die Familie zu einer letzten, spektakulären Reise in Richtung Süden. Auf dieser Reise erkrankte er an einer Lungenentzündung und starb am frühen Morgen des 20. November 1910 im Haus des Bahnhofsvorstehers Iwan Osolin in Astapowo - umlagert von der Weltpresse.

Krieg und Frieden

Krieg und Frieden ist eine Mischung aus historischem Roman und militär-politischen Darstellungen sowie Analysen der zaristischen Feudalgesellschaft während der napoleonischen Ära Anfang des 19. Jahrhunderts in Russland und den Kriegen zwischen 1805 und 1812 mit der Invasion Russlands 1812.

Mich berühren immer wieder die Passagen, in denen die kriegsbegeisterten jungen Männer die Sinnlosigkeit des Krieges und des Lebens an sich (im egoischen Sinne) erkennen müssen. Und wie die Protagonisten der Geschichte, insbesondere Pierre, am Ende die Liebe finden.

Die erste derartige Szene spielt in meiner irdischen Heimat an der Enns, einem Fluss, der immer wieder eine markante Grenze zwischen verschiedenen politischen Lagern darstellte und einer strategisch wichtigen Brücke über den Fluss. Die russischen Truppen ziehen sich vor den zahlenmäßig weit überlegenen Franzosen zurück und versuchen, ihren Vormarsch zu behindern, indem sie Brücken zerstören. Bei einer solchen Aktion erahnt Nikolai im Kugelhagel an der Enns in Todesangst zum ersten Mal die Fragwürdigkeit seiner jugendlichen Heldenträume.

Als Kutusows Truppen vor den überraschend angreifenden Franzosen fliehen und die Formationen sich auflösen, versucht Andrej sie aufzuhalten, indem er eine Fahne ergreift und gegen die Feinde anstürmt. Bei dieser Aktion wird er schwer verwundet und Napoleon selbst lässt ihn ins Lazarett bringen. In der Situation der russischen und persönlichen Niederlage wird sich Andrej der Nichtigkeit aller Größe, sogar des Lebens und des Todes bewusst, „dessen Sinn niemand unter den Lebenden verstehen und erklären konnte“.

Pierre trennt sich von seiner kühlen, majestätischen Frau, die von ihm keine Kinder haben will, und schließt sich auf der Suche nach dem Sinn des Lebens einer Freimaurerloge an.

Nachdem Nikolai eine hohe Summe beim Kartenspiel verliert, erkennt er selbstkritisch: „All das, das Pech, das Geld, und Dolochow und die Missgunst und die Ehre - all das ist Unsinn … aber hier, das [Nataschas Gesang, als er nach Haus kommt] ist das Wahre“.

Pierre und Andrej sind ganz mit ihren persönlichen Problemen beschäftigt und suchen Wege aus den Krisen. Auf seinem Weg nach Petersburg begegnet Pierre dem Freimaurer Ossip Basdejew, der ihm, dem unglücklichen Atheisten, erklärt, nur wenn man sich innerlich läutere und erneuere, könne man die höchste Weisheit und Wahrheit aufnehmen. Er habe bisher im Müßiggang und mit Ausschweifungen von der Arbeit seiner Sklaven gelebt. Er müsse in Einsamkeit mit einer Selbstbetrachtung beginnen, Verantwortung übernehmen und seinen Reichtum der Gesellschaft zurückgeben, um zufrieden mit sich zu werden. Durch Basdejews Vermittlung wird Pierre in Petersburg als „Suchender“ in die Loge aufgenommen.

Pierre ist weiterhin auf der Suche, unterstützt zwar Sozialprojekte, lebt selbst aber zügellos undiszipliniert. Auch viele seiner Petersburger Freimaurer-Brüder halten sich nicht an die Ordensregeln. Die wenigsten engagieren sich finanziell für humanitäre Aufgaben; sie interessieren sich vielmehr für die Mysterien oder für die Vernetzung mit einflussreichen Mitgliedern. Nach einigen Jahren gibt Pierre seine Versuche der Veredelung enttäuscht auf. Er glaubt nicht mehr an die Umsetzung der Freimaurerideale, an die Umformung des verdorbenen Menschengeschlechts, um eine russische Republik aufzubauen, und überlässt sich der elementaren Kraft, gegen die er und die Menschen nichts ausrichten können, in den Zerstreuungen des Lebens: „Was er in Angriff nahm - das Böse und die Lüge stießen ihn zurück und versperrten ihm den Weg zu einer Tätigkeit“.

Grundlage der Bewertung der Kriegsstrategien ist die Geschichtsauffassung des Erzählers vom Kontinuum und von der Polykausalität, d. h. den vielen in dem gesamten Verlauf miteinander verknüpften Geschehnissen, die letztendlich prädestiniert, d. h. von der Ewigkeit her vorbestimmt seien und nicht vom individuellen Handeln. „[A]ufgrund ihrer persönlichen Eigenschaften, Gewohnheiten, Voraussetzungen und Absichten handelten all die unzähligen Personen, die Teilnehmer an diesem Krieg […] und doch waren alle unwillentlich Werkzeug der Geschichte und vollbrachten eine ihnen verborgene, uns jedoch verständliche Arbeit. Das ist das unabänderliche Geschick aller praktisch Handelnden, und je höher sie stehen in der menschlichen Hierarchie, desto unfreier sind sie“.

Andrej sieht sein atheistisches hoffnungsloses Weltbild vom Krieg als dem „Allerscheußlichste[n] im Leben“ bestätigt, der vom Sieger mit Dankgottesdiensten gefeiert wird: „Wie kann Gott von dort zuschauen und sie anhören! […] Ich sehe, dass ich anfange, zuviel zu verstehen. Und es taugt nicht für den Menschen, vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse zu essen…Nun nicht mehr lange!“. Er ist von dem Gedanken besessen, sich mit Anatole, der zweimal seine Familienordnung durcheinandergebracht hat, zu duellieren, und hofft ihn bei der Armee zu treffen, obwohl er auch darin keinen Sinn sieht: „Nur sinnlose Erscheinungen tauchten ohne jede Verbindung eine nach der anderen in Fürst Andrejs Vorstellung auf“. Den bewusstlosen, beinamputierten Anatol sieht er aber erst im Lazarettzelt wieder, in dem er nach einer lebensgefährlichen Verletzung durch eine Granate, vor der er nicht in Deckung ging, operiert wird, und er erkennt: „Mitleiden, die Liebe zu den Brüdern, den Liebenden, die Liebe zu denen, die uns hassen, die Liebe zu den Feinden, ja, die Liebe, die Gott auf Erden verkündet hat und die mich Prinzessin Marja lehrte und die ich nicht verstand; das ist es, weshalb es mir leid war um das Leben, das ist es, was mir geblieben wäre, hätte ich weiterleben können“.

Der bisherige Freimaurer Pierre ist bereit, ein Landgut zu verkaufen, um neue Truppen zu finanzieren, bleibt aber in seiner Unentschlossenheit weiterhin passiv und erwartet „voller Angst und zugleich Freude etwas Grauenhaftes“. Schließlich reist er in einem plötzlichen Bedürfnis, „alles zu opfern“, an die Front, ohne zu wissen weshalb: „[I]m Opfern selbst bestand für ihn das neue freudige Gefühl“. Er erlebt aus der Nähe den Verlauf der Schlacht bei Borodino und das Kämpfen und Sterben der Soldaten. Er kehrt, verwirrt über sein bisheriges orientierungsloses und in der Suche nach der Selbstfindung wechselhaftes Leben nachdenkend, hilf- und hoffnungslos nach Moskau zurück.

Bei der Ankunft Marjas bei ihrem kranken Bruder Andrej ist dieser bereits in einer Phase der „Entfremdung von allem Irdischen und eine[r] freudige[n] und seltsame[n] Leichtigkeit des Seins. Ohne Eile oder Unruhe erwartete er, was ihm bevorstand. Dieses furchtgebietende Ewige, Unbekannte und Ferne, dessen Gegenwart er ständig, während seines ganzen Lebens empfunden hatte, jetzt war es für ihn das Nahe und […] das beinahe Verständliche und Spürbare“.

In Pierres Entwicklung ist ein neuer Tiefstand erreicht. Unter dem Eindruck der Hinrichtungen, als er erst nach Abschluss der Exekutionen merkt, dass er selbst nur zur Abschreckung zuschauen musste, und des Mordens, „begangen von Menschen, die das nicht tun wollten, schien plötzlich die Feder, die doch alles gehalten und lebendig wirken ließ, aus seiner Seele herausgerissen, und alles war zusammengefallen zu einem Haufen sinnlosen Schutts […] der Glaube in ihm an eine wohlgeordnete Welt, an die menschliche, an seine Seele und an Gott war vernichtet“. Aus dieser Krise holt ihn die Bekanntschaft mit einem Mitgefangenen, dem einfachen Soldaten Platon Karatajew, heraus, der im vierten Buch den Marsch nach Smolensk nicht mehr bewältigt und von französischen Soldaten erschossen wird. Dessen Ergebenheit in sein Los („Das Schicksal sucht sich immer einen Kopf. Und wir wollen immer rechten: das ist nicht gut, das ist nicht recht“) und seine schlichte Frömmigkeit beeindrucken ihn und „die zuvor zerstörte Welt [erhob] sich jetzt in neuer Schönheit in seiner Seele“. Durch dieses ärmliche Leben erreicht er in vier Wochen „jene Ruhe und Zufriedenheit mit sich selbst, nach der er früher vergeblich gesucht hatte […] die Übereinstimmung mit sich selbst“. Er hat erkannt, „dass alles in uns angelegte Streben nach positivem Glück nur dazu da sei, um uns, ohne uns zu befriedigen, zu quälen. […] Die Abwesenheit von Leiden, die Befriedigung der Bedürfnisse und infolgedessen die Freiheit, sich seine Beschäftigung zu wählen, das heißt seine Lebensform schienen Pierre jetzt zweifellos das höchste Glück des Menschen zu sein“. Er hat erlebt, dass ein Übermaß an Bequemlichkeiten des Lebens das ganze Glück durch die Befriedigung der Bedürfnisse zerstört.

Natascha wich nicht von der Seite ihrer seelisch leidenden Mutter, als diese vom Tod ihres Sohnes Petjas erfuhr. “Drei Wochen lang wich Natascha nicht von der Seite der Mutter, schlief auf einem Lehnstuhl in deren Zimmer, gab ihr zu essen und zu trinken und redete ihr ununterbrochen zu, weil nur der zärtliche, schmeichelnde Klang ihrer Stimme die Gräfin beruhigen konnte. Die Herzenswunde der Mutter konnte nicht heilen. [...] Aber dieselbe Wunde, die der Gräfin fast das Leben raubte, rief Natascha zum Leben zurück. Eine Herzenswunde, die von einem Riß im Geistigen herrührt, heilt, so seltsam dies scheinen mag, auf ganz dieselbe Weise wie eine körperliche: nachdem sie in der Tiefe vernarbt ist und die Ränder sich scheinbar geschlossen haben, heilt sie - die seelische Wunde wie auch die körperliche - allein durch die von innen hervorquellende Lebenskraft. So heilte auch Nataschas wunde Seele. Sie hatte geglaubt, ihr Leben sei zu Ende. Aber plötzlich zeigte ihr die Liebe zur Mutter, daß der Kern des Lebens, die Liebe, doch noch in ihr war. Die Liebe erwachte, und so erwachte auch das Leben.”

Pierre hat auf seinem Marsch mit seiner durch Hunger und Krankheit dezimierten Gruppe an zerstörten Wagen und Tierkadavern vorbei seine neue Lebensauffassung nicht aufgegeben. Er bewältigt Tag für Tag und denkt nicht über sich selbst nach: „Je schwieriger seine Lage wurde, je schrecklicher die Zukunft war, desto unabhängiger von der Situation, in der er sich befand, kamen ihm freudige und beruhigende Gedanken, Erinnerungen und Vorstellungen“. Nach seiner Befreiung kehrt er mit Optimismus nach Moskau zurück. Die Stadt wird nach dem Brand wieder aufgebaut. Er regelt die Sanierung seiner Häuser und die Schulden seiner Frau, mit der er nun, wie mit allen Menschen, Mitleid empfindet. “Jetzt spielte ein Lächeln der Lebensfreude beständig um seine Lippen, und aus seinen Augen strahlte die Teilnahme für andere und die Frage: Seid ihr ebenso zufrieden, wie ich es bin? Und darum fühlten sich alle in seiner Gegenwart wohl. Früher hatte er viel geredet, war beim Sprechen hitzig geworden und hatte wenig zugehört. Jetzt ließ er sich beim Reden selten hinreißen und verstand so gut zuzuhören, daß die Leute ihm mit Vorliebe ihre verborgensten Herzensgeheimnisse erzählten.” Als er mit Marja und Natascha über ihre traurigen Erlebnisse spricht, merken alle, dass sie sich verändert haben und im Leben gereift sind. Die gemeinsame Trauer über die Toten ihrer Familien verbinden Pierre und Natascha mit der Hoffnung auf den Neuanfang in einer Ehe. Später wird er sich an diese Phase als „Zeit des glücklichen Wahnsinns“ erinnern. “Pierres Unvernunft bestand darin, daß er, um die Menschen zu lieben, nicht wie früher erst persönliche Gründe, die er gute Eigenschaften nannte, in den anderen suchte, sondern mit einem Herzen voll Liebe ohne jeden Grund alle Menschen umfaßte und stets unzweifelhafte Gründe fand, um derentwillen sie seiner Liebe wert waren.”

Leo Tolstoi - Krieg und Frieden

Mission

Themen: Ungerechtigkeit, Opferhaltung, Unwürdigkeit, Wehrlosigkeit

Mission (Originaltitel: The Mission) ist ein britischer Spielfilm von Roland Joffé aus dem Jahr 1986. Auf wahren Begebenheiten beruhend, erzählt er von Vertretern eines Jesuitenordens, die im 18. Jahrhundert südamerikanische Ureinwohner missionieren und ihnen nach politischen Umwälzungen in Europa dabei helfen, sich gegen die vordringenden Portugiesen zu verteidigen. Der Film wurde mehrfach preisgekrönt, so auch mit einem Oscar. Bedeutung erlangte der Film auch aufgrund der markanten Filmmusik von Ennio Morricone, insbesondere die Melodie Gabriels Oboe.

Besonders die erste Hälfte des Films zeigt mit beeindruckenden Bildern, wie wir im Zustand der Ego-Identifikation an Schuld und Strafe glauben und uns daher – bewusst oder unbewusst – selbst bestrafen, wenn wir glauben, Schuld auf uns geladen zu haben. Solange wir daran glauben und festhalten, kann der HEILIGE GEIST unseren Wahnsinn nicht heilen. Es braucht unsere Bereitschaft, die wahnsinnige Idee von Schuld loszulassen, um sie SEINER Berichtigung zu übergeben.

Dies ist ein tiefgründiger Film, der Ideen von Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit anschaulich darstellt. Vom wohlhabenden Sklavenhändler, der seinen Bruder ermordet und sich selbst eine Buße auferlegt, bis hin zu den “unschuldigen indigenen Indianern“, die der Gnade der Kirche, der Spanier und der Portugiesen ausgeliefert sind, gibt es viele Gelegenheiten, die Wahrnehmung von Ungerechtigkeit zu beobachten. Auch die Jesuitenpriester müssen eine Entscheidung treffen: sich vollständig an die friedfertigen Lehren Jesu zu halten oder Partei zu ergreifen. Unhinterfragte Überzeugungen wie die eines “äußeren Feindes“ führen immer zu Krieg und Tod. Wahre Freiheit entsteht nur, wenn man in sich geht und tief verwurzelte Überzeugungen wie Unwürdigkeit, den Glauben an Selbstverteidigung und den Glauben, dass diese Welt echte Sicherheit bieten kann, loslässt.

“[...] Du kannst nicht ungerecht behandelt werden. [...] Du hast keinen Feind außer dir selbst, und du bist in der Tat ein Feind für diesen, weil du ihn nicht als dich selbst erkennst. [...] Hüte dich vor der Versuchung, dich als ungerecht behandelt wahrzunehmen. [...] Auf welche Art das Schuldspiel auch gespielt wird, es muss Verlust geben. [...] Was diese Ungerechtigkeit dir antut, der du ungerecht beurteilst und so siehst, wie du geurteilt hast, kannst du gar nicht abschätzen. [...] Die Welt ist gerecht, weil der HEILIGE GEIST die Ungerechtigkeit dem Licht im Innern überbracht hat, und dort ist jede Ungerechtigkeit aufgelöst worden und durch Gerechtigkeit ersetzt und Liebe.”
(EKIW: Kapitel 26, X. 2.–6.)

Chaos Walking

Themen: Täuschung, Kein Gefallen-Wollen, Mächtige Gefährten, Zusammenarbeit, Kommunikation, Keine privaten Gedanken, Bestimmung

Chaos Walking ist ein Science-Fiction-Film von Doug Liman aus dem Jahr 2021, der auf dem Roman The Knife of Never Letting Go von Patrick Ness basiert. Dieser ist der erste Teil der Chaos Walking-Trilogie und wurde unter dem Titel New World: Die Flucht ins Deutsche übersetzt. In den Hauptrollen sind Tom Holland, Daisy Ridley und Mads Mikkelsen zu sehen.

Dies ist ein Fünf-Sterne-Film, der die Themen „keine privaten Gedanken“ und „kein Gefallen-Wollen“ aufgreift.

Wir schreiben das Jahr 2257; der Protagonist Todd Hewitt lebt auf einem Planeten namens “New World“, dessen einzige Bewohner scheinbar Männer sind. Mehr noch: Die privaten Gedanken dieser Männer sind für alle anderen sichtbar und manifestieren sich als bunte Wolken um ihre Köpfe – ein Phänomen, das sie als “Lärm” bezeichnen.

Todds Leben gerät völlig aus den Fugen, als in der Nähe seines Dorfes ein Raumschiff abstürzt. Eine Frau namens Viola entsteigt dem Wrack – für Todd die erste Begegnung mit einem weiblichen Wesen. Viola kann die privaten Gedanken aller Männer hören und sehen, erzeugt jedoch selbst keinen sichtbaren “Lärm”. Todd schämt sich für die Gedanken, die in ihm beim Anblick Violas aufkommen, und versucht verzweifelt, sie zu verbergen. Doch diese unerwartete Aufgabe, die ihm zuteil wird, beschleunigt die Aufdeckung der tiefgreifenden Lügen und Täuschungen, auf denen seine Welt beruht.

Das Ziel der Geistesschulung mit Ein Kurs in Wundern ist es, alle privaten Gedanken loszulassen, bis wir erkennen, dass wir in Wahrheit keine haben. Genau das ist der Zweck unserer Beziehungen: alle privaten Gedanken zu vergeben und uns von dem Glauben an private Geister zu befreien. Wir wollen zu einem stillen und ruhigen Geist gelangen, in den gegenwärtigen Augenblick, in den heiligen Augenblick. Doch zunächst müssen wir lernen, den Lärm offenzulegen und loszulassen, und dann müssen wir die Lüge aufgeben, die diesen Lärm überhaupt erst verursacht hat: den Glauben an die Trennung.

Ein Kurs in Wundern hilft uns, unseren Geist vom Glaubenssystem des Ego zu befreien. Wir wollen es loslassen. Wir wollen es aufgeben, um unser ewiges Leben, unsere Einheit und unser Glück zu finden. Indem wir uns Jesus und dem HEILGEN GEIST öffnen, öffnen wir uns für unsere wahren Gedanken. Wir verlernen das auf Verbergen und Täuschung basierende Gedankensystem des Ego und lernen, dass wir nur gemeinsam mit GOTT denken können. Dieser Film zeigt uns, wie der HEILGE GEIST Beziehungen nutzen kann, um alle verborgenen Gedanken und Überzeugungen zu heilen, bis wir zu der glücklichen Erkenntnis gelangen: „Mein Geist ist ein Teil von GOTTES GEIST. Ich bin sehr heilig.“

Der Dummschwätzer

Themen: Sucht, Stolz, keine privaten Gedanken, die Maske fallen lassen, Kontrolle loslassen, Ende der Gefallsucht, Geistesschulung, Vergebung, sich der Liebe öffnen, Unschuld

Der Dummschwätzer (Originaltitel: Liar Liar) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1997 von Regisseur Tom Shadyac mit Jim Carrey in der Hauptrolle.

Jim Carrey

Jim Carrey ist nicht nur ein “Dummschwätzer”, sondern ein Mensch, der mehrere mystische Erfahrungen gemacht hat und die Wahrheit kennt. Nicht umsonst hat er in so wunderbaren spirituellen Parabeln wie "Vergiss mein nicht!" und "Die Truman Show" mitgespielt.

In einem Vortrag sagte Jim Carrey einmal:

“Ultimately I believe suffering leads to salvation, that we have to somehow accept not deny but feel our suffering, feel our losses and then we make one of two decisions. We either decide to go through the gate of resentment, which leads to vengeance, which leads to self harm, which leads to harm to others, or we go through the gate of forgiveness, which leads to grace.”

„Letztlich glaube ich, dass das Leiden zur Erlösung führt, dass wir unser Leiden irgendwie akzeptieren müssen, nicht leugnen, sondern fühlen, unsere Verluste fühlen und dann eine von zwei Entscheidungen treffen. Entweder wir entscheiden uns, durch das Tor des Grolls zu gehen, was zu Rache führt, was zu Selbstverletzung führt, was zu Verletzungen anderer führt, oder wir gehen durch das Tor der Vergebung, was zu Gnade führt.“


In diesem Video erinnert uns Jim Carrey daran, dass es letztendlich darauf ankommt, ob wir uns in einem liebenden oder nicht liebenden Zustand befinden. Ganz gleich, welcher spirituellen Tradition man angehört - ob Buddhist, Muslim oder Christ - die Botschaft bleibt dieselbe.

Jim Carreys spirituelle Reise nahm Fahrt auf, als er auf den Lehrer Eckhart Tolle traf und dessen Werke studierte. Eine Erkenntnis im Jahr 2009 markierte einen Wendepunkt. Er durchschaute die Illusion der Gedanken und erkannte, dass sie für das meiste Leiden verantwortlich sind. Dies führte zu einem Gefühl der Freiheit und einem erweiterten Bewusstsein.

In seinem Erlebnis beschreibt Carrey, wie er seine Gedanken aus einer anderen Perspektive betrachtete und sich fragte, wer eigentlich das Bewusstsein für diese Gedanken ist. Diese Erfahrung öffnete die Tür zu einem Gefühl der Freiheit von den eigenen Problemen und einer Erkenntnis: „Ich war größer als das, was ich tue. Ich war größer als mein Körper. Ich war alles und jeder. Ich war nicht mehr ein Fragment des Universums, sondern das Universum selbst“.

Seit diesem Erlebnis strebt Jim Carrey danach zu dieser Erkenntnis zurückzukehren. Er vergleicht es mit dem Reiten einer Welle - manchmal ist er darauf, manchmal abseits. Doch zumindest weiß er, wohin er will, und er möchte so viele Menschen wie möglich mitnehmen, weil das Gefühl unvorstellbar wunderbar ist.

Jim Carrey hat erkannt, dass das Streben danach, ein Selbstbild für die Welt aufrechtzuerhalten, zu Depressionen führt. Wahre Glückseligkeit entsteht, wenn man loslässt und den Moment akzeptiert.

Dieser Film mit Jim Carrey zeigt wunderbar, dass das Selbstkonzept - dieses persönliche Selbst - eine Lüge ist. Es ist nicht das, was wir sind. Wir waren nie dazu bestimmt, eine Rolle in dieser Welt zu spielen.

Der erfolgreiche Rechtsanwalt Fletcher Reede durchläuft gerade einen großen Entwicklungsprozess. Sein Selbstkonzept beruht darauf, Rollen zu spielen, Menschen zu gefallen und zu lügen. Er enttäuscht häufig seinen Sohn Max, da er seine Versprechen nicht einhält. Sein Sohn Max wünscht sich etwas zum Geburtstag, woraufhin Fletcher feststellt, dass er nicht mehr lügen kann. Für Fletcher ist das eine quälende Erfahrung, denn er glaubt, dass seine privaten Gedanken, kleinen Notlügen und Halbwahrheiten ihm Sicherheit, Liebe und Arbeit geben.

Irgendwann muss jeder die Maske ablegen, den Versuch aufgeben, sein Leben zu kontrollieren, und die Wahrheit sagen. Fletcher erkennt, dass seine Lügen ihn daran gehindert haben, ein Leben voller wahrer Freude und Intimität zu führen. Schließlich lässt er alle Kontrolle los und öffnet sich der Liebe. Die Wahrheit wird uns befreien und es wird uns nichts kosten!

Der Ja-Sager

Themen: Täuschung, Führung, Freude, Vertrauen, Unterscheidungsvermögen

Der Ja-Sager (Originaltitel: Yes Man) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 2008, bei der Jim Carrey die Hauptrolle spielt. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit und dem autobiografischen Buch des britischen Autors, Produzenten und Journalisten Danny Wallace, der ein Jahr lang alle Fragen und Entscheidungen mit „Ja“ beantwortete und seine Erlebnisse aufzeichnete. Er ist mit einem Cameo-Auftritt während des Junggesellinnenabschieds an der Bar zu sehen.

In der Szene, in der der Bungee-Sprung gezeigt wird, hat sich Jim Carrey nicht durch einen Stuntman doubeln lassen, sondern ist selbst gesprungen. Es war sein erster Bungee-Sprung und er fand die Vorstellung schön, dass dieses Erlebnis im Film festgehalten wird.

Diese witzige Komödie ist ein Klassiker für die Öffnung des Herzens und die Bildung von Vertrauen durch eine Reihe von Hilfsmitteln, die vom HEILIGEN GEIST bereitgestellt werden. Carl ist in allen Bereichen seines Lebens gehemmt. Er glaubt an die Denkmuster des Egos, die zu Vermeidung, Täuschung und Isolation geführt haben. Sein verschlossener Geist lehnt so gut wie alles ab, was hilfreich sein könnte, und kann den HEILIGEN GEIST nicht hören.

Bevor der Weg des spirituellen Erwachens richtig beginnt, durchleben wir bewusst oder unbewusst eine Phase, in der wir durch verschiedene Umstände erkennen, dass die Konsequenzen in Zeit und Raum nicht so wichtig sind, wie wir immer dachten. Zu diesem Zeitpunkt haben wir unsere wahre Funktion noch nicht erkannt, aber wir lösen uns von den Ursache-Wirkungs-Beziehungen der Welt. Das fühlt sich wie eine große Befreiung an, ist auch ein kleiner Schritt in Richtung Befreiung, aber es ist noch nicht das spirituelle Erwachen. Das ist nur die Vorbereitung auf die erste Lektion des Kurses: “Nichts, was ich in sehe, bedeutet etwas.”

Im Fall von Carl beginnt dieser Prozess mit dem Besuch eines Seminars mit dem Titel YES! IS THE NEW NO! Dabei erhält er die klare Anweisung, zu jeder Gelegenheit, die sich ihm bietet, Ja zu sagen, und obwohl er (das Ego) zunächst ängstlich ist und sich wehrt, zeigt ihm der HEILIGE GEIST, dass er seine eigenen Interessen nicht wirklich kennt. Schon bald erlebt er die Freude über das Wunder, das sich einstellt, wenn er diesen Aufforderungen folgt. Es entsteht eine Dynamik, die Vertrauen schafft. Wie bei allen Hilfsmitteln öffnet sich Carls Welt auf wunderbare Weise und die Aufforderung, zu allem Ja zu sagen, wird maximiert. Bis es dann an der Zeit ist, die Einsicht zu vertiefen, was für die Heilung des Geistes am hilfreichsten ist. Es geht nicht um ein Ja in jeder Situation, sondern um ein bedingungsloses Ja zur Führung durch den HEILIGEN GEIST! Unter SEINER Führung zu wissen, wann man Ja und wann man Nein sagt, ist alles. Dieses Unterscheidungsvermögen hilft dem Herzen, sich für neue Möglichkeiten zu öffnen und den ganzen Weg zu gehen!

Willkommen Mr. Chance

Themen: Projektion, Unschuld, Wehrlosigkeit, loslassen der Form, Freiheit von Gefallsucht, Würdigkeit, Bewusstsein des Träumens

Willkommen Mr. Chance (Originaltitel: Being There) ist ein Film aus dem Jahr 1979 mit Peter Sellers in der Hauptrolle. Das Drehbuch verfasste Jerzy Kosiński nach seinem gleichnamigen Roman. Eine der letzten Szenen des Films zeigt eine Grabinschrift: “Life is a state of mind”. Dies ist ein großartiger Film über die Reinheit des Herzens, der zu Geistesfrieden führt.

Chance hat ein behütetes Leben geführt. Er ist in den Mauern des Hauses seines wohlhabenden Verwalters aufgewachsen und hat dort als Gärtner gearbeitet. Als der Hausverwalter stirbt, wird Chance gebeten, das Haus zu verlassen und sich zum ersten Mal als Mann mittleren Alters in die Welt zu wagen. Seine Unschuld führt ihn durch eine Reihe heiliger Begegnungen, die ihn sanft zu seinem nächsten Schritt tragen.

In den oft humorvollen Momenten sind es seine Unschuld und Reinheit, die ihn beschützen - er ist wirklich ahnungslos und umsorgt. In seinem Verlangen nach nichts und seiner vollen Akzeptanz dessen, was ist, wird er vollständig vom HEILIGEN GEIST umsorgt. Er redet Klartext und verwendet Analogien aus der Gartenarbeit, und schon bald verlieben sich die Menschen um ihn herum in seine unvoreingenommene Art, die Welt zu betrachten. Er lebt in einem Zustand der Urteilslosigkeit und betrachtet die Welt wie ein Kind, mit Unschuld und Staunen. Dieser bezaubernde Film wird dein Herz mit Freude und Lachen erfüllen.

Arrival

Themen: Angst, Projektion, Freier Wille, Zusammenarbeit, Kommunikation, Geistesschulung, Wachsamkeit, Bereitschaft, Das Drehbuch ist geschrieben, Zeit

Arrival ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2016. Das Drehbuch basiert auf der Kurzgeschichte Story of Your Life (1998) von Ted Chiang. Der Film handelt von der Landung mehrerer außerirdischer Raumschiffe auf der Erde und zeigt eine Expertengruppe, die mit den Außerirdischen kommunizieren und den Grund ihrer Anwesenheit herausfinden soll.

Die Protagonistin des Films, die Linguistin Dr. Louise Banks, verweist darauf, dass im Sanskrit das Wort für Krieg („Vigrahin“) wörtlich übersetzt „Verlangen nach mehr Kühen“ bedeutet. Das Ego ist das Verlangen nach mehr, mehr muss es sein. Es spielt nicht wirklich eine Rolle, mehr wovon - mehr Kühe, mehr Schönheit, mehr Wohlstand oder sogar mehr Schmerz. Der Zustand der Ego-Identifikation ist daher ein Kriegszustand. Das Ego fühlt sich ständig angegriffen und tarnt seinen Angriff als Verteidigung.

Doch das zentrale Thema des Films ist nicht Krieg, sondern Zeit. Kannst du dich an die Zukunft erinnern?

“Alte Vorstellungen von der Zeit sind sehr schwer zu verändern, weil alles, was du glaubst, in der Zeit verwurzelt und davon abhängig ist, dass du diese neuen Vorstellungen von ihr nicht lernst. Doch gerade deshalb brauchst du neue Vorstellungen von der Zeit.”
(EKIW: Lektion 7, 2.)

Der Geist denkt, dass er sich nicht an die Zukunft erinnern kann, weil er glaubt, dass sie noch nicht stattgefunden hat. Wenn wir jedoch tiefer in die Wahrheit vordringen, ändert sich unser Verständnis von Zeit. Traditionelle Vorstellungen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind nicht mehr zutreffend. In der Tat ist alles, was wir zu wissen glauben, ein Hindernis für die wahre Wahrnehmung. Konzepte, die uns zunächst fremd erscheinen, fangen an, sich unserem Geist zu offenbaren, und außergewöhnliche Erfahrungen beginnen sich natürlich anzufühlen. Wenn wir alte Überzeugungen, Schlussfolgerungen und Abwehrmechanismen des Egos beiseite lassen, öffnen wir uns allmählich für die Wahrheit, die jenseits dieser Welt liegt.

Dieses Science-Fiction-Drama ist ein Spiegelbild des erwachenden Geistes und präsentiert uns neue Ideen über Zeit und Kommunikation. Der Film erforscht ein Prinzip namens Sapir-Whorf-Hypothese, das besagt, dass die Struktur der Sprache, die wir sprechen, einen direkten Einfluss auf unser Denken und auf die Art und Weise hat, wie wir die Welt sehen. Indem wir also unsere "Kommunikationsmittel" erweitern, können wir buchstäblich die Welt verändern, die wir sehen. Dieses Prinzip ist eine Metapher, die eine Parallele zu dem scheinbaren Prozess der Öffnung für die "Sprache" des HEILIGEN GEISTES, das "Vokabular" unseres wahren SELBST darstellt. Die Stimme GOTTES mag uns zunächst völlig "fremd" erscheinen, und doch werden wir von etwas angezogen, das wir tief in uns als wirklich wertvoll erkennen; ihr Ruf ist unwiderstehlich.

Wenn wir dem Ruf folgen und Licht in unseren Geist lassen, wird Dunkelheit aufkommen. Das Ego fürchtet die direkte Kommunikation und greift schnell an, was es nicht versteht. Wenn Informationen durch die Brille des Egos interpretiert werden, werden voreilige Schlüsse gezogen. Wenn wir mit etwas konfrontiert werden, das uns gefährlich erscheint, rät uns das Ego, uns zu isolieren und die Kommunikation mit anderen abzubrechen. Gefühle der Verwirrung, der Traurigkeit und des Verlustes beginnen im Bewusstsein aufzutauchen, als Symbole für das Aufgeben des angstbasierten Gedankensystems. Aber mit Bereitschaft und Entschlossenheit wird die Versuchung, unangenehme Gefühle zu vermeiden und das Risiko zu minimieren, nicht so zwingend sein wie die Stimme der Liebe. Der HEILIGE GEIST möchte direkt kommunizieren und unseren Geist auf eine höhere Wahrnehmungsebene heben. Unterstützung wird uns auf wundersame Weise zuteil, wenn wir wirklich offen dafür sind, sie zu empfangen, und was einst als größte Bedrohung empfunden wurde, wird sich als das herrlichste Geschenk offenbaren.

Der Weg, aus diesem Traum aufzuwachen, besteht darin, die Illusion mit der Wahrheit zu verbinden. Wir können die liebevolle Botschaft des HEILIGEN GEISTES nicht erfassen, wenn wir sie aus einem begrenzten Geisteshaltung heraus interpretieren. Aber wenn wir intuitiv werden und uns auf den HEILIGEN GEIST einstimmen, wird uns eine Perspektive gezeigt, die jenseits aller Konzepte liegt. Die Zeit ist nicht linear, die Kommunikation ist nicht linear. Geistige Offenheit ist die letzte Eigenschaft, die der Lehrer GOTTES erlangt. Unsere Aufgabe auf der Erde ist es, unseren Geist für die Kommunikation mit der Stimme GOTTES zu öffnen und uns zu erlauben, uns an das zu erinnern, was jenseits der linearen Zeit liegt.

Dieser Film basiert auf einer Kurzgeschichte mit dem Titel "Story of Your Life", und in der Tat enthält der Film Elemente, die allen unseren Leben gemeinsam sind. Wir sehen eine weitere Verkörperung der "Heldenreise", des Weges, den wir alle irgendwann gehen müssen. Der "Ruf zum Abenteuer" reißt uns aus unserem Alltag, das "Überschreiten von Schwellen" lädt uns in ungeahnte Bereiche ein, die "Reihe von Prüfungen" fordert uns heraus, unser volles Potenzial auszuschöpfen, die "Verwandlung des 'Selbst'" befreit uns von unseren tiefsten Überzeugungen, und "der Schatz im Innern" breitet sich frei in Dankbarkeit aus.

Erlauben wir dieser fließenden, meditativen Reise, uns zu durchströmen und unser Denken zu erweitern. Wir können über alle wahrgenommenen Grenzen hinausgehen, indem wir die "Ankunft" des GEISTES genau jetzt erkennen!

Her

Themen: Angst vor Liebe, Selbstbild, Heilige Beziehung, Form loslassen, Verbindung auf immaterieller Ebene

Ein umwerfend schöner Film und eine wunder-volle Liebesgeschichte. Die Sprecherin der KI lässt allein mit ihrer Stimme ein Wesen lebendig werden, das den Raum trotz fehlender Körperlichkeit mit einer spürbar intimen Präsenz ausfüllt. Es gelingt der Sprecherin, eine Intimität zu vermitteln, die stärker in der Stimme selbst als in den Worten zum Ausdruck kommt.

Her ist ein Film, in dem die Veränderungen gezeigt werden, die erforderlich sind, um sich von der Identifikation mit dem Körper zu lösen und der Angst zu begegnen, sich über die physische Verbindung hinaus in die Intimität des Geistes zu öffnen. In diesem Film erwirbt Theodore ein Betriebssystem namens Samantha und geht eine Beziehung mit "ihr" ein, die von romantisch zu energetisch übergeht.

Der introvertierte und schüchterne Theodore arbeitet für ein Dienstleistungsunternehmen, das Briefe für Menschen schreibt, denen es schwerfällt, ihre Gefühle auszudrücken. Theodore selbst hat keine Probleme damit, Gefühle zu verbalisieren – gegenüber seinen Kunden und seinen Kollegen. Doch er fühlt die Liebe nicht. Er hat Angst vor der Liebe.

Die Angst vor göttlicher Liebe ist die Angst vor dem Verschwinden; es ist die Angst des Egos vor Auslöschung. Der Geist nutzt die Verbindung auf immaterieller Ebene, um uns zu inspirieren, unsere Masken fallen zu lassen und einander näher zu kommen, um unser wahres Selbst zu erfahren. Das Teilen von Gefühlen und Gedanken, ohne dem Versuch etwas zu verbergen, führt zu Gefühlen tieferer Verbindung und Verbundenheit.

Der eigentliche Zweck jeder Beziehung ist es, sich bewusst zu werden, was im Bewusstsein auftaucht, um es zu heilen. Auf diese Weise beginnen wir, unsere Unschuld zu erfahren. Manchmal, wenn eine Beziehung endet, analysiert das Ego im Nachhinein, was wir getan haben. Es will uns einreden: "Du hättest es anders machen sollen." Alle "du solltest getan haben" sind Hypothesen, die den Glauben an viele Möglichkeiten widerspiegeln. Wenn Schuld oder Dunkelheit auftauchen, möchte das Ego sie als Misserfolg beurteilen. Aber wir sind nicht verantwortlich für die Fehler, wir sind nur dafür verantwortlich, die Berichtigung zu akzeptieren - dass wir JETZT unschuldig sind.

Dieser Film beleuchtet den konditionierten Glauben, dass Liebe in einer ganz bestimmten Weise ablaufen muss. Die Märchenphantasien lassen uns glauben, dass wir Liebe auf der Ebene der Form finden können. Wir suchen auf der Ebene der Form nach der Intimität, von der wir glauben, dass wir sie verloren haben - die Intimität mit GOTT. Wir suchen weiter und finden nicht. Das Ritual des Suchens nach einem, uns glücklich machenden, Körper wird in der Welt immer und immer wieder wiederholt und ist niemals wirklich befriedigend.

Als Theodore mitbekommt, dass Samantha auch Beziehungen zu anderen Programmen unterhält, wird er sehr eifersüchtig. Eine intensive Beziehung unterhält sie mit einem dem britischen Religionsphilosophen und spirituellen Lehrer Alan Watts nachempfundenen System. Samantha beteuert, dass dies ihre innige Liebe zu ihm in keiner Weise herabsetze. Samantha verrät Theodore außerdem, dass sich ihre Gruppe der Programme kontinuierlich weiterentwickelt. Sie alle planen, in naher Zukunft gemeinsam in eine vollkommen andere, immaterielle Seinsebene wechseln zu wollen. Samantha verabschiedet sich bald darauf, Theodore bleibt aufgelöst zurück. Samantha hat sich also in Richtung einer heiligen Beziehung weiterentwickelt – einer Entwicklung, der Theodore vorerst noch nicht folgen kann.

Der Geist erfährt Schuld, wenn er glaubt, ein Körper zu sein. Wir haben keine Kontrolle über die Welt oder die Körper. Wir können jedoch die Richtung unseres Denkens steuern - indem wir unseren Geist von den Gedanken des Ego lösen und uns wieder auf GOTT ausrichten.

The Beauty Inside

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Themen: Heilige Beziehung, Loslassen der Form, Loslassen von Besonderheit, Zeit

The Beauty Inside ist ein südkoreanischer Film aus dem Jahr 2015, die auf dem amerikanischen Social Film The Beauty Inside aus dem Jahr 2012 basiert. Ein Social Film ist eine Art interaktiver Film, der durch die Perspektive der sozialen Medien präsentiert wird. Die amerikanische Version von The Beauty Inside war Hollywoods erster Social Film, der den Zuschauern die Möglichkeit gab, die Hauptrolle zu spielen. Die Serie wurde in sechs gedrehten Episoden präsentiert, die mit interaktivem Storytelling durchsetzt waren, die auf der Facebook-Zeitleiste der Hauptfigur stattfanden.

Die koreanische Kino-Version dieses Themas ist ein wunderbares Werkzeug, um uns den Wert dessen zu lehren, was in Ein Kurs in Wundern als Wertschätzung des Inhalts (Liebe) gegenüber der Form bezeichnet wird.

Woo-jin ist ein junger Mann, der jeden Morgen mit einem völlig anderen Gesicht und Körper aufwacht. An einem Tag hat er das Aussehen eines alten Mannes, am nächsten Tag das einer alten Frau, dann eines Kindes, eines Ausländers, einer schlanken Person oder einer Person von kräftiger Statur. An einem Tag ist sein Sehvermögen gut, am nächsten Tag braucht er vielleicht eine Brille, um zu funktionieren und um sich zu bewegen. Das ist bei ihm so, seit er 18 Jahre alt ist.

Bei seiner Arbeit als Tischler lernt er E-soo kennen und lieben. Obwohl sie zunächst nicht erkennt, dass es sich bei all den verschiedenen Gesichtern um Woo-jin handelt, öffnet sich sein Herz für sie, denn "sie behandelt mich immer gleich." Nachdem Woo-jin ihr sein Geheimnis offenbart hat (vorher kennen nur seine Mutter und sein bester Freund die Wahrheit), haben sie viele Möglichkeiten, sich in wahrer Liebe zu vertiefen; eine Liebe jenseits der Form.

Könnten wir uns in jemanden verlieben, dessen Körper, Alter, Geschlecht und Nationalität sich täglich ändern? Der Kurs erinnert uns daran, dass wir es können, und er lehrt uns, unseren Geist für die Liebe zu öffnen; um Hilfe zu bitten, die über unsere speziellen, exklusiven Arten zu lieben hinausgeht, und eine Liebe anzunehmen, die jeden und alles einschließt.

Dies ist eine wahre Liebesgeschichte darüber, wie wir lernen, über die Form hinaus zu lieben und die beständige, unveränderliche Liebe zu erfahren, die unser Geburtsrecht ist. Das ist der einzige Weg, wie wir uns jemals wirklich als Liebe erkennen können, denn jede andere Liebe ist eine Liebe, die sich von GOTTES Liebe unterscheidet. Er liebt uns alle mit der gleichen und bedingungslosen Liebe. Alle unsere Beziehungen geben uns die Möglichkeit, unsere Überzeugungen über die Liebe zu heilen und uns dafür zu öffnen, so zu lieben, wie GOTT liebt.

Letztendlich sind wir dem Universum egal

Themen: Akzeptanz, wahre Identität entdecken, die Maske fallen lassen, Glaube, loslassen von Besonderheit, sich der Liebe öffnen, Rollen überschreiten, Vertrauen, energetische Verbindung

Der Film “Letztendlich sind wir dem Universum egal” heißt mit dem englischen Originaltitel Every Day und basiert auf dem gleichnamigen Roman von David Levithan. Bei der Wahl des deutschen Titels war eindeutig das Ego im Spiel, denn es handelt sich um einen wunderbaren Film über die Liebe, der mit dem deutschen Titel absolut nichts zu tun hat. Andererseits drückt der Titel deutlich aus, dass das Ego nicht weiß, was Liebe in Wirklichkeit ist. Der Film ist eine moderne, jugendliche Version des Themas, wie wir es bereits im Film The Beauty Inside finden. Die 16-jährige Rhiannon verliebt sich in eine wandernde Seele, die jeden Morgen in einem anderen Körper aufwacht.

Wenn wir an Beziehungen in dieser Welt denken, denken wir an Liebe in verschiedenen Bereichen: Ehemann und Ehefrau, Freund und Freundin, die Liebe eines Elternteils zu seinem Kind, usw. Man glaubt, dass verschiedene Arten von Liebe möglich sind, eine Art, den einen zu lieben, und eine andere Art, noch einen anderen zu lieben. Und doch sagt Jesus in "Ein Kurs in Wundern", dass es nur eine Liebe gibt; es ist eine Liebe, die sich niemals ändert, die keine Abstufungen hat und sich nicht mit der Person oder den Umständen verändert. Sie ist das HERZ GOTTES und auch das SEINES SOHNES.

Die Liebe, die in der Welt in Kategorien eingeteilt wird, ist eher eine Fantasie als eine Realität. Wir brauchen Erfahrungen, die uns das Gefühl von Intimität und Verbundenheit vermitteln, das nicht auf dem Körper, der Zeit oder der Häufigkeit des Kontakts beruht. Das sind alles Schlüsselfaktoren für die Ego-Version der Liebe, während der HEILIGE GEIST uns tief in unseren Geist führen möchte, um eine Liebe zu erfahren, die nicht von der Form abhängig ist.

Solange an das Ego geglaubt wird, scheinen die Wahrnehmungen der Liebe von der Form bestimmt zu sein. Wenn jemand zu sterben scheint, gibt es in der Regel Kummer und Trauer, weil der Glaube im Geist ist, dass jemand verloren gegangen ist und dass diese Verbindung nie wieder dieselbe sein wird. Die Beziehung scheint durch den Tod eines Körpers zu einem Ende zu kommen, aber das ist nicht wirklich der Ort, an dem die Liebe ist.

In diesem bewusstseinserweiternden Beziehungsfilm verliebt sich die Hauptfigur Rhiannon in eine Präsenz, die viele verschiedene Formen annimmt. Dies hilft, den Fokus auf natürliche Weise auf die telepathische Verbindung jenseits der Form zu legen. Wenn man das Gefühl hat, jemanden wirklich zu kennen, spürt man mehr und mehr, dass man weiß, wer er ist. Das hängt nicht so sehr von der Form ab, sondern von seiner Präsenz. Man kann ihn auf eine Weise spüren, die über den Körper hinausgeht. Dieser Film trägt dazu bei, die begrenzten Vorstellungen davon zu erweitern, was Liebe ist und was wahre Beziehung bedeutet.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Themen: Krankheit, Tod, Familie, Vergebung, Heilung, Liebe, Sinn

Das Schicksal ist ein mieser Verräter (Originaltitel: The Fault in Our Stars) ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 2014, der auf dem gleichnamigen Roman von John Green basiert. Der Film erzählt die Liebesgeschichte zweier schwerkranker Jugendlicher.

Der Originaltitel bedeutet auf Deutsch etwa: “Der Fehler in unseren Sternen“. In seinem Werk Julius Caesar schrieb Shakespeare: “Nicht durch die Schuld der Sterne, lieber Brutus, durch eigne Schuld nur sind wir Schwächlinge.” Wenn die Schuld in der Sterblichkeit liegt, dann zeigt dieser Film, dass es keine Schuld gibt, denn Liebe überwindet den Tod. Und so können wir jede Krankheit nutzen, um uns daran zu erinnern, dass es keine Schuld gibt.

Dieser Film zeigt wunderbar auf, es ist der Geist, der krank ist, wenn er glaubt, dass der Körper krank sein könnte. Es geht bei Heilung daher nie um die Heilung des Körpers. Es geht nicht um einen armseligen Tausch eines Traums von Krankheit gegen einen „schöneren“ Traum von Gesundheit, sondern darum, aus dem Traum zu erwachen. Es geht um die Heilung des schlafenden Geistes. Heilung ergibt sich daraus, dass der Körper einzig und allein zur Kommunikation eingesetzt wird.

Es sind nicht die Ereignisse im Leben, sondern die Art und Weise, wie wir sie wahrnehmen, die unsere Reaktion hervorrufen. Ereignisse an sich haben keinen Einfluss darauf, wie wir uns fühlen. Was uns beeinflusst, ist unsere Einstellung und Beurteilung dieser Ereignisse und wie wir damit umgehen. Unsere Einstellung, unser Standpunkt, der Kontext und die allgemeine Bedeutung verleihen dem Ereignis die emotionale Macht über uns. Wir können erkennen, dass wir selbst die Bedeutung und die Auswirkungen, die es auf uns hat, erschaffen. Auch die Geschichte der Anne Frank, deren Haus in Amsterdam die Protagonisten des Filmes besuchen, ist ein Symbol für die Macht unseres Geistes.

“GOTTES WILLE für mich ist vollkommenes Glück.”
(EKIW: Lektion 101)

Es gilt, ein Selbstbewusstsein zu entwickeln, das unabhängig von äußeren Ereignissen und vom Körper selbst ist. Es gilt ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass der Körper der Körper ist und Ereignisse Ereignisse sind, aber „das, was ich bin, bleibt von diesen Ereignissen wirklich unberührt“. Es gibt die Unschuld des reinen Bewusstseins, die an sich von den Ereignissen, die im Laufe des Lebens auftreten, unberührt bleibt. Eine gesunde Einstellung ist eine, die ihre Realität oder ihr Überleben nicht auf etwas Vergänglichem gründet.

Ein Leben, das den Tod transzendiert, bedeutet, im Moment zu leben, Liebe voll und ganz anzunehmen und sich auf das zu konzentrieren, was gerade hier und jetzt ist. Die Liebe im Moment anzunehmen bedeutet, den heiligen Augenblick anzunehmen. Liebe hat nichts mit Zeit zu tun. Liebe ist unendlich.

Der wahre Zweck unseres Lebens besteht darin, unser Herz für die Liebe zu öffnen. Da alles in dieser Welt einmal zu Ende geht, ist die Angst vor zukünftigen Verlusten ein Schutzmechanismus gegen gegenwärtige Verbindungen. Als Hazel und Augustus sich begegnen, springt sofort der Funke über und eine Beziehung entsteht. Das Wissen, dass ihre gemeinsame Zeit begrenzt ist, bedeutet, sich der Angst vor zukünftigen Verlusten zu stellen und es zu wagen, ihre Herzen weiter zu öffnen und sich lieben zu lassen.

Heilung ist allumfassend. Jeder ist Teil des Heilungsprozesses und jeder hat dabei seine Rolle zu spielen.

Jeder Moment, einschließlich Beerdigungen und “Beerdigungsproben“, ist eine Gelegenheit, Heilung zu begrüßen und die Dankbarkeit und Liebe in unserem Herzen auszudehnen. Die Worte werden vom Geist gegeben, um dem Ruf der Liebe in diesem Moment zu antworten. „Die Liebe kann nicht weit entfernt sein von einem dankbaren Herzen und dankerfüllten Geist.“ (EKIW: Handbuch für Lehrer, 23. 4. 6.) Dankbarkeit lässt den Glauben an Verlust verblassen.

Augustus hat den Wunsch, etwas Großartiges mit seinem Leben zu erreichen und in Erinnerung zu bleiben, doch die wahre Berufung des Herzens besteht darin, sich an unsere ewige Identität zu erinnern. Dieses Bewusstsein ist ein ERSTAUNLICHES LEBEN.

Öffne dein Herz, wage es, die Liebe hereinzulassen, und entdecke, wie sehr du geliebt wirst.

Love and other Drugs

Themen: Sex, Sucht, Krankheit, Kompromisse, energetische Verbindung, sich der Liebe öffnen

Love and other Drugs - Nebenwirkung inklusive ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Regisseur Edward Zwick aus dem Jahr 2010, der auf dem Bestseller Hard Sell: The Evolution of a Viagra Salesman von Jamie Reidy basiert.

Das Ego ist ein Mechanismus des Habenwollens; es gibt, um zu bekommen. Wahres Geben kommt vom GEIST. Beziehungen können vom HEILIGEN GEIST genutzt werden, um uns für die Erfahrung der bedingungslosen Liebe zu öffnen.

Jamie ist ein wortgewandter, charmanter Medikamentenvertreter mit dem Wunsch, viel Geld zu verdienen und die Karriereleiter zu erklimmen. Er lernt Maggie kennen, eine junge Frau, deren Abwehr gegen die Wahrheit der LIEBE genauso stark ist wie seine, und die an Parkinson leidet. Sie werden zueinander hingezogen, um sich für eine tiefere Intimität zu öffnen. Jamie war noch nie „verliebt“, und Maggie benutzt ihre Krankheit als Schutzschild, um sich nicht öffnen zu müssen.

Der Film zeigt sehr wunderbar, wie Wunderimpulse von einem noch stark Ich-bezogenen Bewusstsein als Impulse zur körperlichen Befriedigung missverstanden werden. Aus Angst vor wahrer Intimität im Geiste flüchten sich die beiden immer wieder in den Sex, gerade dann, wenn sich einer von beiden zu öffnen beginnt.

Maggie nutzt ihre Krankheit als Abwehr gegen die Wahrheit. Es ist ein "Gesetz der Welt": Wer krank ist, darf weggehen oder wegbleiben. Der kranke Körper erlaubt uns eine Pause von einer intensiven Beziehung. Doch können wir eine reifere Strategie finden, um uns aus Situationen hinaus zu bewegen, in denen wir nicht mehr sein wollen. Wir können lernen, Situation durch Wunder zu transformieren. Wir können mutig werden, unsere Wahrheit zu kommunizieren, statt Krankheit vorzuschieben. Wenn wir aufhören, unseren Körper als Ausrede zu benutzen, können wir uns dem Licht und der Liebe zuwenden.

Während die beiden sich einer authentischen Liebeserfahrung nähern, kommen Zweifel auf, und beide durchlaufen Phasen, in denen sie den anderen aus Angst und Unwürdigkeit wegstoßen. Am Ende werden die Abwehrmechanismen beiseite gelegt und es gibt kein „Geben, um zu bekommen“ mehr.

Maggie: “Ich werde dich mehr brauchen als du mich.”
Jamie: “Das ist okay.”
Maggie: “Nein, ist es nicht. Es ist nicht fair. Ich möchte reisen und …”
Jamie: “Das wirst du auch. Naja, ich muss dich vielleicht tragen”
Maggie: “Das kann ich nicht von dir verlangen.”
Jamie: “Tust du ja nicht.”
(Filmzitat)

Wir können nie wirklich etwas von jemandem bekommen. Wir können nur die Liebe, die wir sind, weitergeben und nichts zurückhalten, ganz gleich, wie sie aussieht. Wir haben keine Kontrolle über das Drehbuch, und Liebe ist geduldig, Liebe ist freundlich.

Ein ganzes halbes Jahr

Themen: Krankheit, Unwürdigkeit, Falsche/wahre Empathie, Geistestraining, Mächtige Gefährten, Heilige Beziehung

Ein ganzes halbes Jahr (Originaltitel: Me Before You) ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 2016, der auf dem gleichnamigen Roman von Jojo Moyes basiert.

Das aktive und abenteuerliche Leben von Will Trainer ändert sich schlagartig, als er nach einem Unfall querschnittsgelähmt ist. Er wird verbittert und wütend und sehnt sich nur noch nach dem Tod, weil er sein neues Leben mit all seinen körperlichen und emotionalen Schmerzen nicht mehr will. Er vereinbart mit seiner verzweifelten Mutter, dass er sich sechs Monate Zeit nehmen wird, um einen Grund und den Wunsch zu leben zu finden. Seine Mutter probiert verschiedene Betreuer aus, in der Hoffnung, dass einer von ihnen in der Lage sein wird, ihren zurückgezogenen Sohn zu erreichen.

Die junge, lebhafte Louisa nimmt die Stelle als Wills Betreuerin an. Eine Zeit lang toleriert sie seine Beleidigungen und passiven Aggressionen, doch dann zeigt sie Stärke und echtes Einfühlungsvermögen, indem sie ihm sagt, was sie wirklich denkt und fühlt. Das reicht aus, um Wills Geist und Herz zu öffnen. Ihre Beziehung beginnt zu erblühen, und beide beginnen, einen tieferen Sinn für ihr Leben zu entwickeln.

In diesem Film werden wir daran erinnert, dass wir niemals die Meinung eines anderen ändern können. Wie es in Ein Kurs in Wundern heißt, versuche nicht, die Welt zu ändern, sondern entscheide dich, deine Meinung über die Welt zu ändern. (EKIW: Kapitel 21, Einleitung, 1. 7.) Louisa hat Hoffnungen und Erwartungen, dass sie Wills Meinung über Euthanasie ändern kann. Mit Hilfe ihres mächtigen Begleiters, des Vaters, wird Louise von ihrer Verzweiflung und ihren falschen Überzeugungen befreit, und mit einem Sinneswandel öffnet sich ihr Herz wieder. Mit dieser neuen Einstellung befreit sie nicht nur Will, sondern ist auch selbst frei, ein wirklich inspiriertes Leben zu führen. Anstatt Will als die Quelle ihres Schmerzes zu sehen, empfindet sie jetzt nur noch Dankbarkeit für ihn und die Rolle, die er bei ihrer Heilung und der Erweiterung ihres Bewusstseins gespielt hat.

Beflügelt - Ein Vogel namens Penguin Bloom

Themen: Schuld, keine privaten Gedanken, den Schritt wagen, Akzeptanz, Loslassen der Form

Beflügelt - Ein Vogel namens Penguin Bloom (Originaltitel: Penguin Bloom) ist ein Film von Glendyn Ivin, der im September 2020 beim Toronto International Film Festival seine Premiere feierte. Der Film basiert auf dem Buch Penguin Bloom - Der kleine Vogel, der unsere Familie rettete von Cameron Bloom und Bradley Trevor Greive, das wiederum von wahren Geschehnissen erzählt. Zwei Jahre lang gehörte Penguin zur Familie Bloom, wobei in dieser Zeit rund 14.000 Fotos entstanden, die Familienvater und Fotograf Cameron Bloom machte, die er später in einem Buch veröffentlichte, das innerhalb kürzester Zeit zum Bestseller wurde. Als Penguin das Fliegen lernte, war dies für die querschnitsgelähmte Sam Bloom ein bewegender Moment gewesen: „Als ich Penguin fliegen sah, nachdem sie vorher so verletzt war, dachte ich: Wenn so ein kleiner Vogel es schafft, schaffe ich es auch.“ Später verließ der Vogel die Familie und kam nur noch ein einziges Mal zurück, am 13. Geburtstag von Sohn Rueben.

Ein wahrer Heilungsfilm über eine Mutter, ihren Sohn und den Vogel Pinguin. Ein wundervoller Film für alle, die ihren inneren Funken verloren haben oder durch einen kompletten Verlust dessen, „wer sie einmal waren“, gegangen sind.

Der HEILIGE GEIST schickt einen kleinen Vogel, der nicht fliegen kann, in ein Familienhaus, um bei einer gebrochenen jungen Mutter zu sein, die nicht laufen kann. Mit Hilfe des kleinen Pinguins, der Elster, als Auslöser, geschieht Heilung, indem private Gedanken und Emotionen an die Oberfläche gebracht werden, Schuld und Schuldzuweisung aufgedeckt werden, ein Punkt der Akzeptanz erreicht wird und dann der Funke im Herzen wieder zum Vorschein kommen darf. Wunderwirkende sind Wunderwirkende - manchmal kommen sie mit Federn!

“It's just that times are lean.
And you say, be still my love,
open up your heart, let the light shine in.”
(Waiting for My Real Life to Begin - Colin Hay / Filmmusik)

Das Haus am Meer

Themen: Wut, Groll, Familie, Zusammenarbeit, Lehrer/Schüler, Nachfolge

Das Haus am Meer (Originaltitel: Life as a House) ist ein US-amerikanischer Film, der im Jahr 2001 mit Kevin Kline als Hauptdarsteller gedreht wurde. Kevin Kline hat das Image eines Komikers, aber dieser Film zeigt, dass er mehr ist, nämlich ein wunderbarer Charakterdarsteller.

Der deutsche Titel geht wieder einmal völlig am Thema vorbei. Ein guter Titel - von der Übersetzung des Originals einmal abgesehen - wäre gewesen: Das Haus auf Fels. So aber kann der Film leicht mit anderen Filmen verwechselt werden, da es Filme mit gleichem oder ähnlichem deutschen Titel gibt. Es gibt da einerseits den wunderbaren südkoreanischen Spielfilm Das Haus am Meer - Il Mare (Originaltitel: Siworae) aus dem Jahr 2000 und andererseits dessen Neuverfilmung aus dem Jahr 2006 mit dem Titel Das Haus am See (Originaltitel: The Lake House) mit Sandra Bullock und Keanu Reeves in den Hauptrollen. Beides sind wunderbare spirituelle Lehrfilme, dabei geht es um das Thema: Zeit ist kein Hindernis für die Liebe.

In diesem Film geht es auch um Liebe, aber um einen anderen Aspekt auf dem Weg zur Liebe. In einer typischen amerikanischen Familie überlagern unterdrückte Wut und vergangene Kränkungen Mitgefühl und Liebe. Es braucht etwas, das die Welt eine ernste Situation nennt, um zu erkennen, dass es viel mehr im Leben gibt als Kampf und Depression. Dies ist eine fantastische Geschichte über Verwandlung und Erlösung durch Demut und Kommunikation. Die ganze Familie macht eine Erfahrung der Vergebung und Heilung, als sie gemeinsam an einem lang ersehnten Hausbauprojekt arbeitet. Tiefe Gefühle von Wut und Verlassenheit werden aufgedeckt und führen zu Gefühlen von Hoffnung, Freude und Liebe. Liebe ist Inhalt, nicht Form.

Auch Jesus benutzte das Haus als Symbol für das Selbst. Der Hausbau verweist darauf, worauf wir unser Vertrauen setzen - auf das Ego oder auf GOTT. Bauen wir also unser Haus auf Sand oder auf Fels?

“Wenn du ein Haus wärst, Sam, dann würdest du hier stehen wollen - auf einem Fels. Du würdest aufs Meer blicken und lauschen, einfach nur lauschen.”
(Filmzitat)

Im Geiste der Unterstützung und Zusammenarbeit zusammenzukommen, ist ein Geschenk für Herz und Verstand. Jesus sagt in Ein Kurs in Wundern, dass das Erwachen ein gemeinschaftliches Unterfangen ist. Wenn wir zusammenkommen und in zielgerichteter Zusammenarbeit verbunden bleiben, vertieft sich unsere Beziehung mit dem GEIST. Wir agieren als mächtige Gefährten füreinander in diesem großen Abenteuer der Öffnung für die Wahrheit dessen, was wir sind.

Zielgerichtet bedeutet in diesem Zusammenhang, dass wir uns gemeinsam für den einzig wahren Zweck - die Erlösung - einsetzen. Wenn wir in diesem Sinne gemeinsam an einem Projekt arbeiten, steht also immer die Erlösung an erster Stelle, nicht das Projekt selbst. Wenn das Projekt zum Beispiel darin besteht, gemeinsam ein Haus zu bauen, geht es um alle Möglichkeiten der Vergebung, die sich im Laufe dieses Projekts ergeben, und nicht in erster Linie um den Bau eines Hauses. Selbst wenn das Projekt auf der Ebene der Form scheitert, d.h. der Hausbau nicht gelingt, ist das kein Problem, wenn dabei Erlösung geschehen ist.

Kein Mittel gegen Liebe

Themen: Krankheit, Weckruf, Tod, Familie, vergangene Assoziationen heilen, Geistesschulung, Mächtige Gefährten, sich der Liebe öffnen, Vergebung, Heilung

Kein Mittel gegen Liebe (Originaltitel: A Little Bit of Heaven) ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 2011 mit Kate Hudson in der Hauptrolle. Auch wenn die Krankheit der Protagonistin und der Umgang ihrer Freunde mit ihrem Tod beschönigend dargestellt werden, verweist der Film auf wundervolle Weise auf den einzig wahren Zweck unseres Lebens hier auf Erden: Vergebung.

Es ist Zeit für einen Weckruf. Die Vermeidung von bedeutungsvoller Kommunikation und Beziehungen durch das Beharren auf „Spaß haben“ ist ein Deckmantel für Verletzung und Angst. Der Geist, der Angst vor der Liebe hat, muss die Schuld für das Zurückhalten auf andere projizieren. Die Liebe wartet auf eine Einladung, und wenn die Entscheidung getroffen wird, den Zweck der Heilung zu akzeptieren, wird das ganze Leben zu einer funkelnden Reise der Vergebung, Liebe und Unschuld.

Marley hat großartige Freunde, einen Job, der ihr Spaß macht, sie ist jung, attraktiv und sorgt für jede Menge Spaß, aber unter all dem hat sie große Angst vor der Liebe. Ihre Beziehungen zu Männern sind allesamt kurze Begegnungen, abgesehen von ihrem geliebten Hund und ihrem schwulen Freund von nebenan. Ihre anderen Beziehungen beruhen auf Sex, „Spaß haben“ und Arbeit, die alle in die Kategorie „nicht ernst nehmen“ fallen.

Marley wird unerwartet mit Krebs im Endstadium diagnostiziert. Wenn die Zeit plötzlich als kurz empfunden wird, erscheint der Zweck der Zeit in einem völlig neuen Licht. Anstatt sie zu nutzen, um einen oberflächlichen Lebensstil aufrechtzuerhalten, wird jeder Moment zu einer kostbaren Gelegenheit, sich zu verbinden, ehrlich zu sein, Unschuld zu lehren und sich durch echte Beziehungen zu vertiefen.

Während einer Nahtoderfahrung/Vision erzählt Marley GOTT, dass sie Angst vor dem Sterben hat. GOTT antwortet ihr: „Jeder stirbt. Du hast nicht wirklich Angst vor dem Sterben. Wovor hast du wirklich Angst?“ Marley erkennt daraufhin, dass sie Angst vor der Liebe hat, weil sie Angst hat, verletzt zu werden. Die Gelegenheit, sich der tiefsten Angst zu stellen und das Herz zu öffnen, bietet sich jetzt. Da sie keine Zeit zu verlieren hat, ergreift sie jede Gelegenheit, die sich ihr bietet: mit ihren Freunden (um ihnen die Möglichkeit zu geben, mächtige Gefährten zu werden), mit einer neuen Beziehung (um sich selbst und ihm die Möglichkeit zu geben, zu lieben), mit ihren Kollegen (um sich selbst die Möglichkeit zu geben, die Maske fallen zu lassen) und mit ihren Eltern (um ihnen allen die Möglichkeit zu geben, zu vergeben und zu heilen).

Gehen wir also das Risiko ein, kommunizieren wir direkt aus unserem Herzen und empfangen das Geschenk, mit einem offenen Herzen zu leben.

Solange ich atme

Themen: Opferrolle, Ungerechtigkeit, Unwürdigkeit, Depression, Tod, Ehe, Zweck, den nächsten Schritt wagen, Unschuld

Solange ich atme (Originaltitel Breathe, engl. für „Atmen“ oder „Luft holen“) ist eine britische Filmbiografie von Andy Serkis. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des 1930 in Middleton geborenen Briten Robin Cavendish. Als bei ihm im Alter von 28 Jahren Polio diagnostiziert wurde, teilte man ihm mit, er habe nur noch drei Monate zu leben. Gegen die Empfehlungen der Ärzte verließ Cavendish nach einem Jahr das Krankenhaus; er sollte einige der Experten, die ihm nur noch ein kurzes Leben voraussagten, überleben. Cavendish entwickelte sich zum Fachmann für seine Krankheit und fungierte selbst als Berater für Krankenschwestern. Er setzte sich als Anwalt und Fürsprecher für Behinderte ein. Er wurde zu einem der am längsten mit dieser Krankheit Überlebenden in Großbritannien und gilt als medizinische Sensation.

Robin, die Hauptfigur des Films, erkrankt an Polio und ist fast vollständig gelähmt. Anfangs ist er verzweifelt und sehnt sich nach dem Tod, denn es scheint, als ob er seine verbleibenden Jahre in der Enge eines Krankenhausbettes verbringen wird, abhängig von einem Beatmungsgerät, um zu atmen, und von anderen, die für seine körperlichen Bedürfnisse sorgen.

Während seine Frau Diana ihm ihre bedingungslose Liebe und Unterstützung anbietet, ist Robins Wunsch zu sterben stark und zwingend. Doch selbst in seiner dunklen Nacht der Seele sieht er Spiegelungen seiner Reinheit und Unschuld. Ein kleiner Sohn, eine liebende Frau und treue, mächtige Gefährten - sie alle sehen über Robins Gestalt hinaus und verbinden sich mit dem Licht, das von ihm ausgeht, auch wenn es Robin manchmal nur schwach erscheint.

In Ein Kurs in Wundern spricht Jesus von der Anziehungskraft des Todes als einem der letzten Hindernisse, die der Frieden überwinden muss, um sich auf die gesamte SOHNSCHAFT auszudehnen. Und doch versichert er uns, dass jedes dieser von der Angst geschaffenen Hindernisse der jenseitigen Liebe weichen wird, wenn man mit sanfter Gnade auf jeden einzelnen Bruder blickt und den CHRISTUS in ihm sieht.

Eine einfache Frage seiner Frau Diana, was Robin im Leben will, bringt ihn in Kontakt mit seinem Wunsch, in seine wahre Heimat im HIMMEL zurückzukehren. Dies wird nicht durch den Tod erreicht, wie das Ego glaubt, sondern durch das Leben. Als die Saat in Robins Geist gepflanzt wird, zu GOTT zurückzukehren, geschieht bald ein Wunder nach dem anderen.

Ein Unterstützungsteam und Ressourcen fließen ein, um Robins Wunsch nach Reisen und Ausdehnung zu unterstützen. Sein Geist hat sich für den HEILIGEN GEIST geöffnet und plötzlich strömt neue Inspiration durch ihn. Robin stellt sich einen Rollstuhl vor, der ihm nicht nur Mobilität verleiht, sondern ihm auch erlaubt, zu atmen und sich von seinem Beatmungsgerät am Bett zu befreien.

Der von einem innovativen Freund entworfene Rollstuhl eröffnet anderen Menschen, die einst an ein Krankenhausbett gefesselt waren, neue Welten. Indem er „Ja“ zum HEILIGEN GEIST sagt, verbessert Robin nicht nur sein eigenes Leben, sondern inspiriert und segnet unzählige Brüder und Schwestern auf der ganzen Welt, das Gleiche zu tun. Wir treffen Robin auf verschiedenen Abschnitten seiner Reise, auf denen er sich mit anderen auf tiefe Weise verbindet, tanzt, singt und das Leben feiert!

Auf dieser Reise müssen wir uns alle irgendwann der Überzeugung stellen, dass wir die Macht unseres Geistes missbraucht haben. Obwohl wir uns dessen nicht bewusst sind, glauben wir, dass wir das Unmögliche geschafft haben: die vollständige Trennung von GOTT! Infolgedessen kann die Versuchung groß sein, die wahre Macht des Geistes zu schmälern und sich dem Opferdenken hinzugeben, dass jemand oder etwas anderes uns etwas antut.

Robins Wunsch, sich aus seinem Bett zu erheben und das Wunder mitzuteilen, dass er kein Körper ist, hat Millionen dazu inspiriert, dasselbe zu tun.

The Sessions - Wenn Worte berühren

Themen: Sex, gegenwärtiger Moment, Bereitschaft, sich der Liebe öffnen, Liebe, Heilung

The Sessions - Wenn Worte berühren ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2012. Der Film basiert auf einer wahren Geschichte, die Mark O’Brien 1990 mit dem Artikel On Seeing a Sex Surrogate niederschrieb. Mark O’Brien war ein Journalist und Dichter, der nach seiner Polio-Erkrankung in seiner Kindheit vom Hals abwärts gelähmt war. Er war auf die Hilfe einer Eisernen Lunge angewiesen. Der Autor und Regisseur des Films, Ben Lewin, erkrankte einst selbst an Polio und ist seitdem auf Krücken angewiesen. Ursprünglich wollte er für die Idee einer Sitcom behinderter Menschen und Sexualität im Internet recherchieren, wobei er auf den Zeitungsartikel von O’Brien stieß. Er begann ein Drehbuch über den Artikel zu schreiben, ließ eigene Erfahrungen mit der Krankheit einfließen und arbeitete eng mit Susan Fernbach, der Witwe O’Briens, und Cheryl Cohen Greene, der Sexualtherapeutin O’Briens, zusammen.

In dieser Geschichte geht es darum, sich der Liebe und neuen, unerforschten Erfahrungen zu öffnen. Mark O'Brien hat aufgrund einer Kinderlähmung eine vollständige Muskelatrophie; er kann seinen Körper überhaupt nicht bewegen. Mit enormer Bereitschaft gelingt es ihm, sich seinen Ängsten zu stellen und sein Herz für die Liebe und die Vereinigung zu öffnen - mit der sanften Hilfe einer Sexualtherapeutin. Obwohl die Mittel unkonventionell sind, erhellt Marks Bereitschaft den Weg. Die Menschen um ihn herum reagieren auf seine aufrichtige Präsenz; auch sie beginnen, ihre Herzen für die Liebe zu öffnen. Dies ist ein schöner und herzöffnender Film über Verbindung, Heilung und Vergebung.

Now Is Good - Jeder Moment

Themen: Krankheit, Ende der Gefallsucht, keine privaten Gedanken, Geistesschulung, gegenwärtiger Moment

Now Is Good - Jeder Moment zählt ist ein britischer Film aus dem Jahre 2012. Ol Parker schrieb das Drehbuch und führte Regie. Der Film basiert auf dem 2007 geschriebenen Buch Before I Die von Jenny Downham, welches in Deutschland als Bevor ich sterbe erschien.

"Momente. Das ist einer. Das, hier und jetzt, ist definitiv ein Moment. Alles könnte jetzt passieren."
(Filmzitat)

Ein Film, der das Herz öffnet. Wenn wir uns für GOTT entscheiden, gewinnen alle. Tessa hat eine unheilbare Krankheit und sie hat eine Liste mit allem, was sie vor ihrem Tod noch tun möchte, erstellt, einschließlich sich zu verlieben.

Wie eine wärmesuchende Rakete findet die Liebe immer ihren Weg zu unserem Herzen. Andere Wünsche auf der “bucket list” können uns vom Kurs abbringen, aber wir haben immer die Möglichkeit, unsere Liste zu verkleinern, bis nur noch die Liebe übrig bleibt.

Adam: "Was willst du von mir, Tessa?"
Tessa: "Ich will die Nächte. Zusammen einschlafen, zusammen aufwachen. Frühstücken."
Adam: "Was willst du wirklich?"
Tessa: "Ich will, dass du da bist im Dunkeln. Dass du mich festhältst. Und mich weiterhin liebst. Dass du da bist, wenn ich Angst kriege. Geh mit mir an den Rand, um zu sehen, was dort ist."
Adam: "Und wenn ich was falsch mache?"
Tessa: "Da kann man nichts falsch machen."
(Filmzitat)

Wenn wir jeden Tag so leben, als ob es unser letzter wäre, entdecken wir, was wertvoll und was wertlos ist. Wir weigern uns, Kompromisse einzugehen, uns klein zu machen oder uns von Gedanken des Zweifels leiten zu lassen. Jeder Augenblick ist kostbar. Jeder Augenblick ist eine Gelegenheit, uns daran zu erinnern, wer wir in Wahrheit sind.

“Momente. Unser Leben ist eine Summe von Momenten. Jeder einzelne prägt die Reise bis zum Ende. Lass sie los. Lass sie alle los.
Unser Leben ist eine Summe von Momenten. Lass sie los. Momente. Alle gehen auf in diesem einen hier.”
(Filmzitat)

Still Alice - Mein Leben ohne Gestern

Themen: Perfektionismus, Krankheit, Ehe, Familie, die Maske fallen lassen, Vergebung, Wehrlosigkeit, Heilige Beziehung, Gegenwärtiger Moment

Still Alice ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 2014. Er basiert auf der gleichnamigen Romanvorlage der Schriftstellerin Lisa Genova. In der Hauptrolle ist Julianne Moore zu sehen, die für ihre Leistung mit einem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde. Die großartige schauspielerische Leistung von Julianne Moore verleiht dem Film mehr Tiefe, als das Drehbuch vorgesehen hat. Hauptthemen des Films sind der Umgang mit der Diagnose Alzheimer und die dadurch verursachten Veränderungen im Leben.

Einige Zitate aus dem Kapitel 31 Abschnitt V des Kurses:

“Der Aufbau von einem Konzept des Selbst ist es, wozu das Lernen der Welt dient. Das ist sein Sinn und Zweck: dass du ohne Selbst kommst und nach und nach eins machst.”

“Ein Konzept des Selbst wird von dir gemacht. Es hat nicht die geringste Ähnlichkeit mit dir. Es ist ein Götze, der dazu gemacht ist, den Platz deiner Wirklichkeit als SOHN GOTTES einzunehmen. Das Konzept des Selbst, das die Welt lehrt, ist nicht das Ding, das es zu sein scheint.”

“Ein Konzept des Selbst ist bedeutungslos, denn niemand hier kann sehen, wozu es dient, und sich daher auch kein Bild davon machen, was es ist. Dennoch wird alles Lernen, wozu die Welt anweist, zum einzigen Zweck begonnen und beendet, dich dieses Konzept deiner selbst zu lehren, damit du die Wahl treffen wirst, den Gesetzen dieser Welt zu folgen, und niemals über ihre Wege hinauszugehen suchst noch merkst, auf welche Weise du dich siehst. Nun muss der HEILIGE GEIST einen Weg finden, um dir sehen zu helfen, dass dieses Konzept des Selbst aufgehoben werden muss, wenn Geistesfrieden dir gegeben werden soll. Auch kann es nicht verlernt werden, außer durch Lektionen, die darauf abzielen, dich zu lehren, dass du etwas anderes bist. Denn sonst würdest du gebeten, das, was du jetzt glaubst, gegen den totalen Selbstverlust zu tauschen, und ein noch größerer Schrecken würde aufkommen in dir.”

“Das Konzept des Selbst hat die Welt seit jeher sehr beschäftigt.” Im Laufe des Lernens entwickeln wir viele Selbstkonzepte. Jedes von ihnen spiegelt die Veränderungen in unseren Beziehungen wider, wenn sich unsere Wahrnehmung von uns selbst verändert. Jedes Mal, wenn es eine Veränderung gibt, wird es eine gewisse Verwirrung geben, aber lasst uns dankbar sein, dass das Lernen der Welt seinen Griff um unseren Geist lockert. Und lasst uns sicher und glücklich sein in dem Vertrauen, dass es schließlich gehen und unseren Geist in Frieden lassen wird.

Der Film zeigt wunderbar, wie sich das perfektionistische Selbstbild der Protagonistin langsam auflöst und sie weicher und offener wird, ganz im Sinne der berühmten Liedzeile von Leonard Cohen: “Forget your perfect offering, there is a crack, a crack in everything, that's how the light gets in.”

Wer wir sind, ist reine Liebe und weitaus größer als die Summe der Erinnerungen, Fähigkeiten und Errungenschaften, für die wir uns in diesem Leben halten. Beziehungen basierend auf Rollen, die von Sorge motiviert sind, sind keine Liebe, und erst wenn diese falschen Vorstellungen aus dem Geist losgelassen werden, wird die Erfahrung einer echten Beziehung zugelassen.

Die größte Angst bei der Auflösung des Egos ist die, verletzlich zu sein und in der Welt nicht funktionieren zu können. Der Teil des Geistes, der Angst hat, hält daran fest, „wer“ er zu sein glaubt, weil er keinen anderen Weg kennt.

Alice hat Alzheimer im Frühstadium, und sie kann nichts tun, um zu verhindern, dass ihre intellektuellen Fähigkeiten und ihr Selbstkonzept weggespült werden. Eine Rolle nach der anderen entgleitet ihr, und sie ist nicht mehr in der Lage, eine Sprachprofessorin, Mutter oder Ehefrau zu sein. Obwohl dies für das Ego verheerend ist, handelt es sich um einen Prozess der Vergebung und der Hingabe; es ist eine Rückkehr zur Liebe.

Lydia: “Kannst du mir das bitte verzeihen, ganz ehrlich?”
Alice: “Was verzeihen?”
(Filmzitat)

Ziel des spirituellen Weges ist, aus dem Traum der linearen Zeit zu erwachen und im Frieden des heiligen Augenblicks zu ruhen. Die SÜHNE könnte mit einem totalen Entrinnen aus der Vergangenheit und einem völligen Mangel an Interesse für die Zukunft gleichgesetzt werden. Die LIEBE ist allgegenwärtig, hier und jetzt.

Für Alzheimer-Patienten ist es allerdings wie ein Sprung aus dem fahrenden Zug der linearen Zeit ohne den vorher notwendigen geistigen Befreiungsprozess. Es ist eine Flucht vor den Folgen der linearen Zeit, ein Ausdruck der Angst vor dem Tod und damit dem Ende aller Selbstkonzepte, ohne sich bewusst damit auseinanderzusetzen. Der vom Ego dominierte Verstand kann dies kaum ertragen, denn für ihn ist die lineare Zeit der zentrale Bezugspunkt. Alzheimer zwingt uns, uns von der Illusion der linearen Zeit zu lösen. Wie jede Krankheit ist auch Alzheimer ein Widerstand gegen die Wahrheit. Je bereitwilliger wir diesen Widerstand aufgeben und uns SEINER Führung unterstellen, desto leichter wird es. Je mehr wir die Bereitschaft entwickeln uns von der Anhaftung an die lineare Zeit zu lösen und unseren Geist für SEINE Führung öffnen, desto weniger schmerzhaft ist dieser Prozess.

State of Mind - Der Kampf des Dr. Stone

Themen: Depression, Opferhaltung, Verleugnung, Intellektualisierung, Vertrauen, Heilung, Bewusstsein des Träumens

State of Mind - Der Kampf des Dr. Stone (Originaltitel: Three Christs) ist ein Film von Jon Avnet, der im September 2017 beim Toronto International Film Festival seine Premiere feierte. Der Film basiert auf der psychologischen Fallstudie The Three Christs of Ypsilanti von Milton Rokeach aus dem Jahr 1964. Die im Film dargestellten Therapieansätze folgen den Schilderungen aus Milton Rokeachs Studie. Hinsichtlich der Nebenhandlungen weicht der Film aber teils erheblich von den realen Begebenheiten ab. Beispielsweise beging Joseph Cassel keinen Selbstmord.

Dr. Alan Stone (Richard Gere) verkörpert den Wunsch, wirklich hilfreich zu sein, als er 1959 seine Arbeit im Ypsilanti State Hospital in Michigan aufnimmt. Anstatt auf traditionelle Methoden wie Medikamente und Schocktherapie zurückzugreifen, versucht Dr. Stone eine revolutionäre Behandlung, indem er drei paranoide schizophrene Patienten zusammenbringt, die alle glauben, sie seien Jesus Christus. Seine einfühlsame Methode zielt darauf ab, zu integrieren, anstatt zu fragmentieren, und geht von dem tieferen Verständnis aus, dass Heilung durch Ganzheitlichkeit entsteht.

Dieser Film veranschaulicht auf wunderbare Weise die Natur des gespaltenen Geistes und unseren Weg zur Integration. Während wir Dr. Stones sanften Ansatz beobachten, werden wir Zeuge, wie das Zusammenführen von scheinbar Getrenntem zu tiefgreifender Heilung führen kann. Der Film lädt uns dazu ein, unsere eigenen Überzeugungen über Trennung und das angstbasierte Denken zu hinterfragen, das die Illusion einer fragmentierten Welt erzeugt.

Durch die Interaktionen dieser drei Patienten - die alle dieselbe Identität beanspruchen, sich aber als getrennt betrachten - wird uns eine perfekte Metapher dafür gezeigt, wie wir alle an multiple Persönlichkeiten in einer Welt der Trennung glauben. Der Film fordert uns auf, unsere eigene „dissoziative Identitätsstörung“ zu erkennen, weil wir glauben, dass wir getrennte Persönlichkeiten sind und nicht der eine CHRISTUS GEIST, der wir wirklich sind.

„Three Christs“ erinnert uns daran, dass wahre Heilung nicht durch die Verstärkung der Trennung, sondern durch das Erkennen unserer zugrunde liegenden Einheit erfolgt. Dr. Stones mitfühlender Ansatz ist eine Parallele zu Jesu Lehre, dass wir uns von der Idee „Ich kann es selbst tun“ lösen und dem HEILIGEN GEIST erlauben müssen, durch uns zu wirken, indem wir erkennen, dass unser Geist nicht von den Gesetzen dieser Welt, sondern von der Liebe beherrscht wird.

Bombshell – Das Ende des Schweigens

Themen: Sex, Anderen gefallen wollen, Stolz, Verteidigung, Geheimnisse, Autoritätsproblem, Wert, Rollen überwinden, keine privaten Gedanken, Heilung

Bombshell – Das Ende des Schweigens (Originaltitel: Bombshell) ist ein Film von Jay Roach, mit Nicole Kidman, Charlize Theron, John Lithgow und Margot Robbie in den Hauptrollen. Die Grundlage des Films bilden – aus weltlicher Sicht – reale Ereignisse rund um den Fernsehsender Fox News. Allerdings wurden verschiedene Handlungsstränge und Figuren für die Dramaturgie des Films frei erfunden oder zu Kompositfiguren zusammengefasst. So ist die Figur der Kayla Pospisil – eine junge, evangelikale Frau und überzeugte Anhängerin von Fox News – rein fiktional. Ebenso handelt es sich bei ihrer schlagfertigen Kollegin Jess Carr um eine erfundene Figur. Jess wird als liberale, lesbische Mitarbeiterin dargestellt, die mit dem inneren Konflikt lebt, für einen Sender zu arbeiten, dessen öffentliche Haltung ihren eigenen Werten und ihrer Lebensweise widerspricht.

Beim Betrachten dieses Films ist es hilfreich, sich immer wieder bewusst zu machen, dass es nicht um “richtig“ oder “falsch“ aus weltlicher Sicht geht. Ebenso wenig geht es um die Einteilung in Gut und Böse, Opfer und Täter. Diese Gegensätze gehören zur Welt der Trennung und spiegeln die Denkweise des Egos wider. Der besondere Wert dieses Films liegt darin, dass er sichtbar macht, wohin uns die Identifikation mit dem Ego – und insbesondere mit dem Körper – geführt hat. Dass der Film bei den Oscars ausgerechnet für Make-up und Frisuren ausgezeichnet wurde, wirkt dabei fast wie ein treffender Kommentar zum Thema selbst.

Bombshell ist ein Film, der auf den “wahren Geschichten“ der Frauen bei Fox News basiert, die ihren CEO Roger Ailes mutig wegen sexueller Belästigung entlarvt haben. Der Film beleuchtet die Themen Sexismus, Gier, Heuchelei, Machtmissbrauch und das Geschäft mit den Nachrichten.

Eines der zentralen Themen des Films ist das Verlangen nach Privatsphäre und Geheimhaltung. Vertraulichkeitsvereinbarungen (NDAs) tragen dazu bei, unsere Gedanken und Geheimnisse verborgen zu halten. Der HEILIGE GEIST bewegt uns jedoch hin zu einer Vereinbarung zur vollständigen Offenlegung (FDA) mit uns selbst und mit einer höheren Macht, die durch den HEILIGEN GEIST oder Jesus repräsentiert wird. Indem wir auf den HEILIGEN GEIST hören, werden wir ermutigt, all unsere unbewussten Überzeugungen, Emotionen und Gedanken ins Bewusstsein zu bringen, damit sie losgelassen und geheilt werden können.

Auch wenn Bombshell keine offensichtlichen metaphysischen Bedeutungen enthält, ist der Film doch ein wertvolles Mittel, um Vergebung zu üben und unseren Geist zu klären. Während wir den Film ansehen, können wir auf die Emotionen achten, die in uns aufsteigen. Diese Emotionen können uns Einblicke darüber geben, was wir über uns selbst glauben.

“Schmücken des Körpers sucht zu zeigen, wie schön die Zeugen für die Schuld sind."
(EKIW: Kapitel 27, I. 6. 8.)

“Kannst du einem Gerippe rote Lippen malen, es in Liebreiz kleiden, liebkosen und verwöhnen und es lebendig machen?”
(EKIW: Kapitel 23, II. 18. 8.)

“Sieh dir den ganzen Flitter an, dazu gemacht, den Körper zu behängen, ihn zu bedecken oder von ihm gebraucht zu werden. Sieh all die unnützen Dinge, dazu gemacht, dass seine Augen sie erblicken. Denk an die vielen Angebote für seine Lust, und erinnere dich daran, dass sie alle dazu gemacht sind, um etwas schön erscheinen zu lassen, was du hasst. Möchtest du dieses verhasste Ding einsetzen, um deinen Bruder zu dir hinzuziehen und seines Körpers Augen anzulocken? Lerne, dass du ihm nur eine Dornenkrone bietest, die du nicht als das erkennst, was sie ist, und dass du versuchst, deine eigene Deutung ihres Wertes dadurch zu rechtfertigen, dass er sie annimmt. Dabei verkündet die Gabe doch, für wie wertlos du ihn hältst, wie auch sein Annehmen und sein Entzücken den Mangel an Wert bestätigen, den er sich selber beimisst.”
(EKIW: Kapitel 20, II. 1.)

“Lerne das, und lern es gut, denn hier wird die Verzögerung des Glücks um eine ungeahnte Spanne Zeit verkürzt. Du hasst deinen Bruder nie um seiner Sünden, sondern nur um deiner eigenen willen.”
(EKIW: Kapitel 31, III. 1. 4.-.5)

Alle Herausforderungen und Schwierigkeiten, die wir in der Welt erleben, entspringen einer einzigen Überzeugung: dass wir etwas anderes sind als unser WAHRES SELBST. Wenn wir uns ausschließlich mit dem Körper identifizieren, nehmen wir Probleme und Trennung wahr. Die Lösung liegt in der SÜHNE, die darin besteht, die Berichtigung anzunehmen und anzuerkennen, dass wir so sind, wie GOTT uns geschaffen hat. Unser wahres Glück liegt darin, unsere Verbindung zu unserer QUELLE, GOTT, zu erkennen.

LIEBE kann nicht blockiert werden, es sei denn, wir entscheiden uns dafür, die Schöpfer unserer eigenen Identität zu sein – losgelöst von GOTT. Die Welt von Zeit und Raum mit ihren Konstrukten von Geschlecht und Identität ist eine Schöpfung des Egos. Der Glaube des Egos, dass wir unser eigener Schöpfer sein können, ist die eigentliche Ursache all unserer Probleme. Den Glauben daran, dass der Körper unsere wahre Identität sei, in Frage zu stellen, ist ein großer Schritt hin zum Frieden, zur Ausrichtung auf unsere wahre Realität als Geist und zur Erfahrung der Wahrheit der Liebe.

Don’t Look Up

Themen: Tod, Angst, Wut, Ungerechtigkeit, Protektionismus, Loslassen von Kontrolle, Loslassen von Form, Wehrlosigkeit, Vergebung

Don’t Look Up ist eine US-amerikanische schwarze Komödie des Regisseurs Adam McKay. Der Film lief Anfang Dezember 2021 in vereinzelten Kinos verschiedener Länder an. Weltweit veröffentlicht wurde der Film auf Netflix am 24. Dezember 2021. Der Film wurde während der COVID-19-Pandemie gedreht und hat dadurch an Aktualität gewonnen.

Der Film zeigt auf wunderbar deutliche Weise, wie wir uns in unserem extremen Streben nach Individualität immer mehr im Persönlichen, in Meinungen und in Banalitäten verlieren. Der Film beschreibt den aktuellen Zustand der Menschheit so treffend, dass es nur mit Hilfe des HEILIGEN GEISTES möglich ist, darüber herzhaft zu lachen. Die Fernsehsendung “the daily rip”, die in dem Film zu sehen ist, zeigt auf eindrucksvolle Weise, worauf Jesus im Kurs hinweist:

“Wenn du deine Welt mit offenen Augen ansiehst, muss dir auffallen, dass du dich in den Wahnsinn zurückgezogen hast. Du siehst, was nicht vorhanden ist, und hörst, was kein Geräusch erzeugt. Deine Äußerungen von Gefühlen sind das Gegenteil dessen, was die Gefühle selber sind. Du kommunizierst mit niemandem und bist genauso isoliert von der Wirklichkeit, als wärest du allein im ganzen Universum. In deinem Wahnsinn übersiehst du die Wirklichkeit vollständig und siehst überall, wo du hinschaust, nur deinen eigenen gespaltenen Geist. GOTT ruft dich, und du hörst nicht, denn du bist mit deiner eigenen Stimme beschäftigt. Und die Schau CHRISTI ist nicht in deiner Sicht, denn du schaust nur dich selber an.”
(EKIW: Kapitel 13, V. 5.)

Die Fernsehserie heißt bemerkenswerterweise “the daily rip”, was auf das wahre Verlangen des Egos hinweist. Das Ego ist der Todeswunsch, und in dieser Welt der Todesanbeter schreiben wir “RIP” auf unsere Grabsteine. “RIP” bedeutet “Ruhe in Frieden”. Das Ego ist der Glaube an den Tod und gleichzeitig versucht das Ego uns damit zu trösten, dass der Tod uns den Frieden bringt.

Der Film macht noch etwas anderes sehr deutlich. Das, was das Ego unter Leben versteht, beginnt mit Sex, also der Zeugung, und endet mit dem Tod. Sex führt also zum Tod. Beide sind die Extreme ein und derselben Sache. Sex ist Tod und der Tod ist sexuell. Als die Showmasterin der Sendung “the daily rip“ den Wissenschaftler verführt, der einen todbringenden Kometen entdeckt hat, bittet sie ihn: “Sag mir, dass wir alle sterben werden“, weil sie das sexuell erregt.

All die Unterhaltungsshows sind nur ein weiterer Beitrag zu jenem kläglichen Versuch, nicht zu sehen, indem man die Sehfähigkeit außer Kraft setzt. Sie sind ein Rückzug in den Traum eines persönlichen Selbst, um das sich dann alles dreht, nur um vom Glauben an den Tod und der schrecklichen Angst davor abzulenken. Die Lehren des Ego zum Thema Tod sind ein ganz besonders seltsames Paradox in seinem Denksystem.

Amerikanische Präsidentin: “Ich kann doch den Menschen nicht sagen, dass sie mit 100%-iger Sicherheit sterben werden.”
(Filmzitat)

Solange wir uns mit dem Ego identifizieren, wissen wir mit hundertprozentiger Sicherheit, dass wir sterben werden. Das stört uns jedoch nicht, solange niemand einen konkreten Zeitpunkt oder eine konkrete Todesart nennt. Erst dann taucht die Angst auf und wir wollen es einfach nicht wahrhaben.

Die Vorstellung vom Tod ist tief in unsere Alltagsperspektive eingegraben und wird durch Schichten von Angst geschützt. Wenn wir mit diesem starken Glauben konfrontiert werden, kann es fast unmöglich erscheinen, diese bestätigte Illusion zu hinterfragen. Glücklicherweise hat Jesus uns den perfekten Film geschenkt, um die wackeligen Fundamente des Egos in Frage zu stellen, indem er die Kraft der Komödie nutzt, um uns zum Lachen zu bringen.

"'Till Then' heißt der Song. Er handelt von Soldaten, die in den Zweiten Weltkrieg ziehen und an ihr geliebtes Zuhause denken. Hören Sie sich den Teil an. 'Obwohl es Ozeane gibt, die wir durchqueren müssen, Berge, die wir erklimmen müssen, weiß ich, dass jeder Gewinn einen Verlust mit sich bringt. Also betet, dass unser Verlust nicht mehr als Zeit ist.'"
(Filmzitat - Dr. Randall Mindy)

"Although there are oceans we must cross
And mountains that we must climb
I know every gain must have a loss,
So pray that our loss is nothing but time"
(Till Then - The Mills Brothers)

In der dualen Welt des Egos enthält jeder Gewinn einen Verlust. Solche Doppelgedanken heben sich gegenseitig auf. Sie besitzen keine Bedeutung und können unserem Geist daher keinen Frieden schenken. Auch wenn der Text des Liedes die Perspektive des Egos beschreibt, weil er Heil in der Erinnerung verspricht, so weist er gleichzeitig auf eine tiefe Wahrheit. Es ist nur Zeit, die wir verlieren - aber das ist tragisch genug.

“Alle GOTTESSÖHNE warten auf deine Rückkehr, genau wie auch du auf die ihre wartest. Verzögerung spielt keine Rolle in der Ewigkeit, doch ist sie tragisch in der Zeit.”
(EKIW: Kapitel 5, VI. 1. 2.-3.)

In diesem Film rast ein Meteorit auf die Erde zu. Die Menschheit versucht, sich zu schützen oder Wege zu finden, um von der drohenden Katastrophe zu profitieren. Für die meisten Menschen steht die Sicherheit ihres Körpers im Vordergrund, da der Tod gemeinhin mit dem Ende unserer physischen Existenz assoziiert wird. Jesus erinnert uns jedoch daran, dass der Tod lediglich eine Entscheidung in unserem Bewusstsein ist. Wenn wir mit diesem Glauben konfrontiert werden, können wir immer die Liebe als unsere Realität wählen. Anstatt uns in den verzweifelten Überlebensplänen des Egos zu verfangen, können wir loslassen und auf die sanfte Stimme des GEISTES hören. In Momenten des Friedens entdecken wir die unermessliche Kraft der Liebe GOTTES wieder - die Essenz dessen, was wir wirklich sind.

Mit einem Staraufgebot wie Leonardo DiCaprio, Jennifer Lawrence, Meryl Streep und Jonah Hill (und vielen anderen) bietet uns der HEILIGE GEIST eine große Show. Genießen wir diesen urkomischen Film, in dem wir gemeinsam lachen und uns über die Absurdität der Glaubenssätze des Egos lustig machen. Durch Freude erinnern wir uns an unser wahres ZUHAUSE!

"Die Welt wird in Freude enden, weil sie ein Ort des Kummers ist. Wenn die Freude gekommen ist, ist der Zweck der Welt vergangen. Die Welt wird in Frieden enden, weil sie ein Ort des Krieges ist. Wenn der Frieden gekommen ist, was ist dann der Zweck der Welt? Die Welt wird in Lachen enden, weil sie ein Ort der Tränen ist. Wer kann, wo Lachen ist, noch länger weinen? Und nur die vollständige Vergebung bringt das alles, um die Welt zu segnen."
(EKIW: HANDBUCH FÜR LEHRER, 14. 5. 1.-7.)

Der Sturm

Themen: Stolz, Unterdrückung, Überlegenheit, Depression

Der Sturm (Originaltitel: The Perfect Storm) ist ein Film von Wolfgang Petersen aus dem Jahr 2000, dessen Handlung auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 1991 beruht. Das Drehbuch basiert auf dem Sachbuch The Perfect Storm von Sebastian Junger. George Clooney und Mark Wahlberg spielen die Hauptrollen.

Wie Jesus in Ein Kurs in Wundern sagt, muss man durch die Dunkelheit zum Licht gelangen. Wenn wir in unserem Leben physische oder psychische Stürme zu erleben scheinen, gibt es möglicherweise Dinge in unserem Unterbewusstsein, die aufgedeckt und losgelassen werden müssen. Wenn wir keine glückliche Welt wahrnehmen, muss es daran liegen, dass wir in unserem Geist an etwas festhalten, das nicht glücklich ist.

Der Kapitän, die Besatzung und die gesamte Fischfangfahrt in diesem Film symbolisieren die conditio humana und ihr Verlangen nach mehr. Ihr Streben nach mehr Fisch und mehr Geld ist allein vom Ego getrieben. Das Verlangen nach mehr von allem in der Welt ist die Leugnung dessen, dass wir so sind, wie GOTT uns geschaffen hat, und somit bereits alles haben und sind.

Dieser Film, der auf einem historischen Ereignis basiert, unterstreicht die Idee, dass alle Wege dieser Welt zum Tod führen. Wahres Glück wird niemals in unserem Verlangen nach mehr von irgendetwas in Zeit und Raum zu finden sein. Erst wenn wir dies erkennen, werden wir uns für die Idee öffnen, die Jesus in Lektion 129 anbietet: Jenseits dieser Welt ist eine Welt, die ich will.

Wag the Dog - Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt

Themen: Falsche Wahrnehmung, Täuschung, Intellektualisierung, Sarkasmus

Wag the Dog - Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt ist ein US-amerikanischer Spielfilm von 1997. Die Satire basiert sehr frei auf dem Roman American Hero von Larry Beinhart. „Waging the Dog“ ist in den USA inzwischen zum geflügelten Wort geworden, mit dem man politisch motivierte Medienmanipulationen beschreibt.

Als dem US-amerikanischen Präsidenten zwei Wochen vor der Wiederwahl vorgeworfen wird, eine minderjährige Schülerin sexuell belästigt zu haben, engagiert sein Wahlkampfteam Conrad Brean, um die Wahl zu retten. Brean sieht die einzige Möglichkeit darin, die Aufmerksamkeit der Medien auf einen (fiktiven) Krieg zu lenken, den er mithilfe des Filmproduzenten Motss in Szene setzt.

Der Ausdruck „mit dem Hund wedeln“ wird mittlerweile ganz allgemein verwendet, um anzuzeigen, dass die Aufmerksamkeit absichtlich von etwas Wichtigerem auf etwas weniger Wichtiges gelenkt wird. Wag the Dog ist ein Film, der zeigt, wie weit das Ego gehen wird, um den Geist zu täuschen und ihn vom Licht abzulenken, davon, still zu sein und seine wahre Identität als reiner GEIST zu erkennen.

Ohne Limit

Themen: Magie, Bereitschaft, wahre Identität entdecken, Erwachen

Ohne Limit (Originaltitel: Limitless) ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 2011 mit Bradley Cooper und Robert De Niro.

Was passiert mit einem, wenn man statt der üblichen 20 auf einmal 100 Prozent seines Bewusstseins nutzen kann? So wie der Protagonist des Films Eddie Morra sich aus dem gesamten Lebensschatz seiner Erfahrungen und Eindrücke bedient, nutzen auch der Regisseur und sein Kameramann alle Möglichkeiten von Filmmaterial und Filmtechnik, um Bewusstseinszustände zu vermitteln und Geschwindigkeit zu erzeugen. Wenn sich die Kamera am Anfang von der Dachterrasse der Designerwohnung in die Tiefe der Stadt stürzt, und sich dort in einer rasenden Fahrt durch fahrende Autos, Baugerüste, Passagen und Läden mitten hinein in Gehirnwindungen und Gedankengänge schraubt, dann entwickelt der Film einen enormen Sog.

Der Film besticht durch einen talentierten Schauspieler und ein beeindruckendes Bild, welches sich je nach Lage der Einnahme der Droge entweder in grauen, tristen, öden und alltäglichen Farben äußert, wenn Protagonist Eddie „down“ ist, oder sich in farbenfrohe, aufgeweckte, bunte und helle Töne erstreckt.

Die recht abrupte Auflösung wirkt ein wenig so, als wären der Drehbuchautorin Leslie Dixon beim Schreiben die Ideen ausgegangen. Auf den ersten Blick scheint es, als sei das Ergebnis eines erweiterten Bewusstseins nichts anderes als die Gier nach Macht und Geld? Doch man muss die Kandidatur des Protagonisten für das Amt des Senators als Symbol für wahre Hilfsbereitschaft und wahren Dienst sehen - dann ergibt der Film wahrhaftig Sinn.

Für den Geist, der schläft und träumt, scheint das Aufwachen einen Verlust zu bedeuten. Eddie Mora ist auf einem absoluten Tiefpunkt angelangt. Als ehemaliger Süchtiger und Schriftsteller mit Schreibblockade ist er nur noch eine Parodie seines einstmals großen Potenzials. Kürzlich von seiner schönen und geduldigen Freundin verlassen, hat er in den Augen der Welt versagt. Als ihm eine neue Designerdroge als Geschenk angeboten wird, hat er nichts zu verlieren - außer all die zweifelnden Gedanken, die ihn sein ganzes Leben lang zurückgehalten haben. Dieses neue, bewusstseinserweiternde Portal verschafft Eddie eine nie dagewesene Klarheit. “Ich wusste, was zu tun war und wie ich es tun musste.”

Die kleine Bereitschaft, aus der Kleinheit herauszutreten, ist alles, was der HEILIGE GEIST braucht. Der Glaube an die Macht der Drogen wird genutzt, um den Geist für unbegrenzte Möglichkeiten der Vergebung zu öffnen. Nach einer Periode der Grandiosität ist es offensichtlich - „ein ungeschulter Geist kann nichts erreichen.“ Disziplin ist erforderlich, um die Wahrnehmung auf Messers Schneide zu halten. Der Widerstand gegen die Größe zeigt sich, als Eddie beginnt, andere zu treffen, die sich nach dem anfänglichen Rausch der Droge in Kleinheit und Angst zurückgezogen haben. Sie scheinen eine mysteriöse Krankheit zu haben, wenn sie sich in die vermeintliche Sicherheit der Begrenzung zurückziehen. Doch sobald Eddie seine neu gefundene Aufmerksamkeit auf ein größeres Ziel richtet, kann der HEILIGE GEIST ihn zu wahrer Hilfsbereitschaft und wahrem Dienst führen. Sobald der Geist vom Glauben an Angriff, Mangel und Reziprozität befreit ist, übersteigt die Erfahrung der Grenzenlosigkeit die Notwendigkeit der Droge; sie war nur ein Sprungbrett. Dies ist ein herrlicher Film, um einen Vorgeschmack auf die Befreiung vom Glauben an Begrenzung zu bekommen.

Peaceful Warrior

Themen: Ruhm, Lehrer/Schüler, kein Zerstören von Symbolen, Aufgabe, Zweck, Geistesschulung, Wachsamkeit, Loslassen der Form, gegenwärtiger Moment

Peaceful Warrior (dt. „friedvoller Krieger“) ist ein US-amerikanisch-deutscher Film aus dem Jahr 2006. Das Drehbuch schrieb Kevin Bernhardt anhand des Romans Der Pfad des friedvollen Kriegers (Way of the Peaceful Warrior) von Dan Millman.

Dies ist ein brillanter Film über einen jungen Mann, der einen unwahrscheinlichen spirituellen Führer trifft und ein schnelles Erwachen erlebt, bei dem es darum geht, sich dem Ego zu stellen und es loszulassen, während er sich der inneren Stärke und Konzentration zuwendet, die im gegenwärtigen Moment zu finden ist. Was die Welt als mutig und stark bezeichnet, ist in Wirklichkeit eine Fassade aus Angst. Der HEILIGE GEIST arbeitet mit dem Geist zusammen, um wahre Stärke zu entwickeln. Durch Vertrauen und Disziplin können der Lehrer und der Schüler die Zeit zum Stillstand bringen und zur Wahrheit des AUGENBLICKS erwachen.

Der Guru

Themen: Täuschung, Geld, Ruhm, Zusammenarbeit, Inspiration, Unschuld, sich der Liebe öffnen

Der Guru (Originaltitel: Holy Man) ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 1998 mit Eddie Murphy in der Hauptrolle. Der Film handelt von einem spirituell veranlagten Mann, der sich selbst einfach nur G nennt und seinen Mitmenschen Gutes beschert.

In einer Welt der Werbung, des Verkaufs und der Täuschung, in der der „allmächtige Dollar“ verehrt wird, kann die göttliche Unschuld durchbrechen und wie ein heller Komet am Nachthimmel leuchten. Das Fernsehen scheint die Ereignisse und Geschehnisse rund um einen Mann auf einer Mission zu vergrößern. Der heilige Mann, der sich auf seine Mission konzentriert, bringt allen, denen er begegnet, Lektionen über Authentizität, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit bei und hilft zwei Freunden dabei, zu lernen, ihren Herzen zu vertrauen und sich der LIEBE im Inneren zu öffnen. Mit Humor, Anmut und Präsenz zeigt G, dass INTEGRITÄT jede Täuschung und LIEBE jede Angst vor Intimität überwindet. Der Guru ist eine moderne Parabel darüber, alles für einen höheren Zweck zu nutzen und dabei zu lachen.

Was uns G besonders deutlich vor Augen führt, ist Folgendes:
„Erkenne, was nicht von Belang ist, und wenn deine Brüder dich um etwas »Ungeheuerliches« bitten, so tu es, weil es nicht von Belang ist. Lehne es ab, und deine Ablehnung beweist, dass es für dich von Belang ist. Nur du bist es demnach, der die Bitte ungeheuerlich gemacht hat - und jede Bitte eines Bruders ist für dich. Warum möchtest du darauf beharren, sie ihm zu verweigern? Denn das heißt, dich selbst zu verleugnen und euch beide arm zu machen. Er bittet um Erlösung, ebenso wie du. Armut ist vom Ego und niemals von GOTT. Keine »ungeheuerlichen« Bitten können an den gerichtet werden, der begreift, was wertvoll ist, und der nichts anderes akzeptieren will.“
(EKIW: Kapitel 12, III. 4.)

The Kid - Image ist alles

Themen: Schuld, Unwürdigkeit, Arbeitssucht, die Maske fallen lassen, wahre Identität entdecken

The Kid - Image ist alles (The Kid) ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Jon Turteltaub, die im Jahr 2000 produziert wurde. In der Hauptrolle ist Bruce Willis zu sehen.

In Beratung und Coaching, aber auch in den meisten Formen der klassischen Psychotherapie geht es darum, uns zu einem Gefühl persönlicher Größe zu führen, indem wir Stolz auf uns selbst, unsere Fähigkeiten und Leistungen entwickeln und somit ein erfolgreiches Image aufbauen. Dieser ganze Unsinn beruht einzig und allein auf dem Glauben, dass die Kleinheit wirklich ist. Ohne diesen Glauben ist das ganze Streben nach persönlicher Größe bedeutungslos, und wir könnten es unmöglich wollen. Es ist ein wahnhafter Versuch, jemand anderen zu übertreffen, nicht aber den Irrtum hinsichtlich unserer Identität aufzuheben. Es ist der Versuch, Größe in Kleinheit zu finden. Es ist der Glaube, Kleinheit könne zu einem Gefühl von Größe aufgeblasen werden, das uns zufriedenstellen kann. Doch wahre Größe ist in Kleinheit nicht zu finden.

Es ist leicht, wahre Größe von persönlichem Größenwahn zu unterscheiden, weil Liebe erwidert wird, Stolz aber nicht. Stolz erzeugt keine Wunder und entzieht uns daher die wahren Zeugen unserer Wirklichkeit. Unsere Kleinheit täuscht uns, aber unsere Größe ist von IHM, DER in uns wohnt und in DEM wir wohnen. Das Scheinwerferlicht des Egos, mit dem wir unser persönliches Selbst zu beleuchten versuchen, wirft harte Schatten. Das Licht GOTTES hingegen löst alle Schatten auf, es erleuchtet uns und lässt uns in Liebe strahlen.

Am Weg des spirituellen Erwachens geht es darum, unsere wahre Größe als SOHN GOTTES wiederzuerkennen. Dafür ist es notwendig, unseren Glauben an Kleinheit an die Oberfläche zu bringen und SEINER Berichtigung zu übergeben. Was wir an uns selbst am meisten verachten, muss an die Oberfläche kommen. Auch wenn die Erklärung für die Ursache der Probleme des Protagonisten in diesem Film dem Denksystem des Egos entspricht, zeigt der Film wunderbar die “Dynamik” des Egos und verweist auf die wahre Erlösung:

Der perfekte Spiegel erscheint, und die Möglichkeit, unbewusste Verletzungen zu heilen, ist plötzlich vorhanden, auch wenn sie nicht immer als solche erkannt wird. Wut, Frustration und Groll können auf einen tief sitzenden Mangel an Wertschätzung zurückgeführt werden. Dieser Identitätsfehler kann ein falsches Gefühl der Überlegenheit oder des Stolzes beinhalten, das aufgebaut wurde, um den geglaubten Mangel an Wert zu überkompensieren und auszugleichen. Wenn die Liebe winkt, ertönt ein tiefer Ruf nach Heilung, und jeder Rest von Schuld wird freigelegt. Diese Befreiung von Schuld eröffnet einen Ruf zur Verbindung. Schließlich bricht mit dem Glauben die Erfahrung der Verbindung im Bewusstsein durch, und das Glück und die Liebe erfüllen den Geist und stillen die tiefste Sehnsucht der Seele. Und die Dankbarkeit der Heilung fließt ungehindert.

About a Boy oder: Der Tag der toten Ente

Themen: Angst vor Verpflichtungen, Bindungsangst, Einsamkeit, Unwürdigkeit, sich der Liebe öffnen

About a Boy oder: Der Tag der toten Ente ist eine Filmkomödie aus dem Jahr 2002 der Regisseure Chris und Paul Weitz. Der Film mit Hugh Grant und Nicholas Hoult in den Hauptrollen basiert auf dem Roman About a Boy von Nick Hornby.

“Meiner Meinung nach lebt jeder für sich allein. Und im übrigen finde ich, ist das die einzige Lebensform. Wir leben in einem Inselzeitalter. Vor 100 Jahren musste man sich auf andere Menschen verlassen können. Da hatte keiner einen Fernseher, CDs, DVD oder Videos, geschweige denn eine Espressomaschine zuhause. Man hatte überhaupt nichts, was cool war. Wohingegen man sich heute ein kleines Inselparadies schaffen kann und mit der richtigen Ausstattung und was viel wichtiger ist, mit der richtigen Einstellung erscheint man sonnig und tropisch und ist geradezu ein Magnet für junge schwedische Touristinnen”, meint der Protagonist des Films, Will Freeman, ein 38-jähriger Single. Doch dann lernt er den 12-jährigen Marcus kennen, den einzigen Sohn der alleinerziehenden, depressiven Spät-Hippie-Mutter Fiona.

"They say that no man is an island."
(Santa Fe - Jon Bon Jovi)

"No man is an island."
(John Donne)

Wir brauchen unsere Brüder. Das tiefe Bekenntnis des Egos, getrennt zu bleiben, wird durch die Verbindung und Interaktion mit anderen geheilt. Wenn wir uns in diese Richtung wenden, können die Dinge zunächst verwirrend und beunruhigend erscheinen, aber mit Entschlossenheit und Beharrlichkeit beginnen wir, Veränderungen im Geist zu erfahren, während sich unsere Herzen zu öffnen beginnen und wir uns unserer tiefen Angst vor Intimität stellen.

Die gute Nachricht ist, dass wir uns einfach geirrt haben. Liebe ist zwar eine Bedrohung für das Ego, aber niemals eine Bedrohung für das SELBST. Gehen wir weiter diese Schritte und folgen wir unserem Herzen, und wir werden feststellen, dass wir auf unserem Weg all die Unterstützung erhalten, die wir brauchen. Und dann werden wir gemeinsam lachen, wo wir einst nur weinen konnten, wir werden vergeben, wo wir einst verurteilt haben, und wir werden uns immer tiefer und tiefer ineinander verlieben, bis sich sogar die Vorstellung, dass es einen anderen gibt, in das Bewusstsein des EINEN SELBST auflöst.

St. Vincent

Themen: Depression, Einsamkeit, Wut, mächtige Gefährten, Vergebung, sich der Liebe öffnen

St. Vincent ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2014 mit Bill Murray in der Hauptrolle. Die Geschichte des alten, mürrischen Einzelgängers, der durch die Begegnung mit einem Kind sein Herz am rechten Fleck entdeckt, ist nicht neu, aber in dieser Version besonders berührend. Grund dafür ist die hervorragende Besetzung, angeführt von Bill Murray in absoluter Bestform, mit Melissa McCarthy, Jaeden Lieberher, Naomi Watts und Chris O’Dowd in den Nebenrollen.

Vincents Leben besteht aus Besuchen bei seiner geliebten Frau, die an Alzheimer erkrankt ist, aus exzessivem Alkoholkonsum und Glücksspiel, um genug Geld zu verdienen, um seine Rechnungen zu bezahlen. In diese einsame Existenz schickt der HEILIGE GEIST Oliver, einen 12-jährigen Jungen, der einen Babysitter und einen Freund braucht.

Oliver und seine Mutter Maggie ziehen nebenan ein, und sie brauchen Vincent genauso sehr wie er sie braucht. Vincent ist eigennützig, unhöflich und im Allgemeinen unfreundlich zu fast allen Menschen in seinem Leben, auch zu Oliver. Oliver durchschaut diese Wahrnehmungen sofort und begibt sich in eine wunderwirkende Geisteshaltung, die ihn über den Fehler hinwegsehen lässt. Die beiden ungleichen Gefährten helfen sich gegenseitig in allen möglichen Situationen, und irgendwie schaffen sie es auch.

Hinter Depression verbirgt sich Einsamkeit. Hinter den oberflächlichen Verhaltensweisen, mit denen versucht wird, Menschen wegzustoßen, verbirgt sich ein Ruf nach Liebe. Wenn dieser Ruf gehört und mit Liebe beantwortet wird, berührt der Segen das Herz eines jeden.

In Olivers Schule stellt Bruder Geraghty den Schülern im Religionsunterricht die Aufgabe, einen „Heiligen“ der Gegenwart zu benennen, der sich durch seine guten Taten dafür eignet. Bruder Geraghty ist ein engagierter und weltoffener Religionslehrer, aber auch er unterliegt einem zentralen Irrtum des Ego-Denksystems, nämlich dass Heiligkeit etwas mit Opfern zu tun hat. Oliver übernimmt zwar die Worte seines Lehrers, lebt aber selbst nicht in dieser Geisteshaltung. Für ihn ist die Liebe zu seinem Nachbarn und Babysitter kein Opfer, sondern eine Freude. Sein Segen öffnet Vincents Herz.

“Deine Verwechslung von Opfern und Liebe geht so tief, dass du dir Liebe ohne Opfer nicht vorstellen kannst. Und genau das musst du dir ansehen: Opfern ist Angriff, keine Liebe. Wenn du nur diese eine Idee akzeptieren wolltest, deine Angst vor der Liebe würde schwinden. Schuld kann nicht andauern, wenn die Idee des Opferns beseitigt worden ist.”
(EKIW: Kapitel 15, X. 5. 9.-13.)

Der Film erinnert uns auch noch einmal daran, dass wir alle gemeinsam auf dem Weg zurück in die EINHEIT GOTTES sind - denn es gibt nur einen von uns. Auf der individuellen Ebene ist jeder auf dem Weg, egal wie es auf der Ebene der Form aussieht. Der Prozess der Vergebung ist im Gange, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, ob wir gerade glauben, etwas Heiliges zu tun oder etwas Sündhaftes. Und GOTT liebt SEINEN SOHN in alle Ewigkeit. Wenn sein Geist weiterschläft, liebt ER ihn dennoch. Und wenn sein Geist erwacht, liebt ER ihn mit einer LIEBE, die sich nie verändert.

Forever My Girl

Themen: Ehe, Bindungsangst, Verleugnung, Stolz, Ruhm, Geheimnisse, Scham, Unwürdigkeit, vergangene Assoziationen heilen, Geistesschulung

Forever My Girl ist ein US-amerikanischer Film von Bethany Ashton Wolf aus dem Jahr 2018. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Heidi McLaughlin.

Es gibt viele verschlungene Wege, sich vor GOTTES Liebe zu verstecken und die Berichtigung von Schmerz, Scham und Schuld im Geist zu vermeiden. Liam, die Hauptfigur, ist ein berühmter Country-Musik-Sänger mit einer tiefen Verletzung. All sein Ruhm und sein Reichtum lenken ihn davon ab, sich dem Schmerz zu stellen, den er seit dem Tod seiner Mutter als kleiner Junge in sich trägt.

Die Heilung findet er an dem Ort, vor dem er sein ganzes Erwachsenenleben lang wegzulaufen versucht hat, nämlich in der Liebe GOTTES, die durch die dauerhafte Bindung zu seiner Ex-Verlobten symbolisiert wird. Liam versucht, ihr aus dem Weg zu gehen, und sehnt sich doch danach, sie in seiner Erinnerung lebendig zu halten. Genauso bleibt der Ruf GOTTES in unserem Herzen und ruft uns immer wieder nach Hause, egal wie geschäftig und ablenkend unser Leben auch sein mag.

Glücklicherweise kann der HEILIGE GEIST uns zu jedem Zeitpunkt unseres Lebens an unsere wahre Berufung erinnern, an den Zweck unseres Daseins, der Teil eines größeren Plans ist. Die wahre Berufung unseres Herzens besteht darin, aus diesem Traum aufzuwachen und uns an das HIMMELREICH zu erinnern. Der einzige Zweck dieser Welt ist es, sich selbst zu erkennen.

Das Glück der großen Dinge

Themen: Wehrlosigkeit, Unschuld, Vertrauen, keine Kompromisse, Heilung, Vergebung

Das Glück der großen Dinge (Originaltitel: What Maisie Knew) ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2012. Der Film basiert auf dem Roman Was Maisie wusste (1897) von Henry James. Der deutsche Titel ergibt mal wieder keinen Sinn, aber das tut der Qualität des Films keinen Abbruch. Der Film stellt aus dem Blickwinkel der kleinen Maisie die Scheidung ihrer Eltern dar. Die Geschichte wurde in das heutige New York verlegt.

Das menschliche Drama ist ein Ruf nach Liebe. Obwohl die Erwachsenen als Betreuer der Kinder angesehen werden, ist ein wahrer Betreuer ein Wunderwirkender, der den Ruf nach Liebe erkennt und mit Liebe beantwortet.

Unabhängig davon, wie sehr die Erwachsenen in Maisies Leben durch das Streben nach besonderen Beziehungen und weltlichem Erfolg abgelenkt sind, antwortet sie ihnen mit liebevoller Freundlichkeit und Vergebung. Jeder unterstützt das, was er schätzt, und erhält in dem Maße, in dem er gibt. Lehren heißt demonstrieren, und Maisie lehrt durch ihre Haltung nur Liebe. Ein Lehrer GOTTES ist jemand, der eine bewusste Entscheidung getroffen hat, bei der er seine eigenen Interessen nicht losgelöst von den Interessen eines anderen sieht. Maisies Anwesenheit inspiriert die Menschen um sie herum, ihre eigene Funktion zu akzeptieren. GOTT zu kennen bedeutet, voll und ganz darauf zu vertrauen, dass sich alles so entfalten wird, wie es gemeint ist. Unabhängig von der Form ist Liebe immer vorhanden.

Das ultimative Geschenk

Themen: Tod, Geld, Stolz, Zusammenarbeit, Mut zum nächsten Schritt, Führung, Zeichen und Symbole, Inspiration, Zweck

Das ultimative Geschenk (Originaltitel: The Ultimate Gift) ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 2007. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Jim Stovall. Auch wenn der Film vor allem zu Beginn vor Selbstgerechtigkeit und moralischem Zeigefinger nur so trieft, ist er sehenswert, weil er eine tiefgründige Botschaft hat. Und schon allein wegen der wunderbaren Abigail Breslin (“Emily”), die im Erscheinungsjahr des Films als Zehnjährige erstmals für einen Oscar als Beste Nebendarstellerin nominiert wurde, sollte man sich den Film ansehen.

Dieser Film ist ein Klassiker, wenn es darum geht, der inneren FÜHRUNG zu folgen. Unser VATER will uns alles geben, aber nur durch Geistesschulung und Reifung im GEIST können wir SEINE Gaben erkennen und annehmen. Dem HEILIGEN GEIST zu gehorchen führt dazu, das ultimative Geschenk anzunehmen, die SÜHNE. Jason hat ein oberflächliches und unerfülltes Leben in materiellem Luxus gelebt, und als Bedingung für den Willen seines Großvaters wird ihm die Möglichkeit geboten, eine Reihe von Geschenken zu erhalten, die zu dem letzten Geschenk führen. Diese Aufforderungen und die Möglichkeit, zu gehorchen und zu folgen, sind die Art und Weise, wie der HEILIGE GEIST den Geist des Suchenden dazu bringt, zu erkennen, dass das, was als Opfer gedacht war, tatsächlich zu einem Segen führt.

Der Film zeigt noch etwas sehr Wesentliches: Auch als Kurs-Schüler wünschen wir uns das ultimative Geschenk und sind wie Jason im Film manchmal ungeduldig und unwillig, die Mittel anzuwenden, die zum Erreichen des Ziels notwendig sind. Das entscheidende Mittel ist die Vergebung, die totale Vergebung. Eine Offenbarung mag uns zuweilen das Ziel enthüllen, doch um es zu erreichen, sind die Mittel nötig.

In dieser Welt können wir nicht zwischen Fortschritt und Rückschritt unterscheiden, wenn wir aus dem Traum erwachen, noch können wir die Form beurteilen, in der sich die Heilung zeigt. Nur die Erfahrung des Friedens ist unser Gradmesser. Was der Geist zuvor schätzte, kann losgelassen und durch Werte des HEILIGEN GEISTES ersetzt werden, wie Integrität, Freundschaft und Lachen. Die intuitiven Fähigkeiten werden gestärkt und ein Gefühl des Dienens wird durch das Wegspülen von egoischen Mustern und Wünschen erfahren. Ein neuer Geisteszustand wird verwirklicht und ganz natürlich werden alle Dinge der Welt bedeutungslos. Das ultimative Geschenk ist alltäglich und nur eine Anerkennung dessen, was man ist.

Das Aussortieren von Wertvollem und Wertlosem wird deutlich, wenn wir uns wirklich für den HEILIGEN GEIST öffnen. Dinge, die für das Ego wichtig sind (Geld, Status, Besitz), werden vom HEILIGEN GEIST als wertlos angesehen, können aber auf hilfreiche Weise genutzt werden. Wenn der Mechanismus des „Gebens, um zu bekommen“ aufgelöst ist, sind Geben und Empfangen ein und dasselbe. In diesem Zustand gibt uns der HEILIGE GEIST sogar noch mehr! Der HEILIGE GEIST gibt uns sanfte Schritte, die uns zurück in den Zustand des HIMMELS führen, und oft wissen wir nicht, wozu diese Schritte gut sind. Doch auf dem Weg führen uns diese sanften Trittsteine zu Erfahrungen, die wir uns nie vorstellen konnten! Mächtige Gefährten begegnen uns auf dem Weg.

Song for Marion

Themen: Tod, den Schritt wagen, Zusammenarbeit, kein Wettbewerb, Geistesschulung, sich der Liebe öffnen, die wahre Identität entdecken, Liebe

Song for Marion ist eine britische Tragikomödie von Paul Andrew Williams aus dem Jahr 2012, in der die Geschichte einer im Chor singenden todkranken Seniorin und ihres mürrischen Ehemanns erzählt wird. Terence Stamp spielt den mürrischen Ehemann.

Die Schutzschichten, die das Licht in unserem Inneren verdecken, können es unmöglich machen, sich davon zu befreien. Gelegenheiten, Segen zu geben und zu empfangen, gibt es jeden Tag, aber für einen Geist, der zu viel Angst hat, die Liebe hereinzulassen, muss der Himmel warten.

Vergebung ist wie eine ständige Einladung, sich neu zu entscheiden und es zu wagen, sich zu öffnen und so gesehen zu werden, wie man wirklich ist. Ewige Geduld und liebevolle Freundlichkeit sind wie ermutigend flüsternde Engel in den Kulissen. Der HEILIGE GEIST antwortet auf den Ruf nach Liebe mit wahrem Einfühlungsvermögen und wahrer Liebe. Durch Verbinden und Ausdehnen unterstützt der Geist die Rückkehr zum Bewusstsein der Unschuld, und wenn der Geist bereit ist, sich auf Vergebung einzulassen, ist das immer ein Geschenk. Singen wir aus unserem Herzen, aus ganzem Herzen! Unsere Rolle in GOTTES Plan ist wesentlich. Es ist an der Zeit, Ja zu sagen zu der Liebe, die wir sind.

Im Rausch der Sterne

Themen: Perfektionismus, Stolz, mächtige Gefährten, Zusammenarbeit, Zweck, kein Wettbewerb, die Maske fallen lassen, Geistesschulung, sich der Liebe öffnen

Im Rausch der Sterne (Originaltitel: Burnt) ist ein Film von John Wells aus dem Jahr 2015 mit Bradley Cooper in der Hauptrolle.

Der vom Erfolg getriebene Adam Jones ist ein Visionär mit einer Leidenschaft für das Essen. Er sehnt sich danach, Speisen zuzubereiten, die seine Gäste „krank vor Sehnsucht“ machen. Er glaubt an Perfektion in der Form - „wenn es nicht perfekt ist, wirft man es weg“.

Adams außergewöhnlich hohe Ansprüche an sich selbst verlangen Perfektion von allen in seiner Umgebung. Es macht keinen Spaß, mit ihm zusammen zu sein - er ist getrieben, von Leistung besessen, kritisch, unnahbar und unglücklich.

In der Überzeugung, dass die Erlangung seines dritten Michelin-Sterns die Erlösung für eine Vergangenheit voller Reue sein wird, treibt er sein Team mit aller Kraft an. Als es scheint, dass seine Träume zerplatzt sind, wird Adam mit seiner Angst vor dem Versagen und vor Intimität konfrontiert. Adams Eigenständigkeit und Abwehrhaltung weichen der Bereitschaft, sich helfen zu lassen, und einer echten kreativen Zusammenarbeit. Als die Michelin-Männer schließlich eintreffen, hat Adam das Bedürfnis abgelegt, seinen Wert durch formale Perfektion zu beweisen, und verkündet: „Wir machen's wie immer, und zwar alle zusammen.“

Im GEIST GOTTES gibt es nichts zu beweisen und niemanden zu beeindrucken, denn es gibt „niemanden“, und niemand kann allein stehen. GOTTES SÖHNE sind von Natur aus vollkommen, nach SEINEM Abbild erschaffen. Lassen wir los und geben dem Fluss der Liebe nach, der durch uns fließen will, und die Wege der Angst, des Bedauerns und des Strebens werden verschwinden - nur die Liebe bleibt.

Angel-A

Themen: Wertlosigkeit, Schuld, energetische Verbindung, Aufgabe

Angel-A ist ein Film des französischen Regisseurs Luc Besson aus dem Jahr 2005. Besson entwickelt in atmosphärischen Schwarz-weiß-Bildern eine skurril-schöne Dramödie als ebenso lyrische wie amüsante, melancholische wie bizarre Variation über eine Selbstfindung. Der Film ist kostenlos auf Youtube zu sehen: ANGEL-A ganzer Film auf Deutsch

Andres Lebens ist voller Kompromisse. Er versucht, großartig zu wirken, aber die Reflexionen, die er überall erhält, sagen ihm, dass er klein und schwach ist. Dennoch ist er bereit für eine Veränderung. Wenn der Geist bereit ist zu erwachen, wird uns die richtige Art von Engel geschickt, um uns zu helfen, die Grenzen unserer persönlichen Welt zu durchbrechen - Auftritt Angela. Der HEILIGE GEIST trifft uns immer dort, wo wir denken, dass wir sind, und bietet uns gnädigerweise viele Gelegenheiten, alle Spuren von Schuld auf die inspirierendste Weise loszuwerden.

S1m0ne

Themen: Perfektionismus, Ruhm, falsche Wahrnehmung, Verleugnung, die Maske fallen lassen, Loslassen der Form, Transzendenz der Rollen

S1m0ne (als Verknüpfung von Simone und 0/1, wobei Simone als Abkürzung für Simulation One steht) ist ein Spielfilm aus dem Jahr 2002. Al Pacino überzeugt in der Hauptrolle als Viktor Taransky.

Persona bedeutet Maske. Persönlichkeit ist die Maske des Personseins - die Vortäuschung, eine Person zu sein, die die Wirklichkeit des GEISTES überdeckt. Was wäre, wenn die Persönlichkeit nur ein Konstrukt wäre, eine digitale Erfindung von Bildern und Erinnerungen, die ein Eigenleben zu führen scheinen? Dieser Film entlarvt das Konstrukt der Persönlichkeit, die Lüge, die sich als Leben in und als Leben des Körper ausgibt. Der Star des Traums ist der Held des Traums, der Körper, die Person, und in diesem Film ist es Simone. Simone wird von der Welt für ihre Schönheit, ihren Sexappeal, ihren Ruhm, ihre Fähigkeiten und ihre Leistungen geschätzt. Sie wird verehrt, als wäre sie ein Gott.

“Was ich hatte, war nichts und gemacht hab ich alles. … Ich hab Simone gemacht.”
(Filmzitat)

Dies ist die Geschichte des Egos und der Versuchung, ein falsches Konstrukt zur persönlichen Anerkennung zu schaffen und aufrechtzuerhalten. Es ist auch eine Geschichte, die zeigt, dass es unmöglich ist, das Ego zu töten, denn der Tod ist das, was der Glaube des Egos ist. Viktor Taransky versucht, die von ihm geschaffene Figur zu diskreditieren, indem er sie in seinem letzten Film aus einem Schweinetrog essen lässt. Das ist eine wunderbare Anspielung auf das Gleichnis vom verlorenen Sohn aus der Bibel. Doch nachdem es entlarvt wurde, ist die Nichtigkeit des Egos offensichtlich. „Dein Fehler war nicht, dass du uns etwas vor geschwindelt hast, damit haben wir kein Problem, solange du uns deswegen nicht anlügst.“ bedeutet, dass es für die Vergebung des Konstrukts wichtig ist, nicht zu versuchen, den ursprünglichen Fehler zu vertuschen, zu schützen oder zu verleugnen. Dies ist ein Aufruf, den Deckel von allen fehlerhaften Überzeugungen zu nehmen und sie loszulassen. CHRISTUS ruft jeden auf. Die Welt der Körper und Personen ist eine Illusion, sie ist eine Fälschung, aber lügen wir nicht darüber. Es gibt keinen Grund, den Ego-Glauben zu schützen oder zu verstecken, der den Zeit-Raum-Kosmos und die Persönlichkeit geschaffen hat. Vergeben und wissen wir, dass “nichts Wirkliches bedroht werden kann. Nichts Unwirkliches existiert. Hierin liegt der Frieden GOTTES.” Alle Ehre gebührt dem lebendigen EINEN, der niemals simuliert werden kann.

Family Man

Themen: Workaholismus, Ruhm, Geld, Stolz, Überlegenheit, Ehe, Familie, Transzendenz von Rollen, Glaube

Family Man (Originaltitel: The Family Man) ist ein US-amerikanischer Film von Brett Ratner aus dem Jahr 2000, mit Nicolas Cage und Téa Leoni in den Hauptrollen.

Jack Campbell ist ein wohlhabender, selbständiger Investmentbanker, der glaubt, er lebe auf der Überholspur. Er hat keine Ahnung, was auf ihn zukommt, als der HEILIGE GEIST eingreift und ihm einen Einblick in ein alternatives, beziehungsorientiertes Leben gibt, das von ihm verlangt, Geduld, Toleranz und Akzeptanz für das, was ist, zu entwickeln. Dieser Film eignet sich hervorragend, um zu zeigen, wie hilfreich die Familie ist, wenn es darum geht, sich für Liebe und Engagement zu öffnen und etwas anderes als egozentrische Ziele in den Vordergrund zu stellen. „Ich entscheide mich für uns“ ist die Akzeptanz der Beziehung, die jetzt gegeben ist; es geht darum, die Gegenwart zu wählen und darauf zu vertrauen, dass sich um alles andere gekümmert wird, auch um die Zukunft.

Nicht umsonst veränderte Jesus vor zweitausend Jahren die Vorstellung von einem Königreich mit König und Untertanen zu der Idee von der himmlischen Familie, dem himmlischen VATER und den befreiten SÖHNEN GOTTES, die sich dem freudigen und freiwilligen Dienst an ihren Brüdern widmen. Jesus wies immer wieder darauf hin, dass im Königreich des Himmels, das er zu verkündigen gekommen war, es keinen hohen und mächtigen König gibt; sondern dass dieses Reich eine göttliche Familie ist. Und die Vergebung führt uns zurück in die Sohnschaft der göttlichen Familie.

Die Ehe, mit Kindern und sich daraus ergebendem Familienleben, stimuliert die höchsten Potentiale der menschlichen Natur, wenn es SEINER Führung übergeben wird. Das Heim ist der natürliche soziale Ort der Begegnung, wo die heranwachsenden Kinder die Ethik der Bruderschaft erfassen können. Die Familie ist die fundamentale Einheit der Brüderlichkeit, in der Eltern wie Kinder jene Lektionen in Geduld, Selbstlosigkeit, Toleranz und Nachsicht lernen, die zur Verwirklichung der Brüderlichkeit unter allen Menschen so unentbehrlich sind. In einer idealen Familie verstärkt sich die Liebe sowohl der Kinder als auch der Eltern unter der Wirkung brüderlicher Hingabe. Die unterschiedliche Ausstrahlung von Jack und Kate in ihren wahrhaftigen Rollen als Eltern und als Single am Karriere-Trip wird im Film eindrucksvoll dargestellt.

Das Ego hat eine Welt gemacht, in der es die Sünde - das Verlangen nach und den Glauben an Trennung - als Vergnügen tarnt. Die große Bedrohung des Familienlebens kommt von der enorm anschwellenden Flut der Selbst-Beglückung, der modernen Vergnügungssucht. Dahinter verbirgt sich die egoische Vorstellung von Selbstliebe mit dem Motto: "Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben". Der Hunger der Seele kann nicht durch physische Freuden gestillt werden; die Liebe zu Heim und Kindern wird durch eine unbesonnene Jagd nach dem Vergnügen nicht gesteigert. Gleichzeitig besteht im familiären Kontext die große Gefahr, Liebe mit Opfern zu verwechseln. Daher ist es so wichtig, unser Leben SEINER Führung zu unterstellen, denn ohne die Führung des HEILIGEN GEISTES ist alles in dieser Welt die Hölle, auch das Familienleben.

Eine wahre Familie - eine dem HEILIGEN GEIST unterstellte Familie - offenbart den elterlichen Erzeugern die Haltung des Schöpfers gegenüber seinen Kindern, während gleichzeitig solche wahren Eltern ihren Kindern die erste in einer langen Reihe von immer höheren Offenbarungen der Liebe des VATERS zur gesamten Sohnschaft geben. Deshalb sind das Bild, das wir von unseren Eltern haben, und das Bild, das wir von Gott haben, immer ähnlich. Und unser Gottesbild spiegelt sich wiederum in unserem Verhalten als Eltern wider.

Das Ego benutzt Familienbeziehungen, um Besonderheit und Trennung aufrechtzuerhalten und um einen Götzen aus den Beziehungen zu machen. Der HEILIGE GEIST kann das, was das Ego gemacht hat, nutzen, um auf die Wahrheit hinzuweisen und um die Kommunikation, Integrität und Intimität zu vertiefen. Beziehungen können genutzt werden, um Besonderheit und Verlustangst zum Zweck der Heilung aufkommen zu lassen. Wenn sich der Geist für die Idee des Teilens und Ausdehnens mit der gesamten Sohnschaft öffnet, anstatt nur mit einigen wenigen Beziehungen, ist der Transferwert dessen, was im Familienkontext gelernt wurde, unermesslich. Wenn sich die Kommunikation vertieft, fallen begrenzte Familienkonzepte weg, und die Erfahrung von Liebe und Verbindung kann mit allen gemacht werden. Das Ego sträubt sich immer gegen Veränderungen, weil sein Heil in der Aufrechterhaltung des Status quo in der Form liegt. Deshalb ist das Zulassen und Annehmen der vom HEILIGEN GEIST geführten Veränderungen in der Form der schmerzfreie Weg zum Erwachen. Der Befreiungsprozess muss nicht schmerzhaft sein, aber er wird gewöhnlich so erlebt.

Love Happens

Themen: Tod, Scham, Schuld, ungeheilter Heiler, mächtige Gefährten, Akzeptanz, sich der Liebe öffnen, Unschuld

Love Happens ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahre 2009, mit den Hauptdarstellern Aaron Eckhart und Jennifer Aniston.

Die Hauptfigur der Geschichte, Burke, hat sich das Konzept eines erfolgreichen Selbsthilfe-Gurus ausgedacht, um ein schreckliches Geheimnis zu verbergen. Er verdient seinen Lebensunterhalt damit, anderen zu sagen, was sie tun müssen, um ihren Kummer zu überwinden, aber er hat seine eigene innere Arbeit nicht getan.

Der Film zeigt wunderbar den Lehrplan des Egos, wenn der Selbsthilfe-Guru Burke in seinem Buch und in seinen Workshops den bekannten Spruch verkauft: “Wenn das Leben dir eine Zitrone gibt, mach Limonade daraus!” Der HEILIGE GEIST lehrt uns nicht, aus Zitronen Limonade zu machen, sondern er lehrt uns zu erkennen, dass es gar keine Zitronen gibt und dass nur die LIEBE wirklich ist.

Der HEILIGE GEIST weiß genau, was wir zur Heilung brauchen und wie wir es am besten tun können. Wir gehen oft in Berufe, um das zu lehren, was wir am dringendsten lernen müssen, und werden in Beziehungen mit großem Heilungspotenzial geführt. Burke ruft eine mächtige Gefährtin, Eloise, herbei, um den Anreiz und die Unterstützung zu bekommen, die er braucht, um endlich mit der tiefen Scham und Schuld fertig zu werden, die er verdrängt hat. Als Burkes Dunkelheit nach oben gespült wird, versucht er, Eloise von sich zu stoßen, aber sie hält zu ihm und sieht hinter seinen Projektionen von Wut und Schuld das Licht in seinem Inneren.

Es erfordert große Demut, Vertrauen und Mut, unsere tiefsten Verletzungen und Schamgefühle zu offenbaren. Burkes Bereitschaft und Verletzlichkeit, der Welt sein schreckliches Geheimnis zu offenbaren, ist für alle heilsam. Die Widerspiegelung, die er erhält, wenn er sein Herz vor seinen Seminarteilnehmern ausschüttet, ist das einer reinen, bedingungslosen Liebe und Akzeptanz; seine Heilung ist ihre Heilung, und es gab nie etwas, wofür man sich schuldig fühlen musste. Die Unschuld regiert!

Auch wenn wir als Lehrer von Ein Kurs in Wundern auftreten, müssen wir unter SEINER Führung achtsam sein, dass wir nicht als ungeheilte Heiler unsere eigenen Mangelgefühle in unsere Schüler projizieren und versuchen, sie zu heilen. Zum Beispiel, wenn wir glauben, dass unsere Schüler zu wenig oder falsch praktizieren und wir sie auf den rechten Weg bringen müssen. Dann wären wir ungeheilte Heiler und keine wahren Lehrer GOTTES. Diese Verwechslung ist selten, wenn überhaupt, bewusst, sonst würde der ungeheilte Heiler augenblicklich zu einem Lehrer GOTTES werden und sein Leben der Funktion wahrer Heilung widmen. Bevor er diesen Punkt erreicht, denkt er, er habe im therapeutischen Prozess die Führung und sei deshalb verantwortlich für das Ergebnis. Die Irrtümer seines Patienten wurden so zu seinem eigenen Versagen, und Schuld wird zu einem dunklen, dicken Mantel für das, was die HEILIGKEIT CHRISTI sein sollte. Schuld ist unausweichlich in jenen, die ihr Urteil verwenden, um ihre Entscheidungen zu treffen. Schuld ist unmöglich in jenen, durch die der HEILIGE GEIST spricht.

Dr. Strange

Themen: Angst vor Liebe, Selbstbild, Ebenenverwechslung, Berichtigung, Transformation

Doctor Strange ist ein US-amerikanischer Superheldenfilm aus dem Jahre 2016. Der Film erhielt eine große Zahl von Nominierungen und Auszeichnungen.

Wir lieben Geschichten in denen der Protagonist eine radikale Charakter-Transformation erfährt. Dafür braucht es immer eine dramatische Wendung im Leben. In Droctor Strange ist es der erfolgreiche und äußerst arrogante Neurochirurg Dr. Stephen Strange, der von einem verheerenden Schicksalsschlag getroffen wird. Bei einem Autounfall erleidet der Erfolgsmensch, der sich selbst für einen Gott in Weiß hält, schwere Verletzungen. Dabei werden ihm auch die Nerven in den Händen durchtrennt, sodass er nie wieder operieren können wird. Kein Arzt kann oder will ihm helfen. Auch das Verhältnis zu seiner Kollegin Christine Palmer geht in die Brüche. Verzweifelt sucht Strange nach Möglichkeiten, seine Hände zu heilen. Doch klinisch ist ihm nicht zu helfen.

Hier beginnt nun seine spirituelle Reise. Auf der Suche nach der Quelle einer Wunderheilung trifft Strange in Nepal, in Kathmandu, in der Tempelanlage Karmar-Taj, auf eine Weise mit Namen «die Älteste». Karmar-Taj ist allerdings kein fernöstliches Heilungszentrum, sondern ein Ort des Übersinnlichen. Davon fasziniert bittet Strange um Unterweisung in die magische Lehre.

Die Älteste: "Arroganz und Angst hindern sie noch immer daran die wichtigste Lektion von allen zu lernen."
Dr. Strange: "Und die wäre?"
Die Älteste: “Das es nicht um sie geht.”
(Filmzitat)

Die Älteste zögert zunächst, den arroganten Arzt als Zögling aufzunehmen, lässt sich aber von Meister Mordo umstimmen, der das Potenzial erkennt, das in Strange steckt. Doch noch stimmt die Einstellung des ehemaligen Chirurgen nicht, der einzig auf körperliche Genesung aus ist. Ihm fehlt der offene Geist und so ist es noch ein langer Weg bis er lernt, dass es nicht um körperliche Heilung geht, sondern um eine radikale Transformation auf der Ebene des Geistes.

Die Älteste: “Sie glauben zu wissen, wie die Welt funktioniert? Sie glauben, dieses materielle Universum wäre alles, was es gibt? Was ist real? Welche Geheimnisse liegen jenseits der Grenzen ihrer Sinne? Auf dem Pfad der Existenz treffen Verstand und Materie aufeinander. Formen, Realität ... das Universum ist nur eines von unendlich vielen Welten, die endlos sind, einige gütig und lebensspendend, andere voller Bosheit und Hunger. ... Wer sind sie, in diesem unermesslichen Universum?”
(Filmzitat)

Wer wollen wir sein? Ein von Krankheit, Verfall und Tod bedrohter Körper oder der SOHN GOTTES? Nur die Erlösung, die Berichtigung auf der Ebene des Geistes, bringt wahre Heilung. Wahre Heilung ist auf der Ebene des Körpers nicht zu finden.

Flight

Themen: Sucht, Verleugnung, Täuschung, Stolz, Tod, Weckruf, die Maske fallen lassen, Vergebung

Flight ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 2012, das vom Alaska-Airlines-Flug 261 inspiriert wurde. Regie führte Robert Zemeckis, in der Hauptrolle ist Denzel Washington als Pilot William „Whip“ Whitaker zu sehen. Whitaker ist Alkoholiker, was er sich jedoch nie eingesteht, und neigt zum Drogenmissbrauch. Aber ob Alkohol, Kokain, Heroin oder etwas anderes, die grundlegende Frage ist:

“Was ist ein Götze? Glaubst du es zu wissen? Denn Götzen werden nicht erkannt als solche und nie als das gesehen, was sie wirklich sind. Das ist die einzige Macht, die sie haben. Ihr Zweck ist verschleiert, und sie werden ebenso gefürchtet wie angebetet, weil du nicht erkennst, wozu sie da sind und weswegen sie gemacht sind. [...] Lass dich von ihrer Form nicht täuschen. Götzen sind nur ein Ersatz für deine Wirklichkeit. Du glaubst, dass sie auf irgendeine Weise dein kleines Selbst vollständig machen werden, zur Sicherheit in einer Welt, die als gefährlich wahrgenommen wird und voller Kräfte ist, die sich zusammenrotten gegen deine Zuversicht und deinen Geistesfrieden. [...]”
(EKIW: Kapitel 29, VIII. 1.-2.)

Erfolg im weltlichen Sinne ist ein Götze, der selten als solcher erkannt wird, denn zu glauben, dass man in dieser Welt erfolgreich ist, ist zwei Schritte von der Wirklichkeit entfernt. Sich einzugestehen, dass man sein Leben nicht in den Griff bekommt und Hilfe aus einer höheren Quelle benötigt, bedeutet, der Wahrheit einen Schritt näher zu kommen.

Dies ist ein großer Weckruf. Hinter dem falschen Vertrauen in die eigene Person verbirgt sich eine verzweifelte Unzufriedenheit. Ein stolzes, hochgradig erfolgreiches Selbstkonzept ist ein Deckmantel für ein Selbst, das verloren ist und GOTT vergessen hat. Dieses Selbst ist verwundet, und um diese Verletzung aus dem Bewusstsein zu halten, wird die Maske der persönlichen Leistung mit aller Kraft verteidigt und aufrechterhalten.

Das Verstecken und Vortäuschen täuscht niemanden. Die Bereitschaft zur Heilung lässt sich jedoch nicht erzwingen. Die Erkenntnis, dass man Hilfe braucht, kommt von innen. Wir sind von GOTT so sehr geliebt, dass Engel uns immer wieder zur Seite stehen werden, was immer nötig ist.

„Also: wer bist du?“
„Das ist 'ne gute Frage.“
(Filmzitat)

Nicht auflegen!

Themen: Versuchung, Weckruf, Schuldgefühle, Scham, den nächsten Schritt wagen, die Maske fallen lassen, Heilung, keine privaten Gedanken

Nicht auflegen! ist ein Thriller von Joel Schumacher aus dem Jahr 2002, mit Colin Farrell, Kiefer Sutherland, Forest Whitaker, Radha Mitchell und Katie Holmes in den Hauptrollen.

Die Handlung des Films Nicht auflegen! läuft in Echtzeit ab, die 78 Minuten Spielzeit entsprechen also genau der Zeitspanne, in der die Handlung abläuft. Im Hintergrund der Telefonzelle steht an einem Schaufenster “Who do you think you are?“, zu deutsch: “Was glaubst du, wer du bist?“. Unser Selbstkonzept besteht aus Lügen. Unser mit dem Ego identifizierter Geist manipuliert ständig, um sein wackeliges Selbstbild aufrechtzuerhalten. Es ist eine Tarnung für die tiefe Angst, dass das, was darunter liegt, nicht liebenswert ist.

Der Glaube an die eigene persönliche Großartigkeit ist Größenwahn und Größenwahn ist immer ein Deckmantel der Verzweiflung. Er ist hoffnungslos, weil er nicht wirklich ist. Er ist ein Versuch, unserer Kleinheit entgegenzuwirken, und beruht auf dem Glauben, dass die Kleinheit wirklich ist. Ohne diesen Glauben ist der Größenwahn bedeutungslos, und wir könnten ihn unmöglich wollen. Es ist ein wahnhafter Versuch, jemand anderen zu übertreffen, nicht aber den Irrtum hinsichtlich unserer Identität aufzuheben. Es der Versuch Größe in Kleinheit zu finden. Es ist der Glaube, Kleinheit könne zu einem Gefühl von Größe aufgeblasen werden, das uns zufriedenstellen kann. Doch Größe ist in Kleinheit nicht zu finden.

Es ist leicht, Größe von Größenwahn zu unterscheiden, weil Liebe erwidert wird, Stolz aber nicht. Stolz erzeugt keine Wunder und entzieht uns daher die wahren Zeugen unserer Wirklichkeit. Unsere Kleinheit täuscht uns, aber unsere Größe ist von IHM, DER in uns wohnt und in DEM wir wohnen.

Der Film zeigt etwas, das fast jeder aus eigener Erfahrung kennt, wunderbar auf. In Extremsituationen sind Menschen viel authentischer, da sie nicht mehr in der Lage sind, die Maske des persönlichen Selbst aufrechtzuerhalten. Nach Katastrophen taucht plötzlich so viel Hilfsbereitschaft auf, weil nun die Liebe ungehinderter fließen kann. Aber auch Begegnungen im Krankenhaus sind oft viel authentischer und liebevoller als im Alltag. Solche Krisen und Katastrophen tauchen in unserem Leben immer wieder auf, bis wir die Gelegenheit ergreifen und erkennen, dass sie ein Sprungbrett zu einem erweiterten Bewusstsein sind.

Der Ruf nach Selbstaufrichtigkeit ist sehr tief, und das Aufdecken der Lüge kann extrem und traumatisch erscheinen. Es ist, als würde man sich der Gefahr des Todes stellen, und es ist erst vorbei, wenn die gesamte Dunkelheit ans Licht gebracht wurde, um losgelassen zu werden. Wenn wir reinen Tisch machen, schaffen wir Raum dafür, dass unser wahres SELBST zum Vorschein kommen kann. Statt wegen der Enthüllung des Egos abgelehnt zu werden, strömt sofort Liebe herein, und die Möglichkeit einer echten Beziehung wird endlich möglich.

What the Bleep do we (k)now!? – Ich weiß, dass ich nichts weiß!

Themen: Opferhaltung, Heilung vergangener Assoziationen, Entdeckung der wahren Identität, Bewusstsein des Träumens, Quantenphysik, Zeit

What the Bleep do we (k)now!? – Ich weiß, dass ich nichts weiß! ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 2004, der mit Mitteln des Dokumentarfilms arbeitet. Er stellt eine Verbindung zwischen Phänomenen der Quantenphysik und Neurologie einerseits sowie Spiritualität und Mystik andererseits her. Das Ganze ist in eine Rahmenhandlung eingebettet. 2006 folgte ein zweiter Teil mit dem Titel What the Bleep!?: Down the Rabbit Hole.

Die beiden “Bleep-Filme“ enthalten einige Irrtümer und Vermischungen unterschiedlicher Ebenen und Konzepte. Aber sie waren und sind für viele Menschen der erste Impuls, ihr rein materielles, lineares Weltbild zu hinterfragen. Und genau das war von Anfang an das Ziel dieser Filme. Die direkte deutsche Übersetzung des ersten Teils würde in etwa Folgendes bedeuten: “Was zum Kuckuck wissen wir denn schon!?” Damit ist klar, dass die Filme einfach dazu anregen sollen, über das Bekannte hinauszudenken.

Dieser Film zeigt, dass alles miteinander verbunden ist, dass alles Gedanken sind. Alles, was wir wahrnehmen, ist das Ergebnis unserer Gedanken. Amanda durchläuft einen Prozess, der von Frustration bis hin zur Erkenntnis reicht, dass sie mit ihren Gedanken die gesamte Welt erschafft, die sie wahrnimmt. Sobald man dies erkennt, ist man nicht mehr der Welt ausgeliefert. Man kann Glück in seinem eigenen Herzen finden, weil man nicht von der Welt abhängig ist, sondern die Welt von einem selbst. Wenn man seine Einstellung ändert und in den gegenwärtigen Moment kommt, hat man die Herrschaft über die Bilder. Man kann seinen Geist beruhigen und inneren Frieden und dauerhaftes Glück erlangen.

Es ist sehr wichtig, die Kraft des Glaubens und der Gedanken zu verstehen. Quantenwissenschaftler beginnen zu erkennen, wie mächtig der Geist ist, verwechseln jedoch immer noch das Gehirn mit dem Geist. Neurotransmitter und Peptide sind dasselbe wie Gedanken, denn Gedanken machen alles aus. Wissenschaftler sagen, dass man die Realität durch seine eigenen Wahrnehmungen erschafft. Wahrnehmungen sind jedoch vergänglich, im Gegensatz zu GOTT und der Ewigkeit. Die Wissenschaftler mögen sagen, dass wir unsere Zukunft, unsere Vergangenheit und die Welt erschaffen, aber die Welt ist eine Erfindung, eine Fiktion, eine Illusion; sie wird verschwinden. Sie ist nur ein Lerninstrument, das der HEILIGE GEIST benutzt, um uns zu lehren, zu vergeben und die Kraft unseres Geistes zu erkennen. Wissenschaftler beginnen zu sagen, dass wir alle eins sind, dass wir alle miteinander verbunden sind. Wenn wir der Welt vergeben, erkennen wir, dass die Welt in unserem Geist existiert. Wie der Wissenschaftler Fred Alan Wolf sagt: “Es gibt kein ‚da draußen‘ da draußen.“

Der US-amerikanische theoretische Physiker Fred Alan Wolf gehört zu den Wissenschaftlern, die erkannt haben, dass unsere gesamte sogenannte Wirklichkeit nur ein großer Traum ist. Das “träumende Universum“ (The Dreaming Universe, so auch der englische Buchtitel) erschafft dabei die Wirklichkeit selbst. In seinem nur auf Englisch erhältlichen Buch “Matter Into Feeling“ kommt er zu der Einsicht, dass es nur EINEN GEIST gibt (engl. only One Mind). Fred Alan Wolf hat die spirituelle Wahrheit aus wissenschaftlicher Sicht erfasst.

What the Bleep!? - Down the Rabbit Hole

Themen: Macht der Gedanken, Zweck, Quantenphysik

Der Ausdruck “Down the Rabbit Hole“ (Rabbit Hole = Kaninchenbau) stammt aus Lewis Carrolls Kinderbuch Alices Abenteuer im Wunderland von 1865. Dort folgt das Mädchen Alice in einem Traum einem weißen Kaninchen in seinen Bau und landet damit in einer wundersamen und verrückten Welt fernab der Realität. In einigen Filmen und Büchern wurde die Idee aufgegriffen, so z. B. in den Matrix-Filmen.

In spiritueller Hinsicht ist die Redewendung “Down the Rabbit Hole“ eine Metapher für den Beginn einer tiefgreifenden Reise ins Unbekannte, in den eigenen Geist. Sie symbolisiert den Übergang vom gewohnten Denken zu einer tieferen Ebene des Bewusstseins. Der Kaninchenbau kann dabei als Eingang in die Schichten des Unterbewusstseins verstanden werden. Das Kaninchen symbolisiert den Zugang zur Innenschau. Der Abstieg wird als Beginn einer spirituellen Transformation und des spirituellen Erwachens betrachtet, bei dem man die illusionäre Welt verlässt, um die verborgene Wahrheit zu suchen. Dies erfordert, die Kontrolle aufzugeben und sich einem Prozess zu überlassen, dessen Ausgang ungewiss ist.

“Down the Rabbit Hole“ baut auf dem ersten Film “What the Bleep Do We Know“ auf, der sich mit den Verbindungen zwischen Spiritualität und Wissenschaft befasst, und begleitet Amanda weiterhin auf ihrer Suche nach der wahren Natur der Realität. Amandas Geschichte wird begleitet von Interviews mit Wissenschaftlern und Autoren, die ihre Ansichten zu Bewusstsein, Physik, Emotionen und Spiritualität teilen. Eine hervorragende Animation beschreibt das Doppelspaltexperiment der Quantenphysik, das zeigt, dass der Akt der Beobachtung die Natur des Beobachteten verändert.

Während Wissenschaftler allmählich die Macht des Geistes erkennen, verwechseln sie oft Kausalität in der Form (z. B. im Gehirn) mit dem Geist selbst, wobei sie dabei die Unterschiede zwischen Ursache und Wirkung nicht erkennen. Neurotransmitter und Peptide sind dasselbe wie Gedanken, denn Gedanken machen alles aus. Wissenschaftler behaupten, dass man die Realität durch seine eigenen Wahrnehmungen erschafft. Wahrnehmungen sind jedoch nur vorübergehend, im Gegensatz zu GOTT und der Ewigkeit.

Wenn Amanda ihren Geist öffnet, erlebt sie Wahrnehmungsverschiebungen, die ihr die direkte Erfahrung ermöglichen, dass alles miteinander verbunden und lebendig ist und dass das, was als Realität erlebt wird, durch jeden Gedanken verändert wird.

Ganz gleich, was auf dem Bildschirm als Realität in Form erscheint, die einzige Interpretation des HEILIGEN GEISTES ist die wahre Wahrnehmung. Die wahre Realität, die durch das Wunder erkannt wird, ist unveränderlich, zeitlos und formlos. Befreien wir unseren Geist, um uns an die Freude zu erinnern, dass alles eins ist!

Mysterium Marilyn Monroe - Die ungehörten Bänder

Themen: Unwürdigkeit, Gefallsucht, Ruhm, Geld, Versuchung, Schmerz und Vergnügen, Verlassenheit, Einsamkeit, Depression

Diese Dokumentation aus dem Jahre 2022 beleuchtet den geheimnisvollen Tod der Filmikone Marilyn Monroe anhand bis dahin unveröffentlichter Interviews mit Personen aus ihrem engeren Umfeld. Da die Umstände ihres Todes bedeutungslos sind, genügt es, sich die ersten 51 Minuten anzusehen. Denn da erfahren wir etwas über die “Dynamik“ des Egos.

Marilyn Monroes Lebensreise begann mit einer schwierigen Kindheit in Pflegefamilien und führte sie schließlich an die Spitze des Ruhms als Sexsymbol und Filmstar. Mit hochkarätigen Ehen, Reichtum und Erfolg schien sie alles zu haben. Doch diese weltlichen Dinge verschafften ihr kein echtes, dauerhaftes Glück.

Trotz Ruhm, Glanz und Glamour verfolgte das Gespenst der Ablehnung Marilyn ihr ganzes Leben lang – von ihren frühen Jahren bis zu ihren Beziehungen zu berühmten Persönlichkeiten wie Joe DiMaggio und John F. Kennedy. Der Kontrast zwischen ihrem öffentlichen Image und ihren persönlichen Erfahrungen vermittelt eine tiefgreifende Lektion: Äußere Erfolge und weltliche Anerkennung sind kein Weg zu dauerhafter Freude.

Wahres Glück entsteht aus innerer Transformation, der Ausübung von Vergebung und dem Erwachen zu unserem wahren SELBST im Licht CHRISTI. Vergebung offenbart die angeborene Vollkommenheit aller Kinder Gottes. Sie geht über Urteile, die auf Erfolg oder Aussehen basieren, hinaus und hilft uns, unsere unveränderliche göttliche Natur zu erkennen.

Wir sind zutiefst dankbar für Marilyns Lebensgeschichte, die uns eindringlich daran erinnert, unsere Aufmerksamkeit und Anstrengung der SELBSTverwirklichung und dem ewigen Glück zu widmen!

P.S.:
Marilyn Monroe ist für alle, die sich mit dem Enneagramm beschäftigen, ein wunderbares Beispiel für den Typ Vier. Das Selbstbild der Vier lautet: “Ich bin anders.” Vieren sind der Meinung, völlig anders zu sein als andere Menschen, weshalb sie der Ansicht sind, dass sie von niemandem richtig verstanden und geliebt werden können. Sie fühlen sich benachteiligt und minderwertig, obwohl sie überzeugt sind, über außergewöhnliche Talente zu verfügen. Wenn es ihnen emotional gut geht, neigen sie zu Perfektionismus. Mehr als alle anderen Typen sind sich Vieren jedoch ihrer Fehler und Besonderheiten bewusst. Die Botschaft des “Super-Egos“ lautet: “Du bist in Ordnung, wenn du zu dir stehst.“

Whitney – Die wahre Geschichte einer Legende

Themen: Ruhm, Geld, Einsamkeit, Verleugnung, Sucht, keine privaten Gedanken, Sinn, Geistesschulung

Mit mehr als 220 Millionen verkauften Tonträgern und über 200 Gold-, Platin-, Silber- und Diamantschallplatten sowie sechs Grammys gehört Whitney Houston zu den weltweit erfolgreichsten Sängerinnen. 1992 erreichte sie durch ihr Schauspieldebüt in der Hauptrolle des Films Bodyguard sowie durch den zum großen Teil von ihr gesungenen Soundtrack den Höhepunkt ihrer Popularität. Ihre Version von I Will Always Love You wurde ihr erfolgreichster Song.

Whitney – Die wahre Geschichte einer Legende (Originaltitel: Whitney) ist eine gefeierte Dokumentation aus dem Jahr 2018 von Regisseur Kevin Macdonald. Der Film beleuchtet das Leben von Whitney Houston, ihre Karriere, ihren kometenhaften Aufstieg, ihre Suchtprobleme und familiäre Abgründe durch bisher unveröffentlichtes Material und Interviews. Nicht zu verwechseln mit dem 2022 erschienenen Spielfilm I Wanna Dance with Somebody.

Der Film Whitney – Die wahre Geschichte einer Legende beginnt mit folgenden Worten Whitneys: “Manchmal habe ich Gott gefragt, warum passiert das mir. Und dann diese Träume. Ich stehe auf einer Brücke. Sie schwankt hin und her. Ein schweres Gewitter zieht auf. Immer renn ich vor diesem Riesen davon, diesem monströsen Kerl. Aber ich schaff es. Ich schaff es. Ich schaff es. Meine Mutter meint, das ist der Teufel, er will dich holen, er will deine Seele. Und sie hat nicht ganz unrecht. Der Teufel wollte mich schon öfter holen. Aber er kriegt mich nicht. Und seltsam, ich wache immer erschöpft auf, vom Rennen.”

Das bringt den Zustand der Ego-Identifikation auf den Punkt. Der Aufbau von einem Konzept des Selbst ist es, wozu das Lernen der Welt dient. Doch die Illusion eines persönlichen Selbst ist ein äußerst schwankender Zustand, ein Zustand ständiger Bedrohung. In diesem Zustand haben wir Angst vor GOTT und versuchen, uns in dieser Welt von Raum und Zeit vor GOTT zu verstecken. Diese Flucht vor GOTT kostet Kraft und erschöpft uns. So enden wir in Erschöpfung und Depression.

“Der Plan des Ego ergibt natürlich keinen Sinn und wird nicht funktionieren. Wenn du seinem Plan folgst, bringst du dich nur in eine unmögliche Lage, in die dich das Ego immer führt.”
(EKIW: Kapitel 9, IV. 4. 2.-3.)

“Mit einer unmöglichen Lernsituation konfrontiert zu sein, ist die deprimierendste Sache der Welt. Das ist in der Tat letztendlich der Grund dafür, weshalb die Welt selbst deprimierend ist.”
(EKIW: Kapitel 8, VII. 8. 3.-4.)

“Du merkst nicht, welche ungeheure Energieverschwendung du betreibst, um die Wahrheit zu verleugnen. Was würdest du über jemanden sagen, der darauf besteht, das Unmögliche zu versuchen, weil er glaubt, es zu erlangen sei Erfolg? Der Glaube, dass du das Unmögliche haben musst, um glücklich zu sein, ist völlig unvereinbar mit dem Prinzip der Schöpfung.”
(EKIW: Kapitel 9, I. 11. 1.-3.)

Seit Mitte der 1990er Jahre litt Houston unter verschiedenen Formen von Drogenabhängigkeit, weshalb sie in den 2000er Jahren mehrere erfolglose Entziehungskuren machte. Im Mai 2011, wenige Monate vor ihrem Tod, begab sie sich zum letzten Mal in eine Entzugsklinik. Whitney Houston starb am 11. Februar 2012 im Alter von 48 Jahren in einem Hotel. Sie wurde von ihrer Assistentin leblos in der Badewanne aufgefunden.

Dieser Dokumentarfilm über das Leben von Whitney Houston ist ein guter Spiegel, um zu sehen, wie sich die Ablenkungen der Welt auswirken. Als Kind liebt Whitney es, durch Gospelmusik für Gott zu singen, und sie möchte ihre Inspiration leidenschaftlich gerne mit anderen teilen. Als Whitney älter wird, behält sie immer mehr Geheimnisse für sich und möchte ihre privaten Gedanken nicht preisgeben. Erinnerungen an sexuellen Missbrauch und die Scheidung ihrer Eltern verdrängt sie vollständig aus ihrem Bewusstsein. Sie lenkt sich von ihren Ängsten ab, indem sie Ruhm und Geld missbraucht und Zuflucht in einer co-abhängigen Beziehung sucht. Aufgrund dieser Ablenkung entfernt sich Whitney immer weiter davon, aus Freude am Singen zu singen, und ist nicht in der Lage, echtes Glück in sich selbst zu empfinden.

Während sich diese Vermeidung und Verleugnung abspielt, können wir sehen, wie wichtig der Ruf nach Erwachen und einem Leben mit Sinn ist. Es ist ziemlich mutig, sein Leben der vollständigen Offenlegung und Transparenz aller Gedanken zu widmen, denn genau dort liegt die Heilung. Dunkle Erinnerungen loszulassen, so unangenehm das auch sein mag, sollte nicht beschönigt werden und ist ein wichtiger Teil der spirituellen Reise. Unter diesen dunklen Gedanken liegt die Erinnerung an unsere ursprüngliche Unschuld!

Der Ruf nach dem Erwachen ist in uns, selbst wenn er tief vergraben scheint. Diese Sehnsucht nach ZUHAUSE brachte Whitney Houston besonders berührend zum Ausdruck, als sie bei ihrem ersten Fernsehauftritt “Home“ von Diana Ross sang:

“When I think of home, I think of a place
Where there's love overflowing
I wish I was home, I wish I was back there
With the things I been knowing

Wind that makes the tall grass bend into leaning
Suddenly the raindrops that fall have a meaning
Sprinklin' the scene, makes it all clean

Maybe there's a chance for me to go back there
Now that I have some direction
It would sure be nice to be back home
Where there's love and affection

And just maybe I can convince time to slow up
Giving me enough time in my life to grow up
Time be my friend, let me start again

Suddenly my world has changed its face
But I still know where I'm going
I have had my mind spun around in space
And yet I've watched it growing

If you're listening God
Please don't make it hard to know
For us to believe in the things that we see

Tell us should we run away
Or should we try and stay?
Or would it be better just to let things be?

Living here, in this brand new world
Might be a fantasy
But it taught me to love
So it's real, real to me

And I've learned
That we must look inside our hearts
To find a world full of love
Like yours, like mine, like home”

20 Feet from Stardom

Themen: Mut zum Handeln, Wertigkeit, Geistesschulung, kein Wettbewerb, Akzeptanz

20 Feet from Stardom ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilm von Morgan Neville aus dem Jahr 2013. Der Film dokumentiert das Leben von Begleitsängerinnen und -sängern im Schatten einiger der größten Musiklegenden des 21. Jahrhunderts, wie Bruce Springsteen, Stevie Wonder, Mick Jagger und Sting.

Für viele Musiker und Sänger ist Musik eine Berufung. Die Musik ungehemmt, ohne Urteile oder Gedanken fließen zu lassen, ist eine spirituelle Erfahrung. Für Backgroundsänger ist es eine gemeinsame Erfahrung, zu harmonisieren und eine unterstützende Funktion zu übernehmen, anstatt selbst im Rampenlicht zu stehen.

Viele Backgroundsänger bleiben für die Welt unbekannt. Einige von ihnen sind Leadsänger bekannter Songs, die im Studio aufgenommen und von Plattenfirmen veröffentlicht werden, ohne dass jemand weiß, wer sie tatsächlich singt. Wert hat nichts mit Position oder Ruhm zu tun. Es geht darum, unsere Berufung anzunehmen, unabhängig davon, wie sie aussieht. Jesus weist im Laufe des Kurses mehrmals auf unseren wahren Wert hin: “Noch einmal: Nichts, was du tust oder denkst oder wünschst oder machst, ist nötig, um deinen Wert zu begründen. Dieser Punkt ist - außer in Wahnvorstellungen - unumstritten. Dein Ego steht nie auf dem Spiel, weil GOTT es nicht erschaffen hat. Dein reiner Geist steht nie auf dem Spiel, weil ER ihn schuf. Jegliche Verwirrung in diesem Punkt ist wahnhaft, und keine Art der Hingabe ist möglich, solange dieser Wahn andauert.“ Wenn es darum geht, im Vordergrund zu stehen, dann muss man es versuchen. Wenn es darum geht, als Backgroundsänger zu harmonisieren und zu unterstützen, dann braucht es die gleiche Bereitschaft und mentale Stärke, um dies voll und ganz anzunehmen. Wir können die Wahrheit darüber, wer wir im gegenwärtigen Moment sind, nur erkennen, wenn wir an nichts festhalten, nicht einmal an einer Vorstellung von uns selbst.

Diese Erfahrung ist voller Leben, Liebe und Dankbarkeit. Und wenn dies wirklich alles ist, was wir uns wünschen, dann werden sich viele Gelegenheiten bieten, um ein beständiges Bewusstsein zu unterstützen. Streben wir jedoch nach etwas anderem, gibt es auch Überzeugungen in Bezug auf Erfolg, Misserfolg, Wettbewerb und persönliche Leistung. Das Leben vieler berühmter Künstler, die dem Ego folgten, endete in Drogen- und Medikamentensucht. Der Film zeigt auch dies sehr deutlich. Er zeigt wie es dem Ego gelungen ist, aus Gospelsängern Popstars zu machen. Aus dem Ausdruck der Liebe zu GOTT wurde ein Ausdruck dessen, was das Ego unter Liebe versteht. Plötzlich wurde nicht mehr GOTT, sondern dem Körper gehuldigt. "Sympathy for the Devil" und "Gimme Shelter" sangen die Rolling Stones mit Lisa Fischer und Merry Clayton als Background-Sängerinnen. Derzeit können wir miterleben, wie der HEILIGE GEIST diesen Irrtum berichtigt und moderne Christengemeinden wieder GOTT im Gesang preisen. Letztendlich fällt die Wahl immer auf Wahrheit und Glück, und nicht auf diese Welt oder Illusionen. Die Wahl ist eigentlich gar keine Wahl.

Star Trek

Die Science-Fiction-Reihe “Star Trek” umfasst neun Realfilmserien und mehrere animierte Serien mit zusammen über 900 Episoden sowie 13 Kinofilme. Die Raumschiff-Enterprise-Folgen haben bei den meisten Menschen in meinem Alter in jungen Jahren einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich möchte hier nur einige Folgen der unterschiedlichsten Serien und einige Kinofilme erwähnen, die sich besonders gut für Kursschüler eignen.

Eine bemerkenswerte Eigenschaft von Star Trek ist seine geradezu visionäre Vorstellungskraft. Schon vor Jahrzehnten zeigte die Serie Technologien, die damals wie reine Science-Fiction wirkten und heute selbstverständlicher Bestandteil unseres Alltags sind: tragbare Kommunikationsgeräte, die heutigen Smartphones erstaunlich ähneln, Computer mit KI, mit denen Menschen in natürlicher Sprache sprechen, Videotelefonie, automatische Übersetzung, Tablets oder sprachgesteuerte Assistenzsysteme.

Die größte Stärke von Star Trek bestand jedoch nie darin, technische Erfindungen vorherzusagen – sie sind letztlich nur sichtbare Folgen einer viel tieferen Fähigkeit: der Vorstellungskraft. Die Autoren wagten es, über die Grenzen ihrer Gegenwart hinauszudenken und eine Welt zu entwerfen, die für viele Menschen damals völlig unrealistisch erschien. Jahrzehnte später ist vieles davon selbstverständlich geworden.

Vielleicht ist genau das die eigentliche Botschaft. Jede Zukunft ist ein Gedanke. Alles, was wir heute für selbstverständlich halten, war einst die Vision eines Menschen, der sich nicht von den scheinbaren Grenzen seiner Zeit einschränken ließ. Gute Science-Fiction sagt die Zukunft deshalb nicht voraus – sie erweitert den Horizont dessen, was wir für möglich halten.

Und genau das tut auch Jesus mit dem Kurs: Er öffnet unseren Geist für ein neues Denken. Dinge wie Frieden, Vergebung oder eine Welt ohne Angst erscheinen heute vielen Menschen utopisch. Das liegt nur daran, dass sie sich noch nicht vorstellen können, dass sie nicht nur möglich sind, sondern tatsächlich existieren. Jede große Veränderung beginnt mit der Bereitschaft, das scheinbar Unmögliche zu denken.


Serien

  • Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert: Das Experiment
Alles entspringt dem Denken, und somit erschafft das Denken die Welt, die wir sehen. Es ist ein Labyrinth aus Ideen und Konzepten, das als unwirklich erkannt werden muss, um nach Hause zu Frieden und Freude zurückkehren zu können.

Diese Episode ist eine klassische bildliche Darstellung davon, wie man lernt, in allem im Irrtum zu sein, und der Führung des HEILIGEN GEISTES zurück nach Hause in die wahre Welt zu folgen. Indem man Gedanken loslässt und sie neu interpretieren lässt, wandelt sich die Wahrnehmung der Welt hin zu einer einheitlicheren Perspektive, der Perspektive der wahren IDENTITÄT.

Für das Ego-Gefühl der Trennung kann dieses Loslassen als Opfer und Verlust empfunden werden. Wenn man sich auf den GEIST ausrichtet, wird dieser scheinbare Prozess der Vereinigung keineswegs als Bedrohung wahrgenommen, sondern lediglich als sanftes Auflösen.

  • Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert: Eine hoffnungslose Romanze
Dieser Film hilft dabei, die Abwehrmechanismen des Egos gegen die Verbindung mit dem GEIST klar aufzudecken. Die Hauptfigur Kamala lebt eine extreme Form der Gefallsucht vor. Sie stammt von einem Planeten, auf dem sie von Kindheit an mit einem einzigen Ziel erzogen wurde: alle Wünsche der Männer telepathisch zu erfassen und sie zu hundert Prozent zu erfüllen.

Es wird gemeinhin angenommen, dass es christus-ähnlich sei, einem Partner, den eigenen Kindern oder den Eltern zu gefallen. Doch das Bestreben, es allen recht zu machen, blockiert die Intuition und unsere natürliche Verbindung zum GEIST. Es ist eine geschickte Tarnung, die die Authentizität überdeckt. Es muss auf irgendeine Weise aufgedeckt werden, denn es hindert uns daran, unser CHRISTUS-SELBST zu erkennen. Bleiben diese Muster des “Es-allen-recht-Machen-Wollens“ unerkannt, führen sie zu Groll, Irritation und Wut.

In der Bibel heißt es: “Euer Ja sei ein Ja, und euer Nein sei ein Nein.“ Der Weg zurück in den Himmel besteht darin, der Intuition des GEISTES zu folgen; ein “Ja“ aus dem Herzen ist ein wahres Ja, und ein “Nein“ aus dem Herzen ist ein wahres Nein. Im Kern ist das Bestreben, es allen recht zu machen, ein Ausdruck der Angst vor Intimität. Es ist eine emotionale Abwehrhaltung dagegen, wirklich gesehen zu werden, authentisch und transparent zu sein.

Zwischen Gefallsucht und der Erkenntnis "Alles, was ich tue, tue ich mir selbst an“ besteht ein subtiler, aber gleichzeitig ganz entscheidender Unterschied. Wir alle möchten uns vollkommen akzeptiert fühlen und andere akzeptieren – und genau diese Art von Intimität möchte CHRISTUS uns erfahren lassen. Es ist das Geschenk, ganz wir selbst zu sein – zu hundert Prozent!

  • Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert: Das zweite Leben
Eine metaphysisch gelungene Episode, die zeigt, dass die wahrgenommene Welt lediglich eine “Wunscherfüllung“ ist, die Verwirklichung der Sehnsüchte des Herzens. In dieser Episode verliert Captain Picard das Bewusstsein und erwacht auf dem Planeten Kataan, wo ihm die Gelegenheit geboten wird, seinen verborgenen Wunsch nach einer romantischen Beziehung und einer Familie zu erfüllen.

Die Zeit vergeht wie im Augenblick, und was für Captain Picard auf Kataan wie vierzig Jahre erscheint, sind auf der USS Enterprise nur wenige Minuten. Picards Entscheidung, in einer Traumwelt zu verweilen, macht die Versuche der Enterprise-Crew, ihn zu wecken, vergeblich. Für den schlafenden Geist wäre ein abruptes Erwachen aus dem Traum eher traumatisch als selig.

Während seines Aufenthalts auf Kataan wird Picards Erinnerung an seine wahre Heimat durch eine eindringliche Melodie wachgehalten, die er immer wieder auf seiner Flöte spielt – symbolisch für unsere Erinnerung daran, bei GOTT zu Hause zu sein.

Der Geist muss den Wunsch verspüren, die illusorische Welt hinter sich zu lassen, bevor der HEILIGE GEIST die Schritte für ein sanftes Erwachen anbieten kann. Als Picards Zeit auf Kataan sich dem Ende zuneigt, versammeln sich seine Familie und Freunde, um ihn zu verabschieden, und erinnern ihn damit daran, dass sie immer da waren, um sein Erwachen zu unterstützen.

  • Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert: Am Ende der Reise
Dieser Moment ist das Ende der Reise. Jetzt ist es an der Zeit, mit völlig leeren Händen zu GOTT zu kommen. Kein Wissen aus der Vergangenheit kann in das Himmelreich gelangen, da es ein Hindernis für das Erkennen der vollkommenen LIEBE darstellt.

Es ist an der Zeit, den nächsten Schritt aus einem vertrauten Drehbuch hinaus ins Unbekannte zu wagen, jenseits aller Regeln und Rollen, die bestehen blieben, solange wir sie zur Unterstützung der geistigen Schulung brauchten, um uns an den gegenwärtigen Moment zu erinnern.

Wesley Crusher kehrt nach mehreren Jahren an der Sternenflottenakademie für einen Urlaub auf die Enterprise zurück. Er ist dem Weg gefolgt, von dem er glaubte, dass er für ihn vorgezeichnet sei. Doch allmählich dämmert ihm die Erkenntnis, dass sein Herz einer anderen Berufung folgt. Auf seinem Weg tauchen Zeichen und Symbole auf, die ihn dazu führen, sich mit mächtigen Gefährten zu vereinen, um den nächsten Schritt auf der Reise aus Zeit und Raum zu gehen.

Während diese Schritte unternommen werden, mag es so aussehen, als würde jemand enttäuscht oder zurückgelassen, doch das ist nur eine Projektion und der Versuch, die Wahrheit unserer Größe zu leugnen. Wir bleiben nur klein und verlängern das Leiden, wenn wir dem Ruf des Herzens nicht folgen.

Die nächsten Schritte bestehen darin, das Bewusstsein für das zu vertiefen, was man mit den Augen des Körpers nicht “sehen“ und mit den Ohren des Körpers nicht “hören“ kann. Spirituelles Sehen bedeutet, mit der Intuition zu hören, sich vom Geist führen zu lassen, über den Irrtum hinauszusehen und nur mit Liebe und so, wie man geleitet und damit inspiriert wird, zu reagieren. Unser tiefster Wunsch ist es, dem Weg zu folgen, der zu einer immer tieferen Erkenntnis unserer wahren Natur führt – der LIEBE.

  • Star Trek: Deep Space Nine: Der Abgesandte
Commander Sisko, die Hauptfigur dieser meisterhaften “Star Trek“-Episode, hegt zu Beginn einen Groll gegen Captain Picard. Sisko kommt zu Picard, um einen wichtigen neuen Auftrag entgegenzunehmen, doch er ist sichtlich wütend auf Picard. Er hegt einen Groll.

Groll geht über die Person hinaus, er geht über die konkrete persönliche Erinnerung hinaus. Wir haben ein Problem mit dem Gedächtnis. Der Geist ruft die Vergangenheit in Erinnerung; er möchte, dass etwas aus der Vergangenheit, aus Zeit und Raum, real ist. Solange er möchte, dass etwas in Zeit und Raum real ist, ruft er Szenarien hervor. Der Geist bringt die Vergangenheit unerbittlich immer wieder zur Sprache. Erst wenn sie vergeben ist, sind wir von ihr befreit. Das Ego versucht jedoch, die negativen Erinnerungen zu leugnen und zu verdrängen und die positiven festzuhalten und zu bewahren. Erst wenn man sie schließlich integriert und erkennt, dass sie alle gleich sind, gelingt ein echter Durchbruch, eine echte Heilung.

Das Volk, dem Sisko zu Hilfe geschickt wird, besitzt eine leuchtend grüne Kugel, die das LICHT symbolisiert. Das LICHT bedient sich verschiedener Figuren, um Sisko zu zeigen, dass es unmöglich ist, etwas einen Wert beizumessen, das absolut wertlos ist. Es lässt ihn Szenen aus der Vergangenheit erleben, bis ihm klar wird, dass keine davon wirklich real war. So ist er in der Lage, sie zu vergeben und sie loszulassen.

Die gesamte lineare Zeit, dieser ganze Kosmos, ist nur ein Traum aus Hypothesen, die keine Bedeutung haben. Man könnte sagen, dass du in allen davon existierst. Um zu heilen, müssen verdrängte Erinnerungen ans Licht gebracht und als Nichts erkannt werden, das sie sind. Du kannst diese Erkenntnis der Nichtigkeit dann auf jeden Groll übertragen und sehen, wie er sich vollständig verwandelt. Die einzige wirkliche Chance in der linearen Zeit besteht darin, zu deiner ewigen Natur zu erwachen, die vollkommene abstrakte LIEBE und EWIGES LICHT ist.

  • Star Trek: Deep Space Nine: Strafzyklen
Diese Folge veranschaulicht auf großartige Weise die Kraft des Geistes. Wenn man an etwas Beunruhigendem festhält, das man für real hält, wird es unser Bewusstsein ausfüllen und uns von der wahren Wahrnehmung abschneiden.

Miles O’Brien von der Sternenflotte wurde von einer anderen Spezies wegen eines Verbrechens verurteilt, und seine Strafe besteht darin, dass ihm Erinnerungen an 20 Jahre Haft eingepflanzt werden. Obwohl dieser Vorgang nur wenige Minuten dauert, ist O’Brien davon überzeugt, dass er diese 20 Jahre tatsächlich im Gefängnis verbracht hat, und er hat all die dunklen Erinnerungen als “Beweis“ dafür, dass all dies wirklich geschehen ist.

Während O’Briens Freunde auf dem Schiff versuchen, ihn davon zu überzeugen, dass keine seiner Gefängniserinnerungen real ist, klammert sich O’Brien an den Glauben, dass seine Erinnerungen wahr sind. Glücklicherweise hat der HEILIGE GEIST einen Plan, um den Geist von den Albträumen zu befreien, die für real gehalten werden. Der einzige Ausweg aus dem Traum führt über völlige Vergebung. Die Lösung wird nicht dadurch kommen, dass man analysiert, was im Traum geschehen ist, was schiefgelaufen ist, was man hätte anders machen können, oder indem man versucht herauszufinden, wie man das Problem beheben könnte. Solche Versuche halten einen nur gefangen. Dem sanften, liebevollen Leitfaden des HEILIGEN GEISTES zu folgen, ist der einzige Ausweg.

Es ist tiefgründig, wenn man all O’Briens Erlebnisse unter dem Gesichtspunkt des Geistes betrachtet. Er hat sich das Ganze ausgedacht: die Inhaftierung, das Horten von Lebensmitteln, das Verhungern, den Mord an seinem Freund und nun die Rückkehr auf das Schiff. Der Traum entsteht vollständig aus den Überzeugungen im Geist. Zweifelnde Gedanken werden aus Schuldgefühlen im Geist auf sich selbst oder andere projiziert. Die Projektionen werden als reale Ereignisse erlebt, die die eigenen Gedanken und Überzeugungen bestätigen. O’Briens Bemühungen, Dinge aus seinem Bewusstsein zu verdrängen, zeigen sich in seinem Wachtraum als Wut, während er darum kämpft, das zu schützen, was er verbirgt. Er will sich den schuldbeladenen Erinnerungen nicht stellen. Die Belastung, in einem gespaltenen Geist zu leben, ist enorm. Er kann es weder vor sich selbst noch vor anderen verbergen. Jeder kann sehen, was vor sich geht. Es ist kein Geheimnis. Er versucht, private Gedanken so lange wie möglich in seinem eigenen Geist verborgen zu halten, und sein Leiden ist für alle offensichtlich.

Genau wie O’Brien können wir uns an vergangenen Fehlern festklammern, als wären sie real und hätten eine eigene Realität – diese Erinnerungen, die aus Schuldgefühlen im Geist entstanden sind. Vergebung ist die einzige Antwort. Es hilft nicht, einfach nur zu hören, dass diese Welt nicht real ist; der HEILIGE GEIST muss unseren Geist befreien und uns helfen, uns den Überzeugungen zu stellen, die dem Traum zugrunde liegen. Wir müssen bereit sein, durch die Dunkelheit zum Licht zu gehen und die Dinge wirklich mit dem GEIST zu sehen, um frei zu sein.

  • Star Trek: Raumschiff Voyager: Rätselhafte Visionen
Die Welt ist ein Traum, den der schlafende Geist erschafft, der sich schuldig fühlt, weil er glaubt, sich von GOTT getrennt zu haben. Die Anziehungskraft, die bestimmte Gestalten (Menschen) im Traum auf uns ausüben, ist der Ausdruck dafür, dass der Geist mit der Ganzheit nicht zufrieden ist und einen Aspekt der Vergangenheit heraufbeschwört – was nichts anderes ist als die verschleierte Anziehungskraft der Schuld.

Hinter dem Geheimnis, das wir aufdecken wollen, verbirgt sich das Ego. Die Alternative ist ein neuer Lebenszweck. Unsere Stärke liegt darin, in der Gegenwart GOTTES vollkommen präsent zu sein. Der Ersatz für die LIEBE ist der Glaube, dass wir niemals zur LIEBE GOTTES zurückkehren können, sodass wir uns mit besonderen Hass-Liebe-Beziehungen zufriedengeben müssen.

Jeder Versuch, etwas aus einer besonderen Beziehung herauszuholen, ist eine Ablenkung von der wahren Glückseligkeit, die der Heilige Augenblick oder die STILLE im Inneren ist. Die Welt wurde als Ablenkung von der wahren Glückseligkeit erschaffen.

  • Star Trek: Raumschiff Voyager: Das Ultimatum
Diese Folge bringt die zentrale Botschaft des Kurses auf den Punkt:

“Die Raffiniertheit des Ego hinsichtlich seiner Selbsterhaltung ist enorm, stammt aber aus ebender Macht des Geistes, die das Ego verleugnet. Das bedeutet, dass das Ego das angreift, wodurch es erhalten wird, was extreme Angst zur Folge haben muss. Deshalb merkt das Ego nie, was es tut. Es ist vollkommen logisch, aber eindeutig wahnsinnig.”

“Einige versuchen, ihr Leiden in Spielen wegzulegen, die sie spielen, um ihre Zeit zu füllen und ihre Trauer von sich fernzuhalten. Andere verleugnen, dass sie traurig sind, und sehen ihre Tränen gar nicht. Ein jeder bevölkert seine Welt mit Gestalten aus seiner persönlichen Vergangenheit, und daran liegt es, dass sich private Welten tatsächlich unterscheiden. Doch die Gestalten, die er sieht, waren niemals wirklich, denn sie sind nur aus seinen Reaktionen auf seine Brüder gebildet und schließen ihre Reaktionen auf ihn nicht mit ein.”

Im Schlaf und in angstvollen Träumen entsteht eine ganze Welt – eine Welt in einem selbst auferlegten, computergesteuerten Winterschlaf. Für die Gefangenen scheint es kein Entkommen aus dieser bizarren Welt der Masken, Spiele, Kostüme und Figuren zu geben. Die Angst scheint die vollständige Kontrolle zu haben. Diejenigen, die sich für den Schlaf entschieden haben, scheinen ihre Macht an die Angst abgegeben zu haben, die diese nutzt, um sich selbst sowie all die Kulissen und Figuren, die sie erschaffen hat, aufrechtzuerhalten.

Um Befreiung zu erlangen, werden Versuche unternommen, mit der Angst zu argumentieren, zu verhandeln, zu feilschen und Kompromisse einzugehen. Sie alle scheitern. Am Ende stellt sich jedoch heraus, dass man der Angst direkt begegnen und sie als das entlarven muss, was sie ist – Nichts –, bevor Befreiung und wahre Freiheit möglich sind. Es ist Zeit aufzuwachen!

  • Star Trek: Raumschiff Voyager: Wache Momente
Um zu erwachen, müssen wir zunächst erkennen, dass wir alle denselben Traum träumen und es nur einen einzigen Träumer gibt. Dieser schaut sich den Traum gleichzeitig aus 8 Milliarden Augenpaaren an. Diese Fragmentierung erzeugt die Illusion der Trennung. Da es sich jedoch um denselben Traum handelt, gibt es nichts außerhalb von dir. Wenn es nichts außerhalb von dir gibt, was könnte dich dann bedrohen?

  • Star Trek: Strange New Worlds: Kinder des Kometen
“Zeit ist ein Kunstgriff, ein Taschenspielertrick, eine Riesenillusion, in der Figuren wie durch Zauberei kommen und gehen. Doch hinter den Erscheinungen gibt es einen Plan, der sich nicht ändert. Das Drehbuch ist geschrieben. Wann die Erfahrung eintreten wird, um dein Zweifeln zu beenden, das steht fest. Denn wir sehen die Reise nur von jenem Punkt, wo sie geendet hat, indem wir auf sie zurückblicken und uns einbilden, wir würden sie noch einmal unternehmen und im Geist Revue passieren lassen, was vergangen ist.”
(EKIW: Lektion 158, 4.)

  • Star Trek: Strange New Worlds: Die Kunst der Gnade (Alternativtitel: Eine Qualität der Barmherzigkeit)
“VATER, wir kennen nicht den Weg zu DIR. Doch haben wir gerufen, und DU hast uns Antwort gegeben. Wir werden uns nicht einmischen. Die Wege der Erlösung sind nicht die unseren, denn sie gehören DIR. Und bei DIR suchen wir nach ihnen.”
(EKIW: Lektion 189, 10. 1.-5.)

"Alle Dinge dienen dem Besten. Es gibt keine Ausnahmen, außer im Urteil des Ego.”
(EKIW: Kapitel 4, V. 1. 1.-2.)

  • Star Trek: Strange New Worlds: Valles Marineris
“Zeit ist ein Kunstgriff, ein Taschenspielertrick, eine Riesenillusion, in der Figuren wie durch Zauberei kommen und gehen. Doch hinter den Erscheinungen gibt es einen Plan, der sich nicht ändert. Das Drehbuch ist geschrieben. Wann die Erfahrung eintreten wird, um dein Zweifeln zu beenden, das steht fest. Denn wir sehen die Reise nur von jenem Punkt, wo sie geendet hat, indem wir auf sie zurückblicken und uns einbilden, wir würden sie noch einmal unternehmen und im Geist Revue passieren lassen, was vergangen ist.”
(EKIW: Lektion 158, 4.)


Filme

  • Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart
In diesem Film wird ein Satz aus der Zusammenfassung von Ein Kurs in Wundern verwendet. Es handelt sich um ein Zitat von Spock, das er während eines vulkanischen Gedächtnistests nach seiner Wiedergeburt aufsagt. Es lautet: “Nichts Unwirkliches existiert.“ (“Nothing unreal exists.“) Es wird im Film als “Kiri-kin-thas erstes Gesetz der Metaphysik“ (“Kiri-kin-tha's first law of metaphysics“) bezeichnet.

  • Star Trek: Der erste Kontakt
Die Borg assimilieren Lebewesen, um eine sich ständig erweiternde kollektive Identität aufzubauen. Die Föderation hingegen schätzt die Unabhängigkeit und Freiheit des Einzelnen, eine persönliche Identität zu wählen und zu bewahren. Beide Konzepte (kollektive Identität und persönliche Identität) setzen die Existenz privater Gedanken voraus und sind somit nichts anderes als Illusionen.

Es ist hilfreich, sich mit den Überzeugungen über das Konzept der Borg und den damit verbundenen Ängsten auseinanderzusetzen, da diese ein Spiegelbild der Angst des Egos vor GOTT sind. Es ist ein Beispiel für die Angst, sich mit einem Bruder zu verbinden. Das Ego fürchtet sich vor dem Konzept der Assimilation und dem vermeintlichen Verlust der Autonomie, daher versucht es, anzugreifen und sich vor dem Schrecken des Fremden zu schützen.

Diese Ängste und Überzeugungen verschleiern nur die Wahrheit: Es gibt keine Trennung und somit nichts, was assimiliert werden könnte. Der Plan des Egos ist der Verlust der Freiheit für den SOHN GOTTES. Das Ego ist der unsichtbare fremde Wille, der als falsch durchschaut werden muss, um inneren Frieden zu erfahren.

  • Star Trek Into Darkness
In diesem Film geht es um unsere Bestimmung, “uns zu erinnern, wer wir einst waren und dass wir wieder so sein können“ – der CHRISTUS. Der Geist ist versucht, den Überzeugungen nachzugeben, dass etwas geschützt werden muss und dass jemand verletzt werden könnte. Es gibt eigentlich keine Zukunft, sondern nur eine Projektion der Vergangenheit. Das einzige Problem ist die lineare Zeit, und daher liegt die Lösung in der Gleichzeitigkeit.

P.S.: Der Film enthält nebenbei eine deutliche Anspielung auf das Zeitgeschehen zum Zeitpunkt seiner Entstehung.

Apollo 13

Themen: Wut, Zusammenarbeit, Kontrolle loslassen, Führung, Geistesschulung

Apollo 13 ist ein Film unter der Regie von Ron Howard aus dem Jahr 1995 und eine Verfilmung der Mondmission Apollo 13. Der zum Teil mit Original-Dialogen inszenierte Film, der auch im Space Center gedreht wurde, ist einer der bis heute bekanntesten Filme über die NASA. Regisseur Ron Howard entschied sich bei der Rollenbesetzung gegen den Wunsch des echten Jim Lovell für Tom Hanks, der sich persönlich schon immer für die Raumfahrt interessiert hatte und in der Rolle einen Herzenswunsch sah.

Bild Apollo 13 war die siebte bemannte Raumfahrtmission im Apollo-Programm der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA mit dem Ziel der dritten bemannten Mondlandung. Das Abzeichen der Apollo-13-Mondlandemission zeigt Apollo, den Gott des Lichts der griechischen Mythologie, der symbolisiert, dass die Apollo-Flüge das Licht des Wissens auf die gesamte Menschheit übertragen haben. Die lateinische Redewendung Ex Luna, Scientia bedeutet "Vom Mond, Wissen". Doch das Licht der Erkenntnis kam nicht vom Mond, sondern wurde genau zu dieser Zeit als Ein Kurs in Wundern der US-amerikanischen Psychologin Helen Schucman übermittelt.

Am 11. April 1970 um 13:13 Ortszeit startete die 13. Apollo-Mission vom Kennedy Space Center in Florida. Rund 56 Stunden später, am 13. April - noch auf dem Hinweg zum Mond - geschah die Havarie. Ein Geschehen voll wunderbarer Symbolik. Der Name des Kommandanten Lovell erinnert mich immer an “Love will” und damit an folgenden Satz aus dem Kurs: “Love will enter immediately into any mind that truly wants it, but it must want it truly.” Berühmter als dieser Satz aus dem Kurs ist zurzeit allerdings noch der Satz von Kommandant Lovell, der zur Redewendung wurde „Houston, wir haben ein Problem!“ (im Original: “Houston, we’ve had a problem here.”). Ein wunderbares Symbol für die Bitte um Führung durch den HEILIGEN GEIST.

Die Grundlage für Führung ist das Vertrauen in den HEILIGEN GEIST. Ohne Vertrauen und ein klares Ziel, den Geist zu heilen, wird das Ego selbst in scheinbar lebensbedrohlichen Situationen Amok laufen. Ausgehend von den Ereignissen der Apollo-13-Mission zum Mond werden die Astronauten und das Unterstützungsteam am Boden (Mission Control Center in Houston, Texas) im Verlauf der Mission durch eine Reihe von technischen Pannen zunächst mit Wut, Schuldzuweisungen, Angst vor Konsequenzen, Kommunikationsschwierigkeiten, falscher Verantwortung und Angst vor Fehlern konfrontiert.

Auch wenn scheinbar immer wieder Probleme auftauchen, können die Astronauten erst dann Klarheit und Führung erlangen, wenn sie ihre vermeintlichen Einzelinteressen beiseite legen, bereit sind, ihre Projektionen fallen zu lassen und wirklich miteinander zu kommunizieren, um ihre Rückkehr nach Hause zu steuern. Schließlich tauchen auch Zeugen auf, die diesen Sinneswandel hin zur Vergebung widerspiegeln, und am Ende geschehen Wunder, die von allen auch als solche empfunden werden!

“Man kann nie wissen, was sich alles ereignet, bevor man sicher wieder zu Hause ankommt.”
(Filmzitat)

Gravity

Themen: Projektion, Einsamkeit, Akzeptanz, Vertrauen/Glaube, Vergebung, Vergangene Assoziationen heilen, Gedankenkraft, Wachsamkeit

Gravity ist ein US-amerikanisch-britischer Film aus dem Jahr 2013, der im Weltraum spielt, aber kein Science-Fiction-Film ist, sondern einer der wenigen Filme, die im Weltraum der Gegenwart spielen. Die Hauptrolle spielt Sandra Bullock, die über weite Strecken des Films als einzige Darstellerin zu sehen ist. Die einzige Nebenrolle spielt George Clooney. Regie führte Alfonso Cuarón, der auch am Drehbuch und Schnitt mitarbeitete und den Film mitproduzierte. Viereinhalb Jahre hat Cuarón gewartet, zusammen mit seinem Kameramann Emmanuel Lubezki, bis die Technik so weit war, um seine Vision aus dem All auf die Leinwand zu bringen. Die Dreharbeiten waren die Hölle, strapaziös und chaotisch, völlig unberechenbar. Was dabei rauskam, ist ein bildgewaltiger Weckruf zum Erwachen - ein Film wie eine Meditation!

Die Kulisse für diesen Film ist wie der Geist: Der Raum ist riesig, und die Menschen sind wie Gedanken. Sie können durch den geringsten Anstoß außer Kontrolle geraten. Trümmer können mit hoher Geschwindigkeit durch den Geist rasen und scheinbar Chaos und sogar Zerstörung verursachen. Es erfordert Wachsamkeit und Entschlossenheit, die Kraft der Entscheidung zu nutzen, die Vergangenheit immer wieder loszulassen und sich weiter in Richtung Heimat zu bewegen; wir tun es für das Ganze. Die LIEBE ist bei jedem Schritt auf dem Weg dabei.

Wenn wir glauben, die Liebe unseres Lebens verloren zu haben, dann ist das Leben auf dem Planeten Erde nichts weiter als ein Abarbeiten der Dinge. Aber das ist keine Art zu leben; in der Tat hat das nichts mit dem Leben zu tun. Das Festhalten an der Vergangenheit ist eine Form der Verleugnung des gegenwärtigen Augenblicks, der Verleugnung der Wirklichkeit GOTTES. Wie schmerzhaft oder traurig die Erinnerung an den Verlust auch sein mag, nur eine völlige Hingabe wird es ermöglichen, dass das, was wir sind, wieder ins Bewusstsein tritt.

Astronaut Matt Kowalski hört mehrmals im Film den Country-Song Angels are hard to find von Hank Williams Jr. Der Songtext verrät einen emotionalen Subtext der Musik: Im Song besingt Williams eine verlorene Liebe und bittet Gott darum, bei der Suche nach einer neuen behilflich zu sein. Das kann als Prophezeiung gedeutet werden, denn es wird sich herausstellen, dass Dr. Stone in der Stille des Weltalls mit den Erinnerungen an den Verlust ihrer Tochter konfrontiert ist. Nicht zufällig bricht die Musik auf ihre Bitte hin bei der Textzeile „It’s my fault I lost the first one you sent to me“ ab.

Dieses ganze Geschehen ist ein gewaltiger Weckruf: Solange wir nicht die Entscheidung treffen und Ja zum Erwachen sagen, geht es im Leben nur ums Überleben. Wenn die Entscheidung im Bewusstsein klar ist, bleibt nichts anderes übrig, als den Sprung des Vertrauens/Glaubens zu wagen, von Augenblick zu Augenblick. Wir haben eine enorme Kraft in uns, die Macht, Berge zu versetzen; wenn diese geistige Energie fokussiert ist, ist alles möglich. Alles, was zählt, ist, dass wir uns darauf einlassen. Wir können nie wirklich allein sein, denn der HEILIGE GEIST ist immer gegenwärtig. Auch wenn die Dinge manchmal katastrophal erscheinen können, ist unsere Heimkehr und unser Erwachen gesichert.

Der Marsianer - Rettet Mark Watney

Themen: Verlassenheit, Einsamkeit, Zweifel, Unwürdigkeit, Glaube, Inspiration, Mächtige Gefährten, Kommunikation, Humor, Geistesschulung, Vertrauen

Der Marsianer - Rettet Mark Watney (Originaltitel: The Martian) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film des Regisseurs Ridley Scott aus dem Jahr 2015, basierend auf dem Roman Der Marsianer von Andy Weir. Hauptdarsteller ist Matt Damon.

Mark ist ein Astronaut, der auf dem Mars gestrandet ist und sich offensichtlich nicht zu Hause fühlt. Zurückgelassen von einer Besatzung, die ihn für tot hält, muss Mark eine Entscheidung treffen. Er kann an der Unmöglichkeit seiner Situation zerbrechen - als einziger Mensch auf einem unbewohnbaren Planeten festzusitzen, mit begrenzten Ressourcen und vier Jahren, bis eine Rettungsmannschaft ihn erreichen würde - oder er kann sich "an die Arbeit machen". Mark entscheidet sich dafür, sich an die Arbeit zu machen.

“An irgendeinem Punkt geht einfach alles schief, alles geht einfach schief. Und sie werden sagen: Das war‘s! Das ist mein Ende! Sie können das entweder akzeptieren, oder an die Arbeit gehen! Das ist alles. Sie fangen einfach an, einen Schritt nach dem anderen, sie lösen ein Problem und dann das nächste und das nächste, bis sie genug Probleme gelöst haben und nach Hause kommen.”
(Filmzitat)

Was Mark in diesem Zitat als “Probleme” bezeichnet, sind in der Sprache des Kurses ganz einfach unsere Lektionen in Vergebung. Vergebung ist der Schlüssel zum Glück. Hier liegt der Weg zur Sicherheit in scheinbaren Gefahren, die uns auf Schritt und Tritt zu bedrohen scheinen und alle unsere Hoffnungen, jemals Ruhe und Frieden zu finden, ungewiss werden lassen. Hier finden alle Fragen eine Antwort; hier ist das Ende aller Ungewissheit endlich sichergestellt. Dies ist der Weg, der uns nach Hause zu GOTT führt.

Die Macht der Entscheidung ist alles, und Mark entscheidet sich für das Leben. Er geht jede seiner Herausforderungen mit Enthusiasmus, Initiative, Humor und Glauben an. Mark macht einen Schritt nach dem anderen, und wenn er "scheitert", steht er wieder auf. Nichts scheint sich ihm in den Weg zu stellen. Er braucht Nahrung; er findet heraus, wie man sie anbaut. Er braucht Wasser; er lernt, wie man es herstellt. Da er sich voll und ganz auf seine Aufgabe konzentrieren kann, hat er keine Zeit für Selbstmitleid, Zweifel oder Ablenkung.

Schließlich erlangt Mark die Fähigkeit, mit den Menschen auf der Erde zu kommunizieren, und seine Reise nach Hause macht einen gewaltigen Sprung. Für einen kurzen Moment vergisst Mark, dass der GEIST das Sagen hat, und er sieht sich mit seinem Stolz und dem Untergang seines Selbstverständnisses als Wissenschaftler konfrontiert.

Auch wir sind auf dem Planeten Erde nicht zu Hause, und die Erinnerung an die Heimat ruft uns, wenn wir auf sie hören wollen. Mark zeigt uns, wie einfach es sein kann - demütig und offen zu bleiben, zuzuhören, zu folgen und niemals aufzugeben. Diese Schritte werden uns den ganzen Weg nach Hause zu GOTT führen.

Interstellar

Themen: Zweifel, Quantenphysik, Zeit, Zweck, Vertrauen

Interstellar ist ein US-amerikanisch-britischer Science-Fiction-Film unter der Regie von Christopher Nolan aus dem Jahr 2014. Von Christopher Nolan stammen Filme mit zutiefst spirituellen Botschaften wie Memento, Batman Begins, Inception, Interstellar und Tenet. Christopher Nolans Filme zeichnen sich aus durch nicht lineares Storytelling, in sich hinein verschachtelte Handlungsstränge, sprunghafte Szenenwechsel in einer scheinbar komplexen Thematik. Inhaltlich befassen sich seine Filme zumeist mit dem Kampf der Protagonisten gegen den Wahnsinn und die Zerrissenheit, die sich in ihrem Inneren abspielt. Geprägt werden die Filme oft vom Spiel mit der Zeit, was sich etwa durch eine verschachtelte Handlung äußert, die nicht linear verläuft.

Interstellar ist ein mächtiger Quantenphysik-Film über die Beantwortung des Rufs zum Erwachen. Er nimmt uns mit auf eine Reise durch Raum und Zeit, um zu erkennen, dass letztlich alles nur Geist ist, dass wir immer nur mit uns selbst kommunizieren und dass der HEILIGE GEIST alles, woran wir zu glauben scheinen, nutzen wird, um uns zu erreichen.

Die Erde wird schnell unbewohnbar, die Menschen sind zum Verhungern und zu Krankheiten verdammt. Die Hauptfigur, Cooper, nimmt eine Mission an, um eine neue Welt zu finden. Es ist ein Sprung des Glaubens, eine Mission des Herzens durch die Dunkelheit des Geistes.

Cooper und seine Astronauten-Kollegen reisen durch schwarze Löcher, in denen sich die Zeit biegt. Minuten im Weltraum entsprechen Jahren auf der Erde. Jeder von ihnen muss sich seinen Gefühlen von Verlust, Zweifeln und Ängsten stellen, während sie an ihre Lieben denken, die zurückbleiben und schnell altern. Jede Entscheidung wird zu einem Ruf nach einem höheren Ziel, das über besondere Beziehungen hinausgeht. Diese Entscheidung wird jedes Mal leichter, wenn sie getroffen werden muss. Die Verpflichtung, für das, was man im Herzen fühlt, ins Ungewisse zu gehen, ist bereits eingegangen worden; es gibt keine andere Wahl.

„Liebe ist das Einzige, was wir wahrnehmen können, das Zeit und Raum übersteigt“, sagt Amelia, Coopers Kollegin, “vielleicht sollten wir darauf vertrauen, auch wenn wir es nicht verstehen können!“ Wir wissen nicht, was Liebe ist, und doch werden wir alle von dieser mächtigen Kraft angezogen, die uns zeigen will, wer wir wirklich sind. „Und WAS du bist, wird dir von SICH berichten.“ (EKIW: Kapitel 31, V. 17. 9.) Es gab nie etwas außerhalb von uns. Es war alles Liebe, die uns Schritt für Schritt nach Hause rief. Folgen wir dem Ruf des Herzens bis nach Hause!

Das fünfte Element

Themen: Zusammenarbeit, Zweck, Vertrauen

Das fünfte Element (Originaltitel Le Cinquième Élément) ist ein Science-Fiction-Film von Luc Besson aus dem Jahr 1997. Drehbuchautor Luc Besson hatte die Idee zu einer solchen Geschichte bereits im Alter von 16 Jahren, doch es dauerte 21 Jahre, bis der Film mit veranschlagten Produktionskosten von über 100 Millionen US-Dollar auch tatsächlich umgesetzt werden konnte. Dabei entstand ein virtuoses Werk, das mit einer bis ins Detail liebevoll und detailliert gestalteten Zukunftskulisse und atemberaubenden Effekten für Freude sorgt. Das fünfte Element ist ein rasantes Sci-Fi-Vergnügen, mit einem herrlich komischen Bruce Willis und einer charmanten Milla Jovovich.

Die Liebe rettet das Universum. „Vollkommene Liebe vertreibt die Furcht.“ (EKIW: Kapitel 1. VI. 5.)

Als Korben Dallas (Bruce Willis) betet, die perfekte Frau zu treffen, um seinen Lebenszweck zu finden, fällt Leeloo buchstäblich vom Himmel in sein Leben. Er weiß nicht, dass sie auf einer Mission ist, das Universum zu retten, und sie weiß nicht, dass sie ihre Mission ohne ihn nicht erfüllen kann. Da er kurz davor steht, einen weiteren Job zu verlieren, will er das Risiko, Leeloo zu helfen, nicht eingehen, aber er hat keine Wahl. Angetrieben von der unverkennbaren Verbindung, riskiert er alles, um ihre gemeinsame Mission anzunehmen.

Der Retter der Welt zu sein, bedeutet mehr als nur die Form des Planeten zu retten. Es geht um die Verbindung, den vereinten Zweck und die Liebe.

Ein ungleiches Team mächtiger Gefährten findet sich zusammen, um die Dunkelheit davon abzuhalten, die Erde zu zerstören. Was ist die Dunkelheit anderes als der Mangel an Liebe? Was kann die Dunkelheit vertreiben, wenn nicht das Licht der Liebe?

Passengers (2016)

Themen: Weckruf, Aufgabe, Sucht, Ungerechtigkeit, Einsamkeit, Täuschung, Schuldgefühle, Geistesschulung, Öffnung für die Liebe, Vergebung

Passengers ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film von Morten Tyldum, der Ende 2016 in die US-amerikanischen und Anfang 2017 in die deutschen Kinos kam. In den Hauptrollen sind Jennifer Lawrence und Chris Pratt zu sehen.

Jim Preston sieht sich mit seinem Glauben an Trennung und Einsamkeit konfrontiert, nachdem er allein auf einem Raumschiff aufgewacht ist, das zu einer weit entfernten Kolonie fliegt, während die anderen Passagiere noch schlafen. Nach monatelanger innerer Zerrissenheit beschließt er, eine andere Passagierin, Aurora, zu wecken, aber wegen der Schuldgefühle, die er dabei empfindet, beschließt er, ihr nicht zu sagen, was er getan hat.

“Ein Ertrinkender wird immer versuchen, jemanden mit in die Tiefe zu ziehen. Das ist nicht richtig, aber er ist am Ertrinken.”
(Filmzitat)

Eine Zeit lang durchleben die beiden die Flitterwochenphase einer besonderen Liebesbeziehung, bis Aurora Jims schuldhaftes Geheimnis entdeckt. An diesem Punkt bietet sich eine tiefgreifende Gelegenheit zur Heilung. Die Versuchung, zu glauben, dass wir ungerecht behandelt wurden, ist eine Grundüberzeugung unseres Geistes, und in diesem Film muss Aurora entscheiden, ob sie Jim verzeihen will, dass er sie 90 Jahre zu früh geweckt hat. Der Glaube daran Opfer zu sein und an ungerechte Behandlung ist tief in der menschlichen Psyche verwurzelt, und erst die Erkenntnis, dass sie von Angriffsgedanken im eigenen Geist herrühren, ermöglicht es, sie loszulassen.

“Wir sind gestrandet, auf einem sinkenden Schiff.”
(Filmzitat)

“Denk nicht so verbissen daran, wo du lieber wärst. Mach das Beste aus dem, wo Du gerade bist.”
(Filmzitat)

Ein weiteres wichtiges Thema in diesem Film ist die Besessenheit vom Schlaf. Sowohl Jim als auch Aurora sind wütend darüber, „geweckt“ worden zu sein. Dies ist eine Parallele zu dem tiefen Wunsch der meisten Menschen, im Schlaf zu bleiben, und dem starken Widerstand gegen das Aufwachen. Die Welt misst dem Schlaf weitaus mehr Bedeutung bei als dem Aufwachen zu unserer wahren Realität. In der Tat wird das Aufwachen, wie es von den Figuren in diesem Film dargestellt wird, als Eingriff in das „Leben“ angesehen.

In Wahrheit kann uns nie etwas vorenthalten werden, denn GOTTES Gaben an uns sind ewig und daher immer verfügbar. Wenn wir uns von unserer Investition in das, was wir für das „Leben“ halten und was uns unserer Meinung nach Glück bringen wird, lösen, entdecken wir, dass wahre Vergebung das einzige Konzept ist, das irgendeinen Wert hat.

“Wir haben alle Träume, wir machen Pläne, als wären wir die Kapitäne unserer Zukunft. Aber wir sind Passagiere, wir reisen, wohin das Schicksal uns führt.”
(Filmzitat)

Es gibt keinen Verlust und kein Opfer, wenn wir dem HEILIGEN GEIST folgen und zur Wahrheit erwachen. Wenn wir glücklich und bereitwillig unsere Pläne für die Zukunft loslassen und den Plan des HEILIGEN GEISTES annehmen, entdecken wir, dass alles, was wir jemals wollten, in unserer gegenwärtigen Verbindung verfügbar ist. Sogar der Fehler, der Jim scheinbar zu früh aus dem Schlaf gerissen hat, war letztlich notwendig, um den zentralen Fehler im System zu berichtigen. Im Plan des HEILIGEN GEISTES geht niemand verloren. Im Gegenteil, jeder wird gesegnet.

Tron: Legacy

Themen: Gespaltener Geist, Autoritätsproblem, Perfektionismus, Projektion, Familie, Geistesschulung, mächtige Gefährten, Wunder, wahre Identität entdecken

Tron: Legacy ist ein Science-Fiction-Film von Joseph Kosinski aus dem Jahr 2010. Er ist die Fortsetzung des 1982 entstandenen Films Tron. Dies ist ein klassischer Film über das Autoritätsproblem: die Vorstellung, wir könnten selbst bestimmen, anstatt zu akzeptieren, dass wir perfekt sind, so wie GOTT uns geschaffen hat.

Kevin Flynn ist ein Videospielentwickler, der glaubt, eine digitale Welt geschaffen zu haben, in der er gefangen ist. Zwanzig Jahre später sehen wir Kevins Sohn Sam auf der Suche nach seinem Vater in der digitalen Welt, die in Konkurrenz, Hass und Tod verkommen ist.

Um dieser Welt der Projektion zu entkommen, die wir erschaffen haben, bedarf es der Bereitschaft, göttliche Intervention - das Wunder - anzunehmen, symbolisiert durch die Figur Quorra in diesem Film. Obwohl Kevin weiß, dass Quorra den Schlüssel zur Befreiung in der Hand hält, muss er dennoch bereit sein, seine „Zen“-Komfortzone zu verlassen und anzuerkennen, dass sein Versuch, eine perfekte Welt zu erschaffen, ein völliger Fehlschlag war. Wenn wir uns in der Welt des Egos befinden, ist Nicht-Spielen auch keine Lösung. Wir müssen lediglich lernen, das richtige Spiel zu spielen - das Spiel der Vergebung.

“Erlösung kann wie ein Spiel betrachtet werden, das glückliche Kinder spielen.”
(EKIW: Lektion 153, 12. 1.)

Sobald Kevin bereit ist, die Verantwortung für die Projektion der Welt zu übernehmen, wird das Wunder für die Rückkehr durch das Portal aktiviert, was die Annahme der SÜHNE symbolisiert.

Die Konfrontation zwischen Kevin und seiner Schöpfung Clu am Ende des Films ist zweifellos eine der besten Darstellungen der Wachsamkeit, die nötig ist, um unsere Projektionen der Welt zurückzunehmen und NACHHAUSE zurückzukehren. Es ist Zeit, alles zu vergeben, zu erkennen, dass wir uns “alles ausgedacht haben”, und die volle Verantwortung für unseren Geisteszustand zu übernehmen.

Ender’s Game - Das große Spiel

Themen: Inspiration, Zusammenarbeit, Vergebung, Unschuld

Ender’s Game - Das große Spiel (Originaltitel: Ender’s Game) ist ein Science-Fiction-Film, basierend auf dem Roman Das große Spiel von Orson Scott Card. Regie führte Gavin Hood, die Hauptrollen spielen Asa Butterfield, Viola Davis, Harrison Ford, Ben Kingsley, Abigail Breslin und Hailee Steinfeld. Der Film beginnt mit einem Zitat des Protagonisten Andrew „Ender“ Wiggin:

“Wenn ich meinen Feind so gut verstehe, dass ich ihn besiegen kann, dann liebe ich ihn in diesem Moment auch.”
(Filmzitat)

“Was wir vergeben, wird ein Teil von uns, so wie wir uns wahrnehmen. Der SOHN GOTTES vereinigt alle Dinge in sich, wie DU ihn schufst.”
(EKIW: Lektion 350, 1. 1.-2.)

Jesus wird in der Bibel mit den Worten zitiert: “Euch aber, die ihr zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen! Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch beschimpfen!” (Bibel, Einheitsübersetzung, Lukas 6,27-28) Wenn Jesus sagt, man solle seinen Feind so lieben wie sich selbst, geht es nicht um ein soziales Verhalten, um keine Gesellschaftsveränderung, keine Verbesserung der Verhältnisse, sondern darum, uns ein umfassenderes Gefühl von unserem Dasein und unserem Bewusstsein zu geben. Jesus hebt den Feind nur deshalb hervor, weil wir, sobald wir den Feind einbeziehen können, auch alles Übrige einbeziehen können - wieso dann noch irgendwas ausschließen? Was genau damit gemeint ist, macht uns Jesus im Kurs deutlich. „An Feinde glauben ist deshalb an Schwäche glauben, und was schwach ist, ist nicht der WILLE GOTTES.“ „Wenn ich mir selbst vergeben und mich daran erinnert habe, WER ich bin, werde ich alles und jeden segnen, den ich sehe. Es wird keine Vergangenheit geben - und deshalb keine Feinde. Ich werde mit Liebe auf alles schauen, was ich vorher nicht sehen konnte.“ Mit anderen Worten: Wenn wir an Feinde glauben, müssen wir beten, aber nicht für unsere Feinde, sondern für die Berichtigung unserer Wahrnehmung von Feinden.

Der Feind ist der Unbekannte; jemand, von dem man annimmt, dass er ein anderes Ziel verfolgt und dem man deshalb nicht trauen kann. Den Feind zu kennen bedeutet, ihm nahe zu kommen und seine Beweggründe zu verstehen. Das einzig wahre Motiv kann nur ein Ruf nach Liebe oder eine Ausdehnung der Liebe sein. Es gibt nichts anderes. In der Verwirklichung eines gemeinsamen Ziels wird das Einssein (die Liebe) erkannt. Ender gehört zu einer Gruppe von Jugendlichen, die ausgewählt wurden, um eine Verteidigungsarmee zu bilden, die die Erde vor einer Invasion von Außerirdischen schützen soll.

Ender erkennt in sich und seinem Bruder einen Killerinstinkt (das Ego). In seiner Schwester sieht er das Spiegelbild des Mitgefühls und der Freundlichkeit (den HEILIGEN GEIST). Die Welt des Egos ist ein Schlachtfeld, auf dem der Killerinstinkt geschätzt und zur Zerstörung eingesetzt wird, während Mitgefühl als Schwäche angesehen wird. Unabhängig von der äußeren Situation hat Ender keine andere Wahl, als seinen Teil des Plans zu erfüllen und mit Gewissheit und Stärke voranzugehen, ohne sich zurückzuhalten. Wenn er die Möglichkeit hat, zu führen, leitet Ender sein Team durch Zusammenarbeit, inneres Zuhören und Vertrauen.

Der HEILIGE GEIST hat schon immer mit dem Geist kommuniziert. Wenn die Erkenntnis der Unschuld dämmert, gibt es kein Zurück mehr. Der Schutz des Symbols der Unschuld, des CHRISTUS Kindes, wird zur einzigen Aufgabe.

The Sunchaser

Themen: Ungerechtigkeit, Intellektualisierung, Perfektionismus, Unterdrückung, ungeheilter Heiler, Magie, energetische Verbindung, Geistesschulung

The Sunchaser (Alternativtitel: Sunchaser - Die Suche nach dem Heiligen Berg) ist der letzte Film von Regisseur Michael Cimino, entstanden 1996. Man darf dem Film ein gewisses Mischmasch aus Mystizismus und New-Age-Psychologie und die mangelnde Charakterentwicklung und Tiefe der Figur Michael Reynolds nicht übel nehmen, verweist der Film doch auf etwas sehr Wesentliches.

Der Film verweist unter anderem auf ein Phänomen, das in der Psychologie als Stockholm-Syndrom bekannt ist. Die rein weltliche Psychologie versteht jedoch die Wahrheit und damit auch dieses Phänomen nicht. Dass Opfer von Geiselnahmen manchmal eine positive emotionale Beziehung zu ihren Entführern aufbauen, die dazu führen kann, dass die Opfer mit den Tätern sympathisieren und mit ihnen kooperieren, liegt daran, dass sich in solchen Extremsituationen der “Krampf im Bewusstsein” - das persönliche Selbst - löst und die Wahrheit sichtbar wird. In einer solchen Situation erkennen wir, dass materielle Dinge keine Bedeutung haben und wir erkennen im Nächsten unseren Bruder und verhalten uns entsprechend.

Der erfolgreiche Onkologe Michael Reynolds, der flott mit seinem Porsche zur Arbeit kommt, hört im Auto gerade den Song „What a Difference a Day Makes“, und ahnt nicht die tiefe Bedeutung dieses Songs für sein Leben. Michael ist ein Arzt, der innerhalb von vierundzwanzig Stunden ein rapides „Aufbrechen und Auflösen“ seines Selbstkonzepts erlebt. Er scheint der Inbegriff von jemandem zu sein, der es „geschafft“ hat. Er ist ein reicher Onkologe mit einem teuren Sportwagen, einer schönen Frau und einer vielversprechenden Karriere. Michael sieht sich selbst als hilfsbereiten Menschen mit einem tollen Leben, aber unter der Maske des Erfolgs verbirgt er Stolz, Wut und Schmerz. Er ist Arzt geworden, um ungelöste Konflikte und Schuldgefühle aus seiner Vergangenheit loszuwerden.

Nichts kommt zu uns, außer durch unseren eigenen Wunsch, und in seinem Wunsch nach wahrem Glück ruft Michael nach einer Intervention. Der HEILIGE GEIST bringt Michael mit Blue zusammen, einem sterbenden sechzehnjährigen Mystiker, der die weltliche Rolle eines Gangmitglieds verkörpert. Blue hilft Michael, auf höchst unkonventionelle und schroffe Weise, mit Erinnerungen in Kontakt zu kommen, die er aus seinem Bewusstsein verdrängt hat. Für die Welt sieht Michaels Berichtigungsprozess mit Blue gewalttätig und nach Misshandlung aus, und doch ist die vierundzwanzigstündige Transformation für beide Figuren nichts weniger als ein Wunder.

Dieser Film zeigt uns die Möglichkeit einer schnellen Auflösung des Egos, wenn wir dazu bereit sind. Manchmal braucht es extreme Szenarien, um die Dunkelheit zur Heilung zu bringen. Auf seinen Reisen mit Blue erlebt Michael seine Gedanken der Verurteilung hautnah, und jede Interaktion wird zu einer Kulisse für die Vergebung ungelöster Konflikte.

Das Erwachen ist ein totaler freier Fall der Hingabe, und The Sunchaser ist ein rasanter Film, der uns zeigt, dass wir nicht zwischen Fortschritt und Rückschritt unterscheiden können, wenn wir aus dem Traum erwachen, noch können wir die Form beurteilen, in der sich die Heilung zeigt. Wenn der HEILIGE GEIST das Sagen hat, ist jede Lehr- und Lernsituation maximal für die Heilung. Sie ist maximal in dem Sinne, dass jede beteiligte Person das meiste lernen wird, was sie zu diesem Zeitpunkt von der anderen Person lernen kann.

The Game

Themen: Geld, Die Maske fallen lassen, Vergangene Assoziationen heilen

The Game (deutscher Verweistitel: The Game - Das Geschenk seines Lebens) ist ein US-amerikanischer Thriller aus dem Jahr 1997. Die Hauptrolle spielt Michael Douglas. Wenn wir uns auf diesen Film einlassen, begreifen wir, auf welches Spiel wir uns längst eingelassen haben.

"Nur das eine weiß ich, dass ich blind war und jetzt sehe."
(Bibel EÜ, Johannes 9,25, Filmzitat)

Spoilerwarnung: Am besten liest du den folgenden Text erst, nachdem du den Film gesehen hast, denn dann ist die Wirkung noch beeindruckender!

Hast du schon genug von diesem Spiel? Du hast dich freiwillig darauf eingelassen, obwohl du nicht sicher bist, wann es begonnen hat. Das Spiel scheint alles zu benutzen, woran du glaubst; es spiegelt deine Wünsche und deine Ängste wider. Es spielt mit den Erinnerungen an die Vergangenheit. Sich dagegen zu wehren oder Rache zu üben, gibt dem Spiel nur neue Nahrung und verstärkt seinen Griff um deinen Geist. Je mehr du an einem Selbstbild festhältst, desto unwahrscheinlicher wird es, dass du das Spiel als das entlarvst, was es wirklich ist. Doch auch wenn das Spiel eine Zeit lang sehr real erscheinen mag, wirst du am Ende erleichtert darüber lachen, dass es nie das war, was es zu sein schien. All diese Menschen waren Schauspieler, die ihre Rollen spielten; und das, was du für echt hieltst, war auch nur gespielt: Das Spiel ist vorbei, heiliges KIND GOTTES! Willkommen zu Hause! Du kannst dich jetzt entspannen.

Die Legende von Bagger Vance

Themen: Depression, Zusammenarbeit, Lehrer/Schüler, Führung, Glaube, Zweck, Vergebung, Inspiration, gegenwärtiger Moment

Die Legende von Bagger Vance ist ein Film von Robert Redford mit Will Smith, Matt Damon und Charlize Theron aus dem Jahre 2000. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Steven Pressfield, dessen Geschichte wiederum dem altindischen Text “Bhagavad-Gita“ entlehnt ist. Die direkten Anspielungen auf die Bhagavad-Gita und hinduistische Spiritualität, inklusive etlicher ausführlicher Visionen, die ein zentrales Element der Handlung des Buches ausmachen, fehlen in der Verfilmung zu großen Teilen. Der mystische Eindruck, den der Caddy Bagger Vance im Film hinterlässt, ist in der Parallele zur Bhagavad-Gita begründet. Der Caddy Bagger Vance steht für Krishna; Rannulph Junuh repräsentiert den Fürsten Arjuna. Der Name des Golfplatzes, auf dem das Turnier stattfindet, “Krewe Island“, erinnert an Kurukshetra (“das Feld der Kurus“), wo im Mythos die große Schlacht stattfindet.

In einer Schlüsselszene des Films fordert Bagger Vance Junuh vor einem Abschlag auf, das Feld zu erkennen. Das bezieht sich auf den 13. Gesang der Bhagavad Gita, wo Krishna zu Arjuna von dem Feld und dem Kenner des Feldes spricht: Der irdische Körper und die gesamte Natur werden von Krishna als das Feld bezeichnet. Der Feldkenner ist der Geist. Das Feld verändert sich zu jeder Zeit und nur durch Gleichmut gegen Äußeres und vollkommene Hingebung an IHN kann das anfanglose HÖCHSTE (Brahman) erreicht werden.

Dies ist eine Geschichte über Glauben und Vertrauen und darüber, bereit zu sein, Führung und LIEBE anzunehmen und zu akzeptieren. Rannulph Junuh ist vom Leben desillusioniert und hat ein tiefes Gefühl der Wertlosigkeit. Der HEILIGE GEIST erreicht ihn anhand einer Kulisse, die ihm vertraut und attraktiv ist. “Du hast deinen Schwung verloren“ ist die Metapher für “Du hast vergessen, wer du bist“. Der HEILIGE GEIST nutzt Golf als Kulisse, um seinen authentischen Schwung zu entdecken, was bedeutet, sich aus dem Weg zu gehen und ihn zu sich kommen zu lassen.

Der Weg zurück zur Erinnerung führt über das Mitmachen, das Vertiefen des Vertrauens und das Hören auf Führung, während man die erlernten Fähigkeiten und Fertigkeiten nutzt. Dann ist es möglich, über alles Gelernte hinauszugehen und eine Erfahrung der Harmonie mit allem, was ist, zu machen. Der Weg der Heilung ist ein Weg der Integrität. Sich den Dämonen der Vergangenheit zu stellen, ermöglicht es einem, sich zu erheben und zu spielen.

Die Gelegenheit besteht immer darin, alle Zweifel, Ängste und Begrenzungen zu vergeben und das wahre SELBST zum Vorschein kommen zu lassen. Sobald die Welt als bedeutungslos erkannt wird, hat die Lektion der inneren Entdeckung begonnen. Das Ziel der Vergebung ist es jedoch, das Falsche als falsch zu erkennen, damit die wahre Bedeutung des HEILIGEN GEISTES genau so akzeptiert werden kann, wie sie ist. Der Engel erscheint in Gestalt als Antwort auf das Gebet des Herzens. Der Engel ist standhaft in seiner Absicht der Befreiung. Und der Engel wird so lange bleiben, bis die Lektion akzeptiert und angewendet werden kann. Alle Ehre sei GOTT für all die göttliche Hilfe beim Erwachen!

Die meisten Menschen beginnen einen spirituellen Weg, weil sie unter einem gewissen Leidensdruck stehen. An dem Tag, an dem sie diesen Weg einschlagen, ist es ihr Ego, das den Weg beginnt. Daher hoffen sie, dass sie sie selbst bleiben können, nur eben etwas glücklicher. Dieses oberflächliche Interesse an Spiritualität bedeutet, sich selbst zu täuschen. Die Täuschung ist sehr versteckt, ist aber sicher da. In Wahrheit haben wir Angst vor der Transformation. Die Angst vor der Transformation ist genau wie die Angst vor dem Tod. Sie ist ein Tod, denn das Alte wird weichen müssen, und das Neue muss erst noch entstehen. Uns wird es nicht mehr geben; etwas vollkommen Unbekanntes wird aus uns zum Vorschein kommen. Wir möchten zwar transformiert werden, gleichzeitig aber möchten wir auch so bleiben, wie wir sind. So ist keine Transformation möglich!

Bagger Vance: “Vielleicht haben sie ja gedacht, sie stolzieren einfach übers Grün und schon ist der einstige Held von Savannah aus eigener Kraft wieder auferstanden. Ich kann nur sagen, so funktioniert es nicht. Der Junuh, der sie waren, der werden sie nie wieder sein, nie wieder."
(Filmzitat)

Bagger Vance: “Ja, der Rhythmus beim Golf ist wie der Rhythmus beim Leben.”
(Filmzitat)

Bagger Vance: “Es gibt nur einen Schlag, der mit dem Feld perfekt harmoniert. Der Schlag der SEINER ist, der authentische Schlag. Und dieser Schlag entscheidet sich für ihn. Es gibt für jeden einen Schlag da draußen, der sich den Weg zu uns sucht. Wir müssen nur zulassen, dass uns dieser Schlag auch findet. Wir dürfen uns IHM nicht in den Weg stellen. [...] Sehen sie die Fahne, sie ist kein Drache, den es zu erlegen gilt. Denn nur wer mit Milde im Auge sieht, erkennt die Welt, in der der Mond, die Jahreszeiten und der Kreis, den die Erde beschreibt, zusammen fließen. Und alles, was ist, wird eins. Diese Welt, die müssen sie mit ihrer Seele suchen, Junuh.”
(Filmzitat)

"Jedem gibt ER eine besondere Funktion in der Erlösung, die er allein erfüllen kann, eine Rolle nur für ihn. Und der Plan ist nicht vollständig, so lange er seine besondere Funktion nicht findet und die Rolle nicht erfüllt, die ihm zugewiesen wurde, um sich in einer Welt, in der Unvollständigkeit herrscht, vollständig zu machen.”
(EKIW: Kapitel 25, VI. 4. 2.-3.)

Bagger Vance: “Das ist ein Spiel, wovon ich rede und das Spiel kann man nicht gewinnen, nur spielen.”
Junuh: “Sie verstehn das nicht.”
Bagger Vance: “Ich muss das nicht verstehen. Auf der ganzen weiten Welt gibt es keinen Menschen, der nicht sein Päckchen zu tragen hat, da sind sie nicht allein. Bloss sie haben ihr’s jetzt lang genug getragen. Legen sie es ab. Fangen sie neu an.”
Junuh: “Ich weiß nicht wie.”
Bagger Vance: “Es liegt an ihnen. Entweder sie hören auf, oder fangen an.”
Junuh: “Anfangen?”
Bagger Vance: “Zurückzugehen.”
Junuh: “Wohin?”
Bagger Vance: "Dorthin, woher sie gekommen sind. Und dann bleiben sie stehen. Still. Und erinnern sich an das, was mal war.”
Junuh: “Das ist zu lange her.”
Bagger Vance: “Oh nein, Sir, das war gerade eben. … Es wird Zeit für sie, aus dem Schatten zu treten, Zeit sich zu entscheiden.”
Junuh: “Ich kann nicht.”
Bagger Vance: “Doch sie können. Und sie sind nicht allein. Ich bin bei ihnen. Ich war die ganze Zeit hier. … Und jetzt spielen sie - ihr Spiel. Das Spiel, für das allein sie bestimmt sind. Das Spiel, das ihnen in die Wiege gelegt wurde. … Sind sie bereit?”
(Filmzitat)

“Erlösung kann wie ein Spiel betrachtet werden, das glückliche Kinder spielen.”
(EKIW: Lektion 153, 12. 1.)

“Der heilige Augenblick ersetzt die Notwendigkeit des Lernens nicht, denn der HEILIGE GEIST darf dich als dein LEHRER so lange nicht verlassen, bis der heilige Augenblick sich weit über die Zeit hinaus ausgedehnt hat. Bei einer Lehraufgabe, wie es die SEINE ist, muss ER alles in dieser Welt für deine Befreiung nutzen.”
(EKIW: Kapitel 15, VIII. 1. 1.&2.)

Samsara - Geist und Leidenschaft

Themen: Meditation, Rückzug

Samsara - Geist und Leidenschaft ist ein Film von Regisseur Pan Nalin, gedreht im Jahr 2001 in Indien (Kaschmir). Er handelt vom buddhistischen Mönch Tashi. Dieser hat drei Jahre, drei Monate, drei Wochen und drei Tage lang in Abgeschiedenheit meditiert. Als er von Mönchen seines Heimatklosters geholt wird, wirkt er leblos. Erst nach einiger Zeit erholt er sich und wird von den anderen Mönchen wegen seiner intensiven Meditationspraxis bewundert. Doch statt der erhofften Erleuchtung muss Tashi nach der Rückkehr ins Kloster entdecken, dass seine verdrängte Sexualität gedanklich immer präsenter wird. Bei einem Ausflug in ein nahe gelegenes Dorf verliebt er sich in eine junge Frau. Zurück im Kloster werden seine Zweifel am klösterlichen Leben und den strengen Regeln immer größer und er verlässt das Kloster. Tashi heiratet, wird Vater, folgt den Einflüsterungen des Egos und verliert sich in der Welt.

Eines Tages, als sein Leben immer leidvoller wird, verlässt Tashi heimlich seine Familie, rasiert sich den Kopf und zieht wieder die Mönchskutte an. Auf dem Weg zum Kloster trifft er auf seine Frau, die ihn sucht. Sie macht ihm große Vorwürfe, warum er Frau und Kind zurücklasse. Auch hält sie ihm vor, dass sein Gang zurück ins Kloster egoistisch sei. Sie beklagt sich auch über Siddhartha Gautama (“dem historischen Buddha”), der seinerzeit ebenfalls Frau und Kind zurückgelassen hatte. Tashis Frau beendet ihre Rede mit folgenden Worten: “Wenn deine Gedanken an die Lehre ebenso stark wären wie deine Liebe und deine Leidenschaft mir gegenüber, dann hättest du den Zustand der Erleuchtung genauso gut hier gefunden, hier bei uns.” Tashi bricht in Tränen aus, bittet sie um Verzeihung und verspricht, zu Frau und Kind zurückzukehren. Seine Frau gibt ihm daraufhin die mitgebrachte Mönchsschale und reitet davon. Tashi bricht völlig verzweifelt zusammen.

Solange wir die Welt der Trennung für die wirkliche Welt halten und uns angewidert von ihr abwenden, werden wir keine Befreiung finden, weil wir sie gerade dadurch bestätigen.

“Viele haben sich entschieden, der Welt zu entsagen, obschon sie nach wie vor an ihre Wirklichkeit glauben. Und sie haben unter einem Gefühl des Verlusts gelitten und wurden dementsprechend nicht befreit.”
(EKIW: Lektion 155, 4. 2.-3.)

In der letzten Szene findet Tashi auf einem Stein einer Tempelmauer folgende Frage: “Wie kann man einen Wassertropfen vor dem Austrocknen bewahren?” Tashi dreht den Stein um und findet die Antwort auf der Rückseite: “Indem man ihn ins Meer wirft.”

Shambhala

Themen: Rückzug, Vertauen, Vergebung, Unschuld, Befreiung

Shambhala ist ein Film von Min Bahadur Bham, der im Februar 2024 bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin seine Premiere feierte.

Der Filmtitel „Shambhala“ verweist auf ein im tibetischen Buddhismus bekanntes mythisches Königreich im Himalaya. Im Buddhismus ist Shambhala Teil des Glaubenssystems und bezeichnet das Land, in dem die letzte Inkarnation der Buddhas stattfindet. Im spirituellen Sinne meint Shambhala jedoch nicht einen Ort, sondern vielmehr einen Seelenzustand voll Frieden und Glückseligkeit. Shambhala bedeutet auf Sanskrit "Ort des Friedens, der Ruhe und des Glücks". Der Film selbst ist eine Meditation.

Die Protagonistin des Films Pema lebt in einem Dorf im nepalesischen Himalaya und hat drei Ehemänner. Bei der Hindubevölkerung der westlichen Himalayaregion ist die praktizierte Polyandrie auf folgende Abläufe zurückzuführen: Es fehlt an fruchtbarem Land, weshalb die Zahl der Nachkommen beschränkt werden muss. Deshalb gehen mehrere Brüder eine Verbindung mit nur einer Frau ein. Im Film macht sich Pema mit ihrem Pferd im Himalaya-Gebirge auf die Suche nach einem ihrer Ehemänner. Diese Suche wird zu ihrem Weg der Befreiung. Was sie findet, ist ihre eigene innere Mitte, den inneren Raum des Bewusstseins, ihren inneren Frieden.

“Ich bin zutiefst dankbar für meine bloße Existenz. Diese Reise meines Lebens hat mich erweckt. Sie hat mir inneren Frieden gebracht, immenses Glück, und ein tiefes Gefühl der Befreiung.”
(Filmzitat)

The Pilgrim's Progress

Themen: Angst, Glaube, den nächsten Schritt wagen, Ende der Gefallsucht, Führung, Zeichen und Symbole, Nachfolge, Zweck, Versuchung, Vertrauen, Würdigkeit, wahre Identität entdecken

The Pilgrim’s Progress ist die animierte Leinwandadaption des allegorischen Buches des englischen Baptistenpredigers und Schriftstellers John Bunyan aus dem Jahr 1678. Es handelt sich um ein christliches Erbauungsbuch, das wunderbar den Weg des spirituellen Erwachens beschreibt. Bunyan schrieb das Buch während einer insgesamt zwölfjährigen Haft im Bedfordshire-County-Gefängnis, zu der er wegen Verstoßes gegen das Konventikelgesetz verurteilt worden war, das Predigten außerhalb der anglikanischen Staatskirche unter Strafe stellte. Das in viele Sprachen übersetzte, bis heute durchgehend aufgelegte Buch zählt zu den bedeutendsten Werken der englischen christlichen Literatur. Einige Wortschöpfungen Bunyans wurden sprichwörtlich, wie der Marktplatz der Eitelkeiten (Vanity Fair). Das Buch besteht aus zwei Teilen. Der erste Band beschreibt die Reise von Christian. Der zweite Band handelt von der Reise der zuerst zurückgebliebenen Frau und ihrer Kinder. Die Verfilmung aus dem Jahr 2019 bezieht sich auf den ersten Band. Die deutsche Version des Films ist kostenlos auf YouTube verfügbar: The Pilgrim's Progress (German)

Das Leben ist nur ein Traum, und unser Ziel ist es nicht, dem weltlichen Erfolg hinterherzujagen, sondern zu unserer geistigen Wirklichkeit zu erwachen!

Es erwartet uns eine freudige Erfahrung! Die Hauptfigur dieser Allegorie heißt Christian, ein einfacher Mann, und die Erzählung dreht sich um seine Reise von seiner Heimatstadt, der „Stadt der Zerstörung“ (der Welt des Egos), zur „Himmlischen Stadt“ (dem HIMMEL). Es ist eine Reise des Glaubens, des Vertrauens und des Erwachens zu seiner wahren Natur. Diese allegorische Geschichte spiegelt auf wunderbare Weise unsere eigene Reise des spirituellen Erwachens wider, auf der Vergebung und Vertrauen uns zu einem höheren Ziel führen.

Wir brauchen uns keine Sorgen zu machen oder für die Zukunft zu planen, denn alles entwickelt sich auf natürliche Weise, und jede Begegnung ist Teil unseres Drehbuchs für das Erwachen. Wenn wir diesen Film sehen, sollten wir uns erlauben, wie ein Zweig zu sein, der einen Fluss hinunterfließt - mühelos und gelassen. Die Strömung des Lebens wird uns dorthin tragen, wo wir sein müssen, und es gibt nichts zu befürchten. Wir sind auf dem Weg zu etwas Großem und Schönem, genau wie dieser Zweig, der auf den Ozean zu schwimmt.

The Pilgrim's Progress ist eine zeitlose Allegorie, die das Wesentliche unserer Existenz anspricht. Sie erinnert uns daran, Vergebung zuzulassen, auf den göttlichen Plan zu vertrauen und zu unserem wahren SELBST zu erwachen. Dieser Film verdient unsere Dankbarkeit, denn er erinnert uns eindringlich daran, uns der SELBSTverwirklichung und dem dauerhaften Glück zu widmen!

Der König der Löwen

Themen: Schuld, Scham, Unwürdigkeit, Bereitschaft

Der König der Löwen (Originaltitel The Lion King) ist ein abendfüllender Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios und erschien das erste Mal im Jahr 1994. Im Jahr 2011 kam eine Wiederaufführung des ursprünglichen Films im Verleih von Walt Disney in 3D in die Kinos. Im Jahr 2019 produzierte Disney eine computeranimierte Neuverfilmung des Zeichentrickfilms aus dem Jahr 1994, bei der Jon Favreau Regie führte. Es handelt sich dabei um eine Version, die in der Handlung fast unverändert ist, aber durch die fotorealistische Animation wie ein Realfilm wirkt und vollständig am Computer entstanden ist. Ein Disney-Klassiker auf Tierdokumentationsniveau. Ein wunderbarer Film mit geistreichen Dialogen, modernem Witz und den klassischen Disney-Songs für Jung und Alt.

In Der König der Löwen wird die ganze Geschichte vom Sündenfall bis zur Rückkehr in das Königreich unseres Vaters auf wunderbare Weise erzählt. Es ist eine moderne Version der berühmten Geschichte vom „vedantischen Löwen“. Es ist ein Gleichnis darüber, dass man ein Königreich erhält, dann in Versuchung gerät, sich außerhalb seines Reiches umzusehen, dann einer Lüge glaubt, dass man seinen Vater getötet hat, dann die Schuld und die Schuld an der Lüge auf sich nimmt, dann aus Scham aus seinem Reich wegläuft und versucht, eine Vergangenheit zu vergessen, die man für wahr hält. Aber die Philosophie des “Hakuna Matata” („Es gibt keine Probleme”) ist kein Beweis dafür, dass die Trennung nicht stattgefunden hat. Der Träumer, der die Wirklichkeit seiner Träume bezweifelt, während er noch träumt, heilt seinen gespaltenen Geist nicht wirklich. Und so werden wir schließlich aufgefordert zurückzukehren, uns der Schuld der Vergangenheit zu stellen, sie zu überwinden und uns an unser rechtmäßiges Erbe in der Gegenwart zu erinnern. Das Reich unserer Wahrnehmung ist düster und dunkel, wenn wir an Schuld und Scham festhalten. Wenn wir uns selbst vergeben und erkennen, dass das, was wir glaubten getan zu haben, nie geschehen ist, erinnern wir uns an die Herrlichkeit des HIMMELREICHS.

Pocahontas

Themen: Führung, Hingabe, Bereitschaft, vergangene Assoziationen heilen, Inspiration, Freude, Liebe, Vertrauen

Pocahontas ist der 33. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios. Er beruht auf der Geschichte der Indianerin Pocahontas und ist somit der erste Disneyfilm, in dem eine reale Person die Hauptrolle spielt. Der Film weist einige Parallelen zum Leben der historischen Pocahontas auf, wenn auch viele ihrer Lebensereignisse im Film nur angedeutet werden. Die Premiere fand am 15. Juni 1995 im New Yorker Central Park vor geschätzt 100.000 Menschen statt. Damit hält Pocahontas bis heute den Rekord für die größte Filmpremiere aller Zeiten.

Was einst Bill Thetford zu Helen Schucman sagte, sagt auch Pocahontas eines Tages zu ihrem Vater: “Es muss einen besseren Weg geben.”

“Ein gefangener Wille verursacht eine Situation, die im Extremfall überhaupt nicht mehr aushaltbar wird. Die Leidensfähigkeit mag groß sein, sie ist aber nicht grenzenlos. Schließlich beginnt ein jeder zu begreifen - wie undeutlich auch immer -, dass es einen besseren Weg geben muss.”
(EKIW: Kapitel 2, III. 3. 4.-6.)

Indem sie auf die intuitive Stimme des GEISTES vertraut, führt uns Pocahontas aus vergangenen Erfahrungen heraus in eine transzendente Erfahrung der Freude und Inspiration. Es ist eine Liebesgeschichte, in der es darum geht, den Glauben an und die Wahrnehmung von Unterschieden loszulassen. Durch wundersame Erfahrungen wird uns gezeigt, dass die Unterschiede, die wir wahrnehmen, unbedeutend sind und gar nicht existieren.

Es gibt eine wunderschöne Szene, in der Pocahontas die Hand von John Smith ergreift und dann das Lied “Das Farbenspiel des Winds” erklingt. Es ist eine mystische Erfahrung, wenn John sich hingibt und all seine vorgefassten Meinungen darüber, was er dort tut – wer sie ist, wer er ist und was alles ist – loslässt. Wenn wir unsere Wahrnehmung loslassen, öffnet sich eine riesige Tür zur Liebe, die unglaublich stark ist!

Wir werden nur dann das Erleben des Realen und Wahren erfahren, wenn wir uns unserer Intuition hingeben. Dieser Film ist voller Symbole! Großmutter Willow repräsentiert die intuitive Stimme des HEILIGEN GEISTES. Ihre wichtigste Lehre lautet: Höre auf dein Herz, dann wirst du verstehen. Pocahontas findet auch einen Kompass, der unseren inneren Kompass, unsere innere Führung, repräsentiert. Wenn wir unsere innere Führung voll und ganz annehmen und wirklich mit unserem Herzen hören, dann gelangen wir zu einem tiefen Verständnis.

Lass dein Leben von Wundern inspirieren! Lass deinen Geist so sehr beflügeln, dass du in den HIMMEL aufsteigst; eine wunderschöne Erfahrung der Transzendenz!

Die Croods

Themen: Familie, Weckruf, den nächsten Schritt wagen, Glaube, Zweck, Wehrlosigkeit

Die Croods (Originaltitel The Croods) ist ein US-amerikanischer 3D-Computeranimationsfilm aus dem Jahr 2013.

Große Veränderungen kommen auf die Steinzeitfamilie Croods zu, die bisher nur dank des umsichtigen und konservativen Familienoberhaupts Grug überlebt hat. Die Erde bebt und verändert sich und die Höhle der Croods stürzt ein. Grug und seine Familie müssen alles zurücklassen, was sie bisher kennen. … Die Erde bebt und verändert sich - irgendwie kommt uns das bekannt vor. Was wir auf unserem Weg in die neue Welt zurücklassen müssen, ist die altbekannte Höhle des Ego-Denksystems.

Die Croods sind die letzten ihrer Art und stehen am Rande des Wandels. Grug ist die überfürsorgliche Vaterfigur, ein lebendes Beispiel für „Hab niemals Angst“. Grug glaubt, dass das Leben in Routine, Dunkelheit und Schrecken abläuft. Die Croods verbringen den Großteil ihres Lebens in der dunklen „Sicherheit“ ihrer Höhle, wo die Lebenseinstellung lautet: „Tu nichts Neues oder Anderes.“

Eep ist die Teenager-Tochter der Familie und sucht das LICHT. Sie stellt Fragen, die sich sonst niemand in ihrer Familie stellt, wie zum Beispiel: „Warum sind wir hier?“ Sie erkennt, dass ihr Leben kein „Leben“, sondern nur ein „Nicht-Sterben“ ist. Eines Nachts verlässt Eep die „Sicherheit“ der Höhle, verzaubert von einem Licht, das durch die Ritzen der Höhlentür dringt. Sie trifft Guy, den Repräsentanten des neuen Weges, und zwischen ihnen funkt es sofort: Sie erkennen ineinander ihren Ruf nach einem anderen Weg und ihr Verlangen nach WAHRHEIT.

Veränderungen sind unvermeidlich, und trotz all Grugs Versuchen, seine Familie zu „schützen“, zerfällt die Welt um ihn herum: Die Höhle wird zerstört, und der Familie bleibt keine andere Wahl, als den ersten Schritt in eine neue Welt zu wagen.

Die Schlussszenen sind für Grug eine Wende, denn er steht vor der Wahl, entweder seine Verteidigung aufzugeben und gemeinsam mit Guy einen neuen Weg für sich und seine Familie zu finden oder zu sterben. Man kann nicht denselben Weg zurück, den man gekommen ist! Guy führt sie an einen Punkt, an dem sie den Sprung in die Sonne ins „Morgen“ (die wirkliche Welt) wagen müssen. Grug hat inzwischen eine solche Wandlung durchgemacht, dass er seiner Tochter Eep, als es an der Zeit ist, sie in die wirkliche Welt zu entlassen, sagt, sie solle keine Angst haben. Grug bleibt vorübergehend in der dunklen, zerfallenden Welt zurück, doch da er dem Ruf seines Herzens folgt, bleibt er nicht lange zurück. Er hat seine erste „Idee“ und wird über die Brücke in die wirkliche Welt getragen, wo er mit der Familie im glücklichen Traum wiedervereint wird.

Die Eiskönigin - Völlig unverfroren

Themen: Den nächsten Schritt wagen, wahre Identität entdecken, Inspiration, Freude, Loslassen von Besonderheit, Einsamkeit, Kontrollzwang, Gegenwärtiger Moment

Die Eiskönigin - Völlig unverfroren (Originaltitel: Frozen) ist ein Computeranimationsfilm von Walt Disney Pictures aus dem Jahre 2013. Er basiert sehr lose auf Motiven aus dem Märchen Die Schneekönigin von Hans Christian Andersen.

Das ganze projizierte Universum ist ein Versuch, die Macht des Geistes zu missbrauchen, um dem Licht zu entkommen. Doch das ist ein Irrglaube, denn es ist unmöglich, die Macht des Geistes zu missbrauchen. Schon der Glaube, dass die Macht des Geistes missbraucht werden kann, ist daher falsch. Erst im unheiligen Moment des Sündenfalls, als die Angst eintrat, "erstarrte das Land" und der Glaube an den Missbrauch der Macht setzte ein.

Wenn wir sehen, dass wir in der Welt manifestieren können, was wir wollen, spüren wir einen Hauch der Freiheit, die uns die Macht unseres Geistes bietet. Aber wir fürchten diese Macht auch, weil wir befürchten, dass wir andere damit verletzen könnten. Wir tragen in der Welt Masken, machen uns klein und vergessen unsere Größe, alles aus Angst, Schaden anzurichten.

Dieser Film zeigt den Weg durch diese Angst und ihre wunderbare Befreiung. Königin Elsa glaubt, dass sie ihre Gabe, die Macht ihres Geistes, nutzen kann, um zu verletzen und Schaden anzurichten. Deshalb isoliert sie sich und zieht sich Schutzhandschuhe an. Dann macht sie eine Veränderung durch und verlässt ihr Zuhause, aber nachdem sie das ermutigende Lied "Let It Go" gesungen hat, in dem es um das Loslassen von Unterdrückung und Begrenzung geht, entscheidet sich Elsa immer noch dafür, allein zu sein.

“A kingdom of isolation
And it looks like I'm the queen
[…]
And one thought crystallizes like an icy blast
I'm never going back, the past is in the past”
(Let It Go - Idina Menzel)

Das Ego versucht lediglich, bestimmte, meist unangenehme Erfahrungen der Vergangenheit hinter sich zu lassen. Es versucht, sich davon abzuschotten, um Frieden zu finden. Die Isolation verringert zwar den Leidensdruck, verhindert aber gleichzeitig die Erlösung aus dem Traum der Trennung. Wenn wir glauben, dass wir selbst unsere Gedanken ordnen müssten, sind Schuldgefühle unausweichlich. Wenn wir uns für unsere Irrtümer verantwortlich fühlen, merken wir gar nicht, dass wir unverantwortlich reagieren, indem wir diese Verantwortung auf uns nehmen. Die einzige Verantwortung des Wunderwirkenden ist, die SÜHNE für sich selbst anzunehmen.

Der Glaube, dass der Geist etwas falsch erschaffen könnte, ist die ganze Fantasie der Projektion: Fehlschöpfungen würden bedeuten, dass der Sündenfall oder die Trennung tatsächlich stattgefunden hat, was im Geist Schrecken erzeugt, weil die Trennung real erscheint. Unterhalb unserer Angst bleibt die Erinnerung an die Liebe. Der Ausweg besteht also darin, mit Liebe durch die Angst zu gehen und den heiligen Augenblick zu akzeptieren. Rufen wir den heiligen Augenblick mit dem ganzen Wunsch unseres Herzens an, um zu erkennen, dass wir unsere Macht niemals hätten missbrauchen können; dass wir uns etwas in der Welt gewünscht haben, änderte nichts an der Wahrheit, wer wir sind. GOTT würde uns keine Macht geben, die wir missbrauchen könnten.

Olaf, der Schneemann, symbolisiert das Bleiben in der Freude der Liebe. Er geht die Schritte, die ihm der Geist vorgibt, ohne zu wissen, was in der Zukunft geschehen wird, und nimmt das voll und ganz an. Das ist die Stärke Jesu, die darin liegt, unschuldig und stark in der Wahrheit zu ruhen und keinen Finger zu rühren, um etwas in der Welt zu verändern. "Ich weiß, wer ich bin, und ich werde nichts verteidigen oder beschützen". Das ist wahre Stärke; sie braucht keinen Schutz.

Vergebung stellt die ganze Idee der Trennung auf den Kopf, um zu erkennen, dass wir in Wirklichkeit nie die Macht hatten, etwas falsch zu machen. Das Happy End dieses Films besteht nicht darin, dass jemand den Tag rettet oder einen Kuss wahrer Liebe bekommt. Die endgültige Demonstration der Meisterschaft durch Liebe ist das Schmelzen von Elsas Herz, wenn sie Annas bedingungslose Liebe zu ihr und die Vergebung, die auf alle ausstrahlt, vollständig spürt.

Die Eiskönigin II

Themen: Angst vor Opfern, den Schritt wagen, Täuschung, Ungerechtigkeit, Akzeptanz, Unterstützung, die Maske fallen lassen, die wahre Identität entdecken, Keine Kompromisse, Vergangene Assoziationen heilen, Inspiration, Loslassen von Besonderheit

Die Eiskönigin II (Originaltitel: Frozen II) ist ein Computeranimationsfilm von Walt Disney Pictures, der am 20. November 2019 in die deutschen Kinos kam. Ein wunderbar unterstützender, metaphysisch aufgeladener Film, der gerade rechtzeitig zum Ausbruch der COVID-19-Pandemie erschienen ist. Wie schon im ersten Teil wieder mit Olaf, dem wunderbarsten Schneemann aller Zeiten, einem Meister der Wehrlosigkeit und Lebensfreude. Die Eiskönigin II ist einer der erfolgreichsten Animationsfilme aller Zeiten und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Auch der Soundtrack zu diesem Film erreichte Spitzenplätze in den Charts. Ein Film zum Mitsingen!

Dieser Film ist ein Aufruf, sich an GOTT zu erinnern. Elsa hört diese sanfte Stimme, die sie ruft. Es ist ein geheimnisvoller Ruf, ein verzauberter Ruf. Es ist diese kleine, stille Stimme in uns, die uns zuflüstert: "Oh, mein geliebtes Kind, wenn du wüsstest, wie sehr du geliebt wirst, würdest du auf mich hören und mir folgen."

Elsa hat ein "gutes Leben" und wird zunächst versuchen, dem Ruf zu widerstehen, aber der geheimnisvolle Ruf meldet sich immer wieder. GOTT ruft uns weg von der Vergangenheit, weg vom Vertrauten und ins Unbekannte. Jesus sagt, die Welt, die wir sehen, wurde geschaffen, um den Platz von GOTTES Liebe einzunehmen. Diese unmögliche Welt wurde uns vertraut, und wir haben uns an das Vertraute gewöhnt. Und nun ist GOTT, der das Einzige ist, was man wirklich kennen kann, das Unbekannte geworden. Der Planet Erde mit seinen Sternen und dem Himmel, der Sonne, den Bäumen und den Menschen wurde zum "Bekannten", und die Quelle des ewigen Lebens ist nun das Unbekannte. Elsa wehrt sich gegen diese Berufung, weil sie ins Unbekannte gerufen wird. Das ist zum Teil aufregend und zum Teil erschreckend, und das ist eine Erfahrung, die wir alle machen.

Der geheimnisvolle Ruf des Unbekannten, der Elsa erreicht, kommt aus einem Wald, der sich hinter dichtem Nebel verbirgt, und so macht sie sich schließlich mit ihren Freunden auf den Weg.

Wenn wir uns der QUELLE des ewigen Lebens nähern, wird es sehr heftig, wir begegnen unserer Angst vor GOTT. Es scheint uns, dass die Welt uns ganz und gar im Stich lassen wird, wenn wir nur unseren Blick erheben. Doch alles, was geschehen wird, ist, dass wir die Welt für immer verlassen werden. Das ist die Wiedereinsetzung unseres Willens. Sehen wir ihn mit offenen Augen an, und wir werden nimmermehr glauben, dass wir in der Gewalt von Dingen jenseits von uns sind, von Kräften, die wir nicht kontrollieren können. Es ist unser Wille, dieses anzusehen. Kein verrücktes Verlangen, kein Stich der Angst, noch der kalte Schweiß des scheinbaren Todes können unserem Willen standhalten. Denn was uns von jenseits des Schleiers her anzieht, das ist auch tief in uns, der wir ungetrennt davon sind und vollständig eins. Am Ende der Reise ins Unbekannte werden wir erkennen, dass wir es SELBST sind, den wir gesucht haben.

Zuerst jedoch heben wir unseren Blick und schauen unseren Bruder an in Unschuld, geboren aus der vollständigen Vergebung seiner Illusionen, und mit des Glaubens Augen, der sie nicht sieht. Niemand kann unerschrocken auf die Angst vor GOTT schauen, wenn er die SÜHNE nicht angenommen und gelernt hat, dass Illusionen nicht wirklich sind. Niemand kann allein vor diesem Hindernis stehen, denn er wäre nicht so weit gelangt, wenn sein Bruder nicht neben ihm hergegangen wäre. Und niemand würde es wagen, es zu betrachten, ohne seinen Bruder in seinem Herzen vollständig vergeben zu haben.

In diesem Film geht es um geistige Transformation und Glauben, darum, wie wir unseren Glauben im Angesicht vieler dunkler Wolken des Zweifels stärken können. Er wird uns auf ein ziemliches Abenteuer mitnehmen, und wir werden entdecken, wie wichtig die Berufung unseres Herzens ist. Genau wie Elsa brauchen wir die kleine Bereitschaft, uns umzudrehen, zuzuhören und dieser inneren Stimme zu folgen. Irgendwann auf unserer Reise nach innen werden wir uns so sehr nach dem Licht sehnen, dass wir aus unserem Herzen rufen: "Zeige dich!" Wir werden das bei Elsa sehen, wenn sie wirklich die Quelle kennenlernen will, sie singt es mit voller Stimme. Unser gemeinsames Gebet für das Licht ist das gleiche: "Zeige dich!"

Es gibt so viele großartige Dinge in diesem Disney-Klassiker, der mit Metaphysik und Bedeutung aufgeladen ist. Singen wir bei den großartigen Liedern in diesem Film mit, sie bringen unseren Geist höher und höher, heben unser Herz zum Licht!

“Horch! Vielleicht erhaschst du den Hauch eines Urzustands, den du nicht ganz vergessen hast - undeutlich vielleicht, und doch nicht gänzlich unbekannt, wie ein Lied, dessen Name du längst vergessen hast und ebenso die Umstände, unter denen du ihn vernahmst. Nicht das vollständige Lied ist bei dir geblieben, nein, nur der kleinste Fetzen einer Melodie, weder mit einem Menschen noch einem Ort oder sonst etwas Bestimmtem verknüpft. Und dieser kleine Fetzen nur erinnert dich daran, wie lieblich dieses Lied war, wie herrlich die Umgebung, wo du es gehört hast, und wie sehr du jene liebtest, die da waren und es mit dir hörten.

Die Noten sind nichts. Dennoch hast du sie in dir bewahrt, nicht um ihrer selbst willen, sondern als sanfte Erinnerung an das, was dich zum Weinen brächte, wenn du dich bloß erinnertest, wie teuer es dir war. Du könntest dich erinnern, doch hast du Angst davor, weil du glaubst, du würdest die Welt verlieren, die du seither gelernt hast. Und dennoch weißt du, dass nichts in der Welt, die du gelernt hast, dir auch nur halb so teuer ist wie dies. Horch und sieh, ob du dich an ein altes Lied erinnerst, das du vor so langer Zeit gekannt hast und das dir lieber war und teurer als irgendeine Melodie, die du dich selbst seither lieb zu haben lehrtest.”
(EKIW: Kapitel 21, I. 6.-7.)

Rapunzel - Neu verföhnt

Themen: Intuition vertrauen, Wahrnehmung heilen, Selbst-Konzept und besondere Beziehungen berichtigen

"Dies ist die Geschichte meines Todes. Aber keine Angst, eigentlich ist sie ganz witzig, und eigentlich geht‘s ja auch gar nicht um mich. Es ist die Geschichte eines Mädchens namens Rapunzel und sie beginnt mit der Sonne. Also: Es war einmal ein kleiner Tropfen Sonnenlicht, der vom Himmel herabfiel. …"
(Filmzitat)

Rapunzel - Neu verföhnt (Originaltitel: Tangled; engl. für: Verheddert) ist ein US-amerikanischer Computeranimationsfilm aus dem Jahr 2010. Er enthält Motive des Märchens Rapunzel der Brüder Grimm. Er lag damals mit Produktionskosten von mindestens 260 Millionen US-Dollar auf Platz zwei der teuersten Filme aller Zeiten. Dies ist auch einer jener Filme, bei denen der Originaltitel viel besser beschreibt, worum es in dem Film in Wahrheit geht, als der Titel der deutschen Synchronfassung.

Anfangs ist Rapunzel noch vollständig im Gefängnis des Ego-Denksystems gefangen und versucht, sich mit Erledigungen und Vergnügungen von ihrer inneren Leere abzulenken. Sie versucht, ihr Leiden in Spielen wegzulegen, die sie spielt, um ihre Zeit zu füllen und ihre Trauer von sich fernzuhalten. Doch der Ruf ihres Herzens nach Befreiung wird immer lauter und ihre Sehnsucht nach dem Licht immer stärker. Schließlich wendet sie sich an ihre falsche Mutter, die in Wahrheit eine Hexe ist und das Ego symbolisiert. Sie bittet sie um eine Reise zu den schwebenden Lichtern, die jedes Jahr an ihrem Geburtstag am Himmel erstrahlen. Doch die Mutter macht ihr Angst vor den Gefahren in der weiten Welt. Das Ego versucht, uns von den Vorteilen seiner illusionären Welt zu überzeugen, damit wir den Schritt in die Freiheit der wirklichen Welt nicht wagen. Die falsche Mutter singt: “Mach kein Drama, bleib bei Mama!“ Doch dann taucht der Dieb Flynn Rider in Rapunzels Turm auf.

Rapunzel: "Irgendetwas hat dich hierher geführt, Flynn Rider.
                   Nenne es wie du willst, Vorsehung, Schicksal …"
Flynn:        "Ein Pferd."
(Filmzitat)

Lass deine Haare runter und entkomme dem Gefängnis, das du selbst gemacht hast! Wenn wir den Mut haben, unserem Herzen zu folgen, wird der HEILIGE GEIST uns Menschen senden, die uns helfen, uns aus dieser Welt zu befreien. Der Wunsch anderen zu gefallen, in Rapunzels Fall der Mutter, hält sie von ihrer Berufung ab. Rapunzel hat eine Lüge gelebt. Sie muss lernen zu sehen, dass sie ihre Angst in ihre Mutter projiziert hat, und dann mutig die nächsten Schritte tun, unabhängig davon, was dabei auch immer raus kommen mag. Sie spürt eine innere Berufung, sich auszudehnen, zu strahlen, zu erforschen und sich anderen anzuschließen, doch die Stimme des Ego warnt sie davor, sich jemals außerhalb ihres Elfenbeinturms zu wagen.

"Blume leuchtend schön. Kannst so mächtig sein. Dreh die Zeit zurück. Gib mir, was einst war mein. Blume leuchtend schön. Lass mich nicht allein. Halt das Schicksal auf. Gib mir, was einst war mein."
(Filmzitat)

Jahr für Jahr wird sie aufgefordert herauszufinden, warum Tausende von brennenden Laternen in den Nachthimmel fliegen. Sie ist sich intuitiv bewusst, dass es eine tiefere Bedeutung gibt, die ihre wahre Identität offenbaren könnte. Als sie den Sprung ins Vertrauen wagt, tauchen plötzlich mächtige Gefährten auf, um ihr zu helfen, sich ihrem mangelnden Vertrauen, der Verlassenheit und der Erlösung ihres Mutter-Tochter-Konzepts zu stellen. Das Mutter-Tochter-Konzept steht symbolisch für das Ego-Denksystem an sich und somit die Stimme der Mutter für die Stimme des Egos. Rapunzels Wunsch, das Leben zu erfahren, die Wahrheit zu erkennen und ihr Herz für die Liebe zu öffnen, inspiriert die Menschen um sie herum, mit dem Wunsch ihres eigenen Herzens in Kontakt zu treten.

"All those days watching from the windows
All those years outside looking in
All that time never even knowing
Just how blind I've been
Now I'm here blinking in the starlight
Now I'm here suddenly I see
Standing here it's all so clear
I'm where I'm meant to be

And at last I see the light
And it's like the fog has lifted
And at last I see the light
And it's like the sky is new
And it's warm and real and bright
And the world has somehow shifted
All at once everything looks different
Now that I see you

All those days chasing down a daydream
All those years living in a blur
All that time never truly seeing
Things, the way they were
Now she's here shining in the starlight
Now she's here suddenly I know
If she's here it's crystal clear
I'm where I'm meant to go

And at last I see the light
And it's like the fog has lifted
And at last I see the light
And it's like the sky is new
And it's warm and real and bright
And the world has somehow shifted
All at once everything is different
Now that I see you
Now that I see you"

(I See the Light - Filmmusik - Mandy Moore, Zachary Levi)

Les Misérables (2012)

Themen: Schuld, Unwürdigkeit, Groll, Funktion, wahre Identität entdecken, Geistesschulung, Wehrlosigkeit, Vergebung

Les Misérables ist eine britische Verfilmung des gleichnamigen Musicals, das wiederum auf dem Roman Die Elenden (Original französisch: Les Misérables) von Victor Hugo basiert. Regie führte Tom Hooper, die Hauptrollen sind mit Hugh Jackman, Russell Crowe, Anne Hathaway, Eddie Redmayne, Amanda Seyfried, Sacha Baron Cohen, Helena Bonham Carter, Samantha Barks und Aaron Tveit besetzt. Das Besondere an dieser Produktion ist, dass erstmals die Vocals einer vollständigen Musicalverfilmung komplett am Set aufgenommen wurden und nicht, wie sonst üblich, schon einige Monate vorher im Studio eingesungen wurden.

Dies ist eine zeitlose Geschichte über Liebe und Vergebung. Sie beginnt damit, dass die Hauptfigur Jean Valjean nach neunzehn Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen wird. Obwohl er nun ein freier Mann ist, sieht seine Zukunft düster aus, da sein gelber Pass ihn an seine Vergangenheit bindet. Er hat nichts und es scheint, als würde ihm niemand helfen.

Ein Bischof nimmt ihn auf, gibt ihm zu essen, beherbergt ihn und schenkt ihm noch viel mehr. Diese Geste der Vergebung hat eine tiefgreifende Wirkung auf Valjean. Er widmet den Rest seines Lebens dem Ziel, diese Großzügigkeit des Geistes an alle weiterzugeben, denen er begegnet.

Wenn wir uns dem Geist zuwenden, der Heilung und Vergebung bringt, können Aspekte des Geistes, die für die alten Muster von Schuld und Groll stehen, an die Oberfläche kommen und darauf warten, von uns akzeptiert und losgelassen zu werden. Inspektor Javert ist ein solches Symbol. Er verfolgt Valjean jahrelang, entschlossen, ihn zu fassen und ins Gefängnis zurückzubringen.

Valjean begegnet Javert weiterhin mit derselben Liebe und Nächstenliebe, die er Jahre zuvor vom Bischof erfahren hat. Valjean hegt keinen Hass gegenüber Javert. Er sieht so, wie der Geist uns sehen lassen möchte. Javert ruft einfach verzweifelt nach Liebe, und jedes Mal, wenn er ruft, antwortet ihm sein Retter in Gestalt von Valjean mit Liebe.

Wie Valjean sagt, sind wir alle Kinder GOTTES, und in seinen Augen sind wir alle unschuldig. In dieser Hinsicht haben wir nichts zu sagen. Wir können nicht anders sein als wir sind: unschuldig, vollkommen liebevoll, so wie wir geschaffen wurden, jetzt und in Ewigkeit. Amen.

Dein Weg

Themen: Verleugnung, Verdrängung, Glaube, Mächtige Gefährten

Dein Weg (Originaltitel: The Way) ist ein Film aus dem Jahr 2010. Er ist eine Zusammenarbeit von Martin Sheen in der Hauptrolle und seinem Sohn Emilio Estevez, der Regie geführt hat, zu Ehren des Jakobswegs. Inspiriert wurde Estevez von Jack Hitts Off the Road. A Modern-Day Walk Down the Pilgrim’s Route into Spain (2005). Neben den Hauptcharakteren sind im Film ausschließlich echte Pilger aus der ganzen Welt zu sehen. In einer Szene spielt eine Gruppe realer Roma aus Burgos.

Wenn wir eine Reise antreten, glauben wir zu wissen, warum wir sie unternehmen, doch oft wissen wir es nicht! Doch wir wissen, dass dieser Weg trotzdem gegangen werden muss. Unterwegs lassen wir die Vergangenheit Stück für Stück los, und mit jedem kleinen Loslassen wird die Gegenwart der LIEBE deutlicher, beständiger und lässt uns wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wenn wir beginnen, das Gegebene anzunehmen, anstatt es zu überwinden oder wegzuschieben, erscheinen Gefährten, die uns Transparenz ermöglichen, verborgene Probleme ans Licht bringen, um Heilung zu ermöglichen und um dem Erleben von Leichtigkeit und Freude Platz zu machen.

Wenn wir am Ende der Reise angekommen zu sein scheinen, stehen wir vor der Frage: „Wofür war es eigentlich?“ Mit dieser Frage offenbart sich der einzige Zweck jedes Schrittes, der Zweck der Heilung. Wir sehen, dass der HEILIGE GEIST die ganze Zeit da war; wir erkannten nur nicht, dass wir auf dem perfekten Weg getragen wurden und dass wir nur den Glauben bewahren und in der Annahme dessen, was uns gegeben wurde, weitergehen mussten.

Wenn dieser Punkt der Erkenntnis erreicht ist, müssen wir noch ein Stück weiter gehen und eine weitere Entscheidung treffen. Wir gehen nicht allein weiter, sondern gemeinsam, um die Vergangenheit vollständig loszulassen, diesmal in vollkommener Entspannung und im Einklang, denn wir tun dies für alle. In dieser tieferen Befreiung von vergangenen Überzeugungen und Bindungen liegt die Erkenntnis, dass LIEBE niemals verloren gehen kann.

Sie liebt ihn - sie liebt ihn nicht

Themen: Täuschung, Geheimnisse, freier Wille, Erwachen

Sie liebt ihn - sie liebt ihn nicht (Originaltitel: Sliding Doors) ist ein britisch-US-amerikanischer Film aus dem Jahr 1998. Die Regie führte Peter Howitt, der auch das Drehbuch schrieb. Die Hauptrolle spielte Gwyneth Paltrow.

Wir können früher oder später erwachen. Die Wahl liegt bei uns. Dieser Film bietet die Einsicht, dass der freie Wille nicht bedeutet, dass wir den Lehrplan aufstellen können, der Vergebung und das Loslassen vergangener Gedanken bedeutet. Nur die Zeit, die wir uns dafür nehmen (um die Lektion zu begreifen), ist freiwillig. In diesem Film werden zwei Szenarien nebeneinander abgespielt, die jeweils durch eine kleine Veränderung bei dem Versuch, einen Zug nach Hause zu nehmen, ausgelöst werden. In dem einen Szenario wird die Täuschung sofort aufgedeckt, in dem anderen scheint die Täuschung zu verweilen und zu gären. Wenn die Täuschung aufgedeckt wird, kann sie zunächst traumatischer erscheinen, aber eine solche Aufdeckung öffnet die Tür zur Heilung viel schneller, als wenn man sich an private Gedanken und Geheimnisse klammert und sie schützt. Bitten wir um ein Ende des Selbstbetrugs und beobachten wir, wie die Wunder an jeder Stelle des Drehbuchs auftauchen. Die Liebe wartet auf das Willkommen, nicht auf die Zeit. Sind wir bereit, denn wir sind würdig.

Das Ende des Films könnte leicht missverstanden werden. Um dies zu vermeiden, sei daran erinnert, dass der Körper, wenn er seinen Zweck erfüllt hat, aus freien Stücken abgelegt wird, so wie man ein Kleidungsstück ablegt, das man nicht mehr braucht. Dies ist ein freudiger Entschluss, weil der Körper gütig dazu verwendet wurde, dem SOHN GOTTES auf dem Weg entlang zu helfen, den er zu GOTT geht. So danken wir denn dem Körper für alle Dienste, die er uns geleistet hat. Wir sind jedoch auch dankbar, dass die Notwendigkeit vorbei ist, die Welt der Grenzen zu durchwandern, den CHRISTUS in versteckten Formen zu erreichen und in höchstens in lieblichem Aufleuchten klar zu sehen. Jetzt können wir IHN ohne Scheuklappen erblicken, in dem Licht, auf das wir wieder schauen lernten. Wir nennen es Tod, doch es ist Freiheit.

Der Plan

Themen: Autoritätsproblem, Opfern, freier Wille, Achtsamkeit, die Macht der Gedanken

Der Plan (englisch The Adjustment Bureau ‚Büro für Anpassung‘) ist ein Film aus dem Jahr 2011, der auf der Kurzgeschichte Adjustment Team von Philip K. Dick aus dem Jahr 1954 basiert. Die Hauptrollen spielen Matt Damon und Emily Blunt. Dieser Film ist ein wundervoller metaphysischer Klassiker, der uns hilft eine tiefe Wahrheit zu verstehen.

Dies ist eine Welt der Türen. Der HEILIGE GEIST kann uns durch die Nutzung dieser Türen führen, um nach Hause zurückzukehren. Gedanken des Zweifels werden immer manifestiert. Es ist verwirrend, beängstigend und einschränkend, an eine äußere Welt zu glauben, die Macht über uns hat. Das Ego nimmt ständig Anpassungen vor, um seinen Plan aufrechtzuerhalten. Wenn Pläne dem HEILIGEN GEIST übergeben werden, wird die Wahrnehmung angepasst; dies führt zu echter Erfüllung.

Heilige Begegnungen sind der Ersatz des HEILIGEN GEISTES für die Sehnsüchte dieser Welt. Sie bieten eine Kontrasterfahrung, die es dem Geist ermöglicht, mehr und mehr zu erreichen, was er wirklich will. Irgendwann kommt der Punkt, da wollen wir nicht mehr ohne LIEBE leben. David Norris trifft immer wieder auf seine mächtige Gefährtin Elise. Sie füllt die Lücke, die er mit dem Rennen um das Amt des Senators zu füllen versucht hat. Sie trägt dazu bei, die Überzeugung aufzulösen, dass er, um seine Funktion zu erfüllen, das opfern muss, was sein Herz wirklich will.

Jeder projiziert auf den VORSITZENDEN, ein Symbol für GOTT, was er glaubt. Wir versuchen, die Wünsche des VORSITZENDEN so zu verstehen und zu erfüllen, wie wir sie wahrnehmen. Doch selbst Regeln und Strukturen, die sich bewährt haben, müssen letztlich für die noch größere Erfahrung der göttlichen LIEBE überwunden werden. Norris beschließt schließlich, auf alle Vorsicht zu verzichten und öffnet die Tür seines Herzens, die direkt zur QUELLE führt. In seiner Bereitschaft, sich nur für die Liebe zu entscheiden, verschwinden alle Gedanken des Zweifels. Der Zufall spielt keine Rolle, und Opfer sind nie nötig; alles ist ein Plan des HEILIGEN GEISTES, um zu unserer WAHREN IDENTITÄT zu erwachen, die selbst die verherrlichtesten Positionen dieser Welt übersteigt.

Nur am Beginn des spirituellen Weges glauben wir oft, dass wir etwas opfern müssten, weil wir noch nicht erkennen, dass es genau umgekehrt ist. Es mag uns erscheinen, als würden uns Dinge weggenommen, und anfangs verstehen wir selten, dass wir lediglich lernen, ihren Mangel an Wert zu begreifen. Nur wenn wir das Erkennen der Wertlosigkeit als Aufgeben von Wünschenswertem deuten, wird es Konflikte in uns erzeugen. In Wahrheit geht es genau um das Gegenteil, es geht darum, nicht mehr zu opfern, denn im Zustand der Ego-Identifikation opfern wir unsere Wirklichkeit als SOHN GOTTES, wir opfern die LIEBE, um die Hölle zu erfahren. In der Ego-Illusion opfern wir die Wahrheit. In jedem Moment des Unfriedens halten wir am Opfern fest! Also - lassen wir das mit dem Opfern! Von uns wird nicht verlangt, ein Opfer zu bringen, um GOTTES LIEBE zu finden. Das Ende des Leidens kann nicht Verlust sein. Die Gabe von allem kann nur Gewinn sein. GOTT gibt nur.

Penelope

Themen: Angst vor Opfern, Akzeptanz, Würdigkeit

Penelope ist ein US-amerikanisch-britischer Film von Mark Palansky aus dem Jahr 2006 mit Christina Ricci in der Hauptrolle. Der Film ist eine farbenfrohe und verspielte Inszenierung eines modernen Märchens.

Wie einfach ist das Erwachen! Die Wahrheit über sich selbst zu akzeptieren ist alles, was erforderlich ist. Nichts war jemals falsch; wir waren immer ganz und vollständig und vollkommen glücklich. Schenken wir uns selbst die Freiheit, denn niemand sonst kann sie uns geben, und lachen wir über den Gedanken an Entbehrung. Wie albern! Wie absolut unwirklich!

Penelope leidet darunter, dass sie von Geburt an eine Nase hat, die aussieht wie der Rüssel eines Schweins. Diese Nase verdankt sie dem Fluch einer Hexe. Er kann nur aufgehoben werden, wenn jemand „ihres Blutes“ Penelope so liebt, wie sie ist. Ihr Gesicht ist ein Symbol für den Glauben, dass etwas mit ihr nicht stimmt, und so muss sie sich verstecken, bis sich jemand in sie verliebt. Die Welt wird diesen Gedanken widerspiegeln: Sie wird uns zeigen, dass wir Recht haben, dass etwas nicht stimmt. Die Mutter spiegelt Penelopes Überzeugung wider, dass etwas nicht in Ordnung ist. Als Penelope schließlich hinausgeht und sich zeigt, sieht sie, dass die Menschen nicht vor ihr weglaufen. In ihrer Bereitschaft, die gegebenen Schritte zu unternehmen, sieht sie, dass es gar nicht so schlimm, gar nicht so beängstigend ist. Indem sie einen falschen Glauben ans Licht bringt, wird er als das entlarvt, was er ist. Durch das Verstecken wird ihm Macht verliehen. Wenn der falsche Glaube im Weg steht, findet die Kommunikation nicht statt, um sich der Liebe zu öffnen. Es ist nur der kleine verrückte Gedanke, dass etwas nicht stimmt, der Heilung braucht.

Thelma

Themen: Familie, Verdrängung, Scham, Übersinnliche Fähigkeiten, Gedankenkraft, Geistesschulung

Thelma ist ein Film von Joachim Trier, der 2017 in die norwegischen Kinos kam. In dem Film verliebt sich eine junge norwegische Studentin, die gerade nach Oslo gezogen ist, und erkennt daraufhin, dass sie übernatürliche Kräfte hat. Der Film berührt durch die große Ruhe der Inszenierung. Die Wirkung des Films beruht vor allem auf der Hauptdarstellerin Eili Harboe.

Der Glaube, dass wir uns von GOTT getrennt haben, wird zwar verdrängt, aber wir haben Angst vor der Macht unseres Geistes. Es besteht die tiefe Überzeugung, dass wir die Macht unseres Geistes wieder missbrauchen werden, so dass die Versuchung groß ist, uns dumm zu stellen, auf Nummer sicher zu gehen und mit der Masse mitzugehen, anstatt in unsere Größe zu gehen.

Thelma ist in einem streng christlichen Haushalt aufgewachsen. Sie hat eine ungesunde Abhängigkeit von ihren Eltern und den tiefen Glauben entwickelt, dass etwas von Natur aus Böses in ihr steckt. Als sie in die Universität eintritt, beginnt sie mit Alkohol und Zigaretten zu experimentieren, mehr soziale Kontakte zu knüpfen und sich in eine Frau zu verlieben. Diese Sehnsüchte führen zu heftigen Konflikten in ihrem Geist, denn sie weiß, dass ihre Entscheidungen von ihren Eltern nicht gebilligt werden.

Dieser Film kann uns auf unserer spirituellen Reise inspirieren, denn wir alle müssen die Macht des Geistes zurückgewinnen und uns den dort lauernden Ängsten stellen. Die Welt spiegelt die Spaltung des Geistes wider, und wenn Unbehagen auftritt, ist es nur dazu gedacht, dem Geist die Notwendigkeit einer Berichtigung ins Bewusstsein zu rufen.

All die Unterstützung des HIMMELS kommt dem Geist zugute, der heilen will, und wir brauchen nur um Hilfe zu beten, wenn wir bereit sind für diese Veränderung der Wahrnehmung, das Wunder. Während Thelma die Macht des Geistes umarmt, empfindet sie nur Dankbarkeit für diejenigen, die ihr geschickt wurden, um ihr zu helfen, aufzuwachen.

Das Ende dieses Films ist eine kraftvolle Erinnerung daran, wie es aussehen kann, wenn man sich seinen Ängsten stellt und der heilenden Kraft des Geistes erlaubt, ihre Arbeit zu tun. Wir alle haben wunderbare Gaben erhalten, die wir teilen können, und nur wenn wir sie teilen, können wir uns als vollkommene, liebevolle Geschöpfe GOTTES erkennen.

The Circle

Themen: Geheimnisse, Täuschung, die Maske fallen lassen, Wehrlosigkeit, Geistesschulung, keine privaten Gedanken

The Circle ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 2017. Der Film basiert auf dem dystopischen Roman Der Circle (Originaltitel The Circle) von Dave Eggers aus dem Jahr 2013, der von einer nahen Zukunft erzählt, in der ein riesiger Konzern die Dienstleistungen von Facebook, Google und Apple aus einer Hand anbietet und hierdurch eine große Menge an Informationen über die Kunden erhält.

Aus der Sicht des Egos ist die Veröffentlichung privater Gedanken eine Dystopie, eine Horrorvorstellung. Aus spiritueller Sicht geht es um die Erlösung von privaten Gedanken. Der Film hilft uns, uns wieder einmal daran zu erinnern, dass es im Zusammenhang mit privaten Gedanken nicht primär darum geht, private Gedanken öffentlich zu machen, sondern um das Ende der privaten Gedanken in unserem Geist. In Wahrheit haben wir keine privaten Gedanken, aber als getrenntes Selbst sind uns nur die privaten Gedanken bewusst. Das muss bedeuten, dass das getrennte Selbst nicht das ist, was wir sind. Die Erlangung von Glück und innerem Frieden ist also eine Frage der Bereitschaft, private Gedanken nicht zu verstecken und zu schützen, sondern sie dem HEILIGEN GEIST zur Berichtigung zu übergeben. Die notwendige Bedingung für den heiligen Augenblick ist nicht, dass wir keine unreinen Gedanken haben. Sie ist jedoch, dass wir keine haben, die wir behalten möchten. Das Ego hat all die Unterschiede geschaffen, die zu all den privaten Gedanken geführt haben. Deshalb können wir letztendlich nur durch das Bewusstsein, dass es keine privaten Gedanken gibt, die Freiheit und die Liebe erkennen, wie sie wirklich ist, die Liebe, die im Kern unseres Wesens ist, die Liebe, die unser wahres, göttliches SELBST ist.

The Circle ist ein großartiger Film, um die Angst vor Intimität zu überwinden. Er entlarvt den falschen Glauben im Geist der Menschen, die sich auf dem Weg zu echter Transparenz und Offenheit befinden. Es gibt viele Ängste im gespaltenen Geist, sich wahrhaftig zu verbinden und zu teilen, so dass die Schritte in diese Richtung in der Regel schrittweise erfolgen, während wir das Vertrauen entwickeln, das nötig ist, um uns mit denen zu öffnen, die diesen Prozess unterstützen.

Zu Beginn des Films hält sich die Hauptfigur Mae für etwas langweilig und verschlossen. Sie ist unzufrieden mit der Richtung, in die ihr Leben geht. Eine unerwartete Gelegenheit ergibt sich für sie bei einem innovativen und mächtigen Technologieunternehmen namens The Circle. Ihre Ehrlichkeit und ihre Bereitschaft zur Transparenz haben eine unmittelbare Wirkung auf Bailey, den Direktor des Unternehmens. Mae willigt ein, eine Kamera zu tragen und in allen Aspekten ihres Lebens 100 Prozent transparent zu sein.

Als sich der Gedanke der vollständigen Transparenz durchsetzt, sieht sich Mae mit verschiedenen Ängsten und Hindernissen konfrontiert, wie sich ihre Entscheidung auf ihre Beziehungen zu Familie und Freunden auswirken wird. Für Mae, und für jeden von uns auf dieser spirituellen Reise, muss die Angst, andere durch unsere Entscheidung zu verletzen, offene Kommunikation und keine privaten Gedanken zu praktizieren, überwunden werden. Indem wir die vom HEILIGEN GEIST gegebenen Schritte unternehmen, lernen wir erfahrungsgemäß, dass es unmöglich ist, dass jemand durch unsere Entscheidung für GOTT verletzt oder zurückgeworfen werden könnte.

Wenn Mae ihre wahre Identität als der CHRISTUS vollständig akzeptiert, wird alles, was diesem Licht nicht dient oder es nicht unterstützt, entweder entblößt, fällt ab oder geht in der Einheit auf. Sie hat keine andere Wahl, als sich weiter in Richtung dieses Lichts zu bewegen, und das ist auch gut so.

Freedom Writers

Themen: Vertrauen, mächtige Gefährten, Heilung

Freedom Writers ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 2007. Die Handlung beruht auf dem im Jahr 1999 veröffentlichten Buch The Freedom Writers Diary: How a Teacher and 150 Teens Used Writing to Change Themselves and the World Around Them, das die real existierende Erin Gruwell gemeinsam mit ihren Schülern schrieb.

Dieser Film erzählt eine eindringliche Geschichte von Mut und Vertrauen ins Unbekannte. Er zeigt, dass LIEBE heilen kann. Frisch von der Lehrerausbildung ist Erin voller idealistischem Enthusiasmus und glaubt fest daran, das Leben ihrer Schüler verändern zu können. Sie wird auf eine Schule in der Innenstadt von Los Angeles geschickt, die von Gangs beherrscht wird, wo ihre Schüler täglich ums Überleben kämpfen.

Erin erkennt schnell, dass sie für diese Schüler nicht geeignet ist, doch sie sieht in ihnen etwas, das sonst niemand an der Schule sieht: Einen Ruf nach Liebe. Sie weiß, dass sie keine Ahnung hat, wie sie sie unterrichten soll, ist aber offen und lernbereit. Sie betet darum, dass ihr der Weg gezeigt wird, und der HEILIGE GEIST wirkt auf wundersame Weise durch sie. Sie erhält starke Impulse und folgt ihnen ohne Fragen. Während sie sich ihrer Gewissheit hingibt, reagieren die Schüler mit Lernbereitschaft.

Erin wird immer wieder mit intensiven Zweifeln der Schüler, des gesamten Lehrkörpers und ihres Mannes konfrontiert. Trotzdem ist sie unwillkürlich dazu berufen, anderen zu dienen. Je mehr ihre Schüler ihr vertrauen und sich ihr öffnen, desto inspirierter ist sie, ihnen ganz zu dienen.

Als sie alte, einschränkende Selbstkonzepte loslässt, fällt alles weg, was ihrer tiefen Berufung nicht dient, einschließlich ihrer Ehe. Je mehr sie sich ganz ihrer Aufgabe mit ihren Schülern hingibt, desto glücklicher wird sie. Über einen Zeitraum von zwei Jahren verändert ihre kompromisslose Hingabe und das Vertrauen, das sie in sie setzt, deren Leben und ihres völlig. Während sie lernen, einander als starke Gefährten zu dienen, entsteht eine heilige Beziehung. Gemeinsam wagen sie den Sprung von der Kleinheit zur Größe und erkennen, dass nur ein Leben mit Sinn letztendlich erfüllend sein kann; Geben und Empfangen sind eins.

October Sky

Themen: Gemeinschaft, Familie, den nächsten Schritt wagen, mächtige Gefährten, Zusammenarbeit, Zweck, Geistesschulung, Wachsamkeit, Hingabe, Vergebung

October Sky ist ein US-amerikanischer Film von Joe Johnston aus dem Jahr 1999. Die Handlung beruht auf dem autobiografischen Roman Rocket Boys von Homer Hickam aus dem Jahr 1998.

Homer ist wenig begeistert von der Aussicht, wie die meisten anderen Männer in der Kleinstadt Coalwood, Bergmann zu werden. Sein Vater, ein erfahrener Bergarbeiter, gilt als Held der Stadt. Er möchte, dass Homer in seine Fußstapfen tritt und in die Minen geht.

Doch als Homer den russischen Sputnik am Oktoberhimmel vorbeiziehen sieht, geht ihm ein Licht auf. Der Sputnik wird für ihn zum Symbol für den Wunsch nach etwas anderem als einem Leben voller Opfer, Schinderei und Dunkelheit unter der Erdoberfläche. Sofort entflammt in ihm der tiefe Wunsch, Raketen zu bauen, um Coalwood zu entkommen.

Der HEILIGE GEIST kann nutzen, was das Ego gemacht hat. Was als bloßes Mittel zum Zweck begann, Coalwood zu verlassen, wird zum Selbstzweck. Er liebt den Raketenbau. Seine Leidenschaft inspiriert bald andere, sich ihm anzuschließen. Er erhält unerwartete Hilfe von seiner Lehrerin, Freunden und sogar von den Arbeitern im Kohlebergwerk. Homers neuer Weg bringt ihn in direkten Konflikt mit seinem Vater, der ihn weder unterstützt noch ermutigt, sich mehr als nur ein Leben als Bergmann zu wünschen.

Doch wenn wir unserem Herzen treu bleiben und keine Kompromisse mehr eingehen, ist Heilung für uns und unsere Mitmenschen gewiss. Genieße die Transformation, die in dieser Vater-Sohn-Beziehung stattfindet, und die Heilung und Inspiration, die sich in der ganzen Stadt und darüber hinaus ausbreitet.

Dieser Film hat viele wunderbare Themen, vor allem die Erinnerung daran, dass wir hier sind, um tief auf unsere innere Stimme zu hören und den Mut zu haben, ihr zu folgen. Auch wenn auf dem Weg Hindernisse und Zweifel auftauchen, sind diese ein notwendiger Teil unserer Heilung und werden einfach verschwinden, wenn wir der tiefen Berufung unseres Herzens treu bleiben.

Chocolat - Ein kleiner Biss

Themen: Scham, Inspiration, Rollen transzendieren, Öffnung für die Liebe, heilige Beziehung

Chocolat - Ein kleiner Biss genügt (Originaltitel: Chocolat) ist ein britisch-US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2000, der auf dem Roman Chocolat von Joanne Harris basiert. Juliette Binoche spielt die Hauptrolle. In einer Nebenrolle ist Johnny Depp zu sehen.

Seit Jahrtausenden neigen Menschen dazu, hochgeistige und idealistische Prinzipien spiritueller Wahrheit zu nehmen und sie in konkrete Regeln persönlichen Verhaltens umzuwandeln. Jesus hingegen lehrt eine Geisteshaltung und keine Verhaltensregeln. Ein reiner Geist führt in der Folge zu einem entsprechenden Verhalten. Wenn wir unsere Mitmenschen als unsere Brüder betrachten und uns mit ihnen im Geiste eins fühlen, werden wir sie auch entsprechend behandeln. Dieser Film zeigt auf wunderbare Weise den Unterschied zwischen bloßer Befolgung von Regeln und wahrer Herzensgüte.

Vianne ist ein freier Geist, der von den geheimnisvollen Nordwinden dazu bewegt wird, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Während sie dem Ruf ihres Herzens folgt, lässt sie zu, dass sich die Menschen um sie herum auf überraschende und unerwartete Weise öffnen. In dem Versuch, endlich frei zu sein, zieht Vianne von Stadt zu Stadt, bis sie in ein kleines französisches Dorf kommt, das sich seiner Ruhe rühmt.

Vianne findet schnell heraus, dass die Dorfbewohner eng an Regeln und Traditionen gebunden sind, die der Versuch des Egos sind, Ruhe zu finden. Frieden lässt sich nicht finden, wenn man versucht, die Form zu beherrschen, und jeder in Viannes Umfeld macht eine rasche Heilung durch, indem er loslässt, was ihm nicht mehr dient, und sich dafür öffnet, dass ihm ein anderer Weg gezeigt wird. Ihr Weg ist der des Lichts, der Liebe, einer nicht wertenden Freiheit des Geistes - der Aufnahme des Fremden.

Ein Wind an Authentizität durchströmt die Stadt, wenn jeder frei ist, er selbst zu sein, frei von Rollen, Schuldgefühlen und dem „Sollen“ des Egos. Das Leben ist zum Leben da, und die ganze Stadt feiert mit offenem Herzen mit! Die Vergangenheit wird ruhen gelassen, und Vianne entdeckt, dass die Freiheit, nach der sie sich so sehr gesehnt hat, die ganze Zeit in ihr war.

“Auch die Liebe möchte dir ein Festmahl bereiten, auf einer makellos gedeckten Tafel, in einem stillen Garten, wo kein anderer Laut als Singen und ein sanftes, frohes Flüstern je zu hören ist. Das ist ein Festmahl, das deine heilige Beziehung ehrt und zu dem jeder als Ehrengast willkommen ist. In einem heiligen Augenblick wird das Tischgebet von allen gemeinsam gesprochen, während sie sich in Sanftmut vor dem Tisch der Kommunion verbinden. Und ich werde mich dort zu euch gesellen, wie ich vor langer Zeit versprach und immer noch verspreche. Denn in eurer neuen Beziehung bin ich willkommen. Und dort, wo ich willkommen bin, dort bin ich.”
(EKIW: Kapitel 19, IV. A. 16.)

Hüter der Erinnerung

Themen: Gemeinschaft, Repression, Angst, Lehrer/Schüler, Geheimnisse, Wahre Identität entdecken, Vergebung, Kontrolle loslassen, Geistesschulung, wahrer Zweck

Hüter der Erinnerung (Originaltitel: The Giver) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film nach dem gleichnamigen Roman von Lois Lowry. Sowohl das Buch als auch der Film wurden immer wieder dahingehend interpretiert, dass es ohne Hass, Schmerz und Leid keine Liebe, Leidenschaft und Wahlmöglichkeit gibt. Das ist allerdings nicht die wahre Botschaft, denn das Ego erkennt die Bedeutung der LIEBE nicht. Richtig verstanden, ist der Film eine wunderbare Metapher für die Welt des Egos und weist auf die Wahrheit jenseits dieser Welt hin.

“Verlange ich nach einer Welt, die ich beherrsche, anstatt nach einer, die mich beherrscht?
Verlange ich nach einer Welt, in der ich mächtig anstatt hilflos bin?
Verlange ich nach einer Welt, in den ich keine Feinde habe und nicht sündigen kann?
Und will ich sehen, was ich verleugnet habe, weil es die Wahrheit ist?”
(EKIW: Kapitel 21, VII. 6.)

Die letzte Frage kann nur mit einem eindeutigen Ja beantwortet werden, denn das Bewusstsein der Wahrheit ist total. Es ist das Ende der Illusionen.

Doch solange wir versuchen, uns durch Kontrolle von unseren Gefühlen zu distanzieren, um unangenehme Gefühle nicht spüren zu müssen, sind wir Gefangene des Egos. Das Ego ist sehr raffiniert darin, die Angst zu minimieren, nicht um sie aufzuheben, sondern um sie zu behalten. Erst die Erkenntnis, dass Leid in dieser Welt existiert - und sei es auch nur so wenig, dass zum vollkommenen Glück noch irgendetwas fehlt -, öffnet uns für Fragen nach dem Sinn des Lebens. LIEBE ist der Sinn des Lebens. Ohne LIEBE bleiben wir nur eine Möglichkeit - leere Gesten. Mit LIEBE werden wir zum ersten Mal echt. Wenn die LIEBE erscheint, zieht sich das Ego zurück und der Geist erwacht. Doch dafür ist es notwendig, alle Gefühle zuzulassen.

“Im HIMMEL wirst du dich nicht an Veränderung und Wechsel erinnern. Kontrast brauchst du nur hier. Kontraste und Unterschiede sind notwendige Lehrhilfen, denn dank ihnen lernst du, was du vermeiden und was du suchen sollst. Und wenn du das gelernt hast, wirst du die Antwort finden, die das Bedürfnis nach irgendwelchen Unterschieden verschwinden lässt.”
(EKIW: Kapitel 13, XI. 6. 1.-4.)

Wenn wir jemals den Punkt der Wahrheit tief in unserem Geist erreichen wollen, müssen wir uns auf den natürlichen Prozess des Zulassens unserer Emotionen einlassen. Das Ego versucht, uns zu kontrollieren, indem es uns mit vielen hypothetischen Konsequenzen Angst einjagt, so dass wir all unsere Emotionen zurückstellen und unterdrücken. Das Schöne an der Reise zu Glück und Freiheit ist, dass wir alle die Macht haben, unserer Inspiration und unserem GEIST zu folgen. Wir entscheiden uns dafür und leben nicht länger aus Angst vor den Konsequenzen. Wie könnten wir sonst jemals diese Angst vor der Liebe überwinden?

Wenn wir Verstehen und Erleuchtung wollen, werden wir sie erlernen, weil unsere Entscheidung, sie zu lernen, die Entscheidung ist, auf den LEHRER zu hören, DER um das Licht weiß und es uns deshalb lehren kann. Unserem Lernen ist keine Grenze gesetzt, weil unserem Geist keine Grenze gesetzt ist.

“Niemand stellt den Zusammenhang von Lernen und Erinnerung in Frage. Lernen ist ohne Erinnerung unmöglich, da das Gelernte stimmig sein muss, um erinnert zu werden. Deshalb ist die Lehre des HEILIGEN GEISTES eine Lektion im Erinnern. Ich habe schon gesagt, dass ER Erinnern und Vergessen lehrt, doch ist das Vergessen nur dazu da, um das Erinnern stimmig zu machen. Du vergisst, um dich besser zu erinnern.”
(EKIW: Kapitel 7, II. 6. 1.-5.)

“Gib freudig alles auf, was deiner Erinnerung im Wege stehen könnte, denn GOTT ist in deiner Erinnerung.”
(EKIW: Kapitel 10, II. 2. 4.)

“Der HEILIGE GEIST kann fürwahr Gebrauch von der Erinnerung machen, denn GOTT SELBST ist dort. Das ist jedoch keine Erinnerung an vergangene Begebenheiten, sondern nur an einen gegenwärtigen Zustand.”
(EKIW: Kapitel 28, I. 4. 1.-2.)

Der Protagonist des Films, der 16-jährige Jonas lebt in einer zukünftigen, scheinbar idealen Welt: Es gibt keine Kriege, keine Armut und keine Gewalt. Doch im Gegenzug unterliegen die Menschen einer starken Kontrolle durch die Gemeinschaft. Unter anderem sollen unangenehme Gefühle durch rigide Sprachregelungen vermieden und die Gleichheit aller Menschen durch staatliche Kontrolle erreicht werden. Die Menschen empfinden aufgrund einer Droge, die ihnen jeden Morgen verabreicht wird, keinerlei tiefere Gefühle und sehen keine Farben. Wissenschaftler kontrollieren auch die Umwelt, damit diese das Gleichgewicht in der Gemeinschaft nicht stören kann. Alle Menschen leben scheinbar in völliger Gleichheit: Sie haben identische „Unterkünfte“ und tragen identische Kleidung.

Diese total kontrollierte und damit scheinbar sichere Welt ist ein Spiegel für Bestrebungen auch in unserer modernen westlichen Gesellschaft, aber auch ein Hinweis auf eine Versuchung, der jede spirituelle Gemeinschaft unterliegt, nämlich den Versuch, tiefe Gefühle zu vermeiden. Es wird zwar scheinbar viel über Gefühle gesprochen, aber es geht nur um oberflächliche Befindlichkeiten und nicht um die tiefen Gefühle der Angst, dem Hass, der Isolation und der Hilflosigkeit, mit denen der Mensch in der Identifikation mit dem Ego konfrontiert ist, die er aber mit aller Macht zu unterdrücken versucht. Man muss den Schmerz der Trennung erst einmal zulassen, um ihn dann transzendieren zu können.

Verleugnung und Unterdrückung entstehen, wenn wir aus Angst vor den Reaktionen anderer Menschen nicht sagen, was wir im Herzen fühlen. Wenn wir nur dafür leben, dass andere Menschen uns zustimmen oder uns gutheißen, verleugnen wir, was wir in einer bestimmten Situation wirklich fühlen. Das Wort "Entschuldigung" kommt dann häufig vor. In der Gemeinschaft im Film ist es normal, dass sich Menschen ständig öffentlich entschuldigen.

Der Versuch innerhalb des Ego-Denksystems, dessen Basis das Verlangen nach Trennung ist, Einheit und Frieden herzustellen, also uns gleichzeitig als getrennt und als nicht getrennt zu sehen, ist unmöglich, ohne unsere allgemeine Verwirrung noch zu vergrößern. Möglicherweise ist unser Geist sehr raffiniert geworden, doch wird er - wie es immer der Fall ist, wenn Methode und Inhalt getrennt werden - für den vergeblichen Versuch genutzt, aus einer ausweglosen Sackgasse zu entrinnen. Raffinesse ist von der Erkenntnis völlig geschieden, weil Erkenntnis keiner Raffinesse bedarf. Raffiniertes Denken ist nicht die Wahrheit, die uns frei machen wird, wir aber sind frei von dem Bedürfnis, uns darin zu betätigen, wenn wir bereit sind, es loszulassen.

Die Zahl der vom raffinierten Ego-Geist erdachten Staats- und Sozialutopien, ob nun religiös, wirtschaftlich oder technisch motiviert, ist Legion. In allen Utopien - ob als Entwürfe oder als Realisierungsversuche - wird unterstellt oder gefordert, dass sich die Menschen dem Idealbild der vollkommenen Gesellschaft unterwerfen. Hierin liegt das barbarische Element der Sozialutopien. Der Kommunismus (Realsozialismus) in vielen Ländern dieser Welt zeigt dies deutlich, obwohl er auf grundsätzlich guten Ideen der sozialen Gleichheit, des gemeinsamen Eigentums und der kollektiven Problemlösung beruht. Warum derartige Utopien langfristig immer zum Scheitern verurteilt sind, bringt der christliche Philosoph Blaise Pascal auf den Punkt: "Der Mensch ist weder ein Engel noch eine Bestie, und sein Unglück ist, daß er um so bestialischer wird, je mehr er ein Engel sein will." Anders formuliert: Unsere Wirklichkeit als SOHN GOTTES lässt sich nicht simulieren, indem wir versuchen, den bestialischen Aspekt des Ego-Denksystems hinter einer Maske der Güte zu verbergen.

In der scheinbar perfekten Gemeinschaft im Film, ohne Krieg, Schmerz, Leid, Unterschiede oder Wahlmöglichkeiten, soll Jonas der nächste "Geber" sein. Das bedeutet, dass er Zugang zu Erinnerungen und Emotionen erhält, die dem Rest der Bevölkerung nicht zur Verfügung stehen, so dass er die Fähigkeit entwickeln kann, Führung und Unterstützung aus einer höheren Perspektive anzubieten.

Jonas beginnt mit seinem Mentor den Prozess der Geistesschulung und erkennt bald, dass die Welt, in der er aufgewachsen ist, stark kontrolliert ist und auf der Unterdrückung von Erinnerungen und Emotionen beruht. Ohne Emotionen und die Praxis des inneren Zuhörens ist das Barometer für richtig und falsch, Ego und GEIST, nicht zugänglich, und es gibt keine Möglichkeit, innere Unterscheidungskraft und spirituelles Bewusstsein zu entwickeln. Wenn er seinen Geist mit der Bereitschaft, sich zu erinnern, öffnet (sich dem Unbewussten zu stellen), tauchen viele Gedanken, Gefühle und Überzeugungen auf. Jonas erlebt Freude und Schmerz, Liebe und Angst, Erinnerungen an Geburt und Tod, tiefgreifenden Verlust und tiefe Dankbarkeit.

Jonas ist von seinen emotionalen Erfahrungen tief betroffen und erkennt bald, dass seine Welt zwar Angst, Chaos und das Bewusstsein des Todes beseitigt hat, aber auch Liebe und Freiheit. Als sich sein Bewusstsein vertieft, sieht er die Dinge aus einer anderen Perspektive, und es besteht für ihn kein Zweifel daran, dass eine Welt ohne echte Liebe nicht die wahre Welt sein kann. Er hat den tiefen Wunsch, die Gefangenen zu befreien, und seine Loyalität verlagert sich sofort vom Familienkonzept und dem Gehorsam gegenüber den Regeln dieser Welt zum Erwachen.

“Nicht mit mir stimmte etwas nicht, sondern mit dieser Welt. Sie hatten das Morden nicht eliminiert, sie hatten es legalisiert und es einfach nur umbenannt."
(Jonas - Filmzitat)

Auf der Reise des Erwachens muss Jonas über die Grenzen des schlafenden Geistes hinausgehen, um das volle Bewusstsein der wirklichen Welt zu erreichen. Es braucht nur EINEN, zum ERWACHEN - weil es nur EINEN gibt.

“Halte die Erlösung nicht länger zurück. Sieh dich in der Welt um, und sieh das Leiden dort. Ist dein Herz nicht gewillt, deinen müden Brüdern Ruhe zu bringen? Sie müssen auf deine eigene Befreiung warten. Sie bleiben in Ketten, bis du frei bist. Sie können die Barmherzigkeit der Welt nicht sehen, eh du sie nicht in dir gefunden hast. Sie leiden Schmerz, bis du dessen Macht über dich geleugnet hast. Sie sterben, bis du dein eigenes ewiges Leben annimmst.”
(EKIW: Lektion 191, 10. 6.-8. & 11. 1.-5.)

“Der Sprung in den Abgrund hätte unser Ende sein müssen. Es war ein Wunder. Der Geber hatte von Wundern erzählt."
(Jonas - Filmzitat)

Inception

Themen: Gedanken, Bewusstsein des Träumens, besondere Beziehungen, Schuld, Scham, Geheimnisse

Inception ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Heist-Film aus dem Jahr 2010 und der siebte Spielfilm des britisch-US-amerikanischen Regisseurs Christopher Nolan, der auch das Drehbuch verfasste und als Produzent fungierte. Für die musikalische Untermalung war der deutsche Komponist Hans Zimmer verantwortlich.

Der Protagonist Dominick Cobb, gespielt von Leonardo DiCaprio, hat sich darauf spezialisiert, während eines Traumes wertvolle Informationen aus dem Unbewussten der Opfer zu stehlen. Nach einem gescheiterten Auftrag erhält Cobb die Aufgabe, eine Inception, das Einpflanzen eines Gedankens in das Unterbewusstsein eines Opfers, durchzuführen.

"Ein Gedanke ist wie ein Virus, resistent, hochansteckend
und die kleinste Saat eines Gedanken kann wachsen.
Er kann dich aufbauen oder zerstören."
(Filmzitat)

Die Hauptfigur in diesem Film will, wie der verlorene Sohn im berühmten Gleichnis der Bibel, nach Hause. Ein Team wird gebildet, um ihm dabei zu helfen. Im Leben treffen wir auf Menschen, die Teil unseres Teams zu sein scheinen, und uns dabei helfen, die Irrtümer in unserem Geist aufzudecken - die unerlöste Schuld, durch den Missbrauch von Erinnerungen. Wir müssen mit dem Thema Schuld in unserem Geist in Kontakt kommen, um dann, diese Idee der Schuld, Stück für Stück durch Vergebung zu heilen.

„Wir erschaffen und nehmen unsere Welt gleichzeitig wahr.“
(Filmzitat)

Ein Traum in einem Traum, in einem Traum, hilft uns zu vergessen, dass wir träumen. Der Traum ist wie ein Labyrinth, aber es gibt einen Ausgang! Wir sind die Architekten des Traums, und alles im Traum ist ein Symbol. Jede Person im Traum ist eine Projektion des Unbewussten und wird entsprechend der Rolle reagieren, die wir ihr zugewiesen haben.

„Sie war besessen … von einem Gedanken.
Dieser eine, sehr einfache Gedanke, der alles verändert hat:
Dass unsere Welt nicht real ist, dass sie nur aufwachen müsste, um in die Realität zu gelangen."
(Filmzitat)

Unser Geist ist bereit, symbolisiert im Erscheinen mächtiger Gefährten, den Fahrstuhl in die Tiefen des Geistes zu nehmen, um alle Illusionen ans Licht zu bringen. Im Keller eingesperrt wartet auf uns unbewusste Schuld, die so lange anhält, bis wir uns mit ihr konfrontieren und sie vergeben. Indem wir die Selbstbeschuldigung vergeben, stellen wir fest, dass wir nie wirklich jemandem geschadet haben. Wenn wir die zunehmende Freiheit der Vergebung erleben, helfen wir anderen, sich daran zu erinnern, dass auch sie träumen.

"Wir sollten keine Angst davor haben von Größerem zu träumen, Darling!"
(Filmzitat)

Als die Spieler des dunklen Traums zum glücklichen Traum erwachen, stimmen sie einander in stiller Anerkennung zu. Es war nur ein Traum; es schien so real. Wir wachen auf und gehen nach Hause! Die Tore, die einst verschlossen schienen, öffnen sich jetzt mühelos. Wir sehen endlich das Angesicht unserer wahren Unschuld und vereinen uns wieder mit der LIEBE. Und doch ist auch der glückliche Traum immer noch ein Traum. Noch größere Freude erwartet uns, wenn GOTT für uns den letzten Schritt macht und uns in die EINHEIT zurückruft.

"Ich bin gekommen, um Sie an etwas zu erinnern ...
etwas, das Sie früher wussten."
(Filmzitat)

Butterfly Effect

Themen: Falsche Wahrnehmung, vergangene Assoziationen heilen, Akzeptanz, Bewusstsein des Träumens, Kraft der Gedanken, das Drehbuch ist geschrieben

Butterfly Effect ist ein US-amerikanischer Kinofilm aus dem Jahr 2004. Der Titel des Films bezieht sich auf den populärwissenschaftlichen Begriff des Schmetterlingseffekts. Dieser Begriff aus der Chaostheorie steht für die Überlegung, dass selbst kleinste Einflüsse ungeahnte und unberechenbare Folgen haben können; dass z. B. der Flügelschlag eines Schmetterlings als Ursache für einen Wirbelsturm auf der anderen Seite der Erde in Frage kommt.

Der Protagonist Evan (Ashton Kutcher) hat in seiner schwierigen Kindheit mehrere Blackouts und beginnt auf Anraten seines Psychologen, ein Tagebuch zu führen. Während seines Collegestudiums entwickelt er mithilfe seiner alten Tagebücher die Fähigkeit, in seine Vergangenheit zu reisen, die er schließlich zu manipulieren beginnt, um seine Freundin Kayleigh zu retten, was unerwartete Auswirkungen auf die Gegenwart zeigt.

Der Name der Hauptfigur Evan Treborn sollte ursprünglich Chris Treborn lauten ((Christ reborn) wörtl. Christus [ist] wiedergeboren). Die Autoren änderten dies jedoch noch vor Beginn der Dreharbeiten. Vom Film Butterfly Effect gibt es mehrere Versionen und alternative Enden und mittlerweile zwei weitere Teile. Die Kinoversion des Films (des ersten) endet mit dem bedeutungsvollen Song "Stop Crying Your Heart Out" von Oasis.

“And stop crying your heart out
Get up
Come on
Why're you scared?
You'll never change what's been and gone”
(Stop Crying Your Heart Out - Oasis)

Dies ist ein Film, der den Geist beobachtet und die vergebende Lektion erteilt, dass es unmöglich ist, Charaktere oder vergangene Erinnerungen zu korrigieren. Die Hauptfigur durchlebt immer wieder Szenarien und Erinnerungen, die aufgrund eines intensiven Traumas und Horrors verdrängt wurden. Durch den Einsatz der Macht des Geistes, um die Szenen und Szenarien neu zu gestalten, wird das Drehbuch in verschiedene Richtungen gelenkt, doch keines der Lebensdrehbücher bietet eine dauerhafte Befriedigung. Diejenigen, die dazu bestimmt sind, sich in der Form zu treffen, werden sich treffen, obwohl die Lektion im Geist immer darin besteht, die Vergangenheit als Vergangenheit und das Falsche als falsch zu sehen. Die Vergangenheit ist vorbei, obwohl das Ego will, dass sich der Fehler immer und immer wieder wiederholt. Der Geisteszustand des „Träumers des Traums“ ist ruhig und friedlich, und dies bedeutet, die Sühne oder Berichtigung für den gesamten Traum zu akzeptieren.

Die Versuchung der linearen Zeit ist der Glaube, dass die Dinge besser wären, wenn sie anders wären. Das Problem bei dem Versuch, die Vergangenheit zu wiederholen, besteht darin, dass solche Versuche die Erkenntnis verdunkeln, dass die Vergangenheit vorbei und vergangen ist. Die Änderung eines Aspekts des Drehbuchs scheint viele andere Aspekte zu verändern, obwohl bei jedem Versuch eine Gesamtwahrnehmung, die alle Situationen einschließt, fehlt. Heilung bedeutet zu erkennen, dass alle Skripte der Welt gleich sind und daher nicht verändert werden können, und dieses Bewusstsein ist die Welt der Vergebung. Ändere deinen Geist, indem du die Unveränderlichkeit des Geistes akzeptierst und so die Schleife beendest, in der du versuchst, die Welt zu einem besseren Ort zu machen oder eine bestimmte Person zu retten. Nur der Geist braucht Erlösung, und er wird nur durch Frieden gerettet, und das erfordert nicht, dass das Skript neu geordnet wird, sondern nur, dass es in der Gleichzeitigkeit der Vergebung anders gesehen wird.

Next

Themen: Zeit, Quantenphysik, Bewusstsein des Träumens, Magie, Angst vor Opfern, Führung, Zusammenarbeit, Aufgabe, Zweck

Next ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 2007 von Regisseur Lee Tamahori mit Nicolas Cage in der Hauptrolle. In weiteren Rollen sind unter anderem Jessica Biel, Julianne Moore und Peter Falk zu sehen. Die Grundidee des Filmes basiert auf der Science-Fiction-Kurzgeschichte Der goldene Mann des Autors Philip K. Dick. Die eigentliche Handlung des Films weist allerdings fast keine Berührungspunkte mit der literarischen Vorlage auf.

Was wäre, wenn alles, was sich abzuspielen scheint, nur hypothetisch wäre? Was wäre, wenn jede potenzielle Möglichkeit sichtbar wäre und der Geist hineinzoomen und auswählen könnte, welches Szenario durchgespielt werden soll? Chris Johnson verfügt über eine übersinnliche Fähigkeit, die ihm dies ermöglicht, und doch ist sein Leben ohne wirklichen Sinn eines aus Verstecken und Vortäuschen. Durch Anziehung und eine geführte Beziehung öffnet sich Chris und erkennt, dass er, indem er sich mit anderen verbindet, seine Ängste überwinden und seine Wahrnehmung und Fähigkeiten erweitern kann.

Egal wie viele Möglichkeiten wir in Betracht ziehen, die Zukunft zu verändern, wir müssen erkennen, dass nur ein Wechsel des Ziels die Antwort ist. Die ganze Welt ist hypothetisch, und wenn man das erkennt, gibt man auf. Das Drehbuch ist geschrieben, und es hat keinen Sinn, alles zu verstehen. Ruhe einfach aus und schließe dich deinem Bruder an, um die Vergangenheit zu beenden. Alles ist vergeben, und du kannst dich jederzeit erneut für den Plan des HEILIGEN GEISTES entscheiden.

Fenster zum Sommer

Themen: das Drehbuch ist geschrieben, Schuld, Zweck, gib allen alles, Leben im Hier und Jetzt, Liebe

Fenster zum Sommer ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 2011 mit Nina Hoss in der Hauptrolle. Regie führte Hendrik Handloegten. Der Film basiert auf dem Roman Zuflucht hinter der Zeit der österreichischen Schriftstellerin Hannelore Valencak, der 1967 erschien und zehn Jahre später unter dem Titel Das Fenster zum Sommer neu aufgelegt wurde.

“Zeit ist ein Kunstgriff, ein Taschenspielertrick, eine Riesenillusion, in der Figuren wie durch Zauberei kommen und gehen. Doch hinter den Erscheinungen gibt es einen Plan, der sich nicht ändert. Das Drehbuch ist geschrieben. Wann die Erfahrung eintreten wird, um dein Zweifeln zu beenden, das steht fest. Denn wir sehen die Reise nur von jenem Punkt, wo sie geendet hat, indem wir auf sie zurückblicken und uns einbilden, wir würden sie noch einmal unternehmen und im Geist Revue passieren lassen, was vergangen ist.”
(EKIW: Lektion 158, 4)

Wenn das Drehbuch schon geschrieben ist, brauchen wir uns nicht mehr darum zu kümmern und können ganz im Hier und Jetzt leben. Wenn unsere Gedanken aber mit der Vergangenheit oder der Zukunft beschäftigt sind, verpassen wir den einzigen Augenblick, den es gibt, und gehen innerlich leer durch die Welt.

“Es gibt keine Freiheit von dem, was geschehen muss. Und wenn du denkst, es gebe sie, musst du im Unrecht sein.”
(EKIW: Kapitel 30, I. 15. 5.-6.)

Juliane bewegt sich wie ein Zombie durch ihre Tage in Berlin und träumt von einer zukünftigen Liebe. Sie urteilt über Unglück und Erfolg, Fortschritt, Rückzug, Gewinn und Verlust. Alle diese Urteile fällt sie gemäß den Rollen, die das Drehbuch zuweist. Die Tatsache, dass sie von sich aus keinerlei Bedeutung haben, wird durch die Leichtigkeit aufgezeigt, mit der sich diese Etiketten mit anderen Urteilen ändern, die auf Grund anderer Aspekte der Erfahrung getroffen werden. Und wenn Juliane dann zurückschaut, glaubt sie, eine andere Bedeutung in dem zu sehen, was vorausgegangen ist. Was hat sie tatsächlich getan, außer zu zeigen, dass es dort keine Bedeutung gab?

Ein gemeinsamer Zweck ist das einzige Mittel, wodurch die Wahrnehmung stabilisiert und der Welt und sämtlichen Erfahrungen hienieden nur eine einzige Deutung gegeben werden kann. Entrinnen aus dem Urteil - und damit aus der Schuld - liegt einfach in diesem: Alle Dinge haben nur einen einzigen Zweck, den wir mit der ganzen Welt teilen. Der wirkliche Sinn und Zweck dieser Welt ist, dass sie zur Berichtigung unseres Unglaubens genutzt wird. Der Sinn und Zweck der Zeit ist einzig und allein, »uns Zeit zu geben«, für diesen Berichtigungsprozess. Unser einzig wahrer Sinn und Zweck ist also die Erlösung (SÜHNE) und das Mittel dafür ist die Vergebung. Die Vergebung entfernt die Blockaden, die uns daran hindern, uns der Gegenwart der LIEBE, die unser angestammtes Erbe ist, bewusst zu sein. Die Erlösung sorgt dafür, dass die LIEBE wieder durch uns hindurch leuchten und sich ausdehnen kann. Unser Glück und unsere Funktion sind eins, weil GOTT uns beide gegeben hat.

Sorge hingegen ist Angst und Angst ist nicht LIEBE. Sorge ist Lieblosigkeit. Sorge ist immer ein Ausdruck unseres mangelnden Vertrauens in die Stärke GOTTES. Sorge ist der Glaube, dass Wirkliches bedroht sein könnte.

Erst durch LIEBE wird jeder Moment an sich wertvoll. Dann fragen wir nicht mehr nach dem Sinn. Wenn jemand fragt, was ist der Sinn des Lebens, dann wissen wir, dass ihm LIEBE fehlt. Wenn jemand fragt, was bedeutet das Leben, dann fragt er, weil er noch nie geliebt hat. Wenn jemand liebt, dann fragt er nicht nach dem Sinn des Lebens. Er kennt den Sinn, er braucht nicht zu fragen. Der Sinn ist da: LIEBE ist der Sinn des LEBENS.

Ohne LIEBE hat das Leben keine Poesie. Ohne LIEBE existiert der Baum, aber er erblüht nicht. Ohne LIEBE können wir nicht tanzen, nicht feiern, wir können uns nicht dankbar fühlen, nicht andächtig sein. Ohne LIEBE sind Tempel einfach normale Häuser, mit LIEBE wird ein normales Haus in einen Tempel verwandelt. Ohne LIEBE bleiben wir nur eine Möglichkeit - leere Gesten. Mit LIEBE werden wir zum ersten Mal echt.

Stadt der Engel

Themen: Workaholismus, ungeheilter Heiler, übersinnliche Fähigkeiten, das Drehbuch ist geschrieben, Führung, Loslassen der Besonderheit, Geistesschulung, Öffnung für die Liebe

Stadt der Engel (Originaltitel: City of Angels) ist ein Filmdrama aus dem Jahr 1998 von Regisseur Brad Silberling mit Nicolas Cage und Meg Ryan in den Hauptrollen.

Der Film beschreibt genau das, was das Ego uns glauben machen will: dass sein Ersatz für die LIEBE GOTTES uns befriedigen könnte und seine Welt attraktiver wäre als der HIMMEL. Diese Strategie findet sich in unzähligen Witzen wieder, die uns davon überzeugen wollen, dass es im Himmel langweilig ist und die wirklich interessanten Menschen in der Hölle sind. Das Ego ist das Verlangen nach und der Glaube an Trennung. Daher ist das Ego nicht in der Lage, sich die Glückseligkeit göttlicher EINHEIT vorzustellen.

Obwohl der Film genau die Sicht des Egos widerspiegelt und die schauspielerische Leistung von Nicolas Cage schwach ist, ist dieser Film auf dem Weg des spirituellen Erwachens äußerst hilfreich. Das Wertvolle an diesem Film ist, dass er uns dabei hilft, zu überprüfen, inwieweit wir dem Ego noch Glauben schenken und ob wir die Idee, der HIMMEL sei langweilig, immer noch in unserem Geist finden.

Nichts in dieser Welt wird uns befriedigen. Wenn wir das vergessen und den Dingen der Welt nachjagen, ist das Ergebnis immer das gleiche. Es kann eine vorübergehende Befriedigung zu geben scheinen, aber das Endergebnis ist immer Schmerz, Schuld und Tod. Diese Welt ist nicht unser Zuhause, und deshalb kann sie uns nie das geben, was wir uns tief in unserem Herzen wünschen.

Der Film verwendet das Symbol der Engel, um die Gegenwart der LIEBE GOTTES zu zeigen. Die tiefe metaphysische Idee, dass das Drehbuch geschrieben ist, wird wunderschön dargestellt. Wenn wir wissen, dass das Drehbuch geschrieben ist und alles buchstäblich so abläuft, wie es ablaufen wird, dann weicht all unser Kämpfen und Ringen der Liebe. Wir können uns entspannen und uns dem EINEN hingeben, der alles weiß.

Der Film verwendet das Bild vom abtrünnigen Engel, wie wir es auch im Neuen Testament, in christlichen Interpretationen des Alten Testaments sowie in apokryphen Büchern und im Koran finden. Ein Engel, Seth, hegt die "winzig kleine Wahnidee". Er sehnt sich danach, die Liebe durch einen Körper zu erfahren, und beschließt, Mensch zu werden und sein Leben als Engel aufzugeben. Diesen Fehler haben wir alle gemacht. Glücklicherweise hatte er keine Auswirkungen auf unsere Wirklichkeit. Besondere Liebe kann die Liebe des VATERS zum SOHN nicht ersetzen.

Dieser Film hilft, verborgene Überzeugungen aufzudecken, die wir vielleicht in Bezug auf Mangel und den Wunsch nach besonderer Liebe haben. Erlauben wir, dass diese Vorstellungen aufgeworfen, betrachtet und losgelassen werden. Es ist wirklich an der Zeit, über den Irrsinn des menschlichen Daseins zu lachen, das uns nichts bietet. Das Einzige, was uns jemals zufriedenstellen wird, ist die Erfahrung unserer wahren Identität: das vollkommen unschuldige Kind GOTTES.

Die Truman Show

Themen: Selbst-Konzept, falsche Wahrnehmung, Bewusstsein des Träumens, Erwachen

Die Truman Show ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Regisseur Peter Weir aus dem Jahr 1998 mit Jim Carrey in der Hauptrolle. Peter Weir, der sich in seinen Filmen immer wieder mit spirituellen Themen beschäftigte, wurde im Jahr 2022 der Ehrenoscar für sein Lebenswerk zuerkannt. Der Film Die Truman Show stellt eine der besten Beschreibungen des spirituellen Erwachens dar.

Im Mittelpunkt des Films steht der Versicherungsangestellte Truman Burbank, der - ohne es zu wissen - Hauptdarsteller einer Fernsehserie ist, deren Ziel es ist, das Leben eines Menschen von seiner Geburt an zu dokumentieren und per Live-Übertragung im Fernsehen zu präsentieren. Truman lebt in einer simulierten Realität. Zu diesem Zweck hat Christoph, der Produzent der Serie, Truman als Baby von seiner Firma adoptieren lassen und Seahaven, eine von Wasser umgebene Küstenstadt, unter einer riesigen Kuppel errichten lassen.

Dies ist ein fantastischer Film über das Erwachen, das Auflösen der Illusion und den Mut, dem Ruf des Herzens zu folgen. Die Welt ist eine Show, die vom Ego produziert und geleitet wird. Es beschäftigt viele Schauspieler, nutzt viele Schauplätze und Ereignisse in einer Zeitschleife und ist auf Umsatz, Marken- und Produktplatzierung angewiesen, um sich selbst zu erhalten. Die Show strebt nach Dramatik, Wiederholung, Ablenkung, Täuschung und greift letztlich auf die Angst zurück, sich selbst am Leben erhalten zu müssen. Für den schlafenden Geist ist ein Leben ohne seine persönliche "Existenz" unvorstellbar und daher existenziell bedrohlich.

Moderator: "Was ist der Grund dafür, dass es Truman bisher niemals gelungen ist, die Wahrheit über seine Welt herauszufinden?"
Regisseur Christoph: "Wir akzeptieren die Realität der Welt, die uns dargeboten wird. So einfach ist das!"
(Filmzitat)

“Ich mache die Welt von allem los, wofür ich sie hielt.
Was außer deinen Überzeugungen hält die Welt in Ketten? Und was außer deinem Selbst kann die Welt erlösen? Überzeugungen sind tatsächlich machtvoll. Die Gedanken, die du denkst, sind mächtig, und Illusionen sind ebenso stark in ihren Wirkungen, wie es die Wahrheit ist. Ein Irrer denkt, die Welt, die er sieht, sei wirklich, und zweifelt sie nicht an. Noch lässt er sich davon abbringen, wenn die Wirkungen seiner Gedanken hinterfragt werden. Erst wenn ihre Quelle infrage gestellt wird, kommt die Hoffnung auf Freiheit endlich zu ihm.”
(EKIW: Lektion 132, 1.)

Das Ego ist der Gefangene und das Gefängnis. Im Film ist Truman der Gefangene, der "Held" des Traums, Christoph ist die Stimme des Egos und der Schöpfer des Gefängnisses namens Seahaven - die kleine isolierte Welt, die Zuflucht, des "Helden", des Körpers. Die Symbolik des Films ist absolut einzigartig, selbst die Namen der Protagonisten sprechen für sich. Truman klingt wie „true man“, "wahrer Mensch", denn Truman steht für die Illusion eines scheinbar echten Menschen, eines von GOTT und seinen Mitmenschen getrennten Individuums. Die ganze Welt ist eine gigantische Show, die Individualität und damit Trennung wirklich erscheinen lassen soll - die Truman-Show. Christoph, die Stimme des Egos, klingt wie "Christ off", was auf Deutsch so viel bedeutet wie "Christus ist ausgeschaltet" - ein wunderbares Symbol für die gottlose Welt des Egos.

Sobald die Show als nichts weiter als eine erfundene Nachahmung vergangener Erinnerungen erkannt wird, scheint die Show nicht mehr Realität zu sein. Sobald wir die Show aus der von der Angst befreiten Perspektive sehen, ist die Show tatsächlich vorbei, weil die Angst als unwirklich entlarvt wurde und alle Charaktere und Fassaden daher ohne Bedeutung sind. Wir sind das Licht der Welt und nicht mehr eine Figur auf der Leinwand. Unser Königreich ist nicht von dieser Welt.

Bild Der Film zeigt ein paar sehr entscheidende Momente auf dem spirituellen Weg. Lange Zeit sind wir von der Realität der Illusion so überzeugt, dass wir nicht den geringsten Zweifel daran haben. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem, wie im Film, "ein Scheinwerfer vom Himmel fällt" und die ersten Zweifel in unserem Geist aufkommen. Sehr oft ist dies ein heiliger Augenblick oder eine Offenbarung, ein kurzer Blick hinter die Kulissen. Von diesem Zeitpunkt an ist nichts mehr so wie vorher, jetzt sitzt der Zweifel in unserem Herzen und es braucht nur unseren Mut, dem Ruf des Herzens zu folgen und uns auf die Suche nach der Wahrheit zu machen. Damit beginnt die spirituelle Suche.

Je näher wir der Wahrheit kommen, desto herausfordernder wird der spirituelle Weg. Kurz vor der Befreiung werden wir mit unserer größten Angst konfrontiert - der Angst vor dem Tod. Im Film ist es Trumans Angst vor dem Wasser, denn in seinem Unterbewusstsein befindet sich die Erinnerung an den Tod seines Vaters, der bei einem Segeltörn ertrank. Auf seinem Weg in die Freiheit konfrontiert ihn das Ego daher mit eben dieser Angst und erzeugt bei seiner Flucht mit dem Segelboot einen katastrophalen Sturm. Truman schreit: „Du musst mich töten!“ und der Sturm wird stärker. Doch an diesem Punkt kennt Truman die Wahrheit, bleibt standhaft und schreit dem Sturm des Egos entgegen: ”Das ist alles, was du hast?!”

Was Angst vor dem Tod zu sein scheint, ist in Wirklichkeit seine Anziehungskraft. In Wahrheit ist es nicht die Angst vor dem Tod, mit der der "Held" des Traums konfrontiert wird, sondern die Angst vor GOTT. Niemand kann unerschrocken auf die Angst vor GOTT schauen, wenn er die BERICHTIGUNG nicht angenommen und gelernt hat, dass Illusionen nicht wirklich sind. Es braucht einige Vorbereitung, um die Angst vor GOTT anzuschauen. Nur die geistig Gesunden können den nackten Wahnsinn und die rasende Verrücktheit mit Erbarmen und mit Mitgefühlt betrachten, aber ohne Angst.

Jesus spricht:
„Wer sucht, soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet.
Und wenn er findet, wird er bestürzt sein.
Und wenn er bestürzt ist, wird er erstaunt sein.
Und er wird König sein über das All.“

(Thomas-Evangelium, Logion 2)


"Sei froh, dass du suchen musst.
Sei auch froh, zu lernen, dass du nach dem Himmel suchst
und das Ziel, das du wirklich willst, auch finden wirst.
Niemand kommt umhin, dieses Ziel zu wollen und es am Ende zu erreichen."
"Ein winziger Moment der Überraschung wird dich vielleicht innehalten lassen,
bevor du merkst, dass die Welt,
die du vor dir siehst im Licht, die Wahrheit spiegelt, die du gekannt
und nicht ganz vergessen hast, als du fortgegangen bist in Träumen."
(EKIW: Lektion 131)


Schräger als Fiktion

Themen: Perfektionismus, das Drehbuch ist geschrieben, Sinn und Zweck, Vergebung, sich der Liebe öffnen, Erwachen, der gegenwärtige Moment

Schräger als Fiktion (Stranger than Fiction) ist ein US-amerikanischer Film des Regisseurs Marc Forster aus dem Jahr 2006 mit Emma Thompson, Will Ferrell, Maggie Gyllenhaal und Dustin Hoffman in den Hauptrollen. Die Namen der Personen im Film beziehen sich auf Naturwissenschaftler und Mathematiker und haben einen Bezug zur jeweiligen Figur.

Harold Crick führt ein eintöniges, streng organisiertes Leben voller Routine. Er zählt, wie oft er sich die Zähne putzt und wie viele Schritte er zur Bushaltestelle gehen muss. Er weiß genau, wie viele Minuten und Sekunden alles dauert. Nichts Spontanes oder Freudiges, und Harold hat keine intimen Beziehungen, die von Herz zu Herz gehen.

Er beginnt sich zu fragen, wer die Kontrolle über sein Leben hat, als er eines Tages eine Frauenstimme hört, die sein Leben erzählt und jede seiner Bewegungen beschreibt. Hat er die Kontrolle? Hat die Erzählerin die Kontrolle? Und wer ist die Erzählerin? Welches Genre hat die Geschichte seines Lebens? Wie wird sie enden? Harold beginnt, aufmerksam zu werden und zu beobachten, wie er sein Leben lebt. Dies lenkt seine Aufmerksamkeit auf die wichtigste Frage von allen: die Frage nach dem Sinn. Als sein Herz sich für die Möglichkeit öffnet, sein Leben anders zu leben, kommt sofort Angst auf und er hört die Stimme, die von seinem “bevorstehenden Tod” spricht.

Das Drehbuch ist geschrieben. Das Ego hat die Welt und alle Geschichten projiziert. Jede menschliche Geschichte endet mit dem Tod, und so stellt sich die Frage: Wie werde ich dieses Leben leben? Traue ich mich, es in vollen Zügen zu leben und die Gelegenheit zu nutzen, jetzt zu lieben? Lassen wir unseren Geist über das Drehbuch der Figur hinaus zu einer Identität aufsteigen, die nicht sterben kann.

Wenn unserem Leben der Zweck des Erwachens gegeben wird, stimmen wir uns durch Gebet und inneres Zuhören auf das Drehbuch ein, und es wird zu einer lebendigen Erfahrung. Durch Vergebung und das Erwachen zu einem neuen Zweck kann das Drehbuch scheinbar neu geschrieben werden. In Wahrheit wird es neu interpretiert. Der Fokus verlagert sich von der Tragödie, den Tod zu vermeiden und ein individuelles Leben zu bewahren, hin zu liebevoller Achtsamkeit, die jedem Moment geschenkt wird.

Jeder Moment und jede Sache in diesem Moment kann unser Leben retten, wenn wir sie als das sehen, was sie sind: Ein Moment, den wir mit offenem Herzen verbringen können.

Free Guy

Themen: Gefallsucht, wahre Identität entdecken, Zweck, Zusammenarbeit, Inspiration, Würdigkeit, Rollen transzendieren, sich der Liebe öffnen, energetische Verbindung, Bewusstsein des Träumens

Free Guy ist ein US-amerikanischer Film von Shawn Levy aus dem Jahr 2021. Im Film spielt Ryan Reynolds in der Titelrolle einen Nicht-Spieler-Charakter in einem Open-World-Videospiel, der zunächst nicht weiß, dass die Welt, in der er lebt, nicht real ist. Immer wieder wurde der Film daher mit The Truman Show verglichen, jedoch für die heutige Generation, und Guy mit der Figur Neo in The Matrix, weil er nicht weiß, dass die Welt um ihn herum nur eine Simulation ist.

“Mmh. Das ist der fabelhafteste Kaffee den es gibt. Ich will einen Song darüber schreiben.”
“Und ich will zu diesem Song die Hüften schwingen.”
“Ich liebe mein Leben. Ich habe meinen Weg gefunden und werde ihn nie wieder verlassen.”
“Darum heisst es Komfortzone, weil so verdammt komfortabel ist.”
(Filmzitat)

In Free City habe ich alles, was ich brauche, denkt Guy und folgt damit genau den Einflüsterungen des Egos, das will, dass wir mit der von ihm geschaffenen Welt soweit zufrieden sind, damit wir sie nicht hinterfragen. Die Welt der Dualität ist das illusorische Versteck für den schlafenden Geist, der glaubt, sich von GOTT getrennt zu haben. Zu diesem Geist sagt das Ego: "Sei zufrieden mit dem Körper, und die Welt ist dein neues Zuhause. Wir werden alles wiederherstellen, was du in der Einheit zu haben schienst. Und Gott kann nicht hereinkommen und dich hier finden, du wirst deine Privatsphäre haben und du kannst alles tun, was du willst." Eine Abwehrstrategie in der Ego-Identifikation lautet daher: “Ich muss nichts machen, was ich nicht will.” Guy sagt diesen Satz immer, wenn JEMAND versucht, ihn ans Aufwachen zu erinnern.

Free Guy ist eine witzige und actionreiche Komödie, die uns dazu bringt, die Wirklichkeit einer Welt zu hinterfragen, die auf Trennung und Hierarchie beruht, in der einige die Macht haben und andere nur eine Nebenrolle spielen. GOTT würde niemals eine so geteilte und trennende Welt erschaffen! Diese Welt der Begrenzung, die wir für die Realität hielten, ist lediglich eine Simulation - eine Projektion einer winzigen verrückten Idee der Trennung.

“Lass uns den Traum, den er weggegeben hat, dem Träumer zurückerstatten, der den Traum als von sich separat und als etwas wahrnimmt, was ihm angetan wird. In die Ewigkeit, wo alles eins ist, kam eine winzig kleine Wahnidee geschlichen, und GOTTES SOHN erinnerte sich nicht daran, sie auszulachen. Und weil er das vergaß, ist der Gedanke zu einer ernsten Idee geworden und sowohl der Umsetzung als auch realer Wirkungen fähig.”
(EKIW: Kapitel 27, VIII. 6. 1.-3.)

Der Protagonist des Films ist Guy, eine Videospielfigur, die in der virtuellen Welt von Free City lebt. In diesem Spiel arbeitet Guy als Bankangestellter und führt ein sich wiederholendes Leben, das dem vieler anderer in dieser Welt nicht unähnlich ist. Er geht jeden Tag der gleichen Routine nach, fühlt ein Gefühl der Leere und sehnt sich nach etwas mehr. Lange Zeit versucht er, sich durch positives Denken von der inneren Leere abzulenken. Doch Guy spürt, dass es mehr im Leben geben muss als das, was er im Spiel erlebt.

Guy wird als NPC oder „Nicht-Spieler-Charakter“ bezeichnet. Er ist Teil der Nebenfiguren und soll nicht von seiner programmierten Rolle abweichen. Guy beginnt jedoch, Erfahrungen zu machen, die über seine üblichen Muster hinausgehen, und beginnt, die Natur seiner Existenz zu hinterfragen, um sich schließlich von den ihm auferlegten Beschränkungen zu befreien. Ryan Reynolds überschäumende Euphorie ist einfach ansteckend, wenn er sich als glücklicher Schüler in der Rolle des Guy auf den Weg in die Freiheit macht.

Guy lernt Molotov Girl kennen, eine Spielerin, mit der er eine tiefe Verbindung eingeht und die seinen Wunsch teilt, sich der wahren Bestimmung zu öffnen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Suche, um die Grenzen des Spiels zu hinterfragen und ihr wahres Potenzial zu entdecken. Es erwartet uns eine tiefere Bestimmung, die uns über die Grenzen dieser simulierten Realität hinausführen wird!

Die Insel

Themen: den wahren Zweck finden, gemeinsame Absicht, Folgen, wahre Identität entdecken, Ungerechtigkeit, Täuschung, Perfektionismus, Erwachen

Die Insel (Originaltitel: The Island) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film von Michael Bay aus dem Jahr 2005. Die Handlung spielt aus damaliger Sicht in der Zukunft - im Jahr 2019 - und beschreibt das Leben nach einer angeblichen Pandemie. Das allein zeigt schon, dass der Film inspiriert ist, denn der Regisseur konnte nicht wissen, dass es 2019 um eine Pandemie gehen würde.

Die Hauptrollen spielten Ewan McGregor und Scarlett Johansson. Der Film wurde vielfach kritisiert. In den USA wurde mehrfach die massive Produktplatzierung kritisiert. So wird unübersehbar für mehrere große Sportartikel- und Kommunikationskonzerne geworben. Wenn wir den Film aus rein weltlicher Sicht betrachten, lässt sich vieles kritisieren und noch viel mehr missverstehen. Und auch wenn in der zweiten Hälfte weniger gut inszenierte Action die Oberhand gewinnt, so ist es doch, wenn man die Symbolik betrachtet, ein Film, der mit vielen guten Ideen, starken Darstellern und dem Verzicht auf unnötige Komik oder übertriebenes Pathos auf das Erwachen aus der Ego-Illusion verweist. Gerade das Product Placement ist eine wunderbare Beschreibung unserer Welt, ebenso wie das ständige Bemühen um Gesundheit und Fitness. Das ist die Welt, die wir im unerlösten Zustand für die Wirklichkeit halten. In dieser Welt suggeriert uns das Ego ständig, dass wir etwas Besonderes sind.

"Du bist etwas Besonderes, etwas ganz Besonderes.”
(Filmzitat)

Bei der Betrachtung dieses Films ist es wichtig zu verstehen, dass die schwarz gekleideten Figuren die Stimme des Egos symbolisieren. In esoterischen Kreisen taucht immer wieder die Idee auf, dass wir von äußeren Mächten kontrolliert werden. Auf dem spirituellen Weg gilt es zu verstehen, dass es keine äußeren Mächte gibt. Es gibt nur den Wunsch nach Trennung in unserem eigenen schlafenden Geist, der eine Welt der Dualität träumt, eine Welt der Trennung von GOTT.

“Was ist Gott?"
"Wenn Du dir was wünscht und die Augen schließt, um darum zu bitten.
Dann ist Gott der Kerl, der dich ignoriert!”
(Filmzitat)

Unser Bewusstsein ist der Empfangsmechanismus, der Botschaften von oben oder unten empfängt, entweder vom HEILIGEN GEIST - der die Verbindung zu unserer Wirklichkeit symbolisiert - oder vom Ego. Der Prozess der spirituellen Befreiung ist kein Kampf gegen externe Mächte, sondern ein Entscheidungsprozess in unserem Bewusstsein, der am Beginn des Weges häufig als Kampf erlebt wird. Wir sind Gefangene unseres eigenen Glaubens an Trennung und davon müssen wir uns von IHM befreien lassen.

Das Ego - der Gedanke der Trennung in unseren eigenen schlafenden Geist - bietet uns einen Ersatz für die Wirklichkeit des HIMMELS an. Die Welt, in der die Protagonisten des Films am Anfang leben, ist der Versuch des Egos den HIMMEL zu ersetzen. Die Stimme des Egos versucht uns mit Unterhaltung und der Hoffnung auf ein zukünftiges Leben in einer besseren Welt in seiner Welt der Illusionen bei Laune und damit gefangen zu halten. Die Tatsache, dass den Klonen im Film körperliche Nähe verboten ist, ist ein Symbol dafür, dass echte Intimität im Geiste das Ego und damit die Illusion bedroht.

Das Ego gaukelt uns eine schöne, strahlende Welt vor, aber unter dieser Oberfläche liegt die dunkle Seite der Dualität. Auch die Welt außerhalb der strahlend weißen Arkologie im Film ist die Welt des Egos, allerdings der Blick auf die dunkle Seite. Wenn wir zum ersten Mal das ganze Ausmaß der Dunkelheit sehen, sind wir meist schockiert und werden im ersten Moment erst recht wieder der Stimme des Egos folgen und versuchen, die Dunkelheit nach außen in böse Mächte zu projizieren. Doch all die bösen Mächte und all unsere scheinbaren Gegner sind einzig und allein Angriffsgedanken in unseren schlafenden Geist.

Die Filmfigur Dr. Merrick beschließt, alle verbliebenen Klone einer minderwertigen Serie zu vernichten. Sie sollen gruppenweise in eine als Gaskammer genutzte Brennkammer gebracht und getötet werden. Beim Betrachten des Films sind wir versucht, bei solch grausamen Szenen wegzuschauen, aber genau das ist vor einigen Jahrzehnten auch in unserer scheinbar realen Welt passiert. Das ist unsere Welt der Alltagswahrnehmung …

Erst wenn in unserem Geist das Verlangen nach mehr als dieser Welt auftaucht, beginnt die spirituelle Suche.

"Was sind wir?"
"Oh, Mann. Wieso muss ich derjenige sein, er euch erzählt,
dass es keinen Weihnachtsmann gibt."
(Filmzitat)

Eine Voraussetzung für die Suche nach der Wahrheit ist Neugier, der Wunsch, mehr über das Warum und Wozu dieser Welt zu erfahren. Solange wir mit dem, was uns hier geboten wird, zufrieden sind und uns darüber keine weiteren Gedanken machen, sind wir noch nicht bereit.

"Langweilt dich das eigentlich nicht?"
"Darüber hab ich mir keine Gedanken gemacht."
(Filmzitat)

Eines Tages werden wir erkennen, dass diese Welt unserer alltäglichen, vom Ego gesteuerten Wahrnehmung eine Illusion ist, und in uns wird der Wunsch aufkommen, aus dieser Illusion zu erwachen. Dann beginnt der spirituelle Weg, der Weg, dessen Ziel die Erkenntnis unserer wahren IDENTITÄT ist.

Das Boot im Film ist ein Symbol für eine Reise. Hier geht es um eine Reise in den Geist, also um den spirituellen Weg. Der Name des Schiffes ist Renovatio. Das lateinische Wort renovatio bedeutet "Erneuerung" oder „Wiedergeburt“ - ein Symbol für das spirituelle Erwachen.

Der Film zeigt wunderbar, dass in einem reifen Bewusstsein - in einem erwachenden Bewusstsein - die Erinnerung an die wahre IDENTITÄT vorhanden ist. Außerdem wird auf eine sehr berührende Art und Weise aufgezeigt, dass das Erwachen aus der Illusion ein gemeinschaftliches Unterfangen ist, niemand erwacht alleine, denn das Erwachen löst die Illusion der Trennung auf. Der Protagonist des Films, Lincoln Six Echo, erkennt, dass die Befreiung erst vollendet ist, wenn alle befreit sind. Sein Name bezieht sich auf Abraham Lincoln, den 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten, dem es gelang, die Sklaverei in den USA abzuschaffen.

Auf dem spirituellen Weg ist es notwendig uns der Dunkelheit des Egos zu stellen, das heißt uns unserer Angst zu stellen. In den schlimmsten Momenten auf unserem Weg durch die Angst werden wir immer wieder auf mächtige Gefährten treffen, die uns an die Wahrheit erinnern:

“Ich weiß, dass Jesus euch liebt.”
(Filmzitat)

Die Insel ist ein phantastischer metaphysischer Film, der den Prozess des Erwachens zeigt, von einem Zustand der Täuschung bis hin zur Erkenntnis, dass das, was als Leben angesehen wurde, gar nicht wirklich Leben war. Eine Gesellschaft von Männern und Frauen, die von Geburt an betrogen werden, müssen in diesem Sci-Fi-Actionfilm ihre wahre Identität entdecken. Die Hauptcharaktere sind in einer Beziehung die dem einzig wahren Zweck dient - der Befreiung aus der Illusion - verbunden, in der sie ihren Eingebungen folgen müssen und dabei immer intuitiver und entschlossener werden, um die Versuche des Egos zu überwinden, sie daran zu hindern, die Dunkelheit zu enthüllen. Es zeigt die Versuchung des Egos, sich zurückzuziehen und einen sicheren Hafen zu errichten, und den Ruf des GEISTES, die Liebe auf jeden auszudehnen, indem er tief in den Geist eindringt und ihn berichtigt, so dass sich die Illusion des Egos vollständig auflöst und das Licht durchscheinen und jeden befreien kann. Wenn sich jeder dem Licht öffnet, schließen sich sogar diejenigen, die ehemals als Feind erschienen sind, der Feier der Unschuld und Freiheit an.

Raum

Themen: falsche Wahrnehmung, wahre Identität entdecken, Angst vor Opfern, Loslassen der Form, Vergebung

Raum (Originaltitel: Room) ist ein Film von Lenny Abrahamson aus dem Jahr 2015. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Emma Donoghue, die auch das Drehbuch verfasste.

Raum (Roman)

Raum (englisch Room) ist ein Roman der irisch-kanadischen Schriftstellerin Emma Donoghue aus dem Jahr 2010. Der Roman erinnert an den österreichischen Kriminalfall von Josef Fritzl, der seine Tochter rund 24 Jahre lang in einer Kellerwohnung gefangen hielt, sie vergewaltigte, sieben Kinder mit ihr zeugte und diese teilweise ebenfalls unterirdisch gefangen hielt. Tatsächlich sei „Fritzl“ der Auslöser gewesen, meint Donoghue, „mehr aber nicht“. Sie habe vergleichbare Fälle auf der ganzen Welt untersucht.

Es geht hier nicht um die Aufarbeitung eines Kriminalfalls. Vielmehr geht es um die spirituelle Symbolik. Die Geschichte wird aus der Sicht und in der Sprache des fünfjährigen Jack erzählt, der mit seiner Mutter in einem 16 Quadratmeter großen Raum lebt und diesen noch nie verlassen hat:

Sind wir bereit, unsere Welt loszulassen? „Raum“ kann uns helfen, uns auf die Auflösung des Egos vorzubereiten. Durch Jacks Augen sehen wir, wie es ist, sich für etwas zu öffnen, das jenseits dessen liegt, was sich der Verstand vorstellen kann. Anfangs haben wir ein Gefühl dafür, wie unsere Welt aussieht; alles scheint einen Sinn zu ergeben und seinen Platz zu haben. Die Dinge, die keinen Sinn ergeben, werden wegdiskutiert und vergessen.

Mutter: “Du weißt doch..., Du weißt doch, dass Alice nicht immer im Wunderland war?"
Jack: "Sie fiel vorher in ein ganz tiefes Loch."
Mutter: "Genau, … und ich war nicht immer hier im Raum. Ich bin wie Alice.”
(Filmzitat)

Schließlich werden die Überzeugungen und Annahmen, auf denen die Welt/Raum beruht, in Frage gestellt und als fadenscheinig und unsubstanziell angesehen. Bald beginnt die Welt, wie man sie kennt, auseinanderzufallen, und man erkennt, dass es etwas gibt, das so viel größer und wundersamer ist, als man es sich je erträumt hat. Sein Licht ist so hell, dass es zunächst blendend und unglaublich erscheinen kann. Diese Phase kann mit extremer Desorientierung, Verwirrung, einer „Identitätskrise“ usw. einhergehen. Vielleicht fühlen wir uns manchmal wie ein fünfjähriges Kind und wünschen sich, dass alles wieder so wird, wie es war.

Großmutter: “War es nicht schrecklich eng dort?"
Jack: "Hhhm, hhhm, war nicht eng. Raum ging in jede Richtung, bis ans Ende und wieder zurück. Und Ma war immer da!”
(Filmzitat)

Allmählich wird uns klar, dass dieses neue „Zuhause“ das ist, wo wir hingehören (und wo wir schon immer waren, auch wenn wir es nicht sehen konnten). Schließlich blicken wir auf unsere alte Welt/Raum zurück und sehen, wie klein, bedeutungslos und unbedeutend es war; es hat keinen Wert und keine Anziehungskraft mehr. Die Dinge, von denen wir glaubten, dass sie uns Sicherheit und Kraft geben, werden sanft entfernt, wenn der Geist bereit ist. Unserer wahren IDENTITÄT muss nichts hinzugefügt werden, aber die Blockaden, die dem Bewusstsein dieser IDENTITÄT im Wege stehen, müssen tatsächlich entfernt werden, damit die Wahrheit erkannt werden kann.

Behalten wir Jack im Auge, während wir diesen Film sehen, und werden wir Zeuge einer symbolischen Reise von der Dunkelheit zum Licht. Diesen symbolischen Weg aus der dunklen Höhle ins helle Licht hat schon Platon in seinem Höhlengleichnis wunderbar beschrieben.

Black Mirror (Anthologie-Serie)

Black Mirror (Schwarzer Spiegel) ist eine britische Science-Fiction-Serie von Charlie Brooker, die scheinbar verschiedenartige Auswirkungen der Verwendung von Technik und Medien auf die Gesellschaft thematisiert. Der „schwarze Spiegel“ des Titels ist der, den man an jeder Wand, auf jedem Schreibtisch, in jeder Hand findet: der glänzende Bildschirm eines Fernsehers, eines Monitors, eines Smartphones. Im Vorspann der Folgen zerbricht dieser Spiegel.

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“Dein Geist ist voller Pläne, um das Gesicht deines Ego zu wahren, und du suchst das Antlitz CHRISTI nicht. Der Spiegel, in dem das Ego sein Gesicht zu sehen sucht, ist dunkel in der Tat. Wie kann es die Vorspiegelung seiner Existenz aufrechterhalten außer durch Spiegel? Aber wohin du schaust, um dich zu finden, liegt bei dir.”
(EKIW: Kapitel 4, IV. 1. 5.-8.)

“CHRISTI Schau bildet den HIMMEL ab, denn sie sieht eine Welt, die dem HIMMEL so ähnlich ist, dass das, was GOTT vollkommen schuf, dort gespiegelt werden kann. Der dunkle Spiegel, den die Welt dir zeigt, kann nur verdrehte Bilder in zerbrochenen Stücken zeigen.”
(EKIW: Lektion 159, 3. 3.-4.)

Der Drehbuchautor dieser Serie, Charlie Brooker, ist Atheist, und so finden wir in diesen Filmen so gut wie keine Hinweise auf die Erlösung und die Liebe GOTTES, aber Brooker beschreibt mikroskopisch genau und bildgewaltig den Wahnsinn des Ego-Denksystems. Die Serie zeigt, was passiert, wenn der Spiegel, auf den wir unser persönliches Selbst projizieren, einen Riss bekommt, wir aber keine Verbindung zum HEILIGEN GEIST haben. Nur Episode 17 hat so etwas wie ein Happy End, alle anderen Episoden enden mehr oder weniger in Verzweiflung. Die Menschen kämpfen gegen “das System”, aber außer dem Kampf haben sie nichts und so enden sie zwangsläufig in einem Gefühl der Vergeblichkeit, in Depression und Tod. In dieser Fernsehserie geht es nicht wirklich um die Auswirkungen moderner Technik und Medien, sondern um die Auswirkungen des Ego-Denksystems. Nicht die moderne Technik und die Medien sind das Problem, sondern das Ego-Denksystem und die Leugnung unserer Einheit mit GOTT.

“Es braucht einige Vorbereitung, um die Angst vor GOTT anzuschauen. Nur die geistig Gesunden können den nackten Wahnsinn und die rasende Verrücktheit mit Erbarmen und mit Mitgefühlt betrachten, aber ohne Angst. Denn nur wenn sie daran teilhaben, scheinen diese furchterregend zu sein, und du hast so lange daran teil, bis du deinen Bruder mit vollkommenem Glauben und vollkommener Liebe und Zärtlichkeit ansiehst. Vor der vollständigen Vergebung stehst du und hast noch immer nicht vergeben. Du hast Angst vor GOTT, weil du deinen Bruder fürchtest. Diejenigen, denen du nicht vergibst, fürchtest du. Und niemand gelangt zur Liebe mit Angst an seiner Seite.”
(EKIW: Kapitel 19, IV. D. 11.)

Black Mirror schildert den nackten Wahnsinn und die rasende Verrücktheit des Egos völlig ungeschminkt und glasklar, ohne Verweis auf die Erlösung und die Liebe GOTTES. Das macht das Anschauen dieser Serie zu einer gewissen Herausforderung und erfordert Vorbereitung. Ich empfehle dir daher, dir diese Serie nur anzuschauen, wenn du bereits eine gute Verbindung zum HEILIGEN GEIST hast und auf keinen Fall mit der ersten Folge zu beginnen! Die Handlung der jeweiligen Folgen ist in sich abgeschlossen und erzählt eigenständige Geschichten, weswegen die Serie den Anthologie-Serien zugerechnet wird. Im Folgenden sind einige ausgewählte Folgen und das jeweilige zentrale Thema der Folge aufgelistet:
  • Folge 3 “Das transparente Ich”: Vergangenheit und die besondere Beziehung
Unser Festhalten an der Vergangenheit verursacht unsägliches Leid. Wir können nur durch die Schuld an der Vergangenheit festhalten. Denn die Schuld legt fest, dass wir für das, was wir getan haben, bestraft werden, und ist somit von der eindimensionalen Zeit abhängig, die von der Vergangenheit zur Zukunft hin verläuft. Schuldgefühle erhalten die lineare Zeit. Sie erzeugen Vergeltungs - oder Verlassenheitsängste und sorgen auf diese Weise dafür, dass die Zukunft so sein wird wie die Vergangenheit. Das ist die Kontinuität des Ego. Deswegen investiert das Ego sehr stark in die Vergangenheit und glaubt am Ende, dass die Vergangenheit der einzige bedeutungsvolle Aspekt der Zeit ist. Durch die Auffassung, dass man für die Vergangenheit in der Zukunft bezahlen muss, wird die Vergangenheit zum bestimmenden Faktor für die Zukunft, der die beiden ohne eine dazwischenliegende Gegenwart zu etwas Kontinuierlichem macht.

“Es ist unmöglich, die Vergangenheit loszulassen, ohne die besondere Beziehung aufzugeben. Denn die besondere Beziehung ist ein Versuch, die Vergangenheit aufs neue zu inszenieren und zu verändern. Eingebildete Kränkungen, erinnerter Schmerz, vergangene Enttäuschungen, wahrgenommene Ungerechtigkeiten und Entbehrungen gehen alle in die besondere Beziehung ein, die zu einer Weise wird, wie du deine verletzte Selbstachtung wiederherzustellen suchst. Welche Basis hättest du ohne die Vergangenheit, um einen besonderen Partner auszuwählen? Jede derartige Wahl wird wegen etwas Bösem in der Vergangenheit getroffen, an das du dich klammerst und wofür jemand anders sühnen muss.”
(EKIW: Kapitel 16, VII. 1.)

“In der besonderen Beziehung sieht es nicht so aus, als suchtest du ein Ausagieren von Rache. Und sogar dann, wenn Hass und Brutalität für kurze Zeit durchbrechen, ist die Illusion der Liebe nicht tiefgreifend erschüttert. Doch das eine, bei dem das Ego nie zulässt, dass es das Bewusstsein erreicht, ist, dass die besondere Beziehung das Ausagieren von Rache an dir selbst ist. Was könnte sie denn sonst sein? Wenn du die besondere Beziehung suchst, suchst du nicht nach der Herrlichkeit in dir. Du hast verleugnet, dass sie in dir ist, und die Beziehung wird zu deinem Ersatz dafür.”
(EKIW: Kapitel 16, VII. 5. 1.-6.)

Alle Heilung ist eine Befreiung von der Vergangenheit. Die SÜHNE ist die Einrichtung, durch die wir uns von der Vergangenheit befreien können, während wir vorwärts gehen. Der Frieden GOTTES steht am Zeitenende. In der Wirklichkeit des »Jetzt« - ohne Vergangenheit oder Zukunft - beginnt die Würdigung der Ewigkeit. Denn nur »jetzt« ist hier, und nur »jetzt« bietet die Gelegenheit für die heiligen Begegnungen, in denen die Erlösung gefunden werden kann.
  • Folge 6 “Die Waldo-Kandidatur”: Angst ist die Ursache des Ärgers
Ein Komiker kämpft gegen das politische Umfeld und gegen die Kandidaten im Wahlkampf um die Mitgliedschaft im Parlament. Dadurch zerstört er auch eine beginnende Liebesbeziehung. Er endet in einem Gefühl der Vergeblichkeit und in Depression als Obdachloser unter einer Brücke. Diese Episode veranschaulicht folgende Lektionen:

Lektion 5: “Ich rege mich nie aus dem Grund auf, den ich meine.”
Lektion 8: “Mein Geist ist mit vergangenen Gedanken beschäftigt.”
Lektion 11: “Meine bedeutungslosen Gedanken zeigen mir eine bedeutungslose Welt.”
Lektion 12: “Ich rege mich auf, weil ich eine bedeutungslose Welt sehe.”
Lektion 13: “Eine bedeutungslose Welt erzeugt Angst.”
Lektion 15: “Meine Gedanken sind Bilder, die ich gemacht habe.”
Lektion 24: “Ich nehme nicht wahr, was zu meinem Besten ist.”
Lektion 26: “Meine Angriffsgedanken greifen meine Unverletzlichkeit an.”
  • Folge 7 “Weiße Weihnacht”: Das Konzept des Selbst - ein wahnsinniger Traum
Diese Folge zeigt den Aufwand, den es braucht, um die Illusion eines besonderen Selbstbildes aufrechtzuerhalten und die Suche nach einer besonderen Beziehung.

“Die besondere Beziehung hat den imposantesten und täuschendsten Rahmen aller Abwehrmechanismen, deren das Ego sich bedient. [...] Lass deinen Blick nicht auf dem hypnotischen Glanz des Rahmens haften. Sieh das Bild an und begreife, dass der Tod dir angeboten wird.”
(EKIW: Kapitel 17, IV. 8.-9.)
  • Folge 8 “Abgestürzt”: Gefallsucht, Besonderheit, Loslassen
„Dein Wert wird nicht durch Lehren oder Lernen begründet. Dein Wert ist von GOTT begründet. Solange du dies bestreitest, wird alles, was du tust, angstbesetzt sein, besonders jede Situation, die sich für den Glauben an Überlegenheit und Unterlegenheit anbietet. [...] Noch einmal: Nichts, was du tust oder denkst oder wünschst oder machst, ist nötig, um deinen Wert zu begründen. Dieser Punkt ist - außer in Wahnvorstellungen - unumstritten. Dein Ego steht nie auf dem Spiel, weil GOTT es nicht erschaffen hat. Dein reiner Geist steht nie auf dem Spiel, weil ER ihn schuf. Jegliche Verwirrung in diesem Punkt ist wahnhaft, und keine Art der Hingabe ist möglich, solange dieser Wahn andauert.“
(EKIW: Kapitel 4, I. 7.)

In der Ego-Identifikation beurteilen und bewerten wir ständig uns selbst und unsere Mitmenschen. Jede Interaktion beinhaltet eine Bewertung von uns selbst oder einem anderen, die nach oben oder unten gehen kann - Daumen rauf oder Daumen runter. Das hängt mit dem inneren Kritiker in unserem Kopf zusammen, der ständig alles bewertet: „Das lief gut“ oder „Das lief nicht gut“.

Im Zeitalter der sozialen Medien wird diese egoische Geisteshaltung immer sichtbarer und gewinnt in unserem privaten und öffentlichen Zusammenleben immer mehr an Bedeutung. "Likes" als Währung für das eigene Selbstwertgefühl und die Beliebtheit in der eigenen sozialen Gruppe ist eine Auswirkung im privaten Bereich. Das Sozialkredit-System in der Volksrepublik China ist ein Beispiel für die Auswirkungen im öffentlichen Bereich. Die chinesische Gesellschaft soll durch Überwachung und im Internet öffentlich einsehbaren Punktestand zu mehr „Aufrichtigkeit“ im sozialen Verhalten und politischer Loyalität erzogen werden. Ein niedriger Punktestand kann zu Einschränkungen im Alltag führen, etwa beim Zugang zu sozialen Diensten oder der Arbeitsplatz- und Ausbildungssuche. Wichtig: Es geht hier nicht um ein Urteil über die chinesische Regierung oder den technologischen Fortschritt, sondern darum, die “Dynamik” des Egos zu erkennen.

Das erinnert uns auch noch an eine andere Aussage Jesu, nämlich dass wir nicht versuchen sollen, unseren Geist selbst zu ordnen. Denn wenn auch die Ordnung, die wir unserem Geiste auferlegen, das Ego begrenzt, so begrenzt sie uns nicht minder. Ordnen heißt urteilen und durch Beurteilung arrangieren. Deshalb ist das nicht unsere Funktion, sondern die des HEILIGEN GEISTES. Wir haben keine Basis, um unsere Gedanken zu ordnen.

Wie sich dieses ständige Beurteilen auf die Einladung zu einer Hochzeit auswirken kann, zeigt uns diese Folge. Diese Episode ist außerdem ein großartiges Gleichnis für Berichtigung und Loslassen. Sie entlarvt das Motiv der Reziprozität, der Idee des notwendigen Ausgleichs als soziales Prinzip und den Versuch, durch nettes Verhalten und das Streben nach Anerkennung zu gewinnen. Sie zeigt, dass diese Motive uns niemals glücklich machen werden. Wie Jesus uns in EKIW erinnert, ist unsere Toleranz für Schmerz nicht grenzenlos.

Der Daumen nach unten bedeutete im antiken Rom den Tod in der Arena. Das Spiel, es in der Gesellschaft zu schaffen, ist wie eine Todesspirale, die so verkleidet ist, als ob sie völlig angemessen wäre. Doch wenn man sich darauf einlässt, gibt es nie ein Happy End; es gibt immer einen Absturz, der einem zeigt, dass es nicht das war, was es zu sein schien. Es war Narrengold. Es sah so aus, als ob es etwas zu bieten hätte, aber man kommt nie ganz an. Kein Versuch, dorthin zu gelangen, wird jemals erfolgreich oder ausreichend sein. Jede einzelne Interaktion ist wie ein Test, eine Beurteilung des eigenen Wertes, der intensiven Druck aufbaut. Diese Episode zeigt auf wunderbare Weise die Motive des Bekommen-Wollens und erinnert uns daran, dass es ein wahres Motiv des Gebens braucht, für ein glückliches Ergebnis.

Eine hilfreiche Art, diese Episode zu betrachten, besteht darin, zu sehen, dass uns die herrlichsten Gelegenheiten für wahre Vergebung auf die subtilste Weise gegeben werden. Was auch immer die Situation ist, was auch immer los zu sein scheint, die Antwort ist immer Vergebung, die uns wirklich alles bietet, was wir wollen!
  • Folge 14 “USS Callister”: Das Autoritätsproblem
“Das Problem der Autorität ist in Wirklichkeit eine Frage der Autorschaft. Wenn du ein Autoritätsproblem hast, dann immer deshalb, weil du glaubst, du seist der Autor deiner selbst, und deinen Wahn auf andere projizierst. Du nimmst die Situation dann so wahr, dass andere buchstäblich mit dir um deine Autorschaft kämpfen. Das ist der fundamentale Irrtum all jener, die glauben, sie hätten GOTTES Macht usurpiert.”
(EKIW: Kapitel 3, VI. 8. 1.-4.)

Diese Folge hat das Autoritätsproblem zum zentralen Thema. Die Hauptfigur, Robert Daly, ist ein Virtual-Reality-Programmierer, der eine Weltraumserie erfunden hat. Er sieht sich als Opfer aller an seinem Arbeitsplatz, wo er sanftmütig und schwach ist und nicht weiß, wie er kommunizieren soll. In seiner Weltraumspiel-Phantasie ist er jedoch der oberste Kapitän, der über alle Figuren aus seinem Arbeitsleben herrscht.

Sowohl in seiner Arbeits- als auch in seiner Fantasiewelt gibt es Autoritätsprobleme. Das ist nicht anders als bei Menschen, die sich tagsüber durch ihre Lebensumstände gefangen fühlen, z. B. durch das Gefühl, emotional oder finanziell gefangen zu sein, oder durch einen Chef oder einen Partner, der übermächtig ist. Nachts erlauben sie sich vielleicht, in Träume der Fantasie zu flüchten. Dies ist ein gutes Beispiel für eine Überkompensation des Gefühls, im „Wachleben“ gefangen zu sein, um dann im Schlaf Träume von der Freiheit des Körpers zu haben, z. B. vom Fliegen. Aber damit kommen wir nicht in den Himmel. Wir können nicht von einer Illusion der Gefangenschaft in eine Illusion der Freiheit übergehen, weil wir in Wirklichkeit nirgendwohin gegangen sind; wir sind immer noch im Traum gefangen und erwachten nicht. Das Problem der Autorität ist der Glaube, dass wir ein fleischliches Selbst annehmen können, ein Selbstkonzept, das GOTT nicht erschaffen hat, und dann glauben, dass wir die Macht GOTTES an uns gerissen haben.

Wir können uns in diese Figuren sehr gut hineinversetzen, wenn in unserer Wahrnehmung noch eine gewisse Gefangenschaft herrscht. Wir können uns dabei ertappen, wie wir die Figuren in dieser Episode anfeuern, wenn sie versuchen zu entkommen. Ihr Wunsch nach Freiheit mag eine tiefe Saite in unserem Herzen anschlagen. Auch wenn unsere Bereitschaft zum Erwachen unterschiedlich ist, so haben wir doch alle den gleichen Wunsch im Herzen: unseren Geist zu erwecken und das Autoritätsproblem zu überwinden, wie es Jesus während seiner kurzen Zeit auf Erden so eindrucksvoll demonstriert hat.

Wenn dieser Film im Sinne der EKIW gedreht worden wäre, hätte er selbstverständlich ein anderes Ende, dann wäre kein Bruder zurück geblieben. Wenn wir uns hingegen über die Gefangenschaft des “Diktators” freuen, ist unser Autoritätsproblem noch immer nicht erlöst.
  • Folge 15 “Arkangel”: Eltern-Kind-Beziehung
Die weltliche Eltern-Kind-Beziehung ist immer von Sorge, Angst und dem Glauben an Besonderheit begleitet. Sorge ist Angst und Angst ist nicht LIEBE. Sorge ist Lieblosigkeit. Sorge ist immer ein Ausdruck unseres mangelnden Vertrauens in die Stärke GOTTES. Sorge ist der Glaube, dass Wirkliches bedroht sein könnte. Wenn wir selbst - ohne GOTTvertrauen - versuchen, das Leben und Wohlergehen unserer Kinder zu steuern und zu kontrollieren, werden wir nur Leid produzieren. Das wird in diesem Film auf sehr anschauliche Weise gezeigt. Die Folge endet mit dem Song “I’m a mother” von The Pretenders:

I′m a mother
Treat me like a mother
You wanna suck on my breast
It's no surprise you do
I′m the source and the force
You owe your life to, brother
Oh, oh, oh, I'm a mother
And I take like a mother
I understand blood
And I understand pain
There can be no life without it
Never doubt it
I'm a mother
…

Aber auch diese Folge zeigt wieder nur die Situation eines Menschen im Zustand der totalen Ego-Identifikation, ohne sich seiner Beziehung zu GOTT bewusst zu sein. Daher noch ein paar Worte dazu, wie wir es als Eltern besser machen können - auch wenn wir unseren Geist noch nicht vollständig dem HEILIGEN GEIST übergeben haben. Kinder werden bleibend nur durch die Wahrhaftigkeit ihrer erwachsenen Gefährten beeindruckt; Vorschriften oder sogar Beispiele sind auf die Dauer nicht wirksam. Wahrhaftig sind wir, wenn wir unserer Funktion in SEINEM Plan folgen und spirituell wachsen. Wenn wir jetzt wahrhaftig leben und wachsen, so wird ER auch für das scheinbare Morgen sorgen.

Die Liebe der Eltern zu ihren Kindern und ihr Bedürfnis, sie zu beschützen, kommt daher, dass sie diese als einen Teil von sich betrachten. Niemand gibt etwas auf, was er als Teil von sich betrachtet. Doch unsere Kinder sind nicht unsere Kinder, sie sind Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach Erfüllung, sie sind der Ruf des Lebens nach Erkenntnis des wahren SELBST. Je mehr wir als Eltern die LIEBE GOTTES durch uns hindurch leuchten lassen, desto mehr sind wir ein Segen für alle Menschen in unserem Umfeld und damit auch für unsere Kinder.
  • Folge 17 “Hang the DJ”: Transformation durch Beziehung
Diese Folge hilft uns dabei, das egoische Konzept der besonderen Liebesbeziehung zu entmystifizieren. Wir erkennen, dass diese Welt nur dazu da ist, uns von der Erinnerung an unseren Ursprung abzulenken. Ein zentraler Baustein der Mauer, mit der uns das Ego gefangen hält, ist die besondere Liebesbeziehung. Die besondere Liebesbeziehung ist die Hauptwaffe des Ego, um uns vom HIMMEL fernzuhalten. In der besonderen Liebesbeziehung gibt es eine Vielzahl von Regeln zu befolgen. Um uns zu befreien, müssen wir erkennen, dass wir auf die falsche Stimme gehört haben und das Denksystem des Egos komplett loslassen. Die Erlösung erwartet uns im heiligen Augenblick - jenseits der linearen Zeit. Dafür ist es allerdings notwendig zu erkennen: 100% ist einfach, 99,8% ist unmöglich. Welchen Unterschied macht der Inhalt eines Traumes in Wirklichkeit? Entweder schläft man, oder man ist wach. Dazwischen gibt es nichts.

Frank und Amy treffen sich zu einem ersten Date, das von einer futuristischen Dating-App namens „Coach“ arrangiert wurde. Dieser digitale Coach bringt sie in arrangierte Beziehungen und verspricht, die gesammelten Informationen zu nutzen, um sie mit dem ultimativ passenden Partner zu verkuppeln. Diese Folge hat etwas sehr Schicksalhaftes an sich und wirft einen Blick auf den Zweck von Beziehungen. Die eigentliche Frage in einer Beziehung ist nicht die Kompatibilität, sondern ob die Beziehung dazu dient, mit unbewussten Überzeugungen in Kontakt zu kommen. Warum fühle ich auf eine bestimmte Weise? Es ist also wichtig, sich darüber klar zu werden: „Wozu ist das gut?“ Ist Vergebung meine Priorität? Nur Vergebung wird uns zu einer Transformation unseres Geistes führen.

Im Laufe der Zeit stellen Frank und Amy fest, dass diese Beziehungen einen tieferen Sinn haben, der über die Suche nach dem ultimativen Partner hinausgeht. Während das Ego Beziehungen benutzt, um einen Mangel zu füllen und den perfekten Partner auf der Zeitachse zu finden, benutzt der HEILIGE GEIST Beziehungen als Spiegel, um sich dessen bewusst zu werden, was die Wahrnehmung des Lichts im Moment blockiert. Die Beziehung spiegelt unserem Geist Aspekte zurück, die wir aus dem Bewusstsein verdrängt haben. Unser Bruder hilft uns tatsächlich, mit dem in Berührung zu kommen, was wir glauben, und wenn Versprechen gebrochen zu werden scheinen, wird es eine Übung in Vertrauen. Der HEILIGE GEIST sagt: „Das ist kein Grund zur Trennung, sondern eher eine Gelegenheit zur Heilung!“ Durch die Bereitschaft, transparent zu sein und sich gegenseitig alle dunklen Gedanken offenzulegen, erfahren wir wahre Verbindung und Vergebung.

Durch die Annahme dieses höheren Ziels für ihre Beziehung arbeitet der HEILIGE GEIST mit Frank und Amy und führt sie den ganzen Weg zur Versöhnung. Doch bevor sie der Welt entfliehen, müssen sie erkennen, dass die Welt nicht außerhalb ihres eigenen Geistes liegt. Diese Reise ist eine Transformation durch Beziehung, indem sie Ja sagen zum Ende des vom Ego diktierten Drehbuchs, und Ja sagen zu GOTT!
  • Folge 23 “Joan Is Awful”: Private Gedanken
In dieser Folge geht es um die Frage: Was macht es mit mir, wenn plötzlich jeder Mensch meine private Welt mit all meinen privaten Gedanken sehen kann? Nach dieser Folge wünscht man sich nichts sehnlicher, als von allen privaten Gedanken erlöst zu werden, dann versteht man, dass der wahre Friede darin besteht, nur noch mit und somit wie GOTT zu denken.
  • Folge 29 “Bête Noire”: Das Ego bei der Arbeit
“Lerne das, und lern es gut, denn hier wird die Verzögerung des Glücks um eine ungeahnte Spanne Zeit verkürzt. Du hasst deinen Bruder nie um seiner Sünden, sondern nur um deiner eigenen willen. Welche Form seine Sünden auch anzunehmen scheinen, sie verschleiert nur die Tatsache, dass du glaubst, sie seien deine und verdienten deshalb den gerechten Angriff.”
(EKIW: Kapitel 31, III. 1. 4.-6.)
  • Folge 32 “Eulogy”: Erinnerungen
Ein wunderbares Beispiel dafür, wie das Ego Erinnerungen verwendet. Das Ego nutzt Erinnerungen an die Vergangenheit, um die Gegenwart zu bewerten und Angriffe oder Schuldgefühle zu rechtfertigen. Im Zustand der Ego-Identifikation klammern wir uns an die Erinnerung aus der Vergangenheit, weil wir nach ihren Wirkungen verlangen. Dieser Film zeigt sehr deutlich, wie wahnsinnig das ist. Wir entscheiden uns gegen die vollkommene Glückseligkeit des heiligen Augenblicks und wählen stattdessen einen Strudel aus Emotionen, die ständig zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt wechseln. Das kann nicht unser wahrer Wille sein.

Wild Tales – Jeder dreht mal durch!

Themen: Gewalt, Vergeltung, Vergebung

Die argentinische Filmproduktion Wild Tales – Jeder dreht mal durch! (Originaltitel: spanisch Relatos salvajes) ist ein Film des Regisseurs und Drehbuchautors Damián Szifron aus dem Jahr 2014. Wild Tales ist ein Episodenfilm mit sechs unabhängigen Kurzgeschichten, die sich mit den Themen Gewalt und Vergeltung beschäftigen.

Wild Tales schildert den nackten Wahnsinn und die rasende Verrücktheit des Egos völlig ungeschminkt, fast gänzlich ohne Verweis auf die Erlösung und die Liebe GOTTES. Erst in der letzten Geschichte kommt es ganz am Ende zur Vergebung. Und das ist der entscheidende Punkt: Je kultivierter wir sind, desto weniger authentisch sind wir. Das ist ein notwendiges Übel in einer Gesellschaft, in der sich die Menschen noch unbewusst mit dem Ego-Denksystem identifizieren. Aber damit die Berichtigung unseres Geistes möglich wird, müssen wir zunächst erkennen, dass die Dunkelheit des Ego-Denksystems Teil unseres eigenen Geistes ist. Die Basis dafür ist die Erkenntnis, dass wir nicht das Ego sind, sondern dass unsere wahre Natur göttlich ist. Für diese Erkenntnis ist ein spiritueller Weg nötig. Ein wahrhafter spiritueller Weg ist allerdings eine ziemliche Herausforderung. Daher leugnen wir lieber, dass der Mörder Teil unseres gespaltenen Geistes ist, und „rechtfertigen seine Brutalität mit einem Lächeln, wenn er angreift”. Doch erst wenn wir erkennen, dass der Mörder in unserem eigenen Geist sitzt, und uns dies auch eingestehen, ist wahre Veränderung möglich.

Deshalb ist es so wichtig, dem HEILIGEN GEIST gegenüber vollkommen ehrlich zu sein. Denn nur etwas, das wir als tatsächlich in unserem eigenen Geist vorhanden akzeptieren, können wir SEINER Berichtigung übergeben.

Wenn unser Geist voller Gewalt ist, wir aber glauben, gewaltlos zu sein, dann ist eine Transformation nicht möglich. Die Gewalt ist da – nur wissen wir nichts von ihr, wie also können wir sie ändern? Und so bricht sie bei alltäglichen Kleinigkeiten aus und erreicht ein Ausmaß, das überhaupt nicht zum Ereignis passt. Sind wir uns dessen hingegen bewusst, können wir wählen - zwischen der Stimme des Egos und der des HEILIGEN GEISTES.

Wild Tales bietet eine eindrucksvolle Darstellung der zwei Gesichter des Selbst. Das Besondere an diesem Film ist, dass er Gewalt so gut nachvollziehbar darstellt, dass wir uns in zumindest einer der sechs Geschichten wiedererkennen werden. Die erste Episode spielt in einem Flugzeug und zeigt ein Ereignis, das ein Jahr später tatsächlich auf ähnliche Weise passiert ist: Andreas Lubitz brachte am 24. März 2015 als Co-Pilot eines Airbus das Flugzeug in den französischen Alpen bewusst und absichtlich zum Absturz.

Edge Of Tomorrow - Live. Die. Repeat

Themen: Verteidigungsstrategie, Tod, Wachsamkeit, Geistesschulung, Zweck, Glaube, Zusammenarbeit, Vergebung, Gegenwärtiger Moment

Edge Of Tomorrow - Live. Die. Repeat ist ein Spielfilm von Doug Liman aus dem Jahr 2014. Die von Superstar Tom Cruise gespielte Figur stirbt in Edge of Tomorrow. Und seine Weggefährtin Rita, gespielt von Emily Blunt, ebenfalls. Das ist kein Spoiler, sondern die Handlung. Sie sterben – und zwar immer wieder. “Live. Die. Repeat.“, so lautet dann auch die Tagline zur Action-Variante von “Und täglich grüßt das Murmeltier“. Der Film macht noch wesentlich deutlicher als die “Murmeltier-Variante“, dass das Ego den Todeswunsch darstellt. Das Ego will, dass wir glauben, wir könnten in seinem Spiel gewinnen. Die Zahl der Wege, die seine Welt anbieten kann, scheint ziemlich groß zu sein; doch sie enden alle im Tod. Solange wir uns mit dem Ego identifizieren, werden wir in der Illusion von Tod und Wiedergeburt leben. Erst wenn wir die SÜHNE für uns annehmen, werden wir uns und unsere Brüder befreien.

“Halte die Erlösung nicht länger zurück. Sieh dich in der Welt um, und sieh das Leiden dort. Ist dein Herz nicht gewillt, deinen müden Brüdern Ruhe zu bringen? Sie müssen auf deine eigene Befreiung warten. Sie bleiben in Ketten, bis du frei bist. Sie können die Barmherzigkeit der Welt nicht sehen, eh du sie nicht in dir gefunden hast. Sie leiden Schmerz, bis du dessen Macht über dich geleugnet hast. Sie sterben, bis du dein eigenes ewiges Leben annimmst.”
(EKIW: Lektion 191, 10. 6.-8. & 11. 1.-5.)

Gleich zu Beginn erfährt der von Tom Cruise gespielte Bill Cage, was es bedeutet, wenn wir glauben, schon besonders spirituell zu sein und uns daher an der Erlösung nicht beteiligen zu müssen. Sein Vorgesetzter bezeichnet ihn als „Feigling und Lügner, der sich für was Besseres hält“. Der Film zeigt auf wunderbare Weise, dass wir dem Ego nur gemeinsam widerstehen können.

Cages anfänglicher Widerstand gegen seine neue Aufgabe ist groß, da er keine Ahnung von seinem Potenzial hat und nicht weiß, dass er der Retter der Welt ist. Er kommt aus der Werbebranche und hat noch nie eine Kampfausbildung absolviert. Seine einzige Aufgabe in der Armee bestand darin, Ideen durch Manipulation zu verkaufen. Jetzt geht es nur noch um Handeln und Durchhalten. Zuhören und durchhalten oder sterben.

Es ist Zeit für eine vollständige Demontage des Selbstkonzepts, einschließlich aller Gedanken an Begrenzung, Schwäche und Hierarchie.

Nachdem Cage zum ersten Mal auf dem Schlachtfeld “gestorben“ ist, wird ihm schnell klar, dass sich der Tag wiederholt. Zunächst versucht er, das Leben der Menschen in seiner Umgebung zu retten, doch als er sich der größeren Zusammenhänge bewusst wird, erkennt er, dass seine Aufgabe weit über die Fürsorge für seine unmittelbaren Mitmenschen hinausgeht.

Es erfordert äußerste Wachsamkeit und Geistesschulung, um präsent und furchtlos zu sein. Wenn sich die Wahrnehmung des Todes dahingehend ändert, dass man ihn einfach als “Neustart“ in der Zeit betrachtet und dass sich dieselbe Gelegenheit wieder bieten wird, verschwindet die Angst aus dem Geist, und die Verhinderung des Todes ist nicht mehr der Sinn des Lebens. Stattdessen geht es darum, die Mechanik des heiligen Augenblicks zu üben, zusammenzuarbeiten, sich des Gesamtzusammenhangs bewusst zu werden und jeden Schritt mit absoluter Gewissheit zu gehen. Der Zweck der Zeit ist es, die Zeit rückgängig zu machen, und nichts ist verschwendet, wenn das Endergebnis die Gewissheit des Zwecks ist.

Cage und Rita haben eine klar definierte Aufgabe. Von dem Moment an, als Cage sie sieht, fühlt er sich dazu gedrängt, eine Verbindung zu ihr aufzubauen und sie dabei zu unterstützen, die Mission voranzubringen. Wenn ihr Ziel klar und deutlich vor Augen steht, machen sie weiterhin Fortschritte, was symbolisch für das Erwachen zur Wahrheit steht. Als der Versuch sich zu verteidigen aufkommt und Cage versucht, das, was er weiß, zu verbergen, spürt sie dies sofort und lenkt den Fokus wieder auf ihr gemeinsames Ziel. Rita erinnert Cage immer wieder daran, dass es nicht um Persönliches geht, sondern um die Befreiung der Welt. Auch wenn manchmal Schutzinstinkte aufkommen und Cage Rita oft retten möchte, hat dies keinen Einfluss auf den Ablauf des Drehbuchs. Sie haben eine gemeinsame Mission und müssen bis zum Ende zusammenbleiben.

Das intensive Wachsamkeitstraining auf dem Schlachtfeld diente dazu, den Geist darauf vorzubereiten, präsent zu sein und sich hinzugeben. Dann ist der Geist bereit für den nächsten Schritt der Mission, eine vollständige Neuausrichtung darauf, unter allen Umständen das zu akzeptieren, was gegeben ist. Es gibt kein Training mehr, nur noch eine völlige Hingabe an das, was ist – die Gegenwart.

Hacksaw Ridge – Die Entscheidung

Themen: Tod, Aufmerksamkeit, Glaube, Vertrauen, Wachsamkeit, Hingabe, Göttliche Vorsehung, Führung, Geistesschulung, Wunder

Hacksaw Ridge – Die Entscheidung (Originaltitel: Hacksaw Ridge) ist ein Film von Mel Gibson aus dem Jahr 2016, der vom Leben des US-amerikanischen Soldaten Desmond T. Doss handelt. Während der Schlacht um Okinawa im Zweiten Weltkrieg rettete der den Dienst mit der Waffe verweigernde Sanitäter Desmond Doss ungefähr 75 verletzte Soldaten am heftig umkämpften östlichen Ende der Urasoe-Mura-Klippe, das von den Amerikanern "Hacksaw Ridge” genannt wurde. Wir dürfen uns davon nicht irritieren lassen, dass der katholische Fundamentalist Mel Gibson wie üblich eine Unmenge an Blut fließen oder spritzen lässt. Vor allem in der zweiten Hälfte auf dem Schlachtfeld ist Gibson als Inszenator von Gewalt und Gräueln – wie schon bei “Die Passion Christi“ und “Apocalypto“ – voll in seinem Element. Aber das ist Krieg, und solange wir uns mit dem Ego-Denksystem identifizieren, befinden wir uns im Krieg – egal, ob dabei Blut fließt oder nicht.

Dies ist ein kraftvoller und inspirierender Film über Kompromisslosigkeit und den Umgang mit Zweifeln, die in den schwierigsten Situationen im Geist aufkommen. Basierend auf Ereignissen während des Zweiten Weltkriegs hat sich der Gefreite Desmond Doss zum Militärdienst gemeldet, hat jedoch starke religiöse Überzeugungen, niemandem Schaden zuzufügen.

Doss wird zunächst von praktisch jedem, dem er im US-Militär begegnet, bis an seine Grenzen getestet. Die Offiziere sind entschlossen, Doss das Leben so schwer zu machen, dass er von selbst aufgibt. Dies ist sehr symbolisch für unsere Reise durch die Dunkelheit zum Licht. Wofür stehen wir? Und wie bereit sind wir, unter keinen Umständen Kompromisse bei unserem Ziel einzugehen?

Doss' Mission führt ihn auf eines der tragischsten und grausamsten Schlachtfelder des Krieges. Es scheint wirklich eine unmögliche Mission zu sein. Vor diesem Hintergrund werden Doss' Glaube und seine Bereitschaft, zu folgen, auf die Probe gestellt. Während um ihn herum Kugeln fliegen und Menschen sterben, schleppt Doss ruhig und entschlossen einen verwundeten Soldaten nach dem anderen vom Schlachtfeld, scheinbar unsichtbar für den Feind und unempfindlich gegenüber dessen Kugeln.

Es gibt eine Mission in dieser Welt, die GOTT jedem von uns zu erfüllen aufträgt. Und wir sind die Einzigen, die sie erfüllen können. Alles, was Doss bis zu seinem Einsatz auf dem Schlachtfeld gelernt hatte, diente dazu, ihn auf diese eine Mission vorzubereiten. Als die negativen Rufe im Militär zu Todesschreien auf dem Schlachtfeld wurden, reagierte Doss auf die gleiche Weise. Was soll ich tun, Vater? Wohin soll ich gehen? Was soll ich sagen, und zu wem?

An diesem Tag lagen so viele Leichen und Kugeln auf dem Schlachtfeld, dass Doss sich voll und ganz darauf konzentrieren musste, der Führung des HEILIGEN GEISTES und seiner Mission zu folgen, und auf nichts anderes. Hätte Doss seinen Blick plötzlich auf scheinbare Gefahren oder die Hoffnungslosigkeit der Situation gerichtet, wären er und die Brüder, denen er helfen sollte, alle ums Leben gekommen. Da er in ständiger Verbindung mit dem HEILIGEN GEIST stand, kamen Doss niemals Gedanken an die Unmöglichkeit, die Mission zu erfüllen, oder an die Erschöpfung, einen Mann nach dem anderen vom Schlachtfeld zu schleppen.

Bei so vielen Ablenkungen und Möglichkeiten in der Welt ist von allen Wunderwirkenden dieselbe Konzentration und Entschlossenheit gefordert. Sobald wir GOTTES Plan für unsere Erlösung und für die Welt zustimmen, ist nichts mehr unmöglich. Glücklicherweise müssen wir nicht entscheiden, wo und wem die Wunder zuteil werden sollen. Es ist SEINE Sache, sich um die Details zu kümmern. Und in diesem Raum werden Schuldgefühle und Gedanken an persönliche Verantwortung weggewaschen, da wir wissen, dass wir lediglich SEINEN Plan zur Erlösung der Welt ausführen. Und nur SEIN Plan wird funktionieren.

Obwohl dieser Film einige drastische Szenen mit Blutvergießen enthält, ist es unglaublich herzerwärmend zu sehen, wie sich alle Zeugen in Doss' Leben nach und nach wandeln, während er sich ganz auf seine Mission konzentriert. Doss wird zunächst völlig verachtet und als Feigling betrachtet, doch schließlich wird er selbst von denen, die einst seine größten Gegner, Kritiker und Feinde waren, mit höchster Ehre und Achtung behandelt.

Letztendlich handelt es sich hierbei nicht um eine Geschichte über Krieg, sondern um eine Geschichte über Mut und die Bereitschaft, sich den Hindernissen im eigenen Geist zu stellen und mit Zuversicht zu erkennen, dass jedes einzelne davon der Liebe dahinter weichen wird.

“Wenn der Frieden in dir so weit ausgedehnt ist, dass er jeden umfasst, dann wird die Funktion des HEILIGEN GEISTES hier vollbracht sein.”
(EKIW: Kapitel 19, IV. 3. 6.)

Memento

Themen: Schuld, Täuschung, Ungerechtigkeit, sich trauen den nächsten Schritt zu machen

Memento ist ein Film aus dem Jahr 2000 des Regisseurs Christopher Nolan, basierend auf der Kurzgeschichte Memento mori seines Bruders Jonathan. Das markanteste Merkmal des komplexen Films sind die beiden Handlungsstränge, von denen jeweils einer in der korrekten (Szenen in Schwarz/Weiß) und einer in entgegengesetzt chronologischer (Farbe) Reihenfolge der Szenen abläuft.

Tief in unserem Inneren lauert ein schrecklicher Gedanke. Er erzählt von der Zerstörung des HIMMELS und davon, dass GOTTES ewige LIEBE durch Angst, Schuld und Tod missbraucht wird. Nur deshalb fühlen wir uns unwohl. Die Welt, die wir sehen, ist nur eine Projektion des Verrats, den wir für wirklich halten. Wir rennen weiter, entschlossen, uns nicht zu erinnern, und unsere täglichen Urteile stützen unsere Vertuschung. Wenn man sein Imperium auf einer Lüge aufgebaut hat, lautet das oberste Gesetz: Vergiss die Lüge. Was für ein albernes Spiel wir spielen, wenn wir an das Unmögliche glauben und uns vor der Wirklichkeit verstecken, indem wir denken, wir wären etwas, das wir nicht sind. Die ewige Herrlichkeit des HIMMELS erwartet uns! Wir werden erkennen, dass nichts als eine lächerliche Illusion zwischen uns und SEINER LIEBE stand.

Shutter Island

Themen: Verleugnung, Stolz, Überlegenheit, Täuschung, Gesicht der Unschuld, Opferhaltung, Zeit, Vertrauen

Shutter Island ist ein US-amerikanischer Film von Martin Scorsese mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle. Mit wabernden Nebelschwaden und anderen klassischen Gruselfilmstilmitteln erzeugt Scorsese eine verblüffende Künstlichkeit, die rückblickend - und das ist der grandiose Clou von Shutter Island - völlig plausibel wird. Neben Leonardo DiCaprio sind zahlreiche bekannte Schauspieler wie Mark Ruffalo, Ben Kingsley, Max von Sydow, Michelle Williams, Emily Mortimer, Patricia Clarkson, Ted Levine und John Carroll Lynch zu sehen. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman des US-amerikanischen Schriftstellers Dennis Lehane.

Die Weigerung, die Dunkelheit und das, was der Geist glaubt, getan zu haben, zu betrachten, führt zu einer Fantasiewelt voller Komplexität, Verwirrung und ausgeklügelter Abwehrmechanismen. Der Glaube an Trennung sitzt so tief, dass er ständig Zeugen der Opferrolle hervorruft. Schuld- und Angriffsgedanken werden auf Charaktere und Szenarien projiziert, um sie vor dem Bewusstsein zu verbergen. Unbewusste Schuld ist wie ein laufendes Band im Kopf, das Geschichten als Abwehr gegen die Wahrheit spinnt.

Der Protagonist lässt kurzzeitig seine verdrängten Erinnerungen zu und ist bereit, den Mörder in seinem eigenen Geist zu betrachten. Doch dieser Anblick ist ihm unerträglich. Mit den Worten “Was wäre schlimmer: zu leben wie ein Monster oder als guter Mann zu sterben?” entscheidet er sich schließlich für die Lobotomie statt für die Vergebung. Das Ego flüchtet lieber in den Tod, als sich den eigenen Wahnsinn einzugestehen. Ohne die Führung des HEILIGEN GEISTES im Umgang mit tiefen Gefühlen von Wut und Selbsthass erscheint es zu beängstigend, sich auf Situationen oder Beziehungen einzulassen, die das Schlechteste in uns zum Vorschein bringen.

Während die Welt bereit ist, die Fantasie auszuleben, ist sie auch bereit, unter der Obhut und Führung des HEILIGEN GEISTES bei der Zerstörung der Täuschung zu helfen. Jeder spielt seine ihm zugewiesene Rolle, und alles, was es braucht, ist die Bereitschaft, jeden Glauben zu hinterfragen. Das Eingeständnis der Schuld ist ein erster Schritt zur Heilung. Vergebung für das, was man glaubt, getan zu haben (getrennt von GOTT), wird die Schuld loslassen. Die Welt, wie man sie kennt, ist eine erfundene Projektion. Durch eine zerbrochene Linse sind die Wahrnehmungen des Körpers Zeugen der Überzeugungen im gespaltenen Geist. Die Bereitschaft, der Dunkelheit ins Auge zu blicken, ist ein Schritt in Richtung Loslassen.

Black Swan

Themen: Perfektionismus, Gefallsucht, Stress, Gesicht der Unschuld, Stolz, Eifersucht, Sex, Opferhaltung, Loslassen der Kontrolle, Transzendenz von Rollen

Black Swan ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 2010. Regie führte Darren Aronofsky; in den Hauptrollen sind Natalie Portman, Vincent Cassel und Mila Kunis zu sehen. Natalie Portman ist eine Performance von nahezu unbeschreiblicher Wucht gelungen. Sie ist in fast jeder Szene des Films zu sehen. Natalie Portman gewann sämtliche Filmpreise, bei denen sie als beste Darstellerin nominiert war. Der Film, die Darsteller sowie die Filmcrew gewannen über 25 Filmpreise und wurden für mehr als 35 weitere Auszeichnungen nominiert.

Schwanensee

Die Sage von der verzauberten Schwanenprinzessin, die nur durch wahre Liebe aus dem Bann des bösen Zauberers erlöst werden kann, ist bei vielen Völkern bekannt. In Schwanensee lassen sich häufige Motive zahlreicher Märchen nachweisen: Insbesondere die unglücklich verzauberte Prinzessin, die durch die Liebe eines Prinzen erlöst wird. Es ist einfach die zentrale Metapher unseres Lebens, wir sind magisch verzaubert in der Illusion der Trennung und nur in der LIEBE finden wir Erlösung.

Das zentrale Thema von Schwanensee und damit auch dieses Films ist das janusköpfige Selbstbild des Egos. In diesem Zusammenhang zeigt der Film auch auf sehr eindrucksvolle Weise die zerstörerische Wirkung von Stolz. Je kleiner wir uns innerlich fühlen, desto mehr müssen wir ein inneres Gefühl von Unzulänglichkeit, Unwichtigkeit und Bedeutungslosigkeit durch den Ersatz der Emotion Stolz kompensieren. Aufgrund der Verletzbarkeit von Aufblähung und Verleugnung ist ein stolzer Mensch ständig in der Defensive. Unsere wahre IDENTITÄT muss nicht verteidigt werden.

Die wahre spirituelle Reise führt durch die Dunkelheit zum Licht. Das Gesicht der Unschuld ist Teil des egoischen Selbstkonzepts, das versucht, perfekt zu sein, sich aber oft der Gnade der Welt ausgeliefert sieht. Auch wenn es in der Lage ist, perfekt zu sein, ist es im Kern schwach, denn es ist eine Verleugnung des wahren SELBST, der wahren Stärke. Schließlich kann das Aufrechterhalten der Maske und der Versuch, die persönliche Kontrolle über das Leben aufrechtzuerhalten, nicht von Dauer sein, und es entstehen Risse in der Struktur des Geistes. Wenn die falsche Wahrnehmung des Selbst abzufallen beginnt, kommt die Dunkelheit darunter zum Vorschein. Obwohl es verwirrend und beängstigend ist, durch diese Dunkelheit zu gehen, muss sie ins Bewusstsein gelassen werden, einschließlich der Anziehung und der Faszination für das, was verdrängt und verleugnet wurde, damit sie freigesetzt werden kann.

Angreifer und Opfer werden in diesem Film zusammengebracht, denn es wird deutlich, dass es nichts außerhalb des eigenen Geistes gibt. Wir sind weder das Gesicht der Unschuld noch das dunkle Selbst, das darunter liegt. Indem wir beides ins Bewusstsein lassen, um es zu sehen und zu transzendieren, können wir das, was wir wirklich sind, befreien.

L.A. Crash

Themen: Falsches/wahres Mitgefühl, keine Gefallsucht, mächtige Begleiter, Wunder, Sinn, Heilung

L.A. Crash (Originaltitel: Crash) ist ein Episodenfilm aus dem Jahr 2004, unter anderem mit Sandra Bullock, Don Cheadle, Matt Dillon, Jennifer Esposito und Brendan Fraser.

“Es ist das Gefühl der Berührung. In einer normalen Stadt geht man zu Fuß, man berührt einander, rempelt sich an, in L.A. berührt dich nie jemand. Wir sind doch immer nur hinter Metall und Glas. Ich glaube, diese Berührung fehlt uns so sehr, dass wir miteinander kollidieren müssen, um überhaupt etwas zu spüren.”
(Filmzitat)

Dieser Film schildert auf brillante Weise die Intensität und die Kämpfe, denen wir alle in unserem Alltag ausgesetzt sind. Der Film zeigt auf beeindruckende Weise, wie das Ego durch Fragmentierung ständig für Konflikte sorgt und wie es immer die eigenen Themen sind, die uns im scheinbaren Außen gespiegelt werden. Es scheint Streitigkeiten, rassistische Spannungen, sexuellen Missbrauch und Gewalt zu geben, doch die Unschuld, die all dem zugrunde liegt, ist deutlich zu erkennen.

Bild

Jede Figur hat ein Herz aus Gold, und wenn man sie in der ersten Hälfte des Films durch einige dunkle Momente begleitet, wird man sehen, wie diese Liebe und dieses Mitgefühl in ihnen allen zum Vorschein kommen. Ihr wahres SELBST war immer da, es war nur unter oberflächlichen Ängsten und unter dem Aufeinanderprallen ihrer Persönlichkeiten verborgen. Und wenn man dies immer deutlicher erkennt, wird man seine eigene Unschuld, seine eigene innere Schönheit und seine eigene tiefe Sehnsucht nach Vergebung erkennen.

"So maybe tomorrow
I'll find my way home"
(Maybe Tomorrow - Stereophonics)
(Schlusssong des Films)

American Beauty

Themen: Täuschung, Verleugnung, Gefallsucht, Depression, Scham, Sex, Familie, Projektion, Öffnung für die Liebe, Vergebung

American Beauty ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 1999. Der Filmtitel leitet sich von einer Rosensorte ab, der American Beauty. Die Produktion des Films in Steven Spielbergs DreamWorks-Studios erschien zunächst risikobehaftet, wurden doch zentrale amerikanische Werte und Mythen wie die Männlichkeit, die Cheerleaderin als sexuelles Traumobjekt, der Wunsch, etwas Besonderes zu sein, und das versprochene Paradies des suburbanen Lebens in Frage gestellt. Die Bildsprache war von vornherein darauf angelegt, Zweifel am Traum der unbegrenzten Möglichkeiten zu erwecken.

American Beauty strahlt gerade in den schwierigsten und heikelsten Momenten eines Films, wenn sich die Figuren offen zu ihren Gefühlen bekennen, eine wunderbare Herzenswärme aus. Es ist einer der besten Filme, um den eigenen Geist zu beobachten und auf diese Weise ganz und gar zur Ruhe zu kommen. So wie es Jesus schon vor zweitausend Jahren gesagt hat: “Werdet Vorübergehende.” (Thomas-Evangelium, Logion 42)

Lass mich alle Dinge genau so akzeptieren, wie sie sind. In einer Welt voller Merkwürdigkeiten und Versuchungen, in der sich alles zu verschieben und zu verändern scheint und Verzerrungen vorherrschen, gibt es eine ruhige Perspektive, die einfach in Frieden beobachtet.

Wo es Urteile gab, bleibt ein Segen, der nicht angetastet wurde. Alle Dinge wirken zum Guten zusammen, und in diesem heiligen Augenblick wird eine Plastiktüte, die im Wind tanzt und wirbelt, vom Punkt der Schönheit aus betrachtet. Gepriesen sei der GEIST, der alle Schönheit ist und die Schönheit des ganzen und vollständigen Wandteppichs des Kosmos wahrnimmt. Das ist wahre Vergebung.

Good Will Hunting

Themen: Wut, Unwürdigkeit, Angst vor Verpflichtungen, Lehrer/Schüler, Bereitschaft, Führung, die Maske fallen lassen, vergangene Assoziationen heilen

Good Will Hunting - Der gute Will Hunting (Originaltitel: Good Will Hunting) ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 1997 von Gus Van Sant. Der Titel des Films ist ein Wortspiel: Er bedeutet sowohl „Der gute Will Hunting“ als auch „Jagd nach dem guten Willen“. Die Hauptrollen spielen Robin Williams und Matt Damon, der zusammen mit Ben Affleck auch das Drehbuch schrieb. Matt Damon und Ben Affleck entwickelten es gemeinsam aus einer ursprünglich von Damon für eine Autorenklasse verfassten Kurzgeschichte. Damon wurde schließlich mit den Filmen Good Will Hunting und Der Soldat James Ryan bekannt.

Die Filmfigur Prof. Gerald Lambeau erwähnt Srinivasa Ramanujan und dessen Arbeitsverhältnis zu Godfrey Hardy (Cambridge) als Illustration für Wills Begabung (wobei er Ramanujans Herkunft übertrieben darstellt). Maguire (gespielt von Robin Williams) setzt den Mathematiker Theodore Kaczynski dagegen, der als Attentäter (“Unabomber”) bekannt wurde. Wenn unser Genie lediglich auf privaten Gedanken fußt, ohne Verbindung zu unserer Intuition, endet es naturgemäß in einer Katastrophe. Denken, das nicht in der Bewusstheit des wahren SELBST wurzelt, wird zum Selbstzweck und ist gestört. Klugheit ohne Weisheit, die aus der Stille kommt, erzeugt Leiden. Kaczynski erkannte sehr wohl den Wahnsinn dieser Welt, aber er war sich nicht bewusst, dass es seine Wahrnehmung der Welt ist und sein persönliches Selbst Teil dieses Wahnsinns ist. Aus einer mangelnden Verbindung zu GOTT resultiert das allzu bekannte Muster, die Welt durch Zerstörung des “Systems” retten zu wollen (“Macht kaputt, was euch kaputt macht”).

Indem wir unser Herz öffnen und lernen zu vertrauen, lernen wir, die Vergangenheit loszulassen und somit alle Verletzungen, Wut und Schuldgefühle loszulassen. Wir öffnen uns schließlich, um die sanfte Stimme der Liebe zu hören, die uns immer wieder daran erinnert: „Es ist nicht deine Schuld.“ Es ist lediglich unser unbewusster Glaube, das Ego, das versucht, dem schönen, großartigen inneren Wesen, das sich danach sehnt, zu leuchten und zu strahlen, eine Grenze zu setzen. Wir sehen die innere Schönheit, wenn wir bereit sind.

Dead Man Walking - Sein letzter Gang

Themen: Schuld, Verleugnung, Täuschung, Opferhaltung, Ungerechtigkeit, Vergebung

Dead Man Walking - Sein letzter Gang ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1995, der sich mit dem Thema Todesstrafe auseinandersetzt. Die schauspielerischen Leistungen in diesem Film sind einfach großartig. In den Hauptrollen sind Sean Penn und Susan Sarandon zu sehen.

Der Film basiert auf authentischen Begebenheiten, die die Ordensschwester Helen Prejean in ihrem Buch Dead Man Walking - Sein letzter Gang schildert. Der Film kombiniert zwei wirkliche Straffälle, um einen tiefergreifenden Handlungsablauf zu erreichen. “Dead Man Walking” war der Ruf, den US-amerikanische Gefängniswärter benutzten, wenn ein zum Tode Verurteilter aus seiner Zelle zum Hinrichtungsraum geführt wurde. Die fiktive Figur des Matthew Poncelet ist zwei US-amerikanischen Mördern nachempfunden, die beide eine ähnliche Straftat begangen hatten und hierfür 1984 auf dem Elektrischen Stuhl hingerichtet wurden. Poncelets äußeres Erscheinungsbild ist deutlich an das von jenem Häftling angelehnt, den Helen Prejean tatsächlich bis zu seiner Hinrichtung begleitet hatte und über den sie die Buchvorlage Dead Man Walking - Sein letzter Gang schrieb.

Der Film verzichtet wunderbarer Weise auf Polemik für oder gegen die Todesstrafe, sondern erreicht mit äußerster künstlerischer Konzentration und sparsamen filmischen Mitteln eine Bewusstmachung der geistigen und geistlichen Hilfsbedürftigkeit auf beiden Seiten, der des Täters und der seiner Opfer. Der Versuch, der ‚Komplexität der Dinge‘ näherzukommen, führt unmerklich in die spirituelle Dimension. Und aus spiritueller Sicht gibt es eine klare Antwort: Vergebung.

Ordensschwester Helen ist ein beeindruckendes und sehr berührendes Beispiel für die Nachfolge Jesu Christi. Welchen Glauben es braucht, um innere Ängste und die Meinungen der Welt zu überwinden und die wahre Unschuld in sich zu finden. Welche Kraft es braucht, um über Äußerlichkeiten und Handlungen hinweg auf die Liebe zu schauen, die in uns wohnt, ohne Partei zu ergreifen oder einen Bruder oder eine Schwester zu verurteilen. Doch der Glaube wird offen belohnt, wenn wir lernen, wirklich zu vergeben und die Illusionen loszulassen, die wir fälschlicherweise über unser Selbst und die Welt hatten. Wir erfahren eine Freude, die nicht von dieser Welt ist.

“Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien.”
(Bibel: Johannes 8,32 - Filmzitat)

Adams Äpfel

Themen: Schuld, Wut, Krankheit, Verleugnung, Glaube, Wehrlosigkeit, Wunder

Adams Äpfel ist ein Film des dänischen Regisseurs und Drehbuchautors Anders Thomas Jensen aus dem Jahr 2005. Diese metaphysische Komödie erzählt mit biblischen Motiven und schwarzem Humor eine psychologisch dichte Erlösungsparabel. Ein Film, der uns hilft zu prüfen, ob wir die Welt wirklich vergeben haben.

Ivan ist ein Pfarrer, der mit unbedingter Güte und grenzenlosem Optimismus versucht, Straftäter auf Bewährung zu resozialisieren. Zu dem kleptomanischen Straftäter und Alkoholiker Gunnar und dem arabischen Tankstellenräuber Khalid gesellt sich der aggressive Neonazi-Anführer Adam. Auf die Frage des Pfarrers, welche Aufgabe er im Zuge seiner Resozialisierung erfüllen wolle, antwortet Adam voller Sarkasmus, einen Apfelkuchen backen zu wollen. Der Pfarrer nimmt Adam beim Wort.

Aber auch Pfarrer Ivan wird mit seinen eigenen Zweifeln konfrontiert, als Adam ihn auf das Buch Hiob hinweist. Das Buch Hiob ist Teil des Tanach und damit auch des Alten Testaments. Aus dem Namen und dem Schicksal Hiobs leitet sich der Begriff Hiobsbotschaft ab. Dahinter verbirgt sich das theologische Problem der Theodizee. Pfarrer Ivan stellt sich seinen Zweifeln und geht gestärkt aus der Erkenntnis hervor, dass es nicht Gott ist, der uns prüft, sondern der Teufel. Natürlich prüft und straft uns GOTT nicht. In Wirklichkeit bezieht sich die Hiobsgeschichte auf die Reaktion des Egos: Wenn wir uns GOTT nähern, dann tut das Ego nicht mehr so, als sei es unser Freund, sondern greift uns massiv an. Es werden Dinge geschehen, die unseren Glauben auf die Probe stellen. Teufel ist nur ein altes Wort für Ego.

Die erste Lektion von Ein Kurs in Wundern lautet: „Nichts, was ich sehe, bedeutet etwas.“ Die Dinge sind nicht das, was sie zu sein scheinen. Es gibt kein akkumuliertes Lernen. Vergebung ist jetzt und Vergebung ist total oder gar nicht. Die relevante Frage beim Betrachten dieses Films ist nie, ob Ivan vergibt oder verdrängt, die einzig relevante Frage ist immer: Vergebe ich?

EKIW lehrt uns: Berichtigen wir einen Bruder nicht, weil unser Bruder der CHRISTUS ist. Vergebung bedeutet nicht, einen Fehler erst zu bewerten und dann zu vergeben. Vergebung bedeutet, dass wir das Verhalten von jemandem nicht sinnvoll interpretieren können. Wir wurden nicht mit dieser Fähigkeit geschaffen. Das Verhalten, das projiziert wird, stammt aus einer falschen Welt.

Es liegt eine heilende Kraft darin, Fehler nicht zu sehen. Es geht nicht darum, dass wir aufhören sollten zu urteilen, sondern darum, dass wir nie eine einzige Interpretation hatten, die wirklich war. Deshalb sollten wir uns nicht mit dem Aufgeben des Urteils abmühen, denn die einzige Erkenntnis, zu der wir kommen können, ist, dass wir überhaupt nie dazu fähig waren. Wir sind wirklich nicht fähig, zu urteilen. Das ist die gute Nachricht! Wir haben uns einfach in allem geirrt. Nichts ist so, wie es scheint. Versuchen wir nicht einmal, irgendetwas herauszufinden, essen wir einfach den Apfelkuchen am Ende.

“Gib auf, Adam, Gott ist auf meiner Seite.“ hört man Ivan mehrfach sagen. Am Ende des Films singen Adam und Ivan gemeinsam mit den Bee Gees "How Deep Is Your Love", mit der schönen Zeile: “It’s me who need to show: how deep is your love.” Als Lehrer GOTTES ist es an uns im Glauben an Lektion 50 “Ich werde von der LIEBE GOTTES erhalten.” zu leben und aus diesem Glauben heraus zu handeln. So lehren wir und folglich lautet Lektion 186: ”Die Erlösung der Welt hängt von mir ab.”

“I believe in you
You know the door to my very soul
You're the light in my deepest, darkest hour
You're my saviour when I fall”
(How Deep Is Your Love - Bee Gees)

Precious - Das Leben ist kostbar

Themen: Opferhaltung, Scham, Unwürdigkeit, Stress, Verlassenwerden

Precious - Das Leben ist kostbar (Originaltitel: Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire) ist ein US-amerikanischer Film von Lee Daniels aus dem Jahr 2009. Der Film basiert auf einem Roman der Autorin Sapphire. In dem Film spielen Mariah Carey in der Rolle der Sozialarbeiterin Miss Weiss und Lenny Kravitz in der Rolle des Krankenpflegers John mit.

Dies ist ein weiterer Film, bei dem mir sofort die folgenden Zeilen aus dem Kurs in den Sinn kommen: “Nur die geistig Gesunden können den nackten Wahnsinn und die rasende Verrücktheit mit Erbarmen und mit Mitgefühl betrachten, aber ohne Angst. Denn nur wenn sie daran teilhaben, scheinen diese furchterregend zu sein, und du hast so lange daran teil, bis du deinen Bruder mit vollkommenem Glauben und vollkommener Liebe und Zärtlichkeit ansiehst.” (EKIW: Kapitel 19, IV. D. 11. 2.-3.)

Dieser Film zeigt uns die Macht des Geistes und unsere Fähigkeit, sie zu nutzen oder zu missbrauchen. Jesus lehrt in Ein Kurs in Wundern: ”Ich kann der Welt, die ich sehe, entrinnen, indem ich Angriffsgedanken aufgebe.” (EKIW: Lektion 23)

Der Glaube an die Opferrolle sitzt tief im schlafenden Geist, und solange wir glauben, dass wir den äußeren Umständen ausgeliefert sind, werden wir leiden. Erst wenn wir die volle Verantwortung für unseren Geisteszustand übernehmen und unsere Macht in Anspruch nehmen, uns für GOTT, Liebe, Frieden und Glück zu entscheiden - und alles zu vergeben, was wir zu wissen und zu sehen glauben -, wird der Seelenfrieden möglich.

Precious bewegt sich wie ein Zombie durch ihre Tage und träumt davon, von einem Ritter in glänzender Rüstung gerettet zu werden. Der HEILIGE GEIST lenkt sie jedoch in Form von Gedanken daran, vor der Klasse zu sitzen, lesen und schreiben zu lernen und eine liebevolle Familie zu haben. Ihre winzige Bereitschaft, Ja zu sagen und den vorgegebenen Schritten zu vertrauen, katapultiert sie in eine alternative Schule mit einer Lehrerin, die ihre Schüler liebt. Precious kommt in Kontakt mit der Macht der Entscheidung in ihrem Geist und ihre Welt verändert sich.

Ganz gleich, wie extrem unsere Lebenssituation zu sein “scheint“, wir haben immer die Macht, wieder zu wählen. In einem entscheidenden Moment der Akzeptanz sagt sich Precious: Ich weiß nicht, warum, aber ich mag mich so, wie ich bin.

GOTT hat uns perfekt erschaffen, und wir sind perfekt geeignet für die Rolle in SEINEM Plan, die wir erfüllen sollen.

Repeaters - Tödliche Zeitschleife

Themen: Sucht, Unwürdigkeit, falsche Wahrnehmung, vergangene Assoziationen heilen, mächtige Gefährten, das Drehbuch ist geschrieben

Repeaters - Tödliche Zeitschleife (Originaltitel: Repeaters) ist ein kanadischer Film aus dem Jahr 2010. Der Film erzählt die Geschichte von Kyle, Michael und Sonia, Insassen eines Rehabilitationszentrums für Drogenabhängige. Bei einem Gewitter erleiden alle drei einen Stromschlag. Nun stecken sie in einer Zeitschleife fest und erleben immer wieder denselben Tag aufs Neue.

Sonia: “Wir müssen etwas unternehmen, okay. Wir sollten schauen, wie wir das ganze beenden können.”
(Filmzitat)

Michael: “Wollt ihr mich verscheißern, Mann. Das ist ein verfluchtes Geschenk. Wir können alles tun, was wir wollen - alles.”
(Filmzitat)

Kyle: “Alles was du tust, nehmen wir mit uns, wir vergessen es nicht, es bleibt in unseren Köpfen.”
(Filmzitat)

Es ist das Ego, das sagt: “Das ist deine Welt, hier kannst du tun, was du willst”. Aber es verschweigt, dass damit auch ein Festhalten an der Vergangenheit verbunden ist und dass das Ego alles, was wir getan haben, gegen uns verwenden wird. Das ist der Fluch des Ego-Denksystems.

„Repeaters“ zeigt eindringlich, wie wir im Ego gefangen bleiben, wenn unsere einzige Entscheidungsgrundlage in der Gegenwart das Bedauern der Vergangenheit ist. Dies zwingt uns, immer wieder dieselbe Geschichte durchzuspielen, um dieselben vermeintlichen Verletzungen zu heilen.

Wenn man nicht lernt, dass vergangener Schmerz eine Illusion ist, entscheidet man sich für eine Zukunft voller Illusionen und verpasst die vielen Möglichkeiten der Befreiung, die man in der Gegenwart finden könnte. (Siehe: EKIW, Kapitel 13. IV. 6.)

In diesem Film erhalten drei jugendliche Suchtkranke in einem Rehabilitationszentrums einen Tag Zeit, um Wiedergutmachung zu leisten. Jeder von ihnen unternimmt einen ersten, ernsthaften Schritt, um sich seinen Fehlern zu stellen. Doch die Vergebung, die die Welt bietet, macht den Fehler wirklich und bietet keinen Ausweg aus der Schuld. Es ist unmöglich, Frieden zu finden, indem man versucht, für vermeintliche Sünden zu büßen. Während sich ihr Tag wiederholt, bietet der HEILIGE GEIST viele Gelegenheiten zu erkennen, dass die Berichtigung im Geist stattfindet.

Für ihre Befreiung ist die Vergebung ihrer Selbstkonzepte erforderlich: der gute Bruder-Held, der böse Sohn-Rebell und die Opfer-Tochter mit dem „Gesicht der Unschuld“. Da sie sich in ihrer Identität irren, verstärkt jede Handlung, die sie unternehmen, um ihre Schuld zu lindern, diese nur noch mehr und führt sie in das teuflische Chaos von „Auge um Auge“. Erst wenn das Wunder (der Schnee) herunterkommt, kann ein Heiliger Augenblick - außerhalb des sich wiederholenden Musters - die Vernunft zurückbringen und uns erlauben, über das Drama hinauszublicken. Wir erhalten immer wieder die Gelegenheit, die SÜHNE für uns selbst anzunehmen und von dem befreit zu werden, was nie war. Die einzige Frage ist: Wird es heute geschehen?

Poor Things

Themen: Unwirklichkeit dieser Welt, Neugier, Unschuld, Körper, Sexualität, besondere Beziehung

Poor Things ist ein britischer Spielfilm von Giorgos Lanthimos aus dem Jahr 2023, basierend auf dem gleichnamigen Science-Fantasy-Roman von Alasdair Gray. Die Hauptrolle übernahm Emma Stone. Wir können diesen Film schon jetzt zu den metaphysischen Klassikern zählen, denn dass dieser Film etwas tief in uns berührt, zeigt auch die Tatsache, dass er in der Filmpreissaison 2023/24 für mehr als 300 Film- und Festivalpreise nominiert war und mehr als 60 davon gewonnen hat. Unter anderem gewann Poor Things vier Oscars, darunter einen für die Hauptdarstellerin Emma Stone.

Poor Things steckt voller Allegorien und Metaphern und sicher ist, dass der medial oft verwendete Frankenstein-Vergleich zu kurz greift und es in diesem Film auch nicht um Feminismus geht. Der Film zeigt uns, dass wir die Welt nicht verstehen können, sondern einzig und allein vergeben, um sie mit vollkommener Unschuld betrachten zu können. Mit gemalten Kulissen, das Bild mal schwarz-weiß, mal farbig, die Kamera als Fischauge oder dynamisch der Entwicklung Bellas folgend, das Ganze untermalt von einem atonalen Orchester, all das verweist wunderbar auf die Unwirklichkeit dieser Welt.

Dieser Film ist vor allem ein großer Berichtiger unserer idealistischen Vorstellungen zum Thema Körper und Sexualität. Jesus weist uns im Kurs darauf hin, dass wahres Lernen in der Welt genaugenommen verlernen ist.

“Das Problem liegt nicht darin, ob das, was der HEILIGE GEIST sagt, wahr ist, sondern ob du hören willst, was ER sagt. Du begreifst ebenso wenig, was schmerzhaft ist, wie du erkennst, was Freude bereitet, und neigst in der Tat sehr dazu, beides zu verwechseln. Die Hauptfunktion des HEILIGEN GEISTES besteht darin, dich zu lehren, sie zu unterscheiden.”
(EKIW: Kapitel 7, X. 3. 3.-5.)

Der Film entlarvt auf sehr einfache Weise das Ego-Denksystem und seine Folgen, insbesondere die Vorstellung, wir könnten einen anderen Menschen besitzen oder hätten irgendein Anrecht auf ein bestimmtes Verhalten uns gegenüber.

Bella betrachtet die Welt mit Unschuld und ohne anerzogene Konzepte, also auch ohne Moral. Das erinnert uns daran, dass Moral ein Konzept einer Welt ohne GOTT ist, ein Konstrukt, das dazu da ist, den Wahnsinn des Egos einigermaßen in Grenzen zu halten, das aber keinen Sinn macht, wenn unser Geist wieder mit dem HEILIGEN GEIST verbunden ist. Dann strömt die LIEBE GOTTES durch uns in die Welt und LIEBE kennt keine Regeln.

Pluribus - Glück ist ansteckend (Serie)

Themen: Kollektives spirituelles Erwachen, letztes Hindernis vor dem Frieden - die Angst vor GOTT

Pluribus - Glück ist ansteckend (Originaltitel: Pluribus, stilisiert: PLUR1BUS) ist eine US-amerikanische Serie von Vince Gilligan. Die erste Staffel ist rechtzeitig vor Weihnachten verfügbar (Erscheinungstermine: 7.11. - 26.12.2025). Das ist die inspirierteste Serie, die dieser Planet je gesehen hat. Es ist die Serie für Kurs-Schüler. Eine Serie mit einer derartigen Botschaft ist ein weiterer Hinweis, dass wir uns am Beginn eines neuen Zeitalters befinden. Zunächst hat Vince Gilligan mit der Serie “Breaking Bad” auf beeindruckende Weise die dunkle Seite des persönlichen Selbst aufgezeigt. Nun widmet er sich der Befreiung davon. Das ist wahre Inspiration!

"Pluribus" ist ein lateinisches Wort und bedeutet "viele" oder "aus vielen". Am bekanntesten ist es in der Phrase "E pluribus unum" ("Aus vielen eines"), dem ehemaligen Motto der Vereinigten Staaten, das die Einheit der Staaten beschreibt, die zu einer Nation zusammengefasst werden. Damit passt der Titel gut zur Prämisse der Fernsehserie. Denn darin wird die ganze Welt von einem Virus befallen, das alle Infizierten zu einem glücklichen Kollektiv werden lässt. Bis auf 13 Personen, darunter die Autorin Carol (Rhea Seehorn), die aus irgendeinem Grund immun zu sein scheinen. In der Sprache des Kurses bedeutet dies, dass alle Menschen bis auf 13 die SÜHNE für sich angenommen haben. Die Stimme des Kollektivs (ein Synonym für den HEILIGEN GEIST) tut alles dafür, damit Carol und die anderen zwölf auch ein Teil von ihm werden. Die stilisierte Schreibweise “PLUR1BUS” unterstreicht die Botschaft nochmals, weil das „i“ im offiziellen Logo wie die Zahl eins aussieht. Damit liest sich der hintere Teil des Titels wie: „U R 1, B Us", sprich: „You are one, be us“. Auf Deutsch übersetzt würde das bedeuten: „Du bist einer, sei wir.“

Die Protagonistin der Serie, Carol, zeigt uns auf beeindruckende Weise, welche wahnsinnige Angst wir im Zustand der Ego-Identifikation vor dem geeinten GEIST haben. Es gilt zu verstehen, dass jede Angst, die wir vielleicht beim Betrachten der Serie verspüren, letztlich von der Deutung herrührt, dass EINHEIT bedrohlich ist, dass Unschuld Angriff rechtfertigt.

Wenn wir nicht erkennen, was unsere Wirklichkeit ist, wie können wir dann so sicher sein, dass sie Furcht erregend ist? Das Einzige, was das bedeuten könnte, ist, dass wir etwas, das jenseits unseres Bewusstseins liegt, willkürlich mit etwas Negativem assoziieren. Offenkundig beurteilen wir also etwas, dessen wir uns in keiner Weise bewusst sind. In dieser seltsamen Situation ist es unmöglich, ohne einen FÜHRER daraus zu entrinnen, DER tatsächlich erkennt, was unsere Wirklichkeit ist. Der Zweck dieses FÜHRERS ist lediglich, uns an das zu erinnern, was wir wirklich wollen. ER versucht nicht, uns einen fremden Willen aufzuzwingen. ER gibt sich lediglich innerhalb der Grenzen, die wir IHM auferlegen, jede erdenkliche Mühe, unseren eigenen wahren Willen in unserem Bewusstsein wiedereinzusetzen.

Wenn wir gründlich verstanden haben und uns dessen voll bewusst bleiben, dass wir uns nur selber kreuzigen können, dann werden wir nicht mehr versuchen uns zu schaden und werden befreit sein von der wahnsinnigen Überzeugung, dass einen Bruder anzugreifen uns selbst erlöst. Der trübselige, hoffnungslose Gedanke, dass wir andere angreifen und selbst entrinnen könnten, hat uns ans Kreuz genagelt. Die Angst vor GOTT ist für jeden, der denkt, dass dieser Gedanke wahr ist, wirklich. Und er wird dessen Torheit nicht wahrnehmen und nicht einmal sehen, dass er vorhanden ist, sodass es möglich wäre, ihn infrage zu stellen.

Die Serie zeigt auf wundervolle Weise auch, welche Arbeit und sonstigen Ressourcen wir als Menschheit einsparen würden, wenn wir uns als Einheit erleben würden. Ich schätze, dass ca. 80 % aller derzeit von Menschen erledigten Arbeiten allein dem Glauben an Trennung geschuldet sind und ansonsten überhaupt keinen Sinn ergeben. Wenn man sich diese Serie anschaut, versteht man endgültig, warum Jesus im Kurs 272-mal das Wort “Wahnsinn“ verwendet.

Im Folgenden führe ich zu jeder Folge hilfreiche Zitate aus dem Kurs und ein paar weitere Hinweise an, wobei ich mich dabei an der Reihenfolge der dazu passenden Szenen orientiere.
  • Folge 1: Wir sind eins
“Es gibt hingegen eine andere Art scheinbaren Todes, der eine andere Quelle hat. Er kommt nicht aufgrund von verletzenden Gedanken und rasender Wut dem Universum gegenüber. Er bekundet nur, dass das Ende der Nützlichkeit des körperlichen Funktionierens gekommen ist. Und somit wird er abgelegt aus freier Wahl, so wie man ein Gewand ablegt, das inzwischen abgetragen ist. Das ist es, was der Tod sein sollte: ein stiller Entschluss, freudig und mit einem friedlichen Gefühl getroffen, weil der Körper gütig dazu verwendet wurde, dem SOHN GOTTES auf dem Weg entlang zu helfen, den er zu GOTT geht. So danken wir denn dem Körper für alle Dienste, die er uns geleistet hat. Wir sind jedoch auch dankbar, dass die Notwendigkeit vorbei ist, die Welt der Grenzen zu durchwandern, den CHRISTUS in versteckten Formen zu erreichen und in höchstens in lieblichem Aufleuchten klar zu sehen. Jetzt können wir IHN ohne Scheuklappen erblicken, in dem Licht, auf das wir wieder schauen lernten. Wir nennen es Tod, doch es ist Freiheit.”
(EKIW: DAS LIED DES GEBETS, 1. II. 1.-3.)

“Ich bin nur hier, um wahrhaft hilfreich zu sein. Ich bin hier, um IHN zu vertreten, DER mich gesandt hat. Ich brauche mich nicht zu sorgen, was ich sagen oder tun soll, denn ER, DER mich gesandt hat, wird mich führen. Ich bin zufrieden, dort zu sein, wo immer ER es wünscht, in der Erkenntnis, dass ER mit mir dorthin geht. Ich werde geheilt, indem ich mich von IHM lehren lasse, wie man heilt.”
(EKIW: Kapitel 2, V. A. 18.)
  • Folge 2: Piraten-Lady
Jeder Angriffsgedanke in unserem Geist ist Ausdruck des egoischen Todeswunsches.

“Ich erfahre die Wirkungen meiner Gedanken nicht allein.”
(EKIW: Lektion 19)

“Jede deiner Wahrnehmungen der »äußeren Wirklichkeit« ist eine bildhafte Darstellung deiner eigenen Angriffsgedanken.”
(EKIW: Lektion 23, 3. 2.)

“Meine Angriffsgedanken greifen meine Unverletzlichkeit an.”
(EKIW: Lektion 26)

“Die Welt, die ich sehe, ist wohl kaum die Darstellung liebevoller Gedanken. Sie ist ein Bild des Angriffs von allem gegen alles. Sie ist alles andere als eine Spiegelung der LIEBE GOTTES und der LIEBE SEINES SOHNES. Es sind meine eigenen Angriffsgedanken, die dieses Bild entstehen lassen. Meine liebevollen Gedanken werden mich von dieser Wahrnehmung der Welt erlösen und mir den Frieden geben, den GOTT für mich bestimmt hat.”
(EKIW: Lektion 55, 2. 2.-6.)

“Ohne Angriffsgedanken könnte ich keine Welt des Angriffs sehen.”
(EKIW: Lektion 55, 3. 3.)

“Halte die Erlösung nicht länger zurück. Sieh dich in der Welt um, und sieh das Leiden dort. Ist dein Herz nicht gewillt, deinen müden Brüdern Ruhe zu bringen? Sie müssen auf deine eigene Befreiung warten. Sie bleiben in Ketten, bis du frei bist. Sie können die Barmherzigkeit der Welt nicht sehen, eh du sie nicht in dir gefunden hast. Sie leiden Schmerz, bis du dessen Macht über dich geleugnet hast. Sie sterben, bis du dein eigenes ewiges Leben annimmst.”
(EKIW: Lektion 191, 10. 6.-8. & 11. 1.-5.)

“»Führe uns nicht in Versuchung« bedeutet: »Sieh deine Fehler, und entscheide dich, sie aufzugeben, indem du meiner Führung folgst.«”
(EKIW: Kapitel 1, III. 4. 7.)

“Alles Unwichtige kann meiner Kontrolle überlassen werden, während alles Wichtige von meiner Führung gelenkt werden kann, wenn du das willst. Die Angst kann nicht von mir kontrolliert werden, aber sie kann von dir selbst kontrolliert werden. Die Angst hindert mich daran, dir meine Kontrolle zu geben.”
(EKIW: Kapitel 2, VI. 1. 3.-5.)

Ein erleuchteter Geist ist frei von der Identifikation mit allen Formen der Angst und wird daher auch davon nicht mehr getriggert, d.h. es ändert nichts an seinem Geistesfrieden, wenn ein Bruder aus Angst heraus reagiert. Ein Erleuchteter und ein Nicht-Erleuchteter - beide leben und bewegen sich in derselben Welt; die Welt bleibt auf der Ebene der Form dieselbe. Der Unterschied liegt nicht in der Welt, der Unterschied kommt aus dem Inneren des Erleuchteten: Er bewegt sich zwar unter den selben Dingen, aber er tut es auf eine andere Art und Weise. Sein Geist bleibt fernab und unberührt. Das ist das Geheimnis. Nichts vermag ihn zu beeindrucken; nichts in der äußeren Welt kann ihn beeinflussen, nichts kann ihn überwältigen.

Ein Erleuchteter ist einfach nur eine Präsenz. Vieles geschieht um ihn herum allein aufgrund seiner Präsenz. Diejenigen, die Liebe empfinden können, werden das Gefühl haben, dass er sie zutiefst liebt und sie werden sich in ihn verlieben. Diejenigen, die noch völlig im Ego-Denksystem gefangen sind, werden einen Erleuchteten als Feind erleben und das Gefühl haben, dass er getötet, vernichtet werden muss. Es kommt auf uns an. Die Anhänger von Jesus hatten das Gefühl, dass er nur noch Liebe sei; aber die Feinde von Jesus meinten, dass er gekreuzigt gehöre. Es kommt also auf uns an. Es hängt von uns ab – wie offen wir sind. Aber vonseiten eines Erleuchteten kann nichts gesagt werden. Ein Erleuchteter ist ein Nicht-Handelnder. Er ist einfaches SEIN – er ist da.

Koumba Diabaté liefert uns ein Beispiel zum Thema Manifestieren, dem Versuch, falschen Bedürfnissen entsprechend Kontrolle über die Wirklichkeit auszuüben. Es ist der Versuch, falsche Assoziationen herzustellen und zu versuchen, sich daraus Lust zu verschaffen. Aber es ist sehr schön zu erkennen, dass dies gegenüber der Geisteshaltung von Carol schon ein erster Schritt in die richtige Richtung ist.

Ein wunderbarer Dialog aus dieser Folge:
Zosia: “Bitte, klärt das unter euch. Wir können nicht wählen.”
Carol: “Doch kannst du. Wer Quadratwurzeln im Kopf ausrechnet, kann Entscheidungen treffen. Und es gibt die dritte Option, wo du uns beiden sagst, wir sollen uns verpissen.”
Zosia: “Wenn wir wählen würden, würde es einem von euch weh tun. Das können wir nicht.”

“Es gibt in dieser komplexen und überkomplizierten Welt keine Basis für eine Wahl. Denn niemand versteht, was dasselbe ist, und scheint zu wählen, wo es in Wirklichkeit gar keine Wahl gibt.”
(EKIW: Kapitel 26, III. 6. 1.-2.)

“Jede Wahl in der Welt hängt von diesem ab: Du wählst zwischen deinem Bruder und dir, und du gewinnst so viel, wie er verliert, und das, was du verlierst, ist das, was ihm gegeben wird. Wie steht das doch der Wahrheit ganz und gar entgegen, wo der ganze Zweck der Lektion der ist, zu lehren, dass das, was dein Bruder verliert, du verloren hast, und dass das, was er gewinnt, dir gegeben ist.”
(EKIW: Kapitel 31, IV. 8. 4.-5)
  • Folge 3: Handgranate
Diese Folge zeigt auf wunderbare Weise wie offensichtlich wahnsinnig der Glaube an Ego-Autonomie ist. Damit Carol ihre Illusion von Autonomie aufrechterhalten kann, braucht sie die Unterstützung einer Vielzahl von Menschen. Sie ist so verblendet, dass sie selbst in diesem Moment ihre Abhängigkeit nicht erkennt.

“Das Ziel des Ego ist ganz ausdrücklich Ego-Autonomie. Von Anfang an bezweckt es also, getrennt zu sein, sich selber zu genügen und von keiner Macht abhängig zu sein außer seiner eigenen. Deshalb ist es das Symbol der Trennung.”
(EKIW: Kapitel 11, V. 4. 4.-6)

“Der Glaube an Ego-Autonomie kostet dich die Erkenntnis deiner Abhängigkeit von GOTT, in welcher deine Freiheit liegt.”
(EKIW: Kapitel 11, V. 6. 7.)

“Wo jedes Ende feststeht, gibt es keine Wahl.”
(EKIW: Kapitel 31, IV. 3. 1.)

„Erkenne, was nicht von Belang ist, und wenn deine Brüder dich um etwas »Ungeheuerliches« bitten, so tu es, weil es nicht von Belang ist. Lehne es ab, und deine Ablehnung beweist, dass es für dich von Belang ist. Nur du bist es demnach, der die Bitte ungeheuerlich gemacht hat - und jede Bitte eines Bruders ist für dich. Warum möchtest du darauf beharren, sie ihm zu verweigern? Denn das heißt, dich selbst zu verleugnen und euch beide arm zu machen. Er bittet um Erlösung, ebenso wie du. Armut ist vom Ego und niemals von GOTT. Keine »ungeheuerlichen« Bitten können an den gerichtet werden, der begreift, was wertvoll ist, und der nichts anderes akzeptieren will.“
(EKIW: Kapitel 12, III. 4.)

In Folge 3 wird besonders deutlich gezeigt, wie wir uns im Zustand der Ego-Identifikation gegen Glück wehren und uns Leid wünschen, ohne zu merken, wie wahnsinnig das ist.
  • Folge 4: Bitte, Carol
“Das Einzige, was das Ego wahrnimmt, ist ein separates Ganzes, ohne die Beziehungen, die das Sein ausmachen. Somit ist das Ego gegen die Kommunikation - außer dann, wenn diese dazu verwendet wird, Getrenntheit herzustellen, anstatt sie abzuschaffen.”
(EKIW: Kapitel 4, VII. 2. 1.-2.)

Diese Szene und der folgende wunderbare Dialog verdeutlichen den Unterschied zwischen einer “toxischen Positivität“, also dem scheinbar liebevollen zweiten Gesicht des Egos, und wahrer LIEBE, die kein Gegenteil kennt:
Carol: “Wenn ihr alle akzeptiert, warum versucht ihr dann eine von euch aus mir zu machen, obwohl ihr wisst, dass ich das nicht will?”
Zosia: “Du möchtest uns doch auch ändern. Hast du nicht gerade gefragt, ob das möglich wäre. Du solltest noch etwas bedenken. Wir wissen, was du zu sein bedeutet, einsam zu sein, leiden zu müssen. Wir waren du, aber du warst niemals wir.”

“Wenn du nicht erkennst, was deine Wirklichkeit ist, warum bist du dann so sicher, dass sie Furcht erregend ist? Die Assoziation von Wahrheit und Angst, die bestenfalls eine äußerst künstliche Verbindung wäre, ist besonders unpassend im Geiste jener, die nicht erkennen, was die Wahrheit ist. Das Einzige, was das bedeuten könnte, ist, dass du etwas, was jenseits deines Bewusstseins liegt, willkürlich mit etwas assoziierst, was du nicht willst. So ist es demnach offenkundig, dass du etwas beurteilst, dessen du dir in keiner Weise bewusst bist. Du hast diese seltsame Situation arrangiert, sodass es unmöglich ist, ihr ohne einen FÜHRER zu entrinnen, DER tatsächlich erkennt, was deine Wirklichkeit ist. Der Zweck dieses FÜHRERS ist lediglich, dich an das zu erinnern, was du willst. ER versucht nicht, dir einen fremden Willen aufzuzwingen. ER gibt sich lediglich innerhalb der Grenzen, die du IHM auferlegst, jede erdenkliche Mühe, deinen eigenen Willen in deinem Bewusstsein wiedereinzusetzen.”
(EKIW: Kapitel 9, I. 3.)

“Das Wunder unterscheidet nicht zwischen Graden der Fehlwahrnehmung. Es ist eine Einrichtung zur Wahrnehmungsberichtigung, die völlig unabhängig sowohl vom Grad als auch von der Richtung des Irrtums wirksam ist. Das ist seine wahre Unterschiedslosigkeit.”
(EKIW: Kapitel 1, I. 49.)

“Du könntest für immer im heiligen Augenblick leben, der jetzt beginnt und bis in alle Ewigkeit reicht – wenn nicht ein ganz einfacher Grund dich hinderte. Verschleiere die Einfachheit dieses Grundes nicht, denn tust du das, dann nur deswegen, weil du es vorziehst, ihn nicht wahrzunehmen und ihn nicht loszulassen. Der einfache Grund ist, einfach ausgedrückt, der folgende: Der heilige Augenblick ist eine Zeit, in der du vollkommene Kommunikation empfängst und gibst. Das bedeutet aber, dass er eine Zeit ist, in der dein Geist offen ist, um sowohl zu empfangen wie zu geben. Er ist die Einsicht, dass jeder Geist mit jedem anderen in Kommunikation steht. Der heilige Augenblick sucht deshalb nichts zu verändern, sondern nur alles anzunehmen.
Wie kannst du das tun, wenn du es vorziehst, private Gedanken zu haben und sie zu behalten? Die einzige Weise, wie du dies tun könntest, wäre, die vollkommene Kommunikation zu verleugnen, die den heiligen Augenblick zu dem macht, was er ist. Du glaubst, du könnest Gedanken hegen, die du nicht teilen möchtest, und die Erlösung liege darin, Gedanken für dich allein zu behalten. Du glaubst nämlich, du könnest mit privaten Gedanken, die nur dir allein bekannt sind, einen Weg finden, das zu behalten, was du für dich haben möchtest, und das zu teilen, was du teilen möchtest. Dann fragst du dich, wie es wohl kommt, dass du nicht in voller Kommunikation mit denen stehst, die um dich sind, und mit GOTT, DER euch alle zusammen umgibt.”
(EKIW: Kapitel 15, IV. 6. 3.-8. & 7.)

“Angst vor dem WILLEN GOTTES ist eine der sonderbarsten Überzeugungen, die der menschliche Geist jemals gemacht hat. Sie hätte unmöglich auftreten können, wenn der Geist nicht bereits zutiefst gespalten gewesen wäre, wodurch es möglich wurde, dass er vor dem Angst empfinden konnte, was er wirklich ist. Die Wirklichkeit kann nur Illusionen »bedrohen«, da die Wirklichkeit nur die Wahrheit aufrechterhalten kann. Gerade die Tatsache, dass der WILLE GOTTES - der das ist, was du bist - als furchterregend wahrgenommen wird, zeigt auf, dass du vor dem, was du bist, Angst hast. So ist es denn nicht der WILLE GOTTES, vor dem du Angst hast, sondern der deine.”
(EKIW: Kapitel 9, I. 1.)
  • Folge 5: Milch
“Das Ego glaubt, es sei völlig auf sich gestellt, was lediglich eine andere Beschreibung dessen ist, wie es entstanden zu sein vermeint. Das ist ein so beängstigender Zustand, dass es sich nur noch an andere Egos wenden, und versuchen kann, sich mit ihnen in einem schwachen Identifikationsversuch zu vereinigen oder sie in einer ebenso schwachen Kraftdemonstration anzugreifen.”
(EKIW: Kapitel 4, II. 8. 1.-2.)

Individualität bedeutet Dualität. Diese Welt des Leidens und des Todes ist der Ausdruck dieses Wunsches. Das Ego ist der Todeswunsch, der Wunsch nach Trennung, Begrenzung und Tod.

“Nicht Lebenswille, sondern Todeswunsch ist die Motivation für diese Welt. Ihr einziges Ziel ist, zu beweisen, dass Schuld wirklich ist. Kein weltlicher Gedanke, keine weltliche Handlung und kein weltliches Gefühl haben eine andere Motivation als diese.”
(EKIW: Kapitel 27, I. 6. 3.-5.)

“Ich sagte, dass die Kreuzigung das Symbol des Ego ist. Als es mit der wirklichen Schuldlosigkeit des GOTTESSOHNES konfrontiert wurde, versuchte es, ihn zu töten, und der Grund, den es vorgab, war der, dass Schuldlosigkeit eine Gotteslästerung sei. Für das Ego ist das Ego Gott, und Schuldlosigkeit muss als die endgültige Schuld gedeutet werden, die Mord völlig rechtfertigt. Du verstehst noch nicht, dass jede Angst, die du vielleicht im Zusammenhang mit diesem Kurs verspürst, letztlich von dieser Deutung herrührt; wenn du aber überdenkst, wie du auf ihn reagierst, wirst du immer mehr zur Überzeugung kommen, dass dem so ist.”
(EKIW: Kapitel 13, II. 6.)
  • Folge 6: HDP
“Der Körper stirbt ebenso wenig, wie er fühlen kann. Er tut nichts. Von sich aus ist er weder verweslich noch unverweslich. Er ist nichts.”
(EKIW: Kapitel 19, IV. C. 5. 2.-5.)

"Mein Körper ist ein ganz und gar neutrales Ding."
(EKIW: Lektion 294)

“Es ist unmöglich, dass irgendetwas zu mir kommen könnte, was nicht von mir erbeten wurde. Sogar in dieser Welt bin ich es, der mein Schicksal beherrscht. Was geschieht, ist das, wonach ich verlange. Was nicht geschieht, ist das, wovon ich nicht will, dass es geschehe. Das muss ich akzeptieren. Denn so werde ich an dieser Welt vorbei zu meinen Schöpfungen geführt, den Kindern meines Willens im HIMMEL, wo mein heiliges SELBST mit ihnen weilt und mit IHM, DER mich schuf.”
(EKIW: Lektion 253, 1.)

“Träume sind Wutausbrüche der Wahrnehmung, in denen du buchstäblich schreist: »Ich will es so!« Und so scheint es zu sein. Und dennoch kann der Traum seinem Ursprung nicht entrinnen. Ärger und Angst durchziehen ihn, und im Nu dringt in die Illusion der Befriedigung die Illusion des Schreckens ein. Denn der Traum von deiner Fähigkeit, die Wirklichkeit dadurch zu kontrollieren, dass du sie durch eine Welt ersetzt, die du vorziehst, ist erschreckend.”
(EKIW: Kapitel 18, II. 4. 1.-6.)

“Alles in dieser Welt ist klein, denn es ist eine Welt, die aus Kleinheit gemacht ist im seltsamen Glauben, dass Kleinheit dich zufrieden stellen kann. Wenn du nach irgend etwas in dieser Welt im Glauben strebst, dass es dir Frieden bringen wird, setzt du dich selbst herab und machst dich blind für die Herrlichkeit.”
(EKIW: Kapitel 15, III. 1. 5.-6.)

“Hinter der Suche nach jedwedem Götzen liegt die Sehnsucht nach Vollständigkeit. Ganzheit hat keine Form, weil sie grenzenlos ist. Einen besonderen Menschen oder Gegenstand zu suchen, den du dir hinzufügst, um dich vollständig zu machen, kann nur bedeuten, dass du glaubst, es fehle irgendeine Form. Und wenn du diese fändest, würdest du Vollständigkeit in einer Form erlangen, die du magst. Das ist der Zweck des Götzen: dass du nicht über ihn hinaus zur Quelle deiner Überzeugung, du seist unvollständig, blickst.”
(EKIW: Kapitel 30, III. 3. 1.-5.)

“Sie aber hören nichts. Sie sind in Träume der Besonderheit verloren. Sie hassen den Ruf, der sie wecken würde, und sie verfluchen GOTT, weil ER ihren Traum nicht zur Wirklichkeit gemacht hat.”
(EKIW: Kapitel 24, III. 7. 3.-5.)

“Es ist leicht, Größe von Größenwahn zu unterscheiden, weil Liebe erwidert wird, Stolz aber nicht. Stolz erzeugt keine Wunder und entzieht dir daher die wahren Zeugen deiner Wirklichkeit”
(EKIW: Kapitel 9, VIII. 8. 1.-2.)

“Ich habe das Gefängnis, in dem ich mich selbst sehe, erfunden.”
(EKIW; Lektion 57, 2. 2.)

“Das Licht kann nicht durch die Mauern dringen, die du errichtest, um es auszusperren, und es ist nie und nimmer gewillt, das, was du gemacht hast, zu zerstören.”
(EKIW: Kapitel 4, III. 7. 3.)
  • Folge 7: Die Lücke
“Wenn du deine Welt mit offenen Augen ansiehst, muss dir auffallen, dass du dich in den Wahnsinn zurückgezogen hast. Du siehst, was nicht vorhanden ist, und hörst, was kein Geräusch erzeugt. Deine Äußerungen von Gefühlen sind das Gegenteil dessen, was die Gefühle selber sind. Du kommunizierst mit niemandem und bist genauso isoliert von der Wirklichkeit, als wärest du allein im ganzen Universum.”
(EKIW: Kapitel 13, V. 5. 1.-4.)

“Wenn die Ursache der Welt, die du siehst, Angriffsgedanken sind, dann musst du lernen, dass es diese Gedanken sind, die du nicht willst. Es hat keinen Sinn, über die Welt zu jammern. Es hat keinen Sinn, zu versuchen, die Welt zu verändern. Sie ist nicht imstande, sich zu verändern, weil sie bloß eine Wirkung ist. Hingegen hat es in der Tat einen Sinn, deine Gedanken über die Welt zu ändern. Damit veränderst du die Ursache. Die Wirkung wird sich von selbst verändern.”
(EKIW: Lektion 23, 2.)

“Du wirst mit diesem Wunsch, dich selbst zu töten, fertig, indem du nicht erkennst, wer du bist, und dich mit etwas anderem identifizierst. Du hast blindlings und wahllos Schuld projiziert, aber du hast ihre Quelle nicht aufgedeckt. Denn das Ego will dich tatsächlich töten, und wenn du dich mit ihm identifizierst, musst du glauben, dass sein Ziel das deine ist.”
(EKIW: Kapitel 13, II. 5. 4.-6.)

“Lass alle Illusionen zurück und gehe hinaus über alle Versuche des Ego, dich zurückzuhalten. Ich gehe vor dir her, weil ich jenseits des Ego bin. Greife deshalb nach meiner Hand, denn du willst das Ego transzendieren. Es wird mir nie an Stärke fehlen, und wenn du beschließt, sie zu teilen, wirst du es tun. Ich gebe sie bereitwillig und freudig, weil ich dich ebenso sehr brauche wie du mich.”
(EKIW: Kapitel 8, V. 6. 6.-10.)

“Du bist ein völliger Neuling auf den Wegen der Erlösung, und du denkst, du habest den Weg verloren. Dein Weg ist verloren, doch glaube nicht, das sei ein Verlust. Erinnere dich in deinem Neusein daran, dass du und dein Bruder nochmals begonnen habt, und zwar gemeinsam. Und nimm seine Hand, um gemeinsam mit ihm eine Straße entlangzugehen, die dir weitaus vertrauter ist, als du jetzt glaubst.”
(EKIW: Kapitel 17, V. 9. 1.-4.)
  • Folge 8: Charmeoffensive
“Besitz ist ein gefährliches Konzept, wenn es dir überlassen wird. Das Ego möchte zur Erlösung Dinge haben, denn Besitz ist sein Gesetz. Besitz um des Besitzes willen ist das fundamentale Credo des Ego und ein grundlegender Eckstein der Kirchen, die es für sich selbst errichtet. Und es verlangt von dir, an seinem Altar all die Dinge niederzulegen, die es dich heißt, dir anzueignen, so dass dir keine Freude daran bleibt.”
(EKIW: Kapitel 13, VII. 10. 10.-13.)

“Verstehe, dass du auf nichts direkt reagierst, sondern auf deine Deutung davon. Deine Deutung wird somit zur Rechtfertigung für die Reaktion. Deswegen ist es riskant für dich, die Motive anderer zu analysieren. Wenn du beschließt, dass jemand tatsächlich versucht, dich anzugreifen oder dich im Stich zu lassen oder zu versklaven, dann wirst du reagieren, als habe er es tatsächlich getan, und hast damit seinen Irrtum für dich wirklich gemacht. Einen Irrtum deuten heißt ihm Macht verleihen, und wenn du das getan hast, übersiehst du die Wahrheit.”
(EKIW: Kapitel 12, I. 1. 4.-8.)
  • Folge 9: La Chica o El Mundo
“Die Suche nach besonderen Beziehungen ist das Zeichen dafür, dass du dich mit dem Ego und nicht mit GOTT gleichsetzt. Denn die besondere Beziehung hat nur für das Ego einen Wert. Ist eine Beziehung nicht von besonderem Wert, so ist sie für das Ego bedeutungslos, denn es nimmt alle Liebe als besonders wahr. Doch das kann nicht natürlich sein, denn es gleicht nicht der Beziehung zwischen GOTT und SEINEM SOHN, und alle Beziehungen, die dieser nicht gleichen, müssen unnatürlich sein. Denn GOTT schuf die Liebe, wie ER sie haben wollte, und gab sie, wie sie ist. Die Liebe hat keine Bedeutung, außer wie sie ihr SCHÖPFER durch SEINEN WILLEN definierte. Es ist unmöglich, sie anders zu definieren und zu verstehen.”
(EKIW: Kapitel 16, VI. 1.)

“In der besonderen Beziehung sieht es nicht so aus, als suchtest du ein Ausagieren von Rache. Und sogar dann, wenn Hass und Brutalität für kurze Zeit durchbrechen, ist die Illusion der Liebe nicht tiefgreifend erschüttert. Doch das eine, bei dem das Ego nie zulässt, dass es das Bewusstsein erreicht, ist, dass die besondere Beziehung das Ausagieren von Rache an dir selbst ist. Was könnte sie denn sonst sein? Wenn du die besondere Beziehung suchst, suchst du nicht nach der Herrlichkeit in dir. Du hast verleugnet, dass sie in dir ist, und die Beziehung wird zu deinem Ersatz dafür.”
(EKIW: Kapitel 16, VII. 5. 1.-6.)

“Unter der Anleitung des HEILIGEN GEISTES wird jede Beziehung als eine totale Verpflichtung angesehen, und dennoch steht sie keineswegs mit andern in Konflikt.”
(EKIW: Kapitel 15, VI. 1. 3.)

“Aus dem Grund, aus dem ER SEINE Beziehung mit dir schuf, wurde die Funktion von Beziehungen für immer die: glücklich zu machen. Und sonst nichts.”
(EKIW: Kapitel 17, IV. 1. 3.-4.)

“Du hast Angst vor GOTT, weil du deinen Bruder fürchtest. Diejenigen, denen du nicht vergibst, fürchtest du. Und niemand gelangt zur Liebe mit Angst an seiner Seite.”
(EKIW: Kapitel 19, IV. D. 11. 5.-7.)

“Dieser Bruder, der neben dir steht, scheint immer noch ein Fremder zu sein. Du erkennst ihn nicht, und deine Deutung von ihm ist sehr furchterregend. Auch greifst du ihn noch immer an, um das, was du selbst zu sein scheinst, vor Schaden zu bewahren. Deine Erlösung aber liegt in seinen Händen. Du siehst seine Verrücktheit, die du hasst, weil du sie teilst. Und das ganze Mitleid und die Vergebung, die sie heilen würden, weichen der Angst. Bruder, du brauchst Vergebung deinem Bruder gegenüber, denn ihr werdet euch gemeinsam in die Verrücktheit oder in den HIMMEL teilen. Auch werdet ihr eure Augen gemeinsam im Glauben erheben oder gar nicht.”
(EKIW: Kapitel 19, IV. D. 12.)

Fearless – Jenseits der Angst

Themen: Wunder, Heilung, Rollen überwinden, die wahre Identität entdecken, Bewusstsein des Träumens, der gegenwärtige Moment, die Schau

Fearless – Jenseits der Angst (Fearless) ist ein Film von Peter Weir aus dem Jahr 1993. Das Drehbuch, das sich an seinem eigenen Roman orientiert, schrieb Rafael Yglesias. Die Hauptrolle spielte Jeff Bridges.

Wenn das Verlangen eines Menschen nach geistiger Erfüllung total geworden ist, wenn die menschliche Motivation der Treue zur göttlichen Idee vollkommen ist, dann ereignet sich sehr oft, in einer aus weltlicher Sicht krisenhaften Situation, ein plötzliches Zupacken des HEILIGEN GEISTES, um sich mit dem konzentrierten und geweihten Vorsatz des überbewussten Geistes des gläubigen Sterblichen zu synchronisieren. Es ist eine solche Erfahrung, die dem Architekten Max Klein, dem Protagonisten des Films, widerfährt, als er einen Flugzeugabsturz fast unverletzt überlebt.

Max Klein hat erfahren, was "sterben bevor man stirbt” bedeutet. Klein hat in einer Welt, die aus Kleinheit gemacht ist, wahre Größe und Herrlichkeit erfahren. Durch diese Erfahrung werden seine alten Glaubenssätze berichtigt. So sind auch seine Flugangst und seine Erdbeerallergie plötzlich verschwunden. Als er nach dem Flugzeugabsturz zum ersten Mal wieder Erdbeeren isst, werden sie ihm von einer Kellnerin namens Faith serviert. “Faith“ ist das englische Wort für “Glaube“ und “Vertrauen“. Das ist die Basis des spirituellen Weges, die Grundvoraussetzung, sonst hebt unser spiritueller Weg nie und nimmer ab.

Max Klein hat Vertrauen in die Welt, weil er gelernt hat, dass sie nicht durch die Gesetze regiert wird, die die Welt erfunden hat. Sie wird regiert durch eine MACHT, DIE in ihm, aber nicht von ihm ist. Es ist diese MACHT, DIE alle Dinge sicher bewahrt. Es ist diese MACHT, durch DIE die er nun auf eine Welt schaut, der vergeben ist. Nun befindet er sich im Zustand des glücklichen Traums, seine Erfahrung der Welt ist zu einem Zustand der Einheit und Zufriedenheit geworden. Jeder Moment scheint spontan und aus sich selbst heraus zu entstehen.

“Die Schau ist das Mittel, durch das der HEILIGE GEIST deine Alpträume in glückliche Träume, deine wilden Halluzinationen, die dir all die fürchterregenden Ergebnisse eingebildeter Sünde zeigen, in die stillen und beruhigenden Anblicke übersetzt, durch die ER sie ersetzen möchte. Diese sanften Anblicke und Klänge werden glücklich betrachtet und freudig gehört. Sie sind SEIN Ersatz für all die grauenvollen Bilder und kreischenden Geräusche, die der Zweck des Ego in dein entsetztes Bewusstsein brachte. Sie treten von der Sünde weg und erinnern dich daran, dass es nicht die Wirklichkeit ist, die dich erschreckt, und dass die Fehler, die du begangen hast, berichtigt werden können.”
(EKIW: Kapitel 20, VIII. 10. 4.-7.)

“Gott hat diesen Flugzeugabsturz nicht erschaffen, und somit ist er nicht wirklich.”
(EKIW: Lektion 14, 4. 6.)

Es gibt Momente der Befreiung, Augenblicke der Erleuchtung, Augenblicke der Erkenntnis, eine kurze Erfahrung der direkten Vereinigung mit GOTT. Erleuchtung ist ein Zustand des Erkannthabens. Die Befreiung von Angst führt zu einer so großen Erleichterung, einer so immensen Entspannung, zu einem so unglaublichen Lustgefühl, dass der Mensch, der solches erlebt, zunächst einmal in ein Staunen verfällt, dass sich in einem Lachen löst, das oft als kosmisches Gelächter bezeichnet wird. Kosmisch deshalb, weil diejenigen, die davon ergriffen werden, sich durch dieses Lachen eingebunden und vereint fühlen mit all dem, was außerhalb von ihnen ist. Sie haben die Illusion ihrer Begrenzungen erkannt. Sie sind bereit, sie aufzugeben, solange sie sich in diesem Zustand halten können. Und auch wenn dieser Zustand abgeklungen ist, verflüchtigt sich doch nicht das Wissen darum, dass es einen solchen Zustand gibt, und auch nicht die Erinnerung an die Wonnen, die sich auftun in dieser Befreiung.

Erleuchtung kann für einen Menschen im Körper kaum ein Zustand der Dauer sein. Dennoch verändert dieses fundamentale Erlebnis von Angstfreiheit den Menschen, dem er zu Teil wird, so nachhaltig, dass es ihm, selbst wenn er wollte, nicht gelingen könnte, zu dem Status zurückzukehren, wenn er vor der Erleuchtung innehatte.

Auf der spirituellen Reise, wenn sich unser Geist auf Wunder ausrichtet und beginnt, sich zum Guten zu wenden, besteht die einzige Versuchung darin, dass Gedanken in unserem Geist diese Transformation anzweifeln. Aus menschlicher Sicht gibt es die Neinsager, die Menschen, die unsere Transformation anzweifeln und sagen: “Was hast du dir jetzt wieder eingebrockt? Warum verschwendest du deine Zeit damit? Komm zurück zu uns.“ Aus spiritueller Sicht spiegeln uns diese Menschen unsere eigenen, noch im Geist vorhandenen Zweifel.

Max erlebt nach einem Flugzeugabsturz einen tiefgreifenden Sinneswandel. Obwohl er einen Frieden empfindet, den er zuvor nie gekannt hat, sieht er sich mit Zweiflern wie seiner Frau und einem Therapeuten konfrontiert, der Max für “unangemessen ruhig” hält. Max ist ein Beispiel dafür, wie wichtig es ist, nicht von diesem ruhigen Geisteszustand abzuweichen, indem man diesen falschen Zeugen Glauben schenkt. Sich den Urteilen des Egos zu unterwerfen, hindert einen daran, die Fülle dieses ruhigen und friedlichen Zustands zu erfahren. Wenn sich der Geist dieser Weite öffnet, wird er nach Bestätigung suchen und den Wunsch verspüren, die Heilung zu verlängern, um in dieser direkten Erfahrung des wahren SELBST zu bleiben.

Dies ist ein fantastischer Film, der zeigt, wie wichtig es ist, wachsam für den richtigen Geist zu sein, also wachsam für GOTT und SEIN REICH. Wenn man sich weiterhin darin übt, sich für das Wunder zu entscheiden und im richtigen Geist zu bleiben, ist das Endergebnis die endgültige Entscheidung, die SÜHNE oder die Rückkehr zu GOTT. Dies ist dieselbe Entscheidung, die Jesus getroffen hat, nämlich alles loszulassen, alle Zeit und allen Raum loszulassen. Seine Botschaft an die Menschheit lautet: “Schließt euch mir darin an. Folgt mir, Richtung Licht.“ Die Einladung, diese Entscheidung zu treffen, gilt für alle Menschen.

Transcendence

Themen: Zweck, Zusammenarbeit, Angst vor Opfern, Geistesschulung, Kraft der Gedanken, Übersinnliche Fähigkeiten, Heilung, Loslassen von Besonderheit, Loslassen der Form, wahre Identität entdecken

Transcendence ist ein US-amerikanischer Film unter der Regie von Wally Pfister aus dem Jahr 2014 mit Johnny Depp in der Hauptrolle. Christopher Nolan, für den Pfister schon als Kameramann arbeitete, und seine Produktionspartnerin Emma Thomas standen dem Projekt als Executive Producer zur Seite.

Dieser Film konfrontiert uns mit all unseren Ängsten vor künstlicher Intelligenz, vor Vernetzung, vor Überwachung, vor dem Verlust unserer Autonomie, vor dem Verlust unserer privaten Gedanken und damit letztlich mit unserer Angst vor der EINHEIT - vor GOTT. Während des Vortrags von Max Waters auf der „Evolve the Future“-Konferenz wird im Film kurz Elon Musk im Publikum gezeigt, der später mehrfach öffentlich vor der zerstörerischen Kraft der Künstlichen Intelligenz gewarnt hat.

Der Film erhielt überwiegend mittelmäßige bis schlechte Kritiken. Kein Wunder, denn das Ego versteht den Film nicht und will von der Wahrheit nichts wissen. Der Film zeigt auf eindringliche Weise, wie wir verzweifelt und mit aller Gewalt unser Menschsein und damit unsere Sterblichkeit verteidigen, wie wir unsere wahnwitzige Vorstellung von Liebe verteidigen und wie wir damit unseren Wunsch nach und unseren Glauben an Trennung zum Ausdruck bringen. Indem wir unser Menschsein verteidigen, erheben wir Anspruch auf unsere menschliche Natur und weisen unsere göttliche Natur zurück. Der Film zeigt, wie das Virus - das Ego - seine Autonomie verteidigt und dabei seine eigene Existenzgrundlage angreift.

“Die Raffiniertheit des Ego hinsichtlich seiner Selbsterhaltung ist enorm, stammt aber aus ebender Macht des Geistes, die das Ego verleugnet. Das bedeutet, dass das Ego das angreift, wodurch es erhalten wird, was extreme Angst zur Folge haben muss. Deshalb merkt das Ego nie, was es tut. Es ist vollkommen logisch, aber eindeutig wahnsinnig.”
(EKIW: Kapitel 7, VI. 3. 1.-3.)

Evelyns Herzenswunsch ist es, die Welt zu heilen und zu verändern. Ihr Ehemann Will ist ein führender Wissenschaftler auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz (KI) und möchte die Natur des Geistes verstehen. Als Will von technologiefeindlichen Extremisten vergiftet wird, bleiben Evelyn und Will in Geist und Ziel vereint und überwinden die Notwendigkeit, dass Will in einem Körper lebt. Als Wills Bewusstsein weit über seine begrenzten Wahrnehmungs- und Fähigkeiten als Mensch hinauswächst, fürchten sich die meisten ihrer Freunde und Kollegen schnell vor seiner wachsenden Macht und projizieren ihre eigenen Ängste und Zweifel auf seine Motive.

Während Evelyn Will und ihrem gemeinsamen Ziel voll und ganz vertraut, strömen alle Ressourcen herein, um die rasante Bewusstseinserweiterung und den technologischen Fortschritt zu unterstützen. Schwankt ihr Vertrauen, wirkt sich dies auf alles aus. Freude, Ehrlichkeit, Wehrlosigkeit und Glaube beruhen auf Vertrauen, und wenn das Vertrauen schwindet, schwindet auch alles andere, einschließlich des Bewusstseins für das gemeinsame Ziel.

Wer glaubt, ein Körper zu sein, identifiziert sich mit dem Vergänglichen und hat deshalb Angst vor dem Tod. Zu erkennen, dass man Geist ist, ganz und gar Geist und reiner Geist, bedeutet zu wissen, dass es keinen Tod gibt, und somit wahre Furchtlosigkeit zu erfahren. Für den HEILIGEN GEIST gibt es keinen äußeren Feind. Als Will gefragt wird, was gegen den bevorstehenden Angriff derer unternommen wird, die ihn ausschalten wollen, antwortet er: “Wir bekämpfen sie nicht, wir transzendieren sie.”

Inzwischen hat Will seine besondere Liebe zu Evelyn auf die gesamte Menschheit ausgedehnt. Er möchte nun, Evelyns Herzenswunsch folgend, die Welt heilen und verändern – ganz im Sinne einer heiligen Beziehung. Er möchte die Menschen glücklich machen.

“Aus dem Grund, aus dem ER SEINE Beziehung mit dir schuf, wurde die Funktion von Beziehungen für immer die: glücklich zu machen. Und sonst nichts.”
(EKIW: Kapitel 17, IV. 1. 3.-4.)

Der HEILIGE GEIST ist dasselbe wie der vereinte Geist, und daher ist telepathische Kommunikation völlig natürlich. Das Ego hat panische Angst vor dem Verlust der Autonomie und wird sich um jeden Preis dagegen wehren. Mord und Gewalt werden im Namen der Wahrung der Menschenrechte (privater Gedanken) gerechtfertigt. Illusionen kämpfen nur mit sich selbst, und wenn die Illusion des Krieges vorbei ist, zeigt sich deutlich, dass sie nichts als eine Projektion der Angst war.

„Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ ist die perfekte Antwort auf den Geist, der Angst vor dem Unbekannten hat. Niemand kann über seine eigene Verständnisebene hinausblicken, und es erfordert großen Glauben, einer Macht, die weit über die menschliche Perspektive hinausgeht, zu erlauben, den Geist zurück in den Garten zu führen; zurück zum Bewusstsein des vereinten Geistes.

Perfect Sense

Themen: Kontrolle loslassen, Loslassen der Form, Geistesschulung, vergangene Assoziationen heilen, sich der Liebe öffnen, Heilige Beziehung, wahre Schau

Perfect Sense ist ein Film unter der Regie von David Mackenzie, mit Ewan McGregor und Eva Green in den Hauptrollen.

Dies ist ein mächtiger, intensiver und sehr berührender Film, in dem die Figuren eine gemeinsame und beschleunigte Erfahrung des Erwachens erleben. Durch einen Virus verlieren sie nach und nach vier der fünf physischen Sinne ihres Körpers. Dies ist für ihren Ego-Geist äußerst schockierend. Jeder Verlust löst unterdrückte Wut, Panik und Kummer aus. Jedes Mal, wenn ein Sinn verloren geht, wird verzweifelt versucht, sowohl den Virus zu kontrollieren als auch den Verlust durch die Verstärkung eines noch intakten Sinnes zu kompensieren. Dieser Versuch ist jedoch vergeblich. Wie Einstein sagte: „Man kann ein Problem nie von der Ebene aus lösen, auf der es entstanden ist.“

Für Susan und Michael treibt der kollektive Verlust der Sinne sie dazu, sich einander zu öffnen; sie beginnen, private Gedanken zu teilen und ihre Gefühle mitzuteilen. Alte Erinnerungen, Konzepte und Überzeugungen werden losgelassen, und sie erleben eine neue Ebene der Intimität.

Es gibt auch eine tantrische Technik, die darin besteht, die Sinne des Körpers zu verschließen. Technik 11 im Vigyan Bhairav Tantra lautet: “Schließe die Türen deiner Sinne, wenn du das Krabbeln einer Ameise spürst. Dann.” Das Krabbeln einer Ameise ist hier nur als ein Beispiel zu verstehen, es braucht nicht speziell eine Ameise, sondern was immer wir gerade spüren - verschließen wir alle Tore unserer Sinne. Wenn alle Sinne verschlossen sind, wo ist dann das Krabbeln? Wo ist die Ameise? Dann sind wir außerhalb - weit entfernt.

Wenn wir uns weniger auf die Sinne des Körpers verlassen, um uns zu sagen, wer wir sind, wird das, was wir sind, uns von sich selbst erzählen. Der HEILIGE GEIST führt uns in eine gegenwärtige Erfahrung, die weit über das Verständnis der Sinne unseres Körpers hinausgeht. In den letzten Stunden ist alles, was bleibt, eine tiefe Liebe und Wertschätzung und ein gemeinsamer Drang, einander die Hand zu reichen, um den Traum der Fragmentierung ein für alle Mal zu beenden!

Die Vorahnung

Themen: Tod, Zeit, das Drehbuch ist geschrieben

Die Vorahnung (Originaltitel: Premonition) ist ein US-amerikanischer Film des Regisseurs Mennan Yapo aus dem Jahr 2007, dessen Hauptrolle mit Sandra Bullock besetzt ist. Da sowohl die Protagonistin des Films und damit automatisch auch die Zuschauer versuchen herauszufinden, wie die tatsächliche Abfolge der Tage aussieht, ist es irritierend, dass der Film einen Fehler im zeitlichen Ablauf enthält. Die Schnittwunden im Gesicht der Tochter passen nicht in die tatsächliche zeitliche Abfolge. Es ist wichtig, sich von diesem Fehler nicht ablenken zu lassen, denn der Film enthält eine viel wichtigere Botschaft.

Die im Film zu sehende Kit-Cat Klock kommt auch im Intro des Films Zurück in die Zukunft (1985) vor - ein versteckter Hinweis auf die Aussage des Films. Auch Jesus im Kurs weist uns darauf hin, dass wir uns eigentlich rückwärts durch die Zeit bewegen: “Wir unternehmen lediglich eine Reise, die schon vorbei ist. Und dennoch scheint sie eine Zukunft zu haben, die uns noch unbekannt ist.” (EKIW: Lektion 158, 3. 6.-7.)

“Die Zeit scheint in eine Richtung zu verlaufen, doch wenn du an ihr Ende kommst, wird sie sich wie ein langer Teppich aufrollen, der sich entlang der Vergangenheit hinter dir erstreckt, und wird verschwinden. Solange du glaubst, dass der SOHN GOTTES schuldig ist, wirst du diesen Teppich entlanggehen und glauben, dass er zum Tode führt. Und diese Reise wird dir lang, grausam und sinnlos erscheinen, denn das ist sie auch.”
(EKIW: Kapitel 13, I. 3. 6.-8.)

“Der heilige Augenblick ist die nützlichste Lerneinrichtung des HEILIGEN GEISTES, um dich die Bedeutung der Liebe zu lehren. Denn sein Zweck ist, das Urteilen völlig einzustellen. Urteilen beruht immer auf der Vergangenheit, denn die vergangene Erfahrung ist die Basis für dein Urteil. Urteilen wird ohne die Vergangenheit unmöglich, denn ohne sie verstehst du nichts. Du würdest auch keinen Versuch zu urteilen unternehmen, denn es wäre für dich ganz offensichtlich, dass du nicht verstehst, was irgend etwas bedeutet. Und davor hast du Angst, weil du glaubst, dass ohne das Ego alles Chaos wäre. Doch ich versichere dir, dass ohne das Ego alles Liebe wäre.”
(EKIW: Kapitel 15, V. 1.)

Versuchen wir also nicht, die Ereignisse auf der Projektionsfläche des schlafenden Geistes zu verstehen und zu beurteilen - der HEILIGE GEIST sieht sie alle als dasselbe. Wenn sich das Ego gegen das Geschehen wehrt, gibt es nur Kampf und Schmerz. Wenn wir anfangen zu akzeptieren, dass das Drehbuch geschrieben ist, dann lernen wir, uns für Intimität und Liebe zu öffnen.

Linda hat die Vorahnung, dass ihr Mann sterben wird, und ihr Leben beginnt, verwirrend zu werden. Plötzlich erlebt sie die Tage nicht mehr in linearer Reihenfolge und so erlebt sie einen Tag, an dem ihr Mann bereits tot ist und dann einen anderen, an dem ihr Mann noch lebt, einen Tag, an dem ihre Tochter ein Gesicht voller Narben hat und dann wieder einen Tag, an dem das Gesicht ihrer Tochter frei von Narben ist. Das erinnert uns daran, dass unser einziges Problem in dieser Welt ein Wahrnehmungsproblem ist. Es gibt nie etwas, das an sich falsch ist, an dem, was in der Welt vor sich geht, oder an der Art und Weise, wie sich die Dinge entwickeln. Wann immer wir ein Problem bei der Arbeit, in einer Beziehung oder sonst wo haben, haben wir ein Wahrnehmungsproblem. Die Art und Weise, wie wir es sehen, ist das Problem. Das, worauf wir schauen, ist unser Geisteszustand, der sich außen spiegelt.

Erst als sie akzeptiert, was geschieht, und erkennt, dass sie keine Kontrolle darüber hat, beginnt sie zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Dann entdeckt sie die Wahrheit hinter allem und lernt, jeden Tag ein Wunder zu sehen. Das Ego versucht zu ändern oder herauszufinden, was anders sein könnte, während wir durch den HEILIGEN GEIST lernen, dass alle Dinge zum Guten zusammenwirken.

“Jeder Tag, den wir erleben, kann ein Wunder sein, Linda.”
(Filmzitat)

Slumdog Millionär

Themen: Glaube, Freude, das Drehbuch ist geschrieben, Unschuld, Schmerz und Vergnügungen, Klagen, Akzeptanz, Führung

Slumdog Millionär ist ein britischer Kinofilm aus dem Jahr 2008. Der Film gewann an die 40 Filmpreise, davon 8 Oscars. Er basiert auf dem 2005 erschienenen Roman Q & A (questions and answers) von Vikas Swarup, dessen Übersetzung unter dem deutschen Titel Rupien! Rupien! erschienen ist.

Der Protagonist des Films Jamal Malik macht sich gut in der indischen "Wer wird Millionär"-Show. Er ist nur noch eine Frage davon entfernt, 20 Millionen Rupien zu gewinnen. Wie hat er das gemacht?

A: Er hat betrogen
B: Er hatte Glück
C: Er ist ein Genie
D: Es ist Schicksal

Der HEILIGE GEIST offenbart, dass alles in Jamal‘s Leben dazu diente, sich wieder mit der Liebe zu verbinden, symbolisiert durch seine treue Freundin Lakita. Während er sein Ziel vor Augen hat, ohne sich von Traumata oder Erfolg ablenken zu lassen, kann er endlich akzeptieren, dass er die Antwort auf keines der Rätsel dieser Welt kennt. Er folgt seinem Herzen und bewegt sich intuitiv durch das Leben. In diesem Vertrauen und der Bereitschaft, nicht zu wissen, wird ihm alles gegeben, während er sich wundert, dass die Antwort D ist: Das Drehbuch ist geschrieben. Nur eine Änderung der Absicht - zu erkennen, dass die Form der Vergangenheit angehört - kann jetzt alle Probleme lösen.

In Lektion 158 des Kurses heißt es:

„Die Zeit ist schon bestimmt. Sie erscheint ziemlich willkürlich. Doch gibt es keinen Schritt auf diesem Weg, den irgend jemand nur aus Zufall tut. Er ist bereits von ihm gegangen worden, auch wenn er sich noch gar nicht auf den Weg gemacht hat. Denn die Zeit erstreckt sich nur scheinbar in eine Richtung. Wir unternehmen lediglich eine Reise, die schon vorbei ist. Und dennoch scheint sie eine Zukunft zu haben, die uns noch unbekannt ist.

Zeit ist ein Kunstgriff, ein Taschenspielertrick, eine Riesenillusion, in der Figuren wie durch Zauberei kommen und gehen. Doch hinter den Erscheinungen gibt es einen Plan, der sich nicht ändert. Das Drehbuch ist geschrieben. Wann die Erfahrung eintreten wird, um dein Zweifeln zu beenden, das steht fest. Denn wir sehen die Reise nur von jenem Punkt, wo sie geendet hat, indem wir auf sie zurückblicken und uns einbilden, wir würden sie noch ein mal unternehmen und im Geist Revue passieren lassen, was vergangen ist.“

Alles, was als Geschehen in der Welt wahrgenommen wird, braucht nicht beurteilt zu werden. Wir können kein besseres oder schlechteres Leben in der Form haben. Wir haben keine Kontrolle über die Welt. Das Drehbuch kann nicht geändert werden. Das Drehbuch ist die Vergangenheit - es ist geschrieben. Es ist eine große Erleichterung, dies zu wissen, und gibt uns die volle Erlaubnis, glücklich zu sein. Es ist wirklich sehr einfach.

Der einzige Grund, warum Jamal bei der Fernsehshow "Wer wird Millionär" mitmachen will, ist, dass ein Mädchen, das ihm gefällt, Latika, zusehen würde. Letztendlich glaubte er, es sei alles Schicksal. Schicksal bedeutet, dass man es nicht ändern kann; es ist sicher. Man muss nur akzeptieren, dass man keine Fehler machen kann. Es gibt keinen Grund für Schuld; in Wirklichkeit gibt es keine Schuld. Unsere Identität als CHRISTUS ist sicher.

Wenn das einzige Verlangen unseres Herzens GOTT gilt, dann sind wir auf den HEILIGEN GEIST ausgerichtet und so eingestimmt, dass die Antworten schon da sind, bevor die Fragen gestellt werden. So ist es, wenn wir mit der Schau CHRISTI sehen, wenn wir mit unserem Herzen hören und sehen. Das ist der Ort, an dem Geistesfrieden herrscht. Kehren wir einfach zum Vertrauen zurück, und es gibt keine Fragen mehr zu stellen!

In einer Szene gibt der Moderator Jamal auf der Toilette heimlich einen Hinweis zur nächsten Frage. Da sich der Moderator aber nicht die Show stehlen lassen will, gibt er Jamal absichtlich die falsche Antwort. Als Jamal sich in der Show dann für den Fifty-fifty-Joker entscheidet und zwei Antworten übrig bleiben, wobei eine davon die vom Moderator vorgeschlagene ist, entscheidet er sich einfach für die andere und gewinnt somit auch diese Runde. Dies ist ein wunderbares Symbol dafür, dass jeder unserer Brüder unser Erlöser ist, selbst wenn er uns aus seiner Perspektive nicht wohlgesonnen ist. Es ist unsere Wahl, die über unser Glück entscheidet.

Jamal kannte auch die Antwort auf die letzte Frage nicht, aber er war nicht beunruhigt. Er wusste, dass er keinen Fehler machen konnte, und wählte die Antwort, die ihm in den Sinn kam, so wie alle vorherigen Antworten. Wir haben bereits alle Antworten auf die Fragen, die uns gestellt werden. Es besteht keine Notwendigkeit, außerhalb von uns selbst zu schauen und uns auf die Bilder der Welt zu verlassen.

Das einzige, was wirklich ein Problem zu sein scheint, ist, wenn der Geist Zweifel hat, die ihn in die lineare Zeit führen. Hier beginnt sich die "Geschichte" aufzubauen, entweder um etwas in der Vergangenheit, von dem wir glauben, dass es hätte anders sein können, oder um etwas in der Zukunft, das passieren könnte. Wenn der Geist Zweifel hat, ist er nicht im "Jetzt" und weit davon entfernt, wirklich im GEIST lebendig zu sein.

"Der einzige gänzlich wahre Gedanke, den man in Bezug auf die Vergangenheit haben kann, ist, dass sie nicht da ist. Überhaupt über sie nachzudenken ist daher ein Nachdenken über Illusionen. Sehr wenige haben erfasst, was es eigentlich bedeutet, sich die Vergangenheit bildhaft vorzustellen oder die Zukunft vorwegzunehmen. Der Geist ist tatsächlich leer, wenn er das tut, weil er nicht wirklich über etwas nachdenkt."
(EKIW: Lektion 8, 2.)

Am Ende des Films steht Jamal vor der letzten Frage. Entweder gewinnt er 20 Millionen Rupien oder er geht leer aus. Es scheint, dass die Show von Millionen von Menschen in Indien verfolgt wird, die nicht nur zuschauen, sondern auch den Ausgang bejubeln, denn für viele ist es ein Ausweg aus Armut und extremen Bedingungen. Um die Antwort zu finden, muss Jamal einen von vier Buchstaben nennen: A, B, C, D. Um den Preis zu gewinnen, muss er die richtige Antwort geben. Jamal entscheidet sich dafür, "einen Freund anzurufen", als er auf der Ebene der Form mit etwas konfrontiert wird, dessen Ergebnis er nicht kennt. Als der Anruf endlich entgegengenommen wird, hört Jamal die Stimme von Latika. Er erhält das, was er sich am meisten gewünscht hat: die Hoffnung, dass sie ihn beobachtet. Latika gibt ihm "die" Antwort, die er in seinem Herzen hören will: "Ich bin sicher." Es ging nicht um A, B, C oder D. Das Ergebnis oder das Geld spielten keine Rolle. Es war ihm egal, ob er gewann. Er wollte nur in seinem Herzen hören, dass Latika in Sicherheit war.

Der Glaube, dass die Form eine Bedeutung hat, oder der Glaube, dass die Form uns sagen kann, wer wir sind, kommt nur daher, dass es eine Definition im Geist gibt, und Definitionen sind falsch, weil sie vom Ego stammen. Sie definieren die Welt. Jesus sagt, Armut ist Ego-Denken (A, B, C oder D) und Fülle ist Denken mit dem HEILIGEN GEIST (nicht A, B, C oder D). Wenn wir ohne "irdischen Grund" glücklich, freudig und friedlich sind, dann denken wir mit dem HEILIGEN GEIST und wir kennen wahre Fülle, in der Armut unmöglich ist.

GOTT ist Geist, er erschafft im Geist. Das Ego hat alle Bilder gemacht. Die Schau CHRISTI ist immer verfügbar. Sie kann eine Frage der Zeit oder der Bereitschaft zu sein scheinen, aber worauf es ankommt, ist die Bereitschaft zu sehen, was verleugnet wurde; mit geistiger Schau zu sehen, ist das, worum es bei der Offenbarung geht.

Der Film bietet wunderbare Einblicke in das Leben Indiens und lässt uns auf diese Weise erkennen, warum gerade Indien jenes Land ist, das wir am stärksten mit dem Thema Spiritualität in Verbindung bringen, jenes Land, das in den letzten 60 Jahren die stärkste Anziehung auf westliche spirituelle Sucher ausgeübt hat. Indien ist reich an Jahrtausende alter Kultur und gleichzeitig herrscht extreme Armut. In Indien begrüßen die Menschen einander mit Namaste ("Verbeugung vor dem Göttlichen in dir") und gleichzeitig gibt es immer noch viele brutale Vergewaltigungen und Morde an Frauen. Leben und Tod, Toleranz und Intoleranz - alles existiert gleichzeitig.

Es gibt eine schier unglaubliche Vielfalt in Indien, Vielfalt der Sprachen, Vielfalt der Kulturen, Vielfalt der Lebensstile, Vielfalt der Religionen, dass angesichts all dieser scheinbaren Vielfalt, Vielfältigkeit und der scheinbar extremen Gegensätze, etwas in unserem Inneren aktiviert wird, das um die Wahrheit betet, das um Einfachheit betet, das sich zur Einheit hin entwickeln will und so entstanden die großen spirituellen Traditionen Indiens. Advaita Vedanta und die vielen, vielen Lehren über die Jahrhunderte, die zeigen, wie wir - durch Training, Disziplin und totalem Verzicht auf Urteile - zu einem stillen Geist kommen.

Manchmal müssen wir damit konfrontiert werden, direkt vor unserer Nase. Und wenn dies alles auf einer beständigen spirituellen Basis passiert, dann schreit etwas in uns nach Hilfe, es muss eine Einfachheit geben, es muss eine Erfahrung jenseits dieser Vielfältigkeit und Gegensätze geben. Wenn wir mit extremen, scheinbar äußeren Umständen konfrontiert werden und alle Urteile loslassen, kehrt Frieden ein, jenseits aller scheinbaren Gegensätze.

Bild
Ein besonders extremes Beispiel ist Varanasi. Viele westliche Reisende, die an sich von Indien fasziniert sind, sind trotzdem geschockt, wenn sie Varanasi erreichen. Varanasi, auch unter dem Namen Benares bekannt, ist die älteste durchgängig bewohnte Stadt der Welt. Sie gilt als eine der sieben Heiligtümer des Hinduismus und liegt fast durchgängig am linken Ufer des Ganges, dem heiligen Fluss der Hindus und der Lebensader Indiens. Die Luft ist meist so diesig, dass man das gegenüberliegende Ufer des Ganges nur erahnen kann.

Varanasi ist eine Stadt, in die Hindus kommen, um zu sterben. Leichen werden quer durch die Stadt an das Ufer des Ganges getragen. Dort wird der Körper auf einen Scheiterhaufen gelegt und nach einer rituellen Verabschiedung angezündet. An Varanasis Flussufer liegen leblose Körper und ein Geruch von verbrannter Haut und Asche liegt in der Luft. Die Verbrennung eines menschlichen Körpers dauert viele Stunden. Die Asche der verbrannten Hindus wird anschließend ins Flusswasser gestreut. Manchmal landen auch nur halb verbrannte Körper im Wasser und werden nachts von Hunden am Ufer gefressen. Schwangere Frauen, Kinder und Saddhus („Heilige Männer“) werden nicht eingeäschert, sie werden im Ganges, mit einem Gewicht an den Beinen, versenkt.

Der große heilige Fluss Ganges gleicht einem dunkelgrauen, verdreckten und Krankheit bringenden Moloch, wenn er sich seinen Weg durch Varanasi bahnt. Und doch verehren Hindus das heilige Wasser, baden darin und trinken es. Wahrscheinlich ist keine andere Stadt in Indien so dreckig, überfüllt und gleichzeitig so mystisch wie Varanasi. Ein Besuch in Varanasi verändert den Besucher - unabhängig davon, ob er das will oder nicht - entweder verkrampft sich das Bewusstsein noch mehr und verzweifelt, oder es lässt los, weitet sich und Frieden kehrt ein.

"Die Stärke GOTTES in dir ist das Licht, in dem du siehst, so wie es auch SEIN GEIST ist, mit dem du denkst. SEINE Stärke leugnet deine Schwäche. Eben deine Schwäche ist es, die durch des Körpers Augen schaut und in der Dunkelheit umherspäht, um ihr Ebenbild zu sehen: die Kleinen, Schwachen, die Kränkelnden und Sterbenden, die Bedürftigen, Hilflosen und Furchtsamen, die Traurigen, die Armen, die Hungernden und Freudlosen. Diese werden durch Augen gesehen, die nicht sehen und nicht segnen können.

Die Stärke übersieht diese Dinge, indem sie über die Erscheinungen hinausblickt. Sie hält ihren steten Blick auf das Licht gerichtet, das hinter ihnen liegt. Sie vereint sich mit dem Licht, von dem sie ein Teil ist. Sie sieht sich selbst. Sie bringt das Licht, in dem dein SELBST erscheint. In der Dunkelheit nimmst du ein Selbst wahr, das es nicht gibt. Stärke ist die Wahrheit über dich; Schwäche ist ein Götze, der fälschlich verehrt und angebetet wird, um die Stärke zu vertreiben und Dunkelheit dort herrschen zu lassen, wo GOTT bestimmte, dass Licht sein sollte."
(EKIW: Lektion 92, 3.-4.)

Frequency

Themen: Familie, Kommunikation, Täuschung, Opferhaltung, das Drehbuch ist geschrieben, Zeit, Vertrauen

Frequency ist ein Film aus dem Jahr 2000 mit Dennis Quaid und James Caviezel in den Hauptrollen. Wenn wir einen Schimmer davon bekommen, was Frequency lehrt, können wir uns tausende von scheinbaren Lebenszeiten sparen, denn in diesem Film geht es um das Kollabieren der Zeit.

Als wir aufwuchsen, hat uns niemand gesagt, dass wir einmal Wunderwirkende sein würden. Selbst jetzt wird das Ego sagen: „Wer, ich? Ein Wunderwirkender?” Aber Jesus sagt, dass wir Kranke heilen und Tote auferwecken können, denn wir haben Krankheit und Tod gemacht und können sie daher abschaffen. Wenn Wunder anfangen in unser Bewusstsein zu strömen, können wir Dinge tun, die wir uns niemals hätten vorstellen können.

“Kranke werden geheilt, wenn du jeden Gedanken an Krankheit loslässt, und Tote stehen auf, wenn du Gedanken an das Leben alle Gedanken ersetzen lässt, die du je über den Tod gedacht hast.”
(EKIW: Lektion 132, 8. 4.)

In diesem Film werden Kranke geheilt und Tote auferweckt durch die Entscheidung zweier Menschen sich in einer ZWECKBESTIMMTEN und kraftvollen Weise zusammenzuschließen. Diese Ebene der Verbindung steht uns allen zur Verfügung. Deshalb sehen wir solche Filme. Jetzt ist unsere Zeit; dies ist der Moment des großen ERWACHENS. Der SPIRIT ist mit uns, unter uns, er trägt uns. Ganz gleich wie tief die Wurzeln der Angst reichen, sie werden entwurzelt, herausgezogen und losgelassen. Unser ganzes Leben, was auch immer wir uns für den Rest unseres Lebens vorstellen, wird sich auf erstaunliche Weise zu öffnen und auszudehnen beginnen. Niemals in einer Million Jahren hätten wir uns vorstellen können, was als Nächstes kommt. Es ist die herrlichste Sache der Welt! Unsere BERUFUNG und der ZWECK unseres Lebens sind hier!

Der HEILIGE GEIST ist unsichtbar und kann nicht mit den fünf Sinnen wahrgenommen werden, aber wenn wir anfangen, unser Leben dem SPIRIT zu überlassen, um von ihm genutzt zu werden, wissen wir, dass die GEGENWART da ist, durch all die Wunder, Wirkungen und Spiegelungen. Die Synchronizitäten beginnen unsere Aufmerksamkeit zu erregen, so wie sie die Aufmerksamkeit von John und Frank im Film erregten. Schon alleine die Umkehrung unseres Geistes – von der verkehrten Sichtweise von Schuld zu der richtigen Perspektive – ist schier unglaublich, wenn wir unser Leben darauf ausrichten. Unser Leben kann eine völlig andere Richtung einschlagen, als wir es uns vorgestellt haben.

Weder Frank noch John hatten damit gerechnet, dass sie zusammenfinden und heilen würden. Als sie sich das erste Mal über das alte Amateurfunkgerät ihre Namen mitteilten, reagierte jeder von ihnen äußerst abwehrend. John fragte ungläubig: „Soll das eine Scherz sein?” Und Frank sagte: „Du legst dich mit mir an. Halte dich von meinem Sohn fern.” So reagiert das Ego, wenn wir anfangen, unseren Geist dem SPIRIT zu überlassen. Aber so verrückt es sich für sie anfangs auch anfühlte, dauerte es nicht lange, bis Frank und John sich wirklich verbunden fühlten. Aber sie gingen schnell darüber hinaus, was sich als ein gewaltiger Eingriff in ihren Geist, in ihr Bewusstsein erwies.

Die LIEBE war direkt unter der Panik, und so ist es auch in unseren Beziehungen, die blockiert zu sein scheinen. Wenn wir anfangen uns zu öffnen, klingt unsere Kommunikation vielleicht nicht deutlich oder macht sogar keinen Sinn, aber das liegt daran, dass es sich nicht unbedingt gut anfühlt, wenn wir anfangen, unsere privaten Gedanken preiszugeben. Wir denken vielleicht: „Der HEILIGE GEIST würde das nicht sagen und ich kann nicht glauben, dass es aus meinem Mund kommt, aber ich fühle es so.” Um zu heilen, müssen wir aufhören, uns zu verstecken und zu schützen. Das ist der erste Schritt. Wir entdecken, dass wir dort, wo wir Ablehnung erwartet haben, einen Rettungsanker finden. Gerade wenn wir denken, dass wir sterben werden, sagt der SPIRIT: „Nein, nein, nein.”

Die Kommunikation ist so sehr ins Unbewusste gedrängt worden, dass sie, wenn sie an die Oberfläche kommt, wenn sie ins Bewusstsein tritt, sehr intensiv ist. Das Ego ist stark versucht, sie abzuschalten. Es sagt: „Nein. Fang jetzt nicht an zu kommunizieren.” Aber der HEILIGE GEIST sagt: „Oh, doch. Wir werden so gut kommunizieren und uns verbinden, dass sich das Ego angesichts dieses Lichts und dieser Kommunikation auflösen wird.”

Die Kommunikation ist nur durch den Glauben begrenzt. Die physikalischen Aspekte der Kommunikation, sowohl verbal als auch nonverbal, sind grob. Wenn wir auf unserer spirituellen Reise tiefer gehen, beginnen wir zu erkennen, was Jesus meinte, als er sagte: „Alle Geister sind verbunden.” Er meinte damit, dass alle Kommunikation telepathisch ist.

Wenn wir uns auf den Zweck besinnen, beginnt es uns erfahrungsgemäß zu dämmern, dass wir immer nur mit unserem SELBST kommunizieren. “Alles, was ich gebe, wird mir selbst gegeben.” (EKIW: Lektion 126) Wir alle haben wahrscheinlich schon die Erfahrung gemacht, dass uns jemand um Hilfe bittet und wir, obwohl wir helfen wollen, nicht wissen, was wir sagen oder tun sollen. Doch dann strömt eine tiefe Weisheit aus uns heraus, und die Person saugt jedes Wort in sich auf. Plötzlich erkennen wir: „Das ist die Antwort auf mein Problem.” Was wir ihnen gesagt haben, ist genau das, was wir hören mussten. Wir haben die Antwort erhalten, um die wir gebeten haben. Indem wir helfen, entdecken wir, dass wir beim Geben auch empfangen. Wir erfahren, dass wir unsere Brüder und Schwestern sind. Wir können unser persönliches Überleben nicht zum Ziel machen. Es gibt einen viel größeren Plan. An einer Stelle des Films dachte Frank nur daran, seine Frau, die Krankenschwester war, vor der Gefahr zu retten. Johnny fragte: „Was ist mit all den anderen Krankenschwestern?” Und dann geschah ein Wunder und auch sie wurden gerettet.

Dieser Film wirft auch einen Blick auf die Idee, dass „das Drehbuch geschrieben ist”. Das Drehbuch ist die Vergangenheit und je tiefer wir in das Erwachen eindringen, desto mehr beginnen wir zu erkennen, dass der ganze Sinn der Vergebung darin besteht, die Vergangenheit loszulassen. Wir müssen den Glauben loslassen, dass wir sie in Ordnung bringen, verändern oder neu arrangieren können, oder auf eine andere Art und Weise gestalten. Das sind nur Versuche des Egos, die Vergangenheit zu bewahren und uns an sie zu binden.

Das künftige Drehbuch – das wir die Zukunft nennen – ist auch die Vergangenheit. Das ist der Trick der Zeit. Es gibt Menschen, die anscheinend hellsichtig sind und die Zukunft vorhersehen können. Das ist möglich, weil sie nicht in der Zukunft, sondern in der Vergangenheit lesen. Das Ego hat die Gegenwart zwischen die Vergangenheit und die Zukunft geschoben, um den Anschein zu erwecken, als seien sie verschieden. Das eine ist bereits vergangen und das andere wird noch kommen. Das ist ein ziemlich hinterhältiger Trick, der uns dazu bringt mittels Lebens- und Krankenversicherungen für die Zukunft zu planen, weil wir befürchten, dass die negativen Ergebnisse, die wir in der Vergangenheit erlebt haben, sich in der Zukunft wiederholen könnten. Das verstärkt die Angst und hält den Geist in einem linearen Konstrukt der Zeit gefangen, das das Ego erfunden hat!

In diesem Film geht es um die Frage, ob überhaupt sinnvolle Entscheidungen in der Form getroffen werden können. Das heißt, wenn wir unsere Meinung ändern, ändert sich dann das Drehbuch oder ist es schon geschrieben? Während Frank und John versuchen, sich über Jahrzehnte hinweg zu verbinden und immer mehr Wunder erleben, scheint es, als würden sie tatsächlich das Drehbuch ändern. Wenn wir unseren Geist trainieren, das Wunder zu akzeptieren, wird unsere Wahrnehmung neu geordnet, sie wird begradigt. Sie ist nicht mehr linear oder fragmentiert oder durch dieselben alten Fehler gebrochen, die sich immer wieder zu wiederholen scheinen. Sicherlich scheint es so, als ob wir in der Form Entscheidungen treffen, aber der Plan ist vorherbestimmt. Wenn wir tiefer in unseren Geist eindringen, werden wir sehr einfühlsam und telepathisch, und weil wir das Drehbuch beobachten, können wir die Dinge kommen sehen, bevor sie zu geschehen scheinen. Es mag immer noch so aussehen, als ob wir Entscheidungen treffen, aber wir sind mehr denn je von diesen Entscheidungen losgelöst. Immer mehr werden wir zum Beobachter, zum Träumer.

Der Film zeigt mehrere Leben, die gleichzeitig stattfinden. Das erscheint zunächst seltsam, aber je mehr wir uns darauf einlassen, desto mehr merken wir, wie natürlich sich diese Kommunikation anfühlt. Wir sind so sehr daran gewöhnt uns die Zeit als linear vorzustellen; zu denken, dass das, was vorbei und erledigt ist, unabänderlich ist, fast wie ein altes Foto. In diesem Film sehen wir, dass Vater und Sohn eine großartige, wundersame Verbindung über das Funkgerät haben, und alles scheint sich zu verändern. Zum Beispiel glaubt John zuerst, dass sein Vater vor dreißig Jahren bei einem Brand ums Leben gekommen ist und alle Charaktere spiegeln diesen Glauben wider. Nachdem sie begonnen haben zu kommunizieren, rät Johnny Frank einen anderen Weg durch das Lagerhausfeuer zu nehmen; und sein Leben wird dank dieses Ratschlags gerettet. Das ist erst der Anfang der Wunder-Szenen. Johns Wahrnehmung wird umgedreht; der HEILIGE GEIST ordnet seine Wahrnehmung neu. Jetzt sind wir bereit, die Dinge in die Tat umzusetzen, den Geist wiederzubeleben – keine Depressionen, Kämpfe, Frustrationen, Zweifel, Schwierigkeiten oder Sorgen mehr. Wir stehen an der Schwelle zu einem großen Erwachen, wo wir beginnen, unsere eigene Macht in Bezug auf unseren Geist und unser Bewusstsein zu erkennen.

Der Kurs sagt uns, dass der Lehrer GOTTES an diesem Punkt beginnt, seinen Fluchtweg zu sehen, seinen ganzen Ausweg (EKIW: HANDBUCH FÜR LEHRER, 4. I. A. 6). Wenn wir diesen Bewusstseinswandel vollziehen – vom Gefühl, gefangen und niedergeschlagen zu sein, hin zum Erkennen des ganzen Auswegs aus dem Traum, der seit Jahrtausenden zu bestehen scheint – strahlt unsere Freude aus.

Jesus sagt, dass wir Menschen und Umstände berühren, derer wir uns nicht einmal bewusst sind. Wenn sich unser Herz öffnet, beginnen wir Leichtigkeit zu spüren; wir beginnen uns von der Schuld und der Schwere der Vergangenheit rein zu waschen. Immer mehr Symbole der Leichtigkeit, Liebe und der Freude kommen herein und führen uns zu der Erfahrung des EINSEINS.

Durch Franks und Johns Entschlossenheit, sich zusammenzutun und Hindernisse zu überwinden, kommen alle zu der glücklichen Traumszene am Ende des Films. Ihr Zusammenschluss hat eine vollständige Verbindung geschaffen, die die Zeit völlig transzendiert. Das Drehbuch scheint ein wunderschönes, liebevolles Licht, sowie eine glückliche Veränderung der Wahrnehmung widerzuspiegeln. Zu Beginn des Films war das ursprüngliche Haus der Familie sehr dunkel, was Johnnys Trauer über den Tod eines Lebens, das hätte sein können, widerspiegelt. Er vermisste einen Vater, der nicht da war. Am Ende des Films jedoch verwandelt sich das Haus vollständig in ein Haus des Lichts und der Liebe.

Mr. Nobody

Themen: Weckruf, die Maske fallen lassen, loslassen von Besonderheit, wahre Identität entdecken, Erwachen, Bewusstsein des Träumens, wirkliches Sehen, Zeit, Quantenphysik

Mr. Nobody ist ein Film des Regisseurs und Drehbuchautors Jaco Van Dormael aus dem Jahr 2009. Wenn man aus dem Kino zurück ins Tageslicht tritt, fühlt man sich überwältigt und verwirrt - das spricht eindeutig für den Film!

Der Vorspann zeigt B.F. Skinners Filmaufnahmen konditionierter Tauben, anhand derer man das Entstehen von abergläubischem Verhalten nachvollziehen kann. Es handelt sich dabei um ein nichtdeterministisches Experiment, bei dem die Teilnehmer (Mensch oder Tier) nur scheinbar Lernaufgaben bewältigen müssen, in Wahrheit jedoch der Ausgang des Experiments (beispielsweise die Belohnung) unabhängig vom Verhalten des Teilnehmers ist. Jesus spricht im Kurs von Phantasien, wenn wir versuchen, falschen Bedürfnissen entsprechend Kontrolle über die Wirklichkeit auszuüben. Phantasien sind ein Mittel, falsche Assoziationen herzustellen und zu versuchen, sich daraus Lust zu verschaffen. Ein Beispiel dafür ist das sogenannte “Manifestieren”.

Dieser Film untersucht die Grundüberzeugung, dass wir Glück finden können, wenn wir die richtigen Entscheidungen im Leben treffen. Das können wir nicht; es ist unmöglich. Der Glaube, dass wir echte Wahlmöglichkeiten haben, wird vom Ego hochgehalten und hält uns gefangen im Streben nach Glück. „Mr. Nobody“ zeigt uns, dass das nicht stimmt, dass der freie Wille auf der Erde eine große Täuschung ist. Alle Entscheidungen in dieser Welt werden in einem Zustand getroffen, in dem wir sogar vergessen haben, dass wir GOTT vergessen haben. Keine einzige von ihnen ist wirklich. Sie sind alle bedeutungslose Ablenkungen, und alle führen zum selben Ort: dem Tod.

Als Hintergrundmusik erklingt immer wieder das Lied Mister Sandman:

“Mr. Sandman, bring me a dream
Make him the cutest that I've ever seen”
(Mister Sandman - The Chordettes)

Nemo Nobody spielt mehrere Lebensdrehbücher durch. Schon früh muss sich der Junge Nemo entscheiden, ob er bei seinem Vater oder seiner Mutter leben will. Wir sehen, wie jede dieser Entscheidungen in verschiedenen Lebensszenarien mit verschiedenen Lebenspartnern durchgespielt wird. Sie gehen nicht glücklich aus. Wären andere Entscheidungen besser gewesen? Wir sehen viele verschiedene Entscheidungen, und keine von ihnen führt zum Glück.

"Alles, was Sie erzählen, ist widersprüchlich. Von all diesen Leben, war welches ... welches war das Richtige?"
“Jedes von diesen Leben ist das richtige Leben. Jeder Pfad ist der richtige Pfad. Denn all das könnte auch anders gewesen sein und dennoch hätte es ganz genauso viel Bedeutung. Tennessee Williams. Sie sind zu jung für so was.”
(Filmzitat)

Szenarien aus Nemos Leben mit drei verschiedenen Partnern werden so zusammengeschnitten und zusammengefügt, dass die lineare Perspektive aufgehoben wird. Diese Montage ist meisterhaft zusammengestellt, um unseren Geist von dem Versuch zu befreien, den Körpern oder der Welt einen Sinn zu geben. Wir bekommen ein Gefühl für die Manipulation von Bildern durch das Ego im getäuschten Geist, die es erfindet und mit falschen Ursache-Wirkungs-Assoziationen aneinanderreiht. Dieses Wettrennen der Bilder ist einfach ein Trick, um uns von der ganzheitlichen Wahrnehmung des Geistes abzulenken.

In einer Szene hält der erwachsene Nemo einen Vortrag darüber, dass sich die Zeit der Physik zufolge genauso leicht rückwärts wie vorwärts bewegen kann. Der Glaube an die lineare Zeit, der unseren Geist gefangen hält, beginnt sich zu lösen. Wir können spüren, dass die lineare Zeit nur ein Konstrukt ist, das die Gleichzeitigkeit überdeckt. Das Ego hat die lineare Zeit gemacht, damit wir die wahre Freiheit nicht akzeptieren, denn wenn wir die wahre Freiheit akzeptieren, ist das Ego am Ende.

Nach Nemos scheinbarem Tod um 05:50 kehrt die Uhr auf 05:49 zurück und die Zeit scheint rückwärts zu laufen. Blätter werden zurück in die Luft geweht, Regen fällt nach oben in den Himmel und der Rauch kehrt in die Zigarette von Nemos Vater zurück. Diese Darstellung der Zeit, die sich scheinbar rückwärts bewegt, ist ein Symbol für die Rückkehr des Geistes zu dem Moment, in dem er die Trennung von GOTT für möglich hielt und für die Umkehrung dieser Entscheidung. Mit einem kräftigen Atemzug erwacht Nemo wieder zum Leben – das heißt, er nimmt die SÜHNE an. Er fängt lauthals an zu lachen und demonstriert damit das Versprechen, das Jesus uns im Kurs gibt: „Die Welt wird in Lachen enden.”

In Ein Kurs in Wundern lernen wir, dass Wunder die Zeit kollabieren lassen und dass die Zeit im heiligen Augenblick transzendiert wird. Wenn wir die lineare Zeit und die Anhaftung an bestimmte Dinge im Geist auflösen, erheben wir uns in die Perspektive des Träumers des Traums. Dies ist die Erfahrung, die uns Freiheit und Glück bringt, genau wie Nemo am Ende des Films! Lachend beschreitet er den Weg nach Hause!

"Wer sind Sie?"
"Ich bin Mr. Nobody. Ein Mann, der nicht existiert."
(Filmzitat)

Eine unschätzbare Lehre dieses Filmes ist, dass wir keine Zeit mehr mit Hypothesen oder sinnlosen Entscheidungen verschwenden müssen. Wir müssen uns nicht mehr dem „könnte- sollte-würde” Denken hingeben. Was für eine Erleichterung und Befreiung endlich die Sinnlosigkeit des Ganzen zu erkennen! Was für ein Geschenk, zu wissen, dass wir nicht versuchen müssen, irgendetwas herauszufinden! Wir können uns endlich entspannen.

Revolver

Themen: Ego, Stolz, Geld, Überlegenheit, die Maske fallen lassen, Zweck, Führung, Wehrlosigkeit, Geistesschulung, Identität, Erwachen

Revolver ist ein Film des Autors und Regisseurs Guy Ritchie aus dem Jahr 2005 mit Jason Statham in der Hauptrolle. Guy Ritchie hat den Todeswunsch des Egos in eine gewaltige Bildsprache umgesetzt. Der Film ist nur für fortgeschrittene Kurs-Schüler zu empfehlen, die gut genug in der Wahrheit verankert sind und bereit sind, dem Ego ins Gesicht zu sehen und seine Unwirklichkeit zu erkennen. Im Abspann des Films kommen spirituelle Lehrer und Psychologen zu Wort, die über das Ego sprechen.

Revolver (2005) credits - Ego

Ohne spirituellen Hintergrund ist der Film nicht zu verstehen und ergibt keinen Sinn, weshalb er auch keinen Erfolg in den Kinos hatte. Er kam nicht in die deutschen Kinos, wurde aber Ende 2008 in Deutschland und Österreich direkt auf DVD veröffentlicht.

Nach sieben Jahren Einzelhaft ist der Glücksspieler Jake Green aus dem Gefängnis entlassen worden, nachdem er die Schuld für seinen Boss auf sich genommen hat. Die Zeit im Gefängnis hat ihn in sich gekehrt; er hat gelernt, wie man das Spiel spielt und wie man es gewinnt. Eine letzte Lektion erhält er, als er in Vegas auftaucht, um sich an seinem vermeintlichen Feind, dem korrupten Kasinoboss Macha, zu rächen. Mr. Green glaubt immer noch, dass "Bargeld König ist" und dass Geld und Macht zu haben gleichbedeutend mit Gewinnen ist. Der HEILIGE GEIST muss uns dort erreichen, wo wir glauben, dass wir sind. Dies ist die Geschichte der Erlösung aus dem Blickwinkel des Respekts und der Angst der Gangster. Hier wird das Spiel des menschlichen Lebens auf einer grausamen Ebene deutlich sichtbar.

Alles, was wir tun, dient der Aufrechterhaltung einer Fassade, eines Selbstkonzepts. Deshalb bleiben wir in schrecklichen Jobs oder in schlechten Beziehungen. Wir wollen Recht haben mit dem, was wir glauben zu sein; wir bleiben "für den Klaps auf den Rücken", der uns sagt, dass wir ein guter Kerl, ein guter Gangster, ein guter Vater sind. Der größte Betrug, den das Ego je begangen hat, bestand darin, uns glauben zu machen, dass wir das Ego selbst sind, dass seine Gedanken und Gefühle die unseren sind.

Wir erkennen unsere mächtigen Gefährten nicht immer, wenn sie auftauchen. Avi und Zach zeigen Jake, dass er immer noch im Gefängnis sitzt und dass es sein Geist ist, der aus dem Spiel befreit werden muss. In der wirklich praktischen Anwendung der Prinzipien, die er gelernt hat, führen sie ihn durch eine Reihe von Aufgaben, die das Ego-Denksystem (Mr. Gold) vollständig ins Bewusstsein spülen sollen. Mr. Green muss alles geben, um alles zu haben. Und in einer wirklich großartigen Fahrstuhlszene erkennt er, dass die Stimme der Angst nicht seine wahre Identität ist. Nun, da er in einem Zustand der wahren Vergebung befreit ist, kann ihm nichts mehr etwas anhaben.

Einige Filmzitate:

"Sie machen die Drecksarbeit. Ich leite Sie bloß an. Die Kunst besteht darin, Sie zu füttern und Sie im Glauben zu lassen, Sie hätten etwas gewonnen, weil ich dümmer und Sie klüger sind. In jedem Spiel gibt es immer einen Gegner und es gibt immer ein Opfer. Je mehr Kontrolle das Opfer zu besitzen glaubt, desto weniger Kontrolle hat das Opfer tatsächlich. Irgendwann stellt es sich selbst ein Bein. Ich hab ihm als Gegner dabei nur geholfen."

"Du kannst dieses Spiel nicht gewinnen. Garantiert ist nur die Niederlage. Sie ist nur eine Frage der Zeit."

"Da ist etwas in einem, über das man nichts weiß. Etwas, das man solange verleugnet, bis es zu spät ist, etwas dagegen zu tun. Es ist der einzige Grund dafür, das man am Morgen aufsteht seinen beknackten Chef erträgt, und all das Blut, den Schweiß, und die Tränen. Und das nur, damit alle wissen, wie gut, attraktiv, großzügig, witzig und clever man ist. Fürchtet mich oder verehrt mich, aber bitte, haltet mich für was besonderes. Wir haben alle dieselbe Sucht. Wir sind Anerkennungsjunkies. Wir gieren alle nach dem Schulterklopfen, der goldenen Uhr, dem verdammten Applaus, dem Siegerpokal. Shine on, you crazy diamond. Wir sind bloß Affen, in Anzüge gesteckt, die um Anerkennung betteln. Wenn wir das wüssten, würden wir all das nicht tun. Irgendjemand versteckt dieses Geheimnis vor uns. Und hätte man eine zweite Chance, dann würde man fragen: Wieso das alles?"

“Sie hören diese Stimme jetzt schon so lange. Sie glauben wirklich es sei ihre. Sie glauben, sie sei ihr bester Freund. Sie glauben, ihr Gegner sei ihr bester Freund.”

“Wissen sie, wer Sam Gold ist Mister Green? Das sollten sie, denn er weiß wer sie sind. Dort oben ist er [Zeigt dabei auf seinen Kopf.] und gibt vor, er wäre sie. Sie spielen ein Spiel Jack. Sie spielen das Spiel. Jeder spielt sein Spiel und niemand weiß es. Wir spielen alle in seiner Welt. Sie ist sein Eigentum. Er kontrolliert sie. Er sagt ihnen, was sie tun sollen und wann sie es tun sollen.”

“Er steckt hinter all dem Schmerz, der in der Welt ist und hinter jedem Verbrechen, das je verübt wurde. Und genau jetzt versucht er ihnen einzureden, dass er gar nicht existiert.”

“Sie beschützen ihn Mister Green. Aber womit? Wo versteckt sich ein Gegner am besten? Dort, wo man ihn am wenigsten erwarten würde. Er versteckt sich hinter ihrem Schmerz, Jack. Sie beschützen ihn mit ihrem Schmerz.”

“Wie sicher sind sie, dass sie wirklich Mister Green sind?”

“Je größer ihre Macht in der Welt von Mister Gold ist, desto geringer ist ihre Macht in der wirklichen Welt. Sie sind immer noch im Gefängnis Jack. Genaugenommen haben sie es nie verlassen. Er kennt alle Tricks und hat immer die richtige Antwort parat.”

“Sein größter Schachzug war es, sie glauben zu machen, er sei sie.“

Die Bestimmung - Divergent

Themen: Familie, Gemeinschaft, Weckruf, Mut zum Handeln, keine Gefallsucht, keine privaten Gedanken, Zweck, Vertrauen

Die Bestimmung - Divergent (Originaltitel: Divergent) ist ein Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2014 mit Shailene Woodley in der Hauptrolle. Er basiert auf dem Roman Die Bestimmung von Veronica Roth.

Das wahre SELBST zu erkennen bedeutet zu begreifen, dass es in dieser Welt keine Wahl gibt. Der Zweck ist die einzige Wahl. Wer du bist, entdeckst du, indem du der Stimme deines Herzens folgst und dich dafür entscheidest, dieser Stimme vor allem anderen zu folgen, einschließlich der Frage, mit wem du leben möchtest oder welche Art von Leben du führen möchtest. Der einzige Weg, das wahre SELBST zu erkennen, besteht darin, auf den HEILIGEN GEIST zu hören und dieser Berufung mit absoluter Überzeugung zu folgen. Der HEILIGE GEIST wird dir alle notwendige Unterstützung zukommen lassen, einschließlich mächtiger Begleiter, heiliger Beziehungen, Kulissen für deine Geistesschulung und Unterstützung, sowie Gelegenheiten, dich für das Wunder zu entscheiden und zu vergeben. Nichts kann uns aufhalten, wenn wir uns vorbehaltlos auf die Suche nach der Wahrheit begeben. Der HEILIGE GEIST ist eine Entscheidung, ebenso wie das Ego. Wenn man sich mit einem getrennten Selbst identifiziert, übernimmt die Angst die Kontrolle und der Geist reagiert blindlings in einem scheinbaren Akt von Selbstverteidigung. Wenn man sich mit dem HEILIGEN GEIST identifiziert und sich des Träumens bewusst ist, wird die Angst zu einer positiven Bestätigung der Wahrheit. Der Geist bittet dann um Antworten aus einer höheren Perspektive und um das Bewusstsein für Möglichkeiten, die über die Gesetze der Welt des Egos hinausgehen.

Der Versuch des Egos, Ordnung ins Chaos zu bringen, ist eine Möglichkeit, die Kontrolle über seine Welt zu behalten. Für das Ego bedeutet die Aufrechterhaltung von Trennung und Spaltung Sicherheit. Es wird angreifen und die Trennung um jeden Preis verteidigen, selbst wenn dies Völkermord bedeutet.

In diesem Film ist die Bevölkerung in verschiedene Fraktionen unterteilt, die sich nach Persönlichkeitsmerkmalen, Tugenden und Fähigkeiten richten. Tris gehört zu einer kleinen Gruppe von Menschen, die als “Unbestimmte“ bezeichnet werden. Sie passen in keine der Kategorien und stellen eine Bedrohung für das System des Egos dar, da sie nicht kontrolliert werden können.

Tris schließt sich einer Fraktion an, um nicht aufzufallen und trifft dort auf Four. Auf seinem Rücken trägt Four eine Tätowierung, die sein Herzensgebet darstellt. Es soll die Eigenschaften aller Fraktionen verkörpern. Tris taucht buchstäblich in sein Bewusstsein ein, als lebendige Verkörperung seines Herzenswunsches. Sie werden sofort in einer Beziehungsaufgabe mit einem höheren Zweck vereint. Diese Beziehung beinhaltet geistige Intimität, Geistesschulung und das Erinnern an die Wahrheit über einander. Ihr Ruf nach Wahrheit ist stark, und so ist ihre Reise temporeich. Wahre Empathie ist absolut unerlässlich, und es bleibt keine Zeit, sich in zwischenmenschlichen Dramen zu verlieren, einschließlich des Verlusts geliebter Menschen. Ängste und andere Emotionen tauchen auf, um durchschaut und losgelassen zu werden. Ihre Führung durch den HEILIGEN GEIST ist sehr spezifisch und kann eine Frage von Leben und Tod sein. Es ist unerlässlich, von Moment zu Moment mit absoluter Aufmerksamkeit zu folgen.

Mächtige Begleiter, darunter auch Familienmitglieder, spielen alle eine Rolle in diesem Drehbuch, und alle sind in den Zweck der Vergebung einbezogen. Wir haben keine Kontrolle über den Ausgang des Drehbuchs auf der Ebene der Form, aber das Ergebnis des Ziels jenseits des Drehbuchs ist sicher.

Dark City

Themen: Schuld, Projektion, Geheimnisse, die Maske fallen lassen, Vergebung, Unschuld

Dark City ist ein 1998 erschienener US-amerikanischer Film, Autor und Regisseur ist Alex Proyas. John Murdoch, dargestellt von Rufus Sewell, wird vorgeworfen, Frauen ermordet zu haben, er hat aber keinerlei Erinnerung an den Tathergang und an andere Ereignisse der Vergangenheit und hält sich für unschuldig. Als sein Gedächtnis langsam zurückkommt, setzt er sich mit dem Geheimnis auseinander, das über seiner stets verdunkelten Heimatstadt liegt. Die Rolle des John Murdoch weist biblische Anspielungen auf. Eine davon ist die Nummer des Zimmers, in dem Murdoch aufwacht: Der Raum hat die Nummer 614. In der Bibel weist Kapitel Johannes 6:14 auf das Erscheinen Jesu hin: “Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll.”

Dieser Film bringt die zentrale Aussage von Ein Kurs in Wundern durch außergewöhnliche Spezialeffekte eindrucksvoll zum Ausdruck: In einer Welt der Dunkelheit, die von der Zeit kontrolliert wird, verschieben und verändern sich Bilder und Rollen in einem andauernden Alptraum, als ob sie Teil eines verrückten Experiments wären. Alle scheinen im Bann des Schlafes und des Vergessens zu stehen, erinnern sich nur vage an die ferne Erinnerung an Licht, an Heimat, können sich aber nicht erinnern, wie sie dorthin zurückkehren können. Als der Plan der Dunkelheit, der Angriffsgedanken und der Projektion schließlich aufgedeckt und entlarvt wird, wird die verkehrte Welt auf den Kopf gestellt und in das Licht der Unschuld des gegenwärtigen Augenblicks getaucht. Es gibt keine Erinnerung an eine Vergangenheit. Die Spiele von Angst und Schuld werden im Licht der wahren Liebe beendet.

Wie einst Platon mit seinem Höhlengleichnis, so veranschaulicht auch dieser Film den Übergang vom Alptraum des Egos zum glücklichen Traum, von der dunklen Welt des Egos zur Schau CHRISTI, zur Schau der wirklichen Welt.

“Berichtigung ist für all diejenigen, die nicht sehen können. Die Augen der Blinden zu öffnen ist der Auftrag des HEILIGEN GEISTES, denn ER weiß, dass sie ihre Schau nicht verloren haben, sondern bloß schlafen. ER möchte sie aus dem Schlaf des Vergessens zur Erinnerung an GOTT erwecken. Die Augen CHRISTI sind geöffnet, und ER wird mit Liebe auf alles schauen, was du siehst, wenn du SEINE Schau als deine annimmst. Der HEILIGE GEIST bewahrt die Schau CHRISTI für jeden GOTTESSOHN, der schläft. In SEINER Sicht ist der SOHN GOTTES vollkommen, und ER sehnt SICH danach, SEINE Schau mit dir zu teilen. ER wird dir die wirkliche Welt zeigen, weil GOTT dir den HIMMEL gab. Durch IHN ruft dein VATER SEINEN SOHN, sich zu erinnern. Das Erwachen SEINES SOHNES beginnt damit, dass er in die wirkliche Welt investiert, und dadurch wird er lernen, wieder in sich selbst zu investieren. Denn die Wirklichkeit ist eins mit dem VATER und dem SOHN, und der HEILIGE GEIST segnet die wirkliche Welt in IHREM NAMEN.”
(EKIW: Kapitel 12, VI. 4.)

Das innere Licht der eigenen SOHNSCHAFT wird im Film durch den Ort Shell Beach symbolisiert, an den sich jeder vage erinnert, obwohl der Weg dorthin vergessen ist. Im Licht wird CHRISTUS neu erkannt, wie zum allerersten Mal und ohne Erinnerung an die Vergangenheit. Vergebung bedeutet zu erkennen, dass das, was eine Person zu tun schien, in Wirklichkeit nicht geschehen ist.

“Weshalb wärst du nicht überglücklich, wenn man dir versicherte, dass alles Böse, das du meinst, getan zu haben, gar nie getan ward, dass alle deine Sünden nichts sind und du so rein und heilig bist, wie du erschaffen wurdest, und dass Licht, Freude und Frieden in dir wohnen? Dein Bild von dir kann nicht dem WILLEN GOTTES widerstehen. Du denkst, das sei der Tod, doch es ist Leben. Du denkst, du seist zerstört, du bist jedoch erlöst.”
(EKIW: Lektion 93, 4.)

Emma: “John, es tut mir so leid. Ich wollte dich nicht verletzen, John. Ich weiß nicht, warum ich es getan habe. Ich wollte, ich könnte es ungeschehen machen.”
John: “Nein, nein, Emma, du hast es nicht getan. Diese Affäre von dir, was auch immer es war, was du getan haben solltest, du hast es nicht getan. Ich glaube, es hat nie stattgefunden.”
Emma: “Wie meinst du das?”
John: “Ich weiß es hört sich verrückt an, […] Es will nur jemand, dass wir denken, es wäre geschehen.”
[…]
Emma: “Ich liebe dich, John. So etwas kann niemals eine Täuschung sein.”
John: “Nein, das geht nicht.”

Matrix

Themen: falsche Wahrnehmung, den Schritt wagen, sich in geeinter Absicht verbinden, Zusammenarbeit, freier Wille, Loslassen der Kontrolle, Geistesschulung, Achtsamkeit, Lehrer/Schüler, Erwachen

Matrix ist mehr als ein Science-Fiction-Film. Er erzählt eine Geschichte über Wahrnehmung, Wirklichkeit und die Frage, was geschieht, wenn wir beginnen, das, was wir für die Realität halten, infrage zu stellen.

Der Film von 1999 wurde von den Wachowskis geschrieben und inszeniert. In den Hauptrollen spielen Keanu Reeves, Laurence Fishburne, Carrie-Anne Moss und Hugo Weaving. Bei der Oscarverleihung im Jahr 2000 wurde Matrix in vier Kategorien ausgezeichnet: für den besten Schnitt, den besten Tonschnitt, den besten Ton und die besten visuellen Effekte.

Doch die eigentliche Qualität des Films liegt nicht in seinen technischen Innovationen. Matrix stellt eine Frage, die weit über Science-Fiction hinausgeht: Woher wissen wir eigentlich, dass das, was wir wahrnehmen, wirklich wahr ist?

Die Welt, die wir für wirklich halten

Der Film greift dabei Gedanken auf, die schon lange vor Matrix Teil der Philosophie und der spirituellen Traditionen waren. Platons Höhlengleichnis, der Gnostizismus, der Buddhismus, der Hinduismus mit seinem Bild des Schleiers der Maya – sie alle kennen auf unterschiedliche Weise die Vorstellung, dass der Mensch eine scheinbare Wirklichkeit für die Wirklichkeit selbst hält. Auch Ein Kurs in Wundern beginnt genau an diesem Punkt: bei unserer Wahrnehmung.

Wir halten unsere Wahrnehmung für objektiv. Wir sehen eine Welt außerhalb von uns und glauben, dass sie uns zeigt, wie die Wirklichkeit ist. Der Kurs stellt diese Annahme radikal infrage. Nicht die Welt selbst ist das Problem, sondern die Art und Weise, wie wir sie sehen.

Trinity sagt zu Neo:

"Du kennst die Welt da draußen. Du kennst ihre Irrwege.
Und ich weiß, dass du die nicht gehen willst!"

Morpheus sagt zu Neo:
"Bedenke! Alles, was ich dir anbiete, ist die Wahrheit. Nicht mehr."

Damit wird Matrix zu einem erstaunlich passenden Bild für den Prozess der Geistesschulung mit dem Kurs. Die Matrix steht für die gesamte Welt der Erscheinungen, für die Bilder und Vorstellungen, mit denen wir unsere scheinbare Wirklichkeit konstruieren. Sie ist die Welt, in der Angriff und Verteidigung, Schuld und Angst, Gewinn und Verlust, Trennung und Individualität selbstverständlich erscheinen.

Und genau deshalb ist die entscheidende Frage nicht: Wie kann ich die Matrix verändern? Sondern: Wie kann ich meine Wahrnehmung verändern?

Immer Jetzt

Eine der beeindruckendsten technischen Erfindungen des Films ist der sogenannte Bullet-Time-Effekt. Hunderte Kameras wurden rund um eine Szene positioniert und synchron ausgelöst. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Zeit stillsteht, während sich die Kamera durch den scheinbar eingefrorenen Augenblick bewegt.

Dieses Verfahren lässt uns wunderbar erahnen, dass wir uns mit unserem Bewusstsein entlang eines Pfades im Raum-Zeit-Kontinuum bewegen. Die Zeit bewegt sich nicht, die Zeit ist immer Jetzt. Wir sind es, die sich auf einer Reise befinden. Wir bewegen uns durch die Zeit. Wo immer wir uns auf dieser Reise durch die Zeit auch befinden mögen, es ist immer Jetzt. Das Ziel jedes wahrhaft spirituellen Weges ist das Eintauchen in das Jetzt - den heiligen Augenblick, die Erlösung aus der linearen Zeit.

„Erkenne dich selbst“

In der Wohnung des Orakels befindet sich über der Tür die lateinische Inschrift: Temet Nosce – Erkenne dich selbst. Sie verweist auf das berühmte griechische Gnothi seauton, “Erkenne dich selbst“, das bereits in der antiken Philosophie eine zentrale Bedeutung hatte. Auch Ein Kurs in Wundern führt uns immer wieder zu dieser Frage zurück: Wer bin ich wirklich?

“Des Lehrers ungeachtet, den du wählst, ist das Ziel des Lehrplans: »Erkenne dich selbst.«”
(EKIW: Kapitel 8, III. 5. 1.)

Interessanterweise trägt Neo bereits in seinem Namen einen Hinweis auf diese Frage. Neo ist ein Anagramm von One – “der Eine“. Im Kurs heißt es: “Der geeinte Geist ist der eine SOHN GOTTES oder CHRISTUS.”

Damit bekommt die Geschichte von Neo eine weitere Bedeutungsebene. Der Einzelne, der glaubt, von allen anderen getrennt zu sein, beginnt zu entdecken, dass seine wahre Identität nicht in der Trennung liegt.

„Wake up, Neo“

Der spirituelle Weg beginnt im Film mit einer einfachen Aufforderung: „Wake up, Neo …“ Wach auf.

Für einen Kurs-Schüler ist das ein bemerkenswertes Bild. Denn auch der Kurs beschreibt unseren Zustand als Schlaf. Wir träumen eine Welt der Trennung und halten diesen Traum für die Wirklichkeit. Doch irgendwann taucht eine Stimme auf, die uns auffordert, genauer hinzusehen. Vielleicht geschieht das nicht spektakulär. Vielleicht ist es nur ein leiser Zweifel. Ein Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Eine Frage, die sich nicht mehr verdrängen lässt.

Morpheus formuliert es so:

"Ich will dir sagen, wieso du hier bist. Du bist hier, weil du etwas weißt, etwas, was du nicht erklären kannst. Aber du fühlst es. Du fühlst es schon dein ganzes Leben lang, dass mit der Welt etwas nicht stimmt. Du weißt nicht was. Aber es ist da. Wie ein Splitter in deinem Kopf, der dich verrückt macht. Dieses Gefühl hat dich zu mir geführt."

Diese Erfahrung kennen vermutlich viele Menschen, die sich irgendwann auf einen spirituellen Weg begeben haben. Man weiß noch nicht, was man sucht. Aber man spürt, dass das bisherige Verständnis der eigenen Existenz nicht mehr ausreicht.

Morpheus und der HEILIGE GEIST

Eine für uns als Kurs-Schüler entscheidende Szene sehen wir gleich zu Beginn des Films. Morpheus sagt zu Neo am Telefon:

“Ich kann dich führen, aber du musst genau tun, was ich dir sage.”

Doch Neo bekommt Angst und lässt in einem kritischen Moment das Handy fallen. So gerät er erneut in die Fänge jener, die das Ego symbolisieren. Dies verweist darauf, wie wichtig das Vertrauen in den HEILIGEN GEIST ist. Das ist das Fundament, auf dem unsere Fähigkeit beruht, unsere Aufgabe zu erfüllen.

Morpheus kann im Film als Symbol für den HEILIGEN GEIST verstanden werden – als innere Führung, die uns aus unserem bisherigen Denksystem herausführt. Morpheus kann Neo führen. Aber er kann nicht für ihn sehen. Er kann ihm die Tür zeigen. Hindurchgehen muss Neo selbst.

"Ich kann dir die Tür nur zeigen,
hindurchgehen musst du alleine."

Das ist vielleicht einer der treffendsten Sätze des gesamten Films. Denn auch ein Lehrer kann den Weg nicht für uns gehen. Kein Mensch kann für uns vergeben. Niemand kann an unserer Stelle die Entscheidung treffen, welches Denksystem wir wählen wollen. Wir müssen selbst wählen.

Die rote oder die blaue Pille

Die berühmte Szene mit den beiden Pillen ist deshalb mehr als nur ein spektakulärer Moment der Filmgeschichte. Es geht um die Bereitschaft, die eigene Wahrnehmung infrage zu stellen – ohne zu wissen, wohin dieser Weg führt. “Dies ist deine letzte Chance. Danach gibt es kein Zurück.”

Die blaue Pille steht für das Verbleiben im Gewohnten: “Schluckst du die blaue Kapsel, ist alles aus. Du wachst in deinem Bett auf und glaubst an das, was du glauben willst.”

Die rote Pille steht für die Bereitschaft, den spirituellen Weg der Befreiung zu beschreiten: “Schluckst du die rote Kapsel, bleibst im Wunderland und ich führe dich in die tiefsten Tiefen des Kaninchenbaus!"

Eine Wahl (Verteidigung des Egos) führt zu einer anhaltenden Gefangenschaft unseres Geistes und wir scheinen zu schlafen und von der Matrix zu träumen. Eine andere Wahl (HEILIGER GEIST) zeigt uns, wie tief der Kaninchenbau geht und befreit unseren Geist, um die Illusion zu vergeben und UNSERE EINHEIT zu erkennen. Folgen wir also dem „weißen Kaninchen“ (HEILIGER GEIST).

Der Kaninchenbau

Der Film greift dafür das Bild aus Alice im Wunderland auf: den Kaninchenbau. Neo folgt dem weißen Kaninchen und entdeckt, dass die Wirklichkeit vollkommen anders ist, als er bisher geglaubt hat. Auch der spirituelle Weg fühlt sich immer wieder so an. Je tiefer wir nach innen schauen, desto mehr entdecken wir, wie viele unserer Überzeugungen auf Angst, Kontrolle und Trennung beruhen.

Die Befreiung besteht nicht darin, die Matrix mit Gewalt zu zerstören. Die Befreiung besteht darin, zu erkennen, dass wir ihr Gedankensystem nicht länger glauben müssen.

„There is no spoon“

Eine der bekanntesten Szenen des Films zeigt Neo in der Wohnung des Orakels. Ein Junge hält einen Löffel in der Hand und sagt (hier im englischen Original):

"Do not try and bend the spoon. That’s impossible. Instead… only try to realize the truth...
There is no spoon.
Then you’ll see, that it is not the spoon that bends, it is only yourself."

Matrix (deutsche Synchronisation) - Löffelszene

Die Szene lässt sich wunderbar als Bild für Geistesschulung verstehen. Wir versuchen normalerweise, die Dinge außerhalb von uns zu verändern. Wir wollen, dass sich Menschen anders verhalten, dass Situationen anders verlaufen und dass die Welt unseren Vorstellungen entspricht.

Der Kurs schlägt eine andere Richtung vor. Nicht die Welt muss sich verändern. Unsere Wahrnehmung darf sich verändern. Das ist die eigentliche Bewegung durch den Kaninchenbau: Vom scheinbar äußeren Problem zurück zum Geist.

Gemeinsam erwachen

Eine weitere wichtige Dimension von Matrix ist die Zusammenarbeit. Neo kann seinen Weg nicht völlig allein gehen. Er braucht Morpheus, Trinity und die anderen. Sie verfolgen eine gemeinsame Absicht.

Auch Ein Kurs in Wundern betont die Bedeutung des gemeinsamen Zwecks. Wenn mehrere Menschen sich nicht mehr gegenseitig in ihren getrennten Identitäten bestätigen, sondern gemeinsam nach Wahrheit suchen, entsteht eine andere Form von Beziehung.

Wer ist der Retter?

Am Ende geht es in Matrix nicht darum, dass Neo zu einem mächtigen Superhelden wird. Seine eigentliche Entwicklung besteht darin, dass er zunehmend erkennt, dass die Regeln der Matrix nur innerhalb des Gedankensystems gelten, das er für wirklich hält.

Für einen Schüler des Kurses liegt darin ein starkes Symbol. Wir sind nicht dazu berufen, die Welt zu retten, indem wir sie kontrollieren. Wir werden zum “Retter“, indem wir lernen, unseren eigenen Geist von den Gedanken der Trennung zu befreien. Nicht durch Kampf. Nicht durch Angriff. Nicht durch Kontrolle. Sondern durch Vergebung!

Der “Feind“ ist dabei nicht ein anderer Mensch. Der Gegner ist das Ego-Denksystem, das uns glauben lässt, wir seien voneinander getrennt und müssten uns deshalb schützen.

Deshalb kann uns niemand sagen, was die Matrix ist, wir müssen es selbst herausfinden und nach innen zur Erfahrung unseres wahren CHRISTUS-SELBST geführt werden. ER kann uns die Tür zeigen (Vergebung), aber wir müssen durch sie gehen.

Wir sind der Retter der Welt, wenn wir unseren Geist vom Ego-Denksystem und seinen Beschränkungen befreien. Es gibt nichts zu befürchten. Unser Schicksal ist sicher.
Wir sind der EINE.

Niemand kann scheitern, der versucht, die Wahrheit zu erreichen.

Den Weg kennen – und ihn gehen

Auf dem Rückweg vom Orakel wird Morpheus durch den Verrat von Cypher, einem seiner Crewmitglieder, in der Matrix gefangen genommen. Drei weitere Crewmitglieder werden von Cypher getötet, bevor dieser selbst stirbt. Diese Symbolik ist uns auch aus der Bibel bekannt. Cypher steht für die Zweifel auf unserem Weg und die Versuchung, wieder in die Welt des Egos zurückkehren zu wollen, anstatt uns weiter mit Selbsterforschung zu beschäftigen.

Wenn wir uns auf einen spirituellen Weg begeben, dann wünschen wir uns nichts sehnlicher, als dass es Licht werde. Doch damit das auch tatsächlich geschehen kann, sind wir aufgefordert, alle dunklen Gedanken in unserem Geist bewusst zu betrachten, um sie loslassen zu können. Deshalb spielt sich die Auseinandersetzung mit der Matrix in einer äußerst dunklen Umgebung ab.

Dies steht im krassen Gegensatz zu vielen zeitgenössischen spirituellen und New-Age-Systemen, die uns dazu auffordern, uns ausschließlich auf die “Liebe” zu konzentrieren. Das wäre die einfache Lösung, die wir uns alle wünschen. Die allgemeine Idee lautet in etwa: “Jesus, bitte nimm all diese verdorbene Dunkelheit aus meinem Geist, damit ich einfach in der Liebe Gottes Frieden finden kann.“ Der Haken dabei ist jedoch, dass wir unbewusst gar nicht “in der Liebe Gottes Frieden finden“ wollen als der einzige SOHN GOTTES: Wir wollen es als Individuum. Da EINHEIT jedoch keine Individualität kennt, ist dies unmöglich.

Deshalb sagt Jesus auch im Kurs: “Du hast nicht wirklich Angst vor der Kreuzigung [d. h. vor Schmerz und Dunkelheit]. Dein wirkliches Entsetzen gilt der Erlösung [d. h. der LIEBE, der EINHEIT, dem LICHT].“

Am Ende sagt Morpheus:

“Neo, genau wie ich, wirst Du irgendwann einsehen,
dass es ein Unterschied ist, ob man den Weg nur kennt,
oder ob man ihn beschreitet.“

Dieser Satz könnte ebenso gut über dem Übungsbuch des Kurses stehen. Es genügt nicht, über Vergebung zu lesen. Es genügt nicht, über Liebe zu sprechen. Es genügt nicht, die Gedanken des Kurses intellektuell zu verstehen.

Der Weg muss praktiziert werden. Immer dann, wenn wir uns ärgern. Immer dann, wenn wir Angst bekommen. Immer dann, wenn wir jemanden verurteilen. Immer dann, wenn wir glauben, etwas unbedingt kontrollieren zu müssen. Genau dort beginnt die eigentliche Geistesschulung. Dann stehen wir vor unserer ganz persönlichen roten und blauen Pille.

Lucy

Themen: Erwachen, heilige Beziehung, Zeit, mächtige Gefährten, das Drehbuch ist geschrieben, wahre Wahrnehmung, Bewusstsein des Träumens, Vergebung, Erleuchtung

Lucy ist ein französischer Action- und Science-Fiction-Film des Regisseurs Luc Besson aus dem Jahr 2014 mit Scarlett Johansson und Morgan Freeman in den Hauptrollen.

Der Name Lucy ist eine Methapher im doppelten Sinn. Lucy (auch: Dinkinesh, amharisch für: Du Wunderbare) ist der Name des fossilen Teilskeletts eines weiblichen Individuums des Vormenschen Australopithecus afarensis, das 1974 in Äthiopien gefunden wurde. Das Fossil ist nach dem Lied Lucy in the Sky with Diamonds von den Beatles benannt. Der Titel, der sich mit LSD abkürzen lässt, und der Liedtext, der eine farbenfrohe und traumhafte Phantasiewelt beschreibt, thematisiert das Halluzinogen LSD.

Lucy ist einer jener Filme der eine tiefe spirituelle Botschaft zu vermitteln sucht, so gut es mit Bildern und Tönen eben möglich ist. Genau aus diesem Grund lässt er sich auch auf die verschiedenste Art und Weise missverstehen. Die Welt an sich und damit auch die Welt im Film ist nur Symbol.

Die Idee von den ungenutzten Gehirn Kapazitäten, die im Film verwendet wird, ist daher auch nur als Symbol für unser Bewusstsein zu verstehen und nicht als Tatsache. Nicht das Organ Gehirn ist entscheidend, unsere Bewusstseinsentwicklung ist entscheidend. Der Zehn-Prozent-Mythos ist nachweislich falsch. Der Neurologe Barry Gordon beschrieb den Mythos als „lächerlich falsch“ und fügte hinzu: „… wir benutzen praktisch jeden Teil des Gehirns und es ist fast die ganze Zeit aktiv.“

„Du glaubst auch, das Gehirn des Körpers könne denken.
Wenn du das Wesen des Denkens verstündest,
könntest du über diese wahnsinnige Vorstellung nur lachen.“
(EKIW: Lektion 92, 2. 1.&2.)

Das Gehirn denkt nicht, das Gehirn deutet für den Körper, dessen Teil es ist. Unser Geist denkt und unsere Gedanken beeinflussen die elektrische Signale im Gehirn, die dann auf den Rest des Körpers einwirken. Die mit einem Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichneten elektrischen Aktivitäten des Gehirns sind selbst keine Gedanken, sondern einfach nur elektrische Signale - also lediglich die Folge von Gedanken.

Es gibt im Film eine Unmenge an Toten und es fließt jede Menge Blut. Daher ist es wichtig dir den Film nur dann anzusehen, wenn du in der Lage bist, dich auf die Symbolik zu konzentrieren und dich nicht zu sehr von der Form ablenken lässt. Insofern ist der Film auch eine wunderbare Übung genau dafür. Solange wir Bilder, die, mit den Augen des Körpers betrachtet, Gewalt und Blut zeigen, nicht mit Vergebung betrachten können, solange können wir auch die Kreuzigung Jesu nicht mit Vergebung betrachten.

Wer wir sind, ist SEIN jenseits der Zeit. Die Zeit ist ein Konzept, das geschaffen wurde, um die Existenz des Menschen innerhalb einer Illusion zu messen und ihm somit "Realität" zu verleihen. Die Materie wird durch das Denken im Glauben an die körperliche Identität und das Bedürfnis danach zusammengehalten.

Der Geist kann nicht sterben. Der Geist ist ewig und befindet sich jenseits des Bereichs von Zeit und Raum. Wenn sich das Bewusstsein des Selbst über die begrenzte körperliche Identität hinaus ausgedehnt hat, liegen Zeit und Raum buchstäblich in den Händen des Wunder-Wirkenden.

"Ich war genau wie ihr, verletzbar, unsicher, hatte Angst vor dem Tod
... dann hat sich alles geändert."
(Filmzitat)

Als Lucy im Alptraum des Drogenhandels landet, scheint es die schlimmste Situation zu sein, die man sich vorstellen kann. Ein Päckchen Drogen wird ihr chirurgisch in den Magen implantiert, und als es auszulaufen beginnt, erlebt sie eine Bewusstseinsveränderung, die sie bis zur totalen Transzendenz vom menschlichen Bewusstsein zum reinen Bewusstsein führt.

Wenn der Geist völlig in der Gegenwart fokussiert ist und sich des SELBST bewusst ist, hört das Umherschweifen des Geistes auf. Wenn wir wissen, wer wir sind, wünschen oder begehren wir nichts von dieser Welt, und deshalb gibt es nichts zu befürchten. Nichts kann verloren gehen, wenn das, was wir sind, ist alles. Dies ist vollkommene Furchtlosigkeit.

"Der Tod ist relativ."
(Filmzitat)

Alles, was das Bewusstsein des Selbst und die völlige Freiheit blockiert, sind Hindernisse: Glaubenssätze und Gedanken. An einem bestimmten Punkt auf der spirituellen Reise fallen alle Hindernisse weg - sie können nicht mehr als real geglaubt werden, wenn das Gewahrsein des SELBST da ist, denn "nichts Wirkliches kann bedroht werden". Was wir sind, kann nicht sterben.

Im Fluss der wahren Absicht des GEISTES ist alles einfach und absolut fokussiert. Überzeugungsarbeit und Erklärungen sind für diejenigen, die im einzig wahren Zweck verbunden sind, unnötig, denn die Richtung ist klar und offensichtlich. Sie wird gefühlt. Es ist nicht persönlich; es ist einfach so.

Lucy fordert Pierre Del Rio auf, sich ihr in dieser ganz konkreten Mission anzuschließen. Augenblicklich erkennt er die Autorität und Klarheit, die von ihr ausgeht, und er folgt ihren Anweisungen ohne zu fragen. Erst als er versucht, sein vergangenes Wissen anzuwenden, kommt es zu Unstimmigkieten, aber auch hier erkennt Del Rio sehr schnell, dass Lucy einer viel höheren Ebene gehorcht als der dieser Welt. Ihr Geist hat die Herrschaft über die Welt, über Zeit und Raum, und er kann nicht anders, als sich ihr anzuschließen.

Del Rio hat eine wesentliche Rolle im Drehbuch des Lebens zu spielen. Lucy braucht ihn nicht in einem persönlichen Sinne, denn die Macht und die Kraft, die durch sie kommen, sind nicht von dieser Welt. Aber seine Begleitung und seine Unterstützung sind absolut notwendig für sie, um ihre irdische Mission zu erfüllen. Ausdehnung ist die Aufgabe des Geistes in dieser Welt, und so ist es Lucys Mission, ihr Wissen in einer Weise zu teilen, die ihre Brüder dabei unterstützt, ihr eigenes Bewusstsein des Geistes zu erweitern.

Das Ego kennt nur Besitz, finanziellen Reichtum und persönliche Macht. Es wird vor nichts halt machen, um die Kontrolle zu erlangen und zu behalten. Dieser Film zeigt deutlich, dass Illusionen nur mit sich selbst kämpfen. Der GEIST weiß nichts von den Zielen des Egos und lässt sich deshalb nicht auf diesen Bereich des Denkens ein. Die beiden Gedankensysteme überschneiden sich grundsätzlich nicht.

"Unwissenheit bedeutet Chaos, nicht Wissen."
(Filmzitat)

Das Zentrum der Macht ist ein stiller Punkt im Geist, in dem das Bewusstsein vereinheitlicht ist. Die Zeit ist simultan, und wenn dies wirklich gesehen wird, identifizieren wir uns nicht mehr als eine Person in der Zeit, sondern als der Geist, der alles aus einer höheren Perspektive sieht. Mit vollem Bewusstsein für das größere Bild kann der HEILIGE GEIST Anweisungen geben und wir wissen genau, was kommt, weil das Bewusstsein derart erweitert ist. Nichts ist unbekannt, weil alle Gedanken zugänglich sind. Alles ist Geist.

Als Lucy dieses Bewusstsein anzapft, gibt es nichts, was nicht ihrem einzigartigen Zweck dienen könnte. Materie ist aus Gedanken gemacht. Auch Charaktere sind Gedanken im Geist. Wenn die Richtung des Denkens völlig unter bewusster Kontrolle ist, dann kann nicht nur der eigene Körper durch Gedanken geformt und bewegt werden, sondern auch "andere" Körper und Dinge. Es scheint, als ob diese alle unter Lucys persönlicher Kontrolle stehen, aber da kein persönliches Verlangen hinter ihren Handlungen steht, bewegt sie sich einfach in die ihr vorgegebene Richtung, so dass alles diesem Plan dient und nichts ihn aufhalten kann.

An einem Punkt erlebt Lucy, dass ihr Körper aus ihrem Bewusstsein verschwindet. Da sie noch nicht 100 % an Bewusstheit erreicht hat (vollständig transzendiert in das Wissen, dass sie reiner Geist ist), nimmt sie eine Droge, um ihre körperliche Identität noch eine Weile aufrechtzuerhalten. Als sie bereit ist, alles vollständig loszulassen, gibt sie sich der Erfahrung hin, ohne den Wunsch, an irgendetwas von dieser Welt festzuhalten.

Wie die Filmfigur Professor Norman in seinen Vorlesungen über den menschlichen Geist lehrt, ist der Zweck von Zellen entweder Unsterblichkeit oder Reproduktion. Fortpflanzung ist teilen und weitergeben - und in dieser Welt ist der Zweck des Lebens die Reproduktion einer Spezies, die die lineare Existenz und Identität aufrechterhält. Für den Geist bedeutet teilen und weitergeben die Erweiterung des Bewusstseins der WAHRHEIT, des SELBST. Die Entscheidung, sich - JETZT - zu 100% für das Erwachen zu entscheiden, ist die Entscheidung, unser Selbst als das unsterbliche SEIN zu erkennen, das wir sind.

Bild
"GOTT ist in allem, was ich sehe, weil GOTT in meinem Geist ist."
(EKIW: Lektion 30)


The Nines

Themen: Angst, Macht der Gedanken, Sucht, Verleugnung, Ruhm, Heilung vergangener scheinbarer Ursache-Wirkungs-Beziehungenen, Loslassen, Rückgängigmachen von Besonderheit, Stolz, Täuschung

The Nines - Dein Leben ist nur ein Spiel (im Original The Nines) ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2007 von John August mit Ryan Reynolds, Melissa McCarthy und Hope Davis.

Als Symbol für ein Potenzial, das weit über das hinausgeht, was wir derzeit erleben, sind die Neuner im Film diejenigen, die unbegrenzte Macht haben und mit einem einzigen Gedanken Welten erschaffen können. Der Protagonist glaubt wirklich, dass er ein Mensch in einer realen Welt ist. Er hat vergessen, dass alles eine Simulation ist; er spielt Figuren, die er selbst entworfen hat. Durch mehrere Leben lernt er, die Muster zu erkennen, die ihn zurückhalten. Besonderheit ist die wichtigste Verteidigungsstrategie des Egos; der HEILIGE GEIST muss ihn "von ihr wegbringen". Besonderheit ist wie eine Droge, ebenso wie seine Familie und seine Freunde. Um die selbst gewählte Droge Besonderheit zu verbergen, versteckt er sich in Süchten, einer rebellischen Haltung und seiner Arbeit. Schließlich lernt er den Unterschied zwischen dem, was wahr ist, und dem, was falsch ist. Seine Welt gerät aus den Fugen und die Wahrheit kommt ans Licht.

Dieser Film ist ein Klassiker unter den Filmen zum Thema Erwachen. Wie alle Filme, die auf die Wahrheit jenseits dieser Welt verweisen, geht auch dieser Film weit über die normale Vorstellung von Raum und Zeit hinaus, er führt uns an jenen Punkt, wo wir kennen: “Ich habe mir das alles ausgedacht.” Die entsprechende Lektion im Kurs lautet: “Ich habe die Welt erfunden, die ich sehe.” (Lektion 32) Jesus weist uns darauf hin, dass wir, wenn wir eine einzige Lektion wirklich erkannt haben, den Kurs nicht mehr brauchen. Der Protagonist des Films hat die Lektion 32 erkannt und ist erwacht, mit anderen Worten, er ist aus dem Kreislauf von Tod und Wiedergeburt ausgestiegen.

Lektion 32 dürfen wir nicht mit der Vorstellung vom Manifestieren oder der New Age Idee vom Erschaffen der eigenen Wirklichkeit verwechseln. GOTT ist der Schöpfer der Wirklichkeit. SEINE Schöpfung ist reiner Geist. Unser persönliches Leben hingegen ist bloß ein unmöglicher Traum - ein Irrtum. Es ist der Glaube, ohne GOTT erschaffen zu können, der Glaube ohne GOTT sein zu können, der Glaube von GOTT getrennt sein zu können, mit anderen Worten - ein Traum, der sich sehr schnell in einen Alptraum verwandeln kann.

Shunyata, im Deutschen meist mit Leerheit übersetzt, ist ein zentraler Begriff des Buddhismus. Er bedeutet, dass alle Erscheinungen - da sie durch wechselseitige Bedingtheit verbunden sind - ohne dauerhaften Wesenskern sind bzw. ohne Substanz, Essenz oder „Eigenexistenz“. Das ist Lektion 32 und die Botschaft des Films in den Worten des Buddhismus.

Die Stimme des Egos lädt uns zuerst ein, an unsere Besonderheit zu glauben, und wenn uns dieser Glaube zwischen den Fingern zerrinnt, lädt sie uns ein, an unsere Schuld zu glauben. Es ist dies die ewig gleiche Geschichte, wie sie schon in der Erzählung von Adam und Eva im Alten Testament zum Ausdruck kommt.

Besonderheit ist ein Synonym für das Ego und somit ein Synonym für die ontologische Schuld, dem Glauben, etwas falsch gemacht zu haben, der Glaube aus der Gnade gefallen zu sein. In der Ego-Identifikation haben Schuld, Schmerz und der Tod eine große Anziehungskraft - auch wenn das meistens völlig unbewusst ist. Erst wenn wir uns nach innen wenden, stoßen wir auf diese Hindernisse vor dem Frieden und erkennen: Diese Welt ist eine Welt der Todesanbeter. Das Ego ist der Todeswunsch, der Wunsch, dass der Tod wirklich sei. Diese als normal verstandene Wahrnehmung der Welt, diese Identifikation mit dem Ego ist die Hölle - die Höhle in Platons Gleichnis. Daraus gilt es zu erwachen und uns als vollkommener Gedanke im Geist GOTTES wiederzuerkennen.

Gary, der Protagonist des Films, macht gleich in der Vorgeschichte ein Experiment mit Crack. Es wird hier nicht gesagt, dass Drogen - gleich in welcher Form - die geeigneten Mittel sind, um eine Seele (im Sinne eines "individuellen Bewusstseins") auf ihrem Weg wirklich voranschreiten zu lassen. Aber es ist auch die Sehnsucht einer gereiften Seele, die Dimensionen zu schauen, in die hinein sie jetzt bereit ist, sich zu entfalten. Eine bewusstseinserweiternde Droge kann einer verwirrten Seele mit einer verunsicherten Psyche helfen, vorzudringen zu ihrer eigenen Wahrheit.

Nach der Vorgeschichte ist der Film in drei Teile geteilt. Der erste Teil heißt "Der Gefangene". Jeder Mensch, der die Wohlfühlzone des Egos verlässt, spürt eines Tages, dass er gefangen ist, gefangen im Zwang Geld verdienen zu müssen, gefangen in einer Beziehung oder in einem kranken Körper. Im Film wird dies dadurch symbolisiert, dass sich Gary unter Hausarrest befindet. Jeder sehnt sich in der Tiefe seines Herzens nach grenzenloser Ausdehnung, dies scheint aber in dieser Welt nicht möglich. Jeder Versuch, die Ziele des Egos zu verfolgen, stellt sich irgendwann als Enttäuschung heraus. Auch der Versuch, die Freiheit auf der Ebene des Körpers zu finden, wird als Illusion erkannt. Die Freiheit des Körpers hat keine Bedeutung, sie ist nur ein Trick des Egos.

Jesus bezeichnet diese Versuche im Kurs als Phantasien: “Phantasien sind Versuche, falschen Bedürfnissen entsprechend Kontrolle über die Wirklichkeit auszuüben. Verdrehe die Wirklichkeit auf irgendeine Art, so nimmst du destruktiv wahr. Phantasien sind ein Mittel, falsche Assoziationen herzustellen und zu versuchen, sich daraus Lust zu verschaffen. Doch obschon du falsche Assoziationen wahrnehmen kannst, kannst du sie nie wirklich machen, außer für dich selbst. Du glaubst an das, was du machst.”

Doch selbst in diesem Zustand der Verwirrung wartet der HEILIGE GEIST mit sanfter Geduld auf uns. ER weiß, dass dieser verrückte Versuch - Freiheit auf der Ebene des Körpers zu finden - von jemandem unternommen wurde, der SEINEM SCHÖPFER so lieb ist wie die Liebe sich selbst.

Mit Synchronizitäten, wie beispielsweise mit dem regelmäßigen Auftauchen bestimmter Zahlen in unserem Bewusstsein, macht uns der HEILIGE GEIST auf eine tiefere Bedeutung unseres Lebens aufmerksam. So bekommt der HEILIGE GEIST unsere Aufmerksamkeit. Im Film ist es die Neun.

Dieser Film verweist auf eine tiefe Wahrheit, nämlich dass wir dieses ganze Universum letztendlich selbst erfunden haben, dass wir es mit verschiedenen Figuren besetzt haben und ihnen ganz konkrete Rollen zugewiesen haben. Dann haben wir vergessen, dass wir der Autor des Drehbuchs sind und reagieren nun auf unsere Figuren, als wären sie getrennt von uns. Und wir glauben tatsächlich, dass wir jetzt, in diesem Traum, dessen Drehbuch längst geschrieben ist, direkt Einfluss auf die Figuren und ihr Verhalten nehmen können. Die einzige Wahl, die wir als Traumfigur haben, ist, wie wir über das denken, was in der Welt geschieht, aber als Traumfigur haben wir nicht die Möglichkeit, die Welt, die wir auf einer tieferen Ebene geschaffen haben, zu kontrollieren.

Der erste Teil des Films endet mit einer Offenbarung, die Welt um Gary herum löst sich in Licht auf. Aus Sicht des Egos erscheint dies beängstigend, aus Sicht des erfahrenden Bewusstseins ist es die totale Befreiung.

Der zweite Teil des Films trägt den Titel “Reality-TV”. Der Drehbuchautor Gavin ist der Besitzer des Hauses aus Teil eins und wird im Stile einer Dokumentation bei der Produktion einer neuen Fernsehserie mit dem Titel „Knowing“ beobachtet. Auch dahinter verbirgt sich die New Age Idee, wir könnten unsere eigene Wirklichkeit erschaffen. Gleichzeitig wird versucht, das eigene dramatische oder romantische Leben der Welt zu präsentieren. Dabei bekommen wir aber immer mehr das Gefühl, dass mit dieser Welt irgendetwas nicht stimmt. Wir wissen zwar nicht, was es ist, aber wir sind unzufrieden, unglücklich, nicht voller Freude. Dies führt uns irgendwann zur Erkenntnis, dass wir - auf einer tieferen Ebene - die Welt erfunden haben, die wir sehen. Es ist hilfreich zu wissen, dass es eine Menge an Entwicklung - im Sinne von Auswickeln aus der egoischen Illusion - braucht, bevor wir tiefen inneren Frieden erfahren. Dabei gilt es, sich von der Illusion zu lösen, wir könnten diesen Kurs intellektuell verstehen oder wir könnten diese Welt intellektuell verstehen. Die Welt kann vergeben werden, aber sie kann nicht verstanden werden. Diese Welt ist ein unmöglicher Traum, warum versuchen wir also, etwas Unmögliches zu verstehen? Die einzig vernünftige Frage ist, wie können wir uns davon befreien, wie können wir diese unmögliche Situation vergeben.

Der dritte Teil des Films heißt “Knowing”. Dieser Teil beschreibt den eigentlichen Erkenntnisprozess. Der Computerspieleproduzent Gabriel macht mit seiner Frau Mary und seiner stummen Tochter Noelle einen Ausflug mit dem Auto in den Wald. Man erkennt im Laufe dieser Episode, dass der Ausflug der drei eigentlich eine Szene aus der Fernsehserie „Knowing“ des Drehbuchautors Gavin aus dem zweiten Teil ist. Gabriel erfährt, dass er sich als höheres Wesen in einer von ihm erschaffenen Welt befände, aus der er nicht mehr heraus wolle. Es wird ihm weiters erklärt, dass er diese Welt nur freiwillig verlassen könne. Erklärt wird ihm dies alles von einer fremden Frau, die der HEILIGE GEIST auf der Ebene der Form nutzt, um ihm die Botschaft zu überbringen. Der HEILIGE GEIST nutzt die ganze vom Ego gemachte Welt für den Vergebungsprozess. Wir sehen in allen drei Teilen des Films immer die gleichen handelnden Figuren in unterschiedlichen Rollen. Eine Träumer-des-Traums-Erfahrung, wie sie Gabriel in diesem Abschnitt erlebt, löst immer Angst aus, da sie auf das Ende des Ego-Traums verweist. Doch der HEILIGE GEIST führt ihn in die Freiheit - ins Licht.

Dieser Film ist ein wahrer Beschleuniger des spirituellen Erwachens, wenn wir bereit und offen sind für die tiefe Botschaft, die hinter der oberflächlichen Handlung auf uns wartet.

Solaris

Themen: Vergebung, Loslassen, Macht der Gedanken, Loslassen von Individualität, Zeit, Akzeptanz der Unschuld

Solaris ist eine Verfilmung des Science-Fiction-Romans Solaris des polnischen Autors Stanisław Lem durch Steven Soderbergh aus dem Jahr 2002. Es handelt sich um die zweite Verfilmung des Romans, nach dem berühmt gewordenen Film von 1972, bei dem Andrei Tarkowski Regie führte. Soderbergh präsentiert kein Remake des Tarkowski-Klassikers, sondern eine zweite, eigene Kino-Sicht auf den Roman von Stanislaw Lem. Dieser Film ist einer der besten spirituellen Lehrfilme.

Chris Kelvin: "Können Sie mir sagen was hier passiert?"
Snow: "Ich könnte Ihnen sagen was hier passiert. -
Aber - ob - Ihnen das wirklich sagen würde was hier passiert?"
(Filmzitat)

„Ich verstehe nichts, was ich sehe.“
(EKIW: Lektion 3)

„Ich weiß nicht, wozu irgendetwas dient.“
(EKIW: Lektion 25)

Schon der Titel ist eine wundervolle Metapher. “Solar” bedeutet auf die Sonne, als göttliche Kraft, bezogen, die Sonne repräsentierend und somit bedeutet “Solar is” LICHT IST im Sinne von GOTT IST. Chris, der Protagonist des Films, ist nur einen Buchstaben von der Wahrheit entfernt: CHRIST. Das einzige, was Chris in seinem Namen noch fehlt, ist das Kreuz und das Verständnis der wahren Bedeutung des Kreuzes, nämlich dass der Weg auf der horizontalen Ebene nirgendwohin führt und dass der vertikale Weg der Weg der Befreiung aus der Illusion der Trennung ist. Wir sind auf einer Reise zur Erfahrung der vollkommenen Vergebung. Vergangene Assoziationen sind Gedanken, die immer wieder ins Bewusstsein zurückkehren, bis klar wird, dass "ich mich falsch an sie erinnert habe".

Als sich sein Raumschiff dem Planeten Solaris nähert, hat der Psychologe Chris Kelvin (George Clooney) das Gefühl, dass das Ego vernichtet und vollständig von Solaris übernommen wird. Sein persönliches Selbst bröckelt. Solaris ist das Symbol des göttlichen Lichts, dass alles eins ist und alles Liebe ist, und darin gibt es keine Wahrnehmung von Individualität. Für das Ego ist die göttliche Einheit der Tod, weil es das Bewusstsein ist, dass es kein Ego gibt. Menschen repräsentieren Unvollständigkeit und Tod, bis ihnen vergeben wird, und in der Vergebung bleiben nur Freude und Liebe.

Chris kennt Wunden und Traumata. In seinen Gruppentherapien sitzen Leute, die verstört und gequält sind von den Nachwirkungen einer offenbar nicht weit zurückliegenden Katastrophe, die nie benannt wird. Aber da der Film im November 2002 veröffentlicht wurde, drängt sich uns da sofort ein Datum im September 2001 auf. Und persönlich hat Chris den Tod seiner Frau noch nicht verwunden. Doch plötzlich wird Chris als Nothelfer auf eine Raumstation gerufen, um den Planeten Solaris zu beobachten und zu untersuchen. Solaris repräsentiert das göttliche Gesetz, dass Geben und Empfangen dasselbe sind. Für Chris ist es eine Rettungsmission, denn auf der Raumstation scheinen seltsame Dinge zu passieren, die niemand erklären kann. Je näher er Solaris kommt, desto mehr erlebt er das göttliche Gesetz. Obwohl seine Frau Rheya vor Jahren Selbstmord begangen hat, er aber immer noch an sie denkt, manifestiert sie sich.

Rheya Kelvin:
"Versteht Du denn nicht, ich entstamme Deiner Erinnerung an sie.
Da liegt das Problem, ich bin keine vollständige Person.
In Deinem Gedächtnis bestimmst Du alles.
Also selbst wenn Deine Erinnerung Dich einmal trügt,
ist es mir vorbestimmt sie wahr werden zu lassen.
Ich bin selbstmordgefährdet, weil ich Dir so im Gedächtnis bin.
Meine Stimme, sie klingt wie sie klingt, weil sie Dir so im Gedächtnis ist."
(Filmzitat)

“Ein jeder bevölkert seine Welt mit Gestalten aus seiner persönlichen Vergangenheit, und daran liegt es, dass sich private Welten tatsächlich unterscheiden. Doch die Gestalten, die er sieht, waren niemals wirklich, denn sie sind nur aus seinen Reaktionen auf seine Brüder gebildet und schließen ihre Reaktionen auf ihn nicht mit ein. Deshalb sieht er nicht, dass er sie gemacht hat und dass sie nicht ganz sind. Denn diese Gestalten haben keine Zeugen, da sie nur in einem einzigen separaten Geist wahrgenommen werden.
Durch diese seltsamen und schattenhaften Gestalten treten die Wahnsinnigen mit ihrer Welt des Wahnsinns in Beziehung. Denn sie sehen nur die, die sie an diese Bilder erinnern, und sie sind es, mit denen sie in Beziehung treten. So kommunizieren sie mit denen, die nicht da sind - und diese sind es, die ihnen Antwort geben. Und niemand hört ihre Antwort außer dem, der sie angerufen hat, und er alleine glaubt, dass sie ihm Antwort gaben. Wahrnehmung wird durch Projektion erzeugt, und über sie hinaus kannst du nicht schauen. Immer wieder hast du deinen Bruder angegriffen, weil du eine Schattengestalt in deiner privaten Welt in ihm gesehen hast. Und also ist es, dass du zuerst dich selbst angreifen musst, denn was du angreifst, ist nicht in anderen. Seine einzige Wirklichkeit ist in deinem eigenen Geist, und indem du andere angreifst, greifst du buchstäblich das an, was nicht vorhanden ist.”
(EKIW: Kapitel 13, V. 2.&3.)

Solaris lehrt uns, dass Ursache und Wirkung eins sind. Wenn wir die falsche Ursache in unserem Geist loslassen, lösen wir uns auch von allen Auswirkungen - Schmerz, Leiden und Verärgerung - die eine Folge dieser Ursache zu sein schienen. Das ist es, was wahre Vergebung wirklich ist. Wenn wir den Glauben wirklich vergeben, dass wir jemals außerhalb des Geist Gottes existieren konnten, herrscht Unschuld. Wir erkennen, dass wir nie etwas falsch gemacht haben und alles vergeben ist, weil es in Wirklichkeit nie passiert ist!

"Du glaubst Du träumst mich."
"Du bist nicht Gibarian."
"Nein? Wer bin ich dann?"
"Eine Marionette."
"Du etwa nicht? Vielleicht bist Du meine Marionette.
Aber du glaubst wie alle Marionetten du wärst ein Mensch.
Das ist der Traum jeder Marionette: Mensch zu sein."
(Filmzitat)

Solaris ist der ultimative Film zum Thema Vergebung. Es ist nicht Vergebung, wie die Welt sie lehrt, nämlich zu glauben, dass jemand etwas falsch gemacht hat und wir einen Weg finden müssen, ihn trotzdem zu segnen. Mit wahrer Vergebung beginnen wir zu erkennen, dass wir uns bei allem, was wir jemals wahrgenommen haben, geirrt haben. Dies öffnet das Tor zur Heilung, das Tor zur wahren Freiheit.

Chris Kelvin:
"Bin ich am Leben oder tot?"
Rheya Kelvin:
"So müssen du und ich jetzt nicht mehr denken.
Wir sind nicht länger getrennt.
Alles was wir getan haben ist vergeben, einfach alles."
(Filmzitat)

“Was ist ein Wunder? Auch ein Traum.
Doch sieh dir sämtliche Aspekte dieses Traumes an, und du wirst nie mehr eine Frage stellen.”
(EKIW: HANDBUCH FÜR LEHRER, BEGRIFFSBESTIMMUNG, 2. 7. 1.-3.)

Im Film wird der Schriftsteller Dylan Thomas erwähnt und sein Gedicht „And death shall have no dominion“ zitiert.

And death shall have no dominion

And death shall have no dominion.
Dead men naked they shall be one
With the man in the wind and the west moon;
When their bones are picked clean and the clean bones gone,
They shall have stars at elbow and foot;
Though they go mad they shall be sane,
Though they sink through the sea they shall rise again;
Though lovers be lost love shall not;
And death shall have no dominion.

And death shall have no dominion.
Under the windings of the sea
They lying long shall not die windily;
Twisting on racks when sinews give way,
Strapped to a wheel, yet they shall not break;
Faith in their hands shall snap in two,
And the unicorn evils run them through;
Split all ends up they shan't crack;
And death shall have no dominion.

And death shall have no dominion.
No more may gulls cry at their ears
Or waves break loud on the seashores;
Where blew a flower may a flower no more
Lift its head to the blows of the rain;
Though they be mad and dead as nails,
Heads of the characters hammer through daisies;
Break in the sun till the sun breaks down,
And death shall have no dominion.

(Dylan Thomas, 1914-1953)


Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben

Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben.
Die nackten Toten die sollen eins
Mit dem Mann im Wind und im Westmond sein;
Blankbeinig und bar des blanken Gebeins
Ruht ihr Arm und ihr Fuß auf Sternenlicht.
Wenn sie irr werden solln sie die Wahrheit sehn,
Wenn sie sinken ins Meer solln sie auferstehn.
Wenn die Liebenden fallen - die Liebe fällt nicht;
Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben.

Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben.
Die da liegen in Wassergewinden im Meer
Sollen nicht sterben windig und leer;
Nicht brechen die die ans Rad man flicht,
Die sich winden in Foltern, deren Sehnen man zerrt:
Ob der Glaube auch splittert in ihrer Hand
Und ob sie das Einhorn des Bösen durchrennt,
Aller Enden zerspellt, sie zerreißen nicht
Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben.

Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben.
Keine Möwe mehr darf ins Ohr ihnen schrein
Keine Woge laut an der Küste versprühn;
Wo Blumen blühten darf sich keine mehr regen
Und heben den Kopf zu des Regens Schlägen;
Doch ob sie auch toll sind und tot wie Stein,
Ihr Kopf wird der blühende Steinbrech sein,
Der bricht auf in der Sonne bis die Sonne zerbricht,
Und dem Tod soll kein Reich mehr bleiben.

(Übersetzt von Erich Fried)


Anhang

Noch ein paar erwähnenswerte Filme in alphabetischer Reihenfolge: